Analyse von Forschungsdiskursen
Tiefgehendes Verständnis eines wissenschafts- oder technikhistorischen Themengebiets mit kritischer Auseinandersetzung mit Forschungsdebatten und Entwicklung einer eigenständigen Position.
Der Bachelorstudiengang Geschichte der Naturwissenschaft und Technik an der Universität Stuttgart verbindet geschichtswissenschaftliches Arbeiten mit einem Blick auf technische und naturwissenschaftliche Entwicklungen. Das ist an einer technisch geprägten Universität kein Zufall: Stuttgart bringt Geistes- und Ingenieurwissenschaften unter einem Dach zusammen und ermöglicht so einen Zugang zur Wissenschaftsgeschichte, der an rein geisteswissenschaftlichen Fakultäten kaum in dieser Form möglich wäre.
Statt klassischer Epochengeschichte stehen Fragen im Zentrum, wie sich Forschung, Technik und Innovation historisch entwickelt haben, welche gesellschaftlichen Kräfte dabei wirkten und wie wissenschaftliche Erkenntnis überhaupt entsteht und vermittelt wird. Das Studium ist zulassungsfrei und in Vollzeit organisiert, richtet sich also an Studierende, die sich mit voller Aufmerksamkeit auf ein inhaltlich anspruchsvolles, aber gut zugängliches Fach einlassen wollen.
Der Studienort Stuttgart mit seiner Dichte an Technik- und Industrieunternehmen liefert dabei ein reales Umfeld, an dem sich historische Fragestellungen zu Technikentwicklung unmittelbar spiegeln lassen.
17 Module – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Tiefgehendes Verständnis eines wissenschafts- oder technikhistorischen Themengebiets mit kritischer Auseinandersetzung mit Forschungsdebatten und Entwicklung einer eigenständigen Position.
Überblickswissen über Epochen der Wissenschafts- und Technikgeschichte mit Vermittlung arbeitsmethodischer Kenntnisse. Studierende entwickeln Überblickswissen über wichtige Entwicklungslinien und zentrale methodische Anliegen.
Grundlegende Methoden des geisteswissenschaftlichen Arbeitens sowie Methoden und Fragestellungen des historischen Forschens mit Fokus auf Wissenschafts- und Technikgeschichte.
Theoretische und praktische Arbeits- und Präsentationstechnik mit Übungen an wechselnden Rahmenthemen. Studierende entwickeln Kompetenz in wissenschaftlichen Vorträgen und erhalten Feedback zu ihren Präsentationen.
Vertieftes Überblickswissen über Entwicklungslinien einer Epoche der Wissenschafts- und Technikgeschichte mit praktischer Anwendung von Quellenkritik und Quellenanalyse unter Anleitung.
Analyse und Einordnung von Quellen in ihren historischen Kontext mit vertieftem inhaltlichen und methodischen Überblickswissen über eine Epoche der Wissenschafts- und Technikgeschichte.
Praktische Anwendung erworbener Kompetenzen an Projekten aus der aktuellen Arbeit wie Ausstellungsvorbereitung oder Quellenerschließung. Umfasst Recherche, Dokumentation und Präsentation.
Überblick über grundlegende Positionen der Technik- und Wissenschaftsgeschichte mit Vertiefung in Grundlagenliteratur. Studierende reflektieren Forschungsperspektiven und entwickeln Kompetenz zum Verfassen wissenschaftlicher Hausarbeiten.
Zweisemestriges Modul zur vergleichenden Analyse historischer Entwicklungen in der Wissenschafts- und Technikgeschichte.
Entwicklung eigenständiger kleiner Forschungsbeiträge basierend auf eigener Quellenarbeit mit Portfolio als Dokumentationsinstrument des Forschungsprozesses.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Geschichte der Naturwissenschaft und Technik an der Universität Stuttgart ist ein Nischenfach mit klarem Profil: Es untersucht, wie sich naturwissenschaftliches und technisches Wissen historisch entwickelt hat und welche Rolle Institutionen, Personen und gesellschaftliche Rahmenbedingungen dabei spielten.
