Professionsentwicklung im pflegerischen Feld I
Studierende entwickeln ein individuelles Pflegeverständnis unter Berücksichtigung von Akademisierung und Professionalisierung und erkennen Pflegebedarfe sowie potenzielle Risiken in Pflegesituationen.
Der M.Sc. Interprofessionelle Gesundheitsversorgung an der Universität Trier richtet sich an Personen, die Versorgungsprozesse nicht nur aus einer einzelnen Berufsperspektive, sondern im Zusammenspiel von Pflege, Medizin, Therapie und Beratung verstehen und gestalten wollen. Im Zentrum steht die Frage, wie unterschiedliche Gesundheitsberufe so zusammenarbeiten können, dass Patient:innen durchgängig und koordiniert betreut werden.
Die Universität Trier verbindet dabei pflegewissenschaftliche, psychologische und humanbiologische Grundlagen mit Fragen der Professionsentwicklung. Der Studiengang ist als Vollzeitprogramm angelegt und schließt mit dem Master of Science ab, was sowohl den Weg in wissenschaftsnahe Tätigkeiten als auch in Leitungs- und Steuerungsfunktionen im Versorgungsmanagement öffnet.
Da die Zulassung zulassungsfrei erfolgt, steht der Studiengang grundsätzlich allen formal qualifizierten Bewerber:innen offen, was ihn insbesondere für beruflich bereits im Gesundheitswesen verankerte Personen attraktiv macht, die sich akademisch weiterentwickeln möchten.
17 Module · 180 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Studierende entwickeln ein individuelles Pflegeverständnis unter Berücksichtigung von Akademisierung und Professionalisierung und erkennen Pflegebedarfe sowie potenzielle Risiken in Pflegesituationen.
Studierende erläutern Gesundheits- und Krankheitsmodelle und berücksichtigen biopsychosoziale Faktoren sowie psychologische Prozesse in der Pflege.
Studierende setzen sich mit Aufbau und Funktionen von Organstrukturen auseinander, um Pathophysiologie zu verstehen und pflegerische Interventionen abzuleiten.
Studierende wählen individuell geeignete Pflegeinterventionen aus und setzen diese unter Berücksichtigung wissenschaftlicher Erkenntnisse um.
Studierende trainieren pflegerische Kernaufgaben situationsangepasst im SkillsLab und verknüpfen Theorie mit Praxis.
Studierende führen grundlegende Pflegeinterventionen in der Praxis durch und lernen Betriebsabläufe sowie gesetzliche Grundlagen kennen.
Studierende erlernen Prinzipien empirischer Sozialforschung, qualitative und quantitative Forschungsmethoden sowie Literaturrecherche und statistische Grundlagen.
Studierende beschreiben menschliche Entwicklung über die Lebensspanne und setzen diese mit Gesundheitsaspekten in Beziehung für die Pflegeplanung.
Studierende wählen Pflegeaufgaben umfassend und situationsangepasst aus und transferieren kognitives Wissen in die Pflegepraxis unter Beachtung rechtlicher Aspekte.
Studierende nutzen wissenschaftsorientierte Assessments zur Planung und Organisation von Pflegeprozessen unter Berücksichtigung des aktuellen Forschungsstandes.
Studierende beschreiben pathologische Prozesse verschiedener Organsysteme und unterstützen im interprofessionellen Team leitliniengerechte Diagnostik und Therapie.
Studierende wählen eigenständig individuell geeignete komplexe Pflegeinterventionen aus und führen diese fachgerecht durch unter Berücksichtigung wissenschaftlichen Forschungsstandes.
Studierende trainieren komplexe pflegerische Aufgaben im SkillsLab und führen individuelle Schulungen, Anleitungen und Beratungen durch.
Studierende führen wissenschaftlich ausgewählte individuelle Pflegehandlungen im multiprofessionellen Team durch und erkennen physiologische Abweichungen.
Studierende beschreiben Qualitätsmanagement, bewerten wissenschaftliche Studien anhand etablierter Kriterien und entwickeln sowie implementieren wissenschaftsbasierte Ansätze.
Studierende verknüpfen wissenschaftlich ausgewählte Pflegehandlungen mit aktuellen Forschungsergebnissen und analysieren Pflegesituationen im Gesamtkontext.
Studierende erläutern Lernprinzipien und Kommunikationstheorien, konzipieren Beratungs- und Schulungskonzepte und entwickeln Schulungsmaterialien auf Basis gesicherter Forschungsergebnisse.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Der Studiengang Interprofessionelle Gesundheitsversorgung an der Universität Trier wurde konzipiert, um die zunehmende Komplexität von Versorgungssituationen abzubilden, in denen Pflegefachkräfte, Mediziner:innen, Therapeut:innen und Berater:innen eng zusammenarbeiten müssen. Statt eine einzelne Profession zu vertiefen, steht die Schnittstellenkompetenz im Mittelpunkt.
Damit positioniert sich die Universität Trier bewusst als wissenschaftlicher Standort, der Gesundheitsversorgung nicht isoliert, sondern systemisch und interdisziplinär betrachtet.
Module wie Professionsentwicklung im pflegerischen Feld I vermitteln, wie sich Berufsbilder in der Pflege historisch und aktuell entwickeln und welche Rollen sie in interprofessionellen Teams einnehmen. Gesundheitspsychologische Grundlagen ergänzen dies um das Verständnis von Verhalten, Motivation und Kommunikation im Versorgungskontext.
Humanbiologische Grundlagen Anatomie/Physiologie liefern das notwendige medizinisch-naturwissenschaftliche Fundament, um fachübergreifend fundiert kommunizieren und Versorgungsentscheidungen nachvollziehen zu können.
Der Studiengang eignet sich für Personen mit Interesse an Teamarbeit über Berufsgrenzen hinweg, die bereits Berührungspunkte mit Pflege, Medizin oder Gesundheitsberatung haben oder anstreben. Analytisches Denken und Freude an wissenschaftlichem Arbeiten sind hilfreich.
Auch wer perspektivisch Koordinations- oder Leitungsaufgaben im Gesundheitswesen übernehmen möchte, findet hier eine passende akademische Grundlage.
Absolvent:innen finden sich häufig in Berufen der Gesundheitsberatung sowie in koordinierenden und steuernden Funktionen des Versorgungsmanagements wieder. Die interprofessionelle Ausrichtung eröffnet Zugänge zu Kliniken, Pflegeeinrichtungen, Beratungsstellen und Trägern der Gesundheitsversorgung.
Da Versorgungsstrukturen zunehmend komplexer und vernetzter werden, wächst der Bedarf an Fachkräften, die berufsgruppenübergreifend denken und kommunizieren können.
Die Universität Trier bietet den Studiengang als Vollzeitprogramm mit zulassungsfreiem Zugang an, wodurch der Einstieg unkompliziert gestaltet ist. Der Studienort Trier bietet dabei ein überschaubares, forschungsnahes Umfeld.
Das Format ermöglicht eine intensive Auseinandersetzung mit den Studieninhalten und einen engen Austausch innerhalb der Studiengruppe.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Studiengang öffnet Wege in koordinierende und beratende Funktionen des Gesundheitswesens.
Branchenweite Marktorientierung für Berufe in der Gesundheitsberatung (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Wie sich der Berufsalltag in der Gesundheitsberatung durch KI verändert, lässt sich bereits in Grundzügen abschätzen.
Automatisierung verändert Beratungs- und Koordinationsprozesse im Gesundheitswesen spürbar.
Kompetenzen aus Modulen wie Professionsentwicklung im pflegerischen Feld I und Gesundheitspsychologische Grundlagen bilden die Basis für genau jene zwischenmenschlichen und koordinierenden Fähigkeiten, die schwer automatisierbar sind.
Sammle schon im Studium Praxis und verdiene dazu – Werkstudentenjobs und Praktika in Trier, ideal neben dem Präsenzstudium am Campus.
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Kurzprofil der Universität Trier – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer eine rein klinisch-praktische oder stark medizinisch-technische Ausbildung sucht, sollte bedenken, dass der Fokus hier klar auf Koordination, Kommunikation und Versorgungssteuerung liegt und nicht auf einer einzelnen therapeutischen oder medizinischen Fachrichtung.
Nein, der Zugang ist zulassungsfrei, sodass formal qualifizierte Bewerber:innen ohne Auswahlverfahren einen Studienplatz erhalten können.
Er eignet sich für Personen mit Vorerfahrung oder Interesse an Pflege, Gesundheitsberatung oder Versorgungsmanagement, die berufsgruppenübergreifend arbeiten und Prozesse koordinieren möchten.
Sie schaffen ein gemeinsames fachliches Fundament, mit dem Absolvent:innen mit unterschiedlichen Gesundheitsberufen auf Augenhöhe kommunizieren und Versorgungsentscheidungen einordnen können.
Der M.Sc. öffnet Wege in Berufe der Gesundheitsberatung sowie in koordinierende und steuernde Positionen im Versorgungsmanagement von Kliniken, Pflegeeinrichtungen und weiteren Einrichtungen des Gesundheitswesens.
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