Schnell lernen – Effektiv und schnell zu Bestleistungen in der Uni

Schnell lernen – Effektiv und schnell zu Bestleistungen in der Uni

Es gibt wohl kaum einen Studenten oder Schüler, der das Gefühl nicht kennt: Die Klausur bewegt sich in Windeseile auf einen zu und es scheint, als hätte man sich noch nicht einmal im Ansatz ausreichend auf die bevorstehenden Aufgaben vorbereitet. Was also tun? Natürlich schnell lernen, wobei dies allerdings nicht auf jede Art und Weise gelingt. Stattdessen solltest du smart und schnell lernen – und wie genau das funktioniert, zeigen wir dir im Folgenden.

Achtung: Schnell lernen ist nicht gleich hart lernen

Gleich zu Beginn möchten wir erst einmal darüber aufklären, dass das schnelle Lernen nicht automatisch bedeutet, dass du besonders hart lernen musst. Du musst also nicht wie eine Maschine Tag und Nacht vor den Unterlagen verbringen, sondern kannst in effektiven Lernphasen alle wichtigen Inhalte rechtzeitig durchgehen – und der möglichen Deadline ganz entspannt entgegenblicken. Der Fokus liegt hier vor allem auf dem effektiven Lernen, welches dich durch die optimale Nutzung deiner Ressourcen möglichst schnell zum Ziel bringt. Du selber solltest dabei aber keinesfalls zu locker und unbedarft an die Sache herangehen.

Solltest du tatsächlich den gesamten Lernstoff in den letzten Tagen vor einer Klausur üben wollen, ist das in der Regel zu spät. Bereite dich also am besten auch schon gut auf deine Vorbereitungsphase vor. Sorge dafür, dass du ausreichend Zeit bis zum Start der Klausur hast. Du wirst sehen: Je früher du mit dem effektiven Üben beginnst, desto leichter wird dir die Beantwortung der Aufgaben in der Klausur auch fallen.

Effektiv und schnell lernen: Mit diesen 8 Tipps und Tricks klappt es

Die Lerngeschwindigkeit erhöhen kannst du schon dadurch, dass du lediglich kleine Anpassungen vornimmst und diese im besten Fall zur Gewohnheit werden lässt. Enorm empfehlenswert ist in diesem Zusammenhang unsere StudySmarter App, mit der du zum Beispiel Mind-Maps, Karteikarten, Lernpläne und Co. einfach auf einer Plattform sammeln kannst. Die optimale Ergänzung also zu unseren Tipps und Tricks, die wir dir im Folgenden jetzt vorstellen wollen.

1. Los geht es mit der Planung

Bereiten sich Studenten oder Schüler auf eine Klausur vor, nehmen diese in der Regel an einem Schreibtisch Platz und schauen sich die Themen an, die möglicherweise in der Klausur abgefragt werden könnten. 

schnell lernen planung

Das kann man so machen, allerdings lässt sich über den möglichen Erfolg streiten. Deutlich besser ist es, wenn du geplant und organisiert an dein Training herangehst. Du solltest dir also im Vorfeld erst einmal einen genauen Überblick darüber verschaffen und prüfen, welche Themen für die Klausur wirklich relevant sind. Anschließend bringst du diese am besten in eine sinnvolle Reihenfolge, so dass zum Beispiel aufeinander aufbauende Themen nacheinander geübt werden.

Ebenfalls ein Teil der Organisation ist darüber hinaus die Herrichtung des Arbeits- oder Lernumfeldes. Du solltest deinen Schreibtisch möglichst sauber halten, denn das geordnete Umfeld wird dir beim Lernen deutlich behilflich sein. Darüber hinaus solltest du natürlich darauf achten, dass keinerlei Ablenkungen während deiner Lernzeit auftauchen.

2. Gönne dir Pausen

Apropos Lernzeit: Natürlich solltest du ausreichend Zeit in die Vorbereitung investieren, allerdings solltest du auch deine Pausenzeiten nicht vergessen. Zum einen wird es enorm schwer, sich nach vielen Stunden des Lernens weiterhin zu konzentrieren. Gleichzeitig wird es dir mit zunehmender Lerndauer aber auch immer schwerer fallen, Dinge zu behalten. Merkst du also, dass du etwas träge wirst, solltest du am besten eine kleine Pause einlegen und später noch einmal auf den Lernstoff zurückgreifen.

Im Zusammenhang mit den Lernpausen solltest du dich einmal mit der sogenannten Pomodoro Technik vertraut machen, die bereits in den Achtziger-Jahren entwickelt wurde. Diese sieht vor, dass du alle 25 Minuten eine Pause von fünf Minuten einschiebst und alle Dinge abhakst, die du bis hierhin erledigen konntest. Wurden vier dieser Einheiten durchgezogen, folgt anschließend eine längere Pause von 30 Minuten.

3. Setze unterschiedliche Reize

Die Erfahrung wird vermutlich jeder Student schon einmal gemacht haben: Über mehrere Stunden Texte zu lesen und Inhalte aufzuschreiben, ist alles andere als unterhaltsam. Diese monotone Arbeit sorgt zusätzlich dafür, dass es uns immer schwerer fällt, die Konzentration zu bewahren. Aus diesem Grund solltest du unterschiedliche Reize beim Lernen setzen und zum Beispiel auf Mind-Maps, Zeichnungen oder CDs zurückgreifen. Hierdurch schaffst du eine gute Abwechslung, beugst der Langeweile vor und schaffst es in aller Regel auch, dir Dinge deutlich besser zu merken.

4. Karteikarten: Der Evergreen für das Lernen

Clever ist es, sich beim Lernen Karteikarten zu erstellen. Hier kannst du dann zum Beispiel wichtige Informationen drauf festhalten und so Inhalte aus großen Texten problemlos auf das Wesentliche verkürzen. Beim Lernen von Vokabeln sind die Karteikarten aber ebenfalls hilfreich, da du auf die eine Seite das deutsche Wort und auf die andere Seite die korrekte Übersetzung schreiben kannst. Das Karteikarten erstellen ist dabei innerhalb weniger Augenblicke möglich, die Auswirkung auf das eigene Lernen enorm.

5. Schnell lernen: Finde deinen optimalen Lernzeitraum

Wann Menschen am aufnahmefähigsten sind und dementsprechend am besten lernen können, ist von Person zu Person unterschiedlich. Einige Studenten schwören auf das Lernen am Vormittag oder am Morgen, da die Konzentration hier besonders hoch ist. Andere Studenten wiederum lernen überwiegend in den Abendstunden, wenn alle anderen Aufgaben des Tages erledigt wurden. Du solltest ebenfalls den besten Zeitraum für dich ausfindig machen und herausfinden, wann du besonders effektiv lernen kannst.

Schnell lernen Pause

 

6. Auch die richtige Ernährung spielt eine Rolle

Viele Studenten unterschätzen beim Lernen die Macht des Essens. Du solltest vor wichtigen Klausuren einen großen Bogen um ungesunde Sachen und zu viele Kohlenhydrate machen. Die Kohlenhydrate machen dich enorm träge, da dein Körper viel Energie dafür aufwendet, diese zu verarbeiten. Und diese Power könntest du in deinem Gehirn beim Lernen eigentlich deutlich besser gebrauchen. Greife also vor allem auf eiweiß- und proteinhaltiges Essen zurück, welches deinem Gehirn einen echten Schub verpassen kann. Aber nicht nur deinem Gehirn: Auch dein gesamtes körperliches Wohlbefinden wird dich im Falle einer guten Ernährung deutlich verbessern. Wie wäre es mit Brainfood?

7. Lerne, dich zu motivieren

Im Verlaufe deiner Vorbereitung wird es unweigerlich auch zu Zeiten kommen, an denen du dich nicht wirklich motivieren kannst. Das solltest du aber lernen, denn die Motivation kann bekanntlich Berge versetzen. Regelmäßig solltest du dir daher vor Augen führen, warum du hier überhaupt so viel Zeit und Energie in das Lernen steckst. Denke also an deine beruflichen Möglichkeiten, ein schönes Gehalt oder etwaige Aufstiegschancen – einfach an das, was du erreichen möchtest. Und du wirst sehen: Anschließend kannst du mit ganz neuer Energie an den Stoff herangehen.

8. Verbessere dein Speed Reading

Nicht nur unmittelbar vor einer Klausur, sondern auch regulär musst du im Studium viele Texte lesen und verstehen. Hierbei hilft das sogenannte Speed Reading, bei welchem du deine Konzentration auf die wesentlichsten Punkte des Textes richtest. Du überfliegst die Inhalte also, kannst aber trotzdem alle wichtigen Fakten des Textes behalten. Auf diese Art und Weise lassen sich große Textmengen in kurzer Zeit lesen und verstehen. Gleichzeitig solltest du deinem Gehirn aber auch hier Ruhephasen gönnen.

Fazit: Sei clever und lerne effektiv

Schnell lernen ist für eine Klausur oder Prüfung enorm wichtig, gleichzeitig aber auch kein „Hexenwerk“. Auch wenn du möglicherweise ein paar Probleme beim Lernen für Klausuren hast, kannst du deine Effektivität und deinen Lernerfolg mit ein paar einfachen Tipps und Tricks erhöhen. Diese geben dir allerdings nur Hinweise, umsetzen musst du die Tipps natürlich ganz alleine.