Die enge Anbindung an eine technische Universität unterscheidet den Studiengang von vergleichbaren Angeboten an geisteswissenschaftlich ausgerichteten Universitäten und schafft Berührungspunkte zu Ingenieur- und Naturwissenschaften vor Ort.
Im Zentrum steht die historische Analyse von Forschungsprozessen: Wie entstehen wissenschaftliche Diskurse, wie verändern sich Denkweisen über Zeit, und wie lassen sich technische Innovationen im gesellschaftlichen Kontext einordnen.
Dazu kommen forschungspraktische Fähigkeiten, etwa die Analyse von Forschungsdiskursen sowie Management- und Präsentationsmethoden für Forschungsprojekte, mit denen Studierende lernen, eigene Projekte zu strukturieren und Ergebnisse überzeugend zu präsentieren. Die Theorie und Methoden der Geschichtswissenschaft bilden das methodische Rückgrat, mit dem historische Quellen eingeordnet und interpretiert werden.
Geeignet ist das Studium für alle, die sich für Wissenschaft und Technik interessieren, aber lieber ihre Entstehung und Wirkung reflektieren als selbst im Labor zu forschen. Neugier auf historische Zusammenhänge und Freude am Schreiben und Argumentieren sind wichtiger als mathematische Vorkenntnisse.
Da der Studiengang zulassungsfrei ist, steht er grundsätzlich allen offen, die sich für diese Kombination aus Geschichte, Wissenschaft und Technik begeistern können.
Absolventinnen und Absolventen finden sich häufig in Bereichen wieder, in denen historisches Wissen über Wissenschaft und Technik gefragt ist, etwa in Wissenschaftskommunikation, Archiven, Museen oder in Redaktionen mit technischem Schwerpunkt.
Auch Unternehmen und Forschungseinrichtungen mit Interesse an eigener Unternehmens- oder Technikgeschichte bieten Einstiegsmöglichkeiten, besonders im technikaffinen Umfeld von Stuttgart.
Die Universität Stuttgart ist vor allem für ihre Ingenieur- und Naturwissenschaften bekannt, was dem Studiengang eine besondere Prägung gibt: Wissenschaftsgeschichte wird hier nicht losgelöst, sondern in direkter Nähe zu den Fächern studiert, deren Geschichte erforscht wird.
Das Vollzeitstudium in Präsenzform ermöglicht direkten Austausch mit Lehrenden und Kommilitoninnen und Kommilitonen sowie Zugang zu den Ressourcen einer forschungsstarken technischen Universität.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Wer diesen Studiengang abschließt, bewegt sich beruflich oft an der Schnittstelle von Geschichte, Wissenschaft und Technikvermittlung.
Branchenweite Marktorientierung für Geschichte der Naturwissenschaft und Technik-Profile (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Der Blick auf künstliche Intelligenz zeigt, welche Aufgaben in diesem Berufsfeld zunehmend automatisiert werden und welche menschliche Urteilskraft brauchen.
Gerade in der historischen Wissenschafts- und Technikforschung verändert KI die Arbeitsweise, ersetzt aber nicht die Deutungshoheit über komplexe historische Zusammenhänge.
Fähigkeiten wie kritische Quelleneinordnung werden direkt im Modul Theorie und Methoden der Geschichtswissenschaft aufgebaut, während Management- und Präsentationsmethoden für Forschungsprojekte die Vermittlungskompetenz stärkt.
Sammle schon im Studium Praxis und verdiene dazu – Werkstudentenjobs und Praktika in Stuttgart, ideal neben dem Präsenzstudium am Campus.
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Kurzprofil der Universität Stuttgart – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer ein klassisches, breit gefächertes Geschichtsstudium sucht, sollte bedenken, dass der Fokus hier bewusst eng auf Naturwissenschaft und Technik liegt und weniger auf politischer oder Sozialgeschichte.
Nein, der Studiengang ist zulassungsfrei, du kannst dich also ohne Numerus-Clausus-Verfahren einschreiben.
Die Universität Stuttgart ist stark in den Ingenieur- und Naturwissenschaften verankert, wodurch Wissenschafts- und Technikgeschichte hier in direkter Nähe zu den Fächern studiert werden kann, deren Entwicklung im Mittelpunkