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Universität Stuttgart · Master

Verfahrenstechnik Master of Science an der Universität Stuttgart

Der Master Verfahrenstechnik an der Universität Stuttgart vertieft die technischen und naturwissenschaftlichen Grundlagen, um komplexe Stoffwandlungsprozesse zu verstehen, zu berechnen und industriell umzusetzen.
M.Sc.
Master of Science
120
ECTS-Punkte
4 Sem.
Regelstudienzeit
Stuttgart
Studienort
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Über den Studiengang

Der Masterstudiengang Verfahrenstechnik an der Universität Stuttgart richtet sich an Studierende, die nach einem ersten technischen oder naturwissenschaftlichen Abschluss tiefer in die Prozess- und Anlagentechnik einsteigen wollen. Im Zentrum stehen mechanische, thermische und biologische Prozesse, mit denen Rohstoffe in nutzbare Produkte umgewandelt werden – von der chemischen Industrie bis zur Biotechnologie.

Als zulassungsfreier Studiengang in Vollzeit ermöglicht das Programm einen direkten Einstieg ohne Auswahlverfahren, verlangt aber ein solides ingenieurwissenschaftliches Fundament, um dem anspruchsvollen Stoff zu folgen. Stuttgart als traditionsreicher Standort der Ingenieurwissenschaften bietet dafür eine enge Verzahnung von Forschung und industrieller Praxis.

Der Studiengang schließt mit dem Master of Science ab und bereitet auf verantwortungsvolle Positionen in Entwicklung, Produktion und Prozessoptimierung vor.

Curriculum & Module

24 Module – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.

24 Module
Weitere Module

Technische Biologie I/II

Weitere Module

Technische Mechanik I

Weitere Module

Technische Mechanik II + III

Weitere Module

Technische Thermodynamik I + II

Weitere Module

Theoretische Chemie (Atom- und Molekülbau)

Weitere Module

Werkstoffkunde 1 und 2 für Verfahrenstechniker

Weitere Module

Bioverfahrenstechnik I

Weitere Module

Chemische Reaktionstechnik I

Weitere Module

Grundlagen der Mechanischen Verfahrenstechnik

Weitere Module

Grundlagen der Wärme- und Stoffübertragung

Weitere Module

Thermische Verfahrenstechnik I

Weitere Module

Thermodynamik der Gemische I

Weitere Module

Arbeitstechniken und Projektarbeit

Weitere Module

Einführung in die Regelungstechnik für Mathematiker und Verfahrenstechniker

Weitere Module

Numerische Methoden I

Weitere Module

Systemdynamische Grundlagen der Regelungstechnik

Weitere Module

Semesterarbeit Verfahrenstechnik

Weitere Module

Bachelorarbeit Verfahrenstechnik

1. Semester18 ECTS

Höhere Mathematik 1 / 2 für Ingenieurstudiengänge

Unterricht in Linearer Algebra, Differential- und Integralrechnung für Funktionen einer Veränderlichen sowie Differentialrechnung für mehrere Veränderliche zur Vorbereitung auf ingenieurwissenschaftliche Anwendungen.

1. Semester12 ECTS

Maschinen- und Apparatekonstruktion I + II mit Einführung in die Festigkeitslehre

Unterricht in Konstruktionsmethodik, Maschinen- und Apparateelementen, Festigkeitsberechnung und konstruktiver Gestaltung für verfahrenstechnische Systeme.

2. Semester12 ECTS

Grundlagen der Chemie (mit Praktika)

Vermittlung grundlegender Konzepte der allgemeinen, anorganischen und organischen Chemie sowie praktische Laborausbildung in elementaren Laboroperationen und chemischen Reaktionstypen.

3. Semester6 ECTS

Höhere Mathematik 3 für Ingenieurstudiengänge

Vermittlung von Integralrechnung für Funktionen mehrerer Veränderlicher, gewöhnlichen Differentialgleichungen, Fourierreihen und partiellen Differentialgleichungen.

4. Semester6 ECTS

Physik für Verfahrensingenieure

Vermittlung von Grundlagen in Schwingungen, Wellen, Atomphysik, Kernphysik und dem Welle-Teilchen-Dualismus mit Anwendungsfokus auf Verfahrensingenieurwesen.

4. Semester6 ECTS

Strömungsmechanik

Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.

Studiengang im Detail

Über den Studiengang

Der Master Verfahrenstechnik an der Universität Stuttgart vermittelt ein vertieftes Verständnis der physikalischen, chemischen und biologischen Grundlagen, die industriellen Prozessen zugrunde liegen. Studierende lernen, Anlagen und Prozesse nicht nur zu beschreiben, sondern quantitativ zu modellieren und zu optimieren.

