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Universität Trier · Bachelor

Umweltbiowissenschaften Bachelor of Science an der Universität Trier

Der B.Sc. Umweltbiowissenschaften an der Universität Trier verbindet klassische Artenkenntnis mit moderner Ökosystemforschung – zulassungsfrei und in Vollzeit studierbar.
B.Sc.
Bachelor of Science
180
ECTS-Punkte
6 Sem.
Regelstudienzeit
Trier
Studienort
🤝 Jobgarantie: Job in 6 Monaten nach dem Abschluss – oder wir zahlen dein Coaching.Mehr erfahren →

Über den Studiengang

Umweltbiowissenschaften an der Universität Trier richtet sich an alle, die verstehen wollen, wie Organismen, Böden und Landschaften zusammenwirken – und wie der Mensch dieses Gefüge verändert. Der Studiengang verknüpft biologische Grundlagenfächer wie Zoologie und Botanik mit bodenkundlichen und geoökologischen Inhalten, die für die Region Trier mit ihrer Nähe zu Wäldern, Mittelgebirgslandschaften und landwirtschaftlich geprägten Flächen besonders praxisnah vermittelt werden können.

Die Universität Trier hat sich seit Jahren einen Ruf als Standort für Umwelt- und Geowissenschaften erarbeitet, sodass Studierende von einer engen Verzahnung zwischen Biologie, Bodenkunde und Landschaftsökologie profitieren. Da der Studiengang zulassungsfrei ist, steht der Einstieg allen offen, die naturwissenschaftliches Interesse mitbringen und sich auf ein forschungsnahes Curriculum einlassen möchten.

Curriculum & Module

36 Module · 180 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.

36 Module · 180 ECTS
Weitere Module10 ECTS

Systematik, Evolution und Artenkenntnis in der Zoologie

Kennenlernen wichtiger Invertebraten- und Vertebratengruppen mit Grundlagen in Systematik, Evolution und zoologischer Formenkenntnis sowie Befähigung zum Umgang mit Bestimmungsliteratur.

Weitere Module10 ECTS

Kommunikationskompetenz

Erwerb von Schlüsselqualifikationen in Informationsvermittlung, wissenschaftlicher Literaturrecherche und Präsentationstechniken.

Weitere Module10 ECTS

Grundlagen der Geobotanik und Bodenkunde

Kenntnisse zur Zusammensetzung, Eigenschaften, Genese und Klassifikation von Böden sowie Grundkenntnisse in Geobotanik, Pflanzenökologie und deren Wechselwirkungen.

Weitere Module

Naturschutzbiologie

Weitere Module

Naturschutzbiologische Übung

Weitere Module

Biomonitoring und Umweltprobenbanken

Weitere Module

Exkursion mit Geländeübung

Weitere Module

Grundlagen Meteorologie

Weitere Module

Chemische Prozesse in der Umwelt

Weitere Module

Spezielle Biogeographie I

Weitere Module

Spezielle Geobotanik I

Weitere Module

Spezielle Ökotoxikologie I

Weitere Module

Grundlagen Fernerkundung

Weitere Module

Freiland Ökotoxikologie

Weitere Module

Grundlagen der Geologie, Mineralogie und Sedimentologie

Weitere Module

Instrumentelle Analytik I

Weitere Module

Umweltsystemmodellierung

Weitere Module

Schadstoffchemodynamik

1. Semester5 ECTS

Prinzipien der Umwelttoxikologie

Grundkenntnisse in der Toxikologie, Wirkprinzipien und Wirkungsarten sowie grundlegende Kenntnisse der zellulären Molekularbiologie.

1. Semester5 ECTS

Grundzüge der Molekularen Umwelttoxikologie

Befähigung zur grundlegenden Laborarbeit mit DNA-Isolation und eigenständiger Anwendung von Labormethoden wie PCR und DNA-Typisierung.