Der zulassungsfreie Zugang senkt die formale Hürde, setzt aber voraus, dass Interessierte bereits über solide Grundlagen aus einem ingenieur- oder naturwissenschaftlichen Bachelor verfügen, um dem Tempo und der Tiefe des Programms gerecht zu werden.

Studieninhalte

Module wie Technische Mechanik I sowie Technische Mechanik II + III bilden das mechanische Rückgrat des Studiums und schaffen die Basis, um Kräfte, Bewegungen und Belastungen in Anlagen und Bauteilen zu berechnen. Diese Grundlagen sind unverzichtbar, um verfahrenstechnische Apparate sicher auszulegen.

Ergänzend eröffnen Technische Biologie I/II den Blick auf biotechnologische und bioverfahrenstechnische Prozesse, etwa in der Lebensmittel-, Pharma- oder Umwelttechnik. Diese Kombination aus klassischer Mechanik und biologischen Prozessen macht das Stuttgarter Profil vielseitig einsetzbar.

Für wen passt das?

Gut geeignet ist der Studiengang für Personen mit einem technischen oder naturwissenschaftlichen Erststudium, die Freude an Berechnung, Modellierung und der praktischen Auslegung von Prozessanlagen haben. Analytisches Denken und Interesse an interdisziplinären Fragestellungen zwischen Mechanik und Biologie sind hilfreich.

Wer lieber rein theoretisch oder rein gestalterisch arbeitet, findet in der Verfahrenstechnik weniger Anknüpfungspunkte – hier zählt die enge Verbindung aus Naturwissenschaft, Ingenieurmethodik und industrieller Anwendung.

Karriere & Arbeitsmarkt

Absolventinnen und Absolventen finden Einstiegsmöglichkeiten in der chemischen und pharmazeutischen Industrie, im Anlagenbau, in der Energie- und Umwelttechnik sowie in der Biotechnologie. Die Nähe zur Kernkompetenz Verfahrenstechnik-Fachkräfte zeigt, dass sowohl operative als auch planende und leitende Tätigkeiten in Frage kommen.

Der Bedarf an Fachkräften, die Prozesse effizienter und nachhaltiger gestalten können, bleibt in vielen Industriezweigen bestehen, insbesondere dort, wo Ressourcenschonung und Energieeffizienz zunehmend wichtiger werden.

Hochschule & Format

Die Universität Stuttgart ist für ihre ingenieurwissenschaftliche Ausrichtung und die enge Zusammenarbeit mit Industriepartnern in der Region bekannt. Das Vollzeitformat in Stuttgart erlaubt eine intensive, aufeinander aufbauende Auseinandersetzung mit den Studieninhalten.

Die zulassungsfreie Struktur bedeutet, dass der Fokus stärker auf der eigenverantwortlichen Leistungsbereitschaft während des Studiums liegt als auf einem selektiven Auswahlverfahren zu Beginn.

Zulassung & Zugangswege

ZulassungsfreiVerfahrenstechnik ist an der Uni Stuttgart in der Regel zulassungsfrei – der Einstieg ist ohne Numerus Clausus möglich.
ZugangswegeIn der Regel Abitur oder Fachhochschulreife – auch beruflich Qualifizierte können zugelassen werden; ein einschlägiges Vorpraktikum ist teils empfohlen.

Deine Zulassungschancen

Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.

Gute Nachrichten: zulassungsfrei

Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.

Kosten & Finanzierung

An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.

PositionBetrag
Studiengebühren0 €
Semesterbeitragca. 250 bis 350 € / Semester
Enthaltenu. a. Semesterticket & Studierendenwerk

Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.

Deine Jobgarantie mit StudySmarter

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Jobgarantie 6 Monate

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Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.

Karriere & Gehalt

Der Weg vom Berufseinstieg bis in leitende Positionen der Verfahrenstechnik verläuft meist über mehrere Erfahrungsstufen mit wachsender Verantwortung.

  1. Einstieg als Verfahrensingenieur:inUnterstützung bei Prozessauslegung, Messungen und Dokumentation in Produktion oder Entwicklung · 0 bis 2 Jahre
  2. Prozess- oder Projektingenieur:inEigenständige Planung und Optimierung von Anlagen und Prozessabläufen · 2 bis 5 Jahre
  3. Fachliche Leitung / Senior-Ingenieur:inVerantwortung für komplexe Projekte, Schnittstelle zu Produktion und Qualitätsmanagement · 5 bis 8 Jahre
  4. Abteilungs- oder WerksleitungStrategische Steuerung von Produktionsbereichen oder Forschungsabteilungen · ab 8 Jahren

Gehaltsspanne nach Karrierephase

Branchenweite Marktorientierung für Verfahrenstechnik-Profile (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.

Arbeitsmarkt & Zukunft

Wie sich der Beruf der Verfahrenstechnik-Fachkraft durch KI und Automatisierung verändert, lässt sich in konkrete Aufgabenverschiebungen unterteilen.

Wie KI den Beruf verändert

Automatisierte Systeme übernehmen bereits heute viele repetitive Mess- und Steuerungsaufgaben in der Prozessindustrie.

KI nimmt dir ab

  • Kontinuierliche Prozessüberwachung und Datenerfassung per Sensorik
  • Automatisierte Regelung von Temperatur, Druck und Durchfluss
  • Vorhersage von Wartungsbedarf durch Predictive-Maintenance-Systeme
  • Erste Auswertung großer Prozessdatenmengen

Menschlich gefragter denn je

  • Konzeption und Auslegung neuer Anlagen und Verfahren
  • Beurteilung von Sicherheits- und Umweltrisiken
  • Interdisziplinäre Abstimmung zwischen Mechanik, Biologie und Chemie
  • Kreative Problemlösung bei unerwarteten Prozessstörungen

Fähigkeiten in Statik und Bauteilauslegung werden direkt in Technische Mechanik I und Technische Mechanik II + III aufgebaut, während Technische Biologie I/II die biotechnologische Prozesskompetenz stärkt.

Arbeiten neben dem Studium

Sammle schon im Studium Praxis und verdiene dazu – Werkstudentenjobs und Praktika in Stuttgart, ideal neben dem Präsenzstudium am Campus.

bis 20 Std.pro Woche im Semester – das erlaubt das Werkstudentenprivileg
ab 13,90 €pro Stunde gesetzlicher Mindestlohn; technische Werkstudierende oft darüber
SV-freiWerkstudentenjobs sind weitgehend sozialversicherungsfrei – mehr netto bleibt

Stellen live aus der StudySmarter Jobbörse · laufend aktualisiert.

Die Hochschule im Profil

Kurzprofil der Universität Stuttgart – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.

Universität Stuttgart

Staatliche HochschulePräsenzstudiumStuttgart
StudySmarter-Score

Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.

Zum Hochschulprofil

Was Studierende sagen

Das wird gelobt

  • Enge Verbindung von Mechanik, Prozess- und Biotechnik
  • Zulassungsfreier Zugang erleichtert den Einstieg in den Master
  • Guter Anschluss an Industrie- und Forschungspartner in der Region Stuttgart

Worauf du achten solltest

Wer bislang wenig Berührung mit anspruchsvoller technischer Mechanik oder quantitativer Modellierung hatte, sollte den Aufwand für die Einarbeitung realistisch einplanen, da die Module hier hohe Ansprüche stellen.

Passt Verfahrenstechnik zu dir?

Das solltest du mitbringen

  • Du hast Freude an mathematisch-mechanischer Modellierung von Prozessen.
  • Du interessierst dich sowohl für klassische Ingenieurmechanik als auch für biotechnologische Anwendungen.
  • Du bringst ein solides technisches oder naturwissenschaftliches Grundstudium mit.
  • Du möchtest später an der Schnittstelle von Entwicklung, Produktion und Prozessoptimierung arbeiten.

Häufige Fragen

Ist der Master Verfahrenstechnik an der Universität Stuttgart zulassungsbeschränkt?

Nein, der Studiengang ist zulassungsfrei, was bedeutet, dass es kein Auswahlverfahren mit Notengrenze gibt. Wichtig ist dennoch ein passendes fachliches Vorwissen aus dem Erststudium.

Welche Rolle spielt Biologie im Studiengang?

Über Module wie Technische Biologie I/II wird die Verfahrenstechnik um bioverfahrenstechnische Aspekte erweitert, etwa für Anwendungen in Pharma-, Lebensmittel- oder Umwelttechnik.

Brauche ich starke Mechanik-Kenntnisse für das Studium?

Ja, Module wie Technische Mechanik I sowie Technische Mechanik II + III sind zentrale Bestandteile und setzen ein gutes Verständnis für Statik, Dynamik und Festigkeitslehre voraus.

Welche Berufsfelder stehen nach dem Abschluss offen?

Absolventinnen und Absolventen arbeiten häufig in Tätigkeitsfeldern, die der Berufsgruppe Verfahrenstechnik-Fachkräfte zugeordnet sind, etwa in Anlagenbau, chemischer Industrie oder Biotechnologie.

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