1. Semester5 ECTS

Grundlagen Chemie, Biochemie & Physiologie

Grundkenntnisse der Allgemeinen, Anorganischen und Organischen Chemie sowie der Biochemie mit Schwerpunkt auf Stoffwechsel und Regulationsvorgänge in Organismen.

1. Semester5 ECTS

Ökologische Pflanzenanatomie

Grundkenntnisse in Ökologischer Pflanzenanatomie und Zusammenhängen zwischen Bau und Funktion sowie Mikroskopier- und Zeichentechniken.

2. Semester5 ECTS

Morphologie und Taxonomie von Gefäßpflanzen

Grundkenntnisse in der Bestimmung von Gefäßpflanzen mit Überblick über wichtige Pflanzenfamilien und deren differenzierende Merkmale.

2. Semester5 ECTS

Vegetation Mitteleuropas

Überblick über wesentliche Pflanzengesellschaften Mitteleuropas und praktische Fertigkeiten in Erkennung und Klassifizierung mit Verständnis der Zusammenhänge zwischen Artvorkommen und Standortfaktoren.

2. Semester5 ECTS

Statistik: Statistische Grundlagen für die Bio- und Geowissenschaften

Kenntnisse und praktische Fähigkeiten der beschreibenden und beurteilenden Statistik mit Einsatz von SPSS und Grundlagen für Versuchsplanung.

3. Semester5 ECTS

Stressoren und biologische Testsysteme

3. Semester10 ECTS

Biogeographie

3. Semester5 ECTS

Räumliche Datenanalyse für Biowissenschaftler

4. Semester15 ECTS

Analyse von Lebensgemeinschaften

4. Semester5 ECTS

Grundlagen der Ökologie

4. Semester5 ECTS

Umweltmanagement und Umweltplanung

5. Semester10 ECTS

Angewandte Umwelttoxikologie

5. Semester5 ECTS

Umweltrecht I

6. Semester10 ECTS

Berufspraktikum

6. Semester5 ECTS

Projektstudie

6. Semester15 ECTS

Abschlussmodul

Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.

Studiengang im Detail

Über den Studiengang

Umweltbiowissenschaften an der Universität Trier positioniert sich an der Schnittstelle von klassischer Biologie und angewandter Umweltforschung. Statt sich auf ein enges Teilgebiet zu beschränken, lernen Studierende, ökologische Zusammenhänge auf mehreren Ebenen zu betrachten – von der Zelle bis zur Landschaft.

Diese breite Ausrichtung macht den Studiengang anspruchsvoll, aber auch vielseitig einsetzbar, da er sowohl biologisches Grundlagenwissen als auch geowissenschaftliche Methodik vermittelt.

Studieninhalte

Zu den zentralen Bausteinen zählt die Systematik, Evolution und Artenkenntnis in der Zoologie, in der Studierende lernen, Tiergruppen zu bestimmen und evolutionäre Zusammenhänge zu verstehen. Ergänzt wird dies durch die Grundlagen der Geobotanik und Bodenkunde, die pflanzliche Lebensgemeinschaften mit den bodenkundlichen Voraussetzungen ihres Standorts verknüpfen.

Da Umweltthemen selten im Alleingang bearbeitet werden, ist auch Kommunikationskompetenz fest im Curriculum verankert – ein Baustein, der auf spätere Tätigkeiten in Behörden, Beratung oder Öffentlichkeitsarbeit vorbereitet.

Für wen passt das?

Der Studiengang eignet sich für alle, die Freude an Feldarbeit, Bestimmungsübungen und dem genauen Beobachten von Natur haben, gleichzeitig aber auch analytisches und wissenschaftliches Denken mitbringen. Wer gerne draußen unterwegs ist und zugleich Labor- oder Datenarbeit nicht scheut, findet hier ein passendes Profil.

Da keine Zulassungsbeschränkung besteht, ist der Studiengang auch für Studieneinsteiger:innen geeignet, die ihre Neigung zur Umweltbiologie erst im Studium vertiefen möchten.

Karriere & Arbeitsmarkt

Absolvent:innen der Umweltbiowissenschaften finden Einsatzfelder in Umweltbehörden, Naturschutzorganisationen, Planungsbüros oder in der angewandten Forschung. Die Kombination aus Artenkenntnis und bodenkundlichem Wissen ist besonders gefragt, wenn es um ökologische Gutachten, Monitoring-Programme oder Renaturierungsprojekte geht.

Wer sich früh spezialisiert, etwa in Richtung Bodenschutz oder Faunistik, kann sich damit gezielt für Nischenbereiche des Arbeitsmarkts profilieren.

Hochschule & Format

Die Universität Trier bietet den Studiengang als klassisches Vollzeitstudium in Präsenz an, was intensive Labor- und Geländeübungen ermöglicht. Die Nähe zu unterschiedlichen Naturräumen rund um Trier erleichtert praxisnahe Exkursionen und Feldstudien innerhalb des Semesters.

Zulassung & Zugangswege

ZulassungsfreiUmweltbiowissenschaften ist an der Uni Trier in der Regel zulassungsfrei – der Einstieg ist ohne Numerus Clausus möglich.
ZugangswegeIn der Regel Abitur oder Fachhochschulreife – auch beruflich Qualifizierte können zugelassen werden; ein einschlägiges Vorpraktikum ist teils empfohlen.

Deine Zulassungschancen

Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.

Gute Nachrichten: zulassungsfrei

Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.

Kosten & Finanzierung

An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.

PositionBetrag
Studiengebühren0 €
Semesterbeitragca. 250 bis 350 € / Semester
Enthaltenu. a. Semesterticket & Studierendenwerk

Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.

Deine Jobgarantie mit StudySmarter

Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.

Jobgarantie 6 Monate

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Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.
So sicherst du sie dir
  • Finde & wähle deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit
  • Schreib dich darüber an deiner Uni ein und schließe erfolgreich ab
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Alle Bedingungen findest du in den Teilnahmebedingungen.
Ohne Zusatzkosten Automatisch dabei. Mit deiner Einschreibung über StudySmarter ist die Jobgarantie inklusive – du musst nichts extra buchen. Infomaterial anfordern

Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.

Karriere & Gehalt

Der Weg vom Studienabschluss bis zur Fach- oder Leitungsposition in der Umweltbiologie verläuft meist über mehrere praxisnahe Etappen.

  1. Berufseinstieg als Umweltbiowissenschaften-FachkraftErste Anstellung in Umweltbüros, Naturschutzverbänden oder öffentlichen Ämtern, oft begleitet von Einarbeitung in Kartierungs- und Monitoringmethoden · 0 bis 2 Jahre
  2. Fachliche VertiefungÜbernahme eigenständiger Projekte wie Artenkartierungen oder Bodenuntersuchungen, häufig mit wachsender Verantwortung im Team · 2 bis 5 Jahre
  3. ProjektkoordinationLeitung kleinerer Umwelt- oder Naturschutzprojekte, Abstimmung mit Behörden und externen Partnern · 5 bis 8 Jahre
  4. Leitungsposition im Umwelt- oder NaturschutzbereichVerantwortung für Abteilungen, strategische Programme oder Institutsbereiche mit Personalführung · 8 bis 12 Jahre

Gehaltsspanne nach Karrierephase

Branchenweite Marktorientierung für Umweltbiowissenschaften-Profile (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.

Arbeitsmarkt & Zukunft

Die Arbeit von Umweltbiowissenschaften-Fachkräften verändert sich zunehmend durch digitale Erhebungsmethoden und automatisierte Datenauswertung.

Wie KI den Beruf verändert

Künstliche Intelligenz verändert, wie ökologische Daten erhoben und ausgewertet werden – doch der Blick vor Ort bleibt unverzichtbar.

KI nimmt dir ab

  • Automatisierte Bildauswertung bei Kamerafallen und Drohnenaufnahmen zur Artenerfassung
  • Digitale Modellierung von Bodenparametern und Klimadaten
  • Vorstrukturierung großer ökologischer Datensätze durch statistische Softwaretools
  • Automatisierte Berichtserstellung auf Basis standardisierter Messreihen

Menschlich gefragter denn je

  • Feldbestimmung seltener oder schwer erfassbarer Arten vor Ort
  • Bewertung komplexer ökologischer Wechselwirkungen im Gelände
  • Kommunikation mit Behörden, Landnutzer:innen und der Öffentlichkeit
  • Ethische und naturschutzfachliche Abwägung bei Eingriffen in Ökosysteme

Kompetenzen wie Artbestimmung und ökologisches Verständnis werden gezielt im Modul Systematik, Evolution und Artenkenntnis in der Zoologie sowie in den Grundlagen der Geobotanik und Bodenkunde aufgebaut.

Arbeiten neben dem Studium

Sammle schon im Studium Praxis und verdiene dazu – Werkstudentenjobs und Praktika in Trier, ideal neben dem Präsenzstudium am Campus.

bis 20 Std.pro Woche im Semester – das erlaubt das Werkstudentenprivileg
ab 13,90 €pro Stunde gesetzlicher Mindestlohn; technische Werkstudierende oft darüber
SV-freiWerkstudentenjobs sind weitgehend sozialversicherungsfrei – mehr netto bleibt

Stellen live aus der StudySmarter Jobbörse · laufend aktualisiert.

Die Hochschule im Profil

Kurzprofil der Universität Trier – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.

Universität Trier

Staatliche HochschulePräsenzstudiumTrier
StudySmarter-Score

Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.

Zum Hochschulprofil

Was Studierende sagen

Das wird gelobt

  • Enge Verzahnung von Biologie, Bodenkunde und Geoökologie
  • Praxisnahe Exkursionen im vielfältigen Naturraum um Trier
  • Zulassungsfreier Zugang ohne NC-Hürde

Worauf du achten solltest

Wer sich für diesen Studiengang entscheidet, sollte Interesse an Feldarbeit unter freiem Himmel ebenso mitbringen wie Geduld für labor- und datenintensive Auswertungsphasen, da beide Bereiche im Curriculum eng verzahnt sind.

Passt Umweltbiowissenschaften zu dir?

Das solltest du mitbringen

  • Du beobachtest gerne genau und hast Freude an Bestimmungsübungen im Gelände.
  • Du interessierst dich sowohl für Tiere und Pflanzen als auch für Böden und Landschaftsprozesse.
  • Du kannst wissenschaftliche Methodik mit praktischer Feldarbeit verbinden.
  • Du bist offen für interdisziplinäres Arbeiten zwischen Biologie und Geowissenschaften.

Häufige Fragen

Ist der Studiengang Umweltbiowissenschaften an der Universität Trier zulassungsbeschränkt?

Nein, der Studiengang ist zulassungsfrei, sodass keine Numerus-Clausus-Hürde beim Einstieg besteht.

Welche Rolle spielt Artenkenntnis im Studium?

Artenkenntnis ist ein zentraler Bestandteil, insbesondere im Modul Systematik, Evolution und Artenkenntnis in der Zoologie, das systematisches Wissen über Tiergruppen vermittelt.

Werden auch bodenkundliche Themen behandelt?

Ja, die Grundlagen der Geobotanik und Bodenkunde verbinden pflanzliche Lebensgemeinschaften mit den bodenkundlichen Eigenschaften ihres Standorts und sind fester Bestandteil des Curriculums.

Welche Berufsfelder stehen nach dem Abschluss offen?

Absolvent:innen arbeiten häufig als Umweltbiowissenschaften-Fachkräfte in Umweltbehörden, Naturschutzorganisationen oder Planungsbüros, wo Artenkenntnis und bodenkundliches Wissen gefragt sind.

Kostenlos & unverbindlich

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Studienführer, Termine, Zulassung & Finanzierung – kostenlos direkt in dein Postfach.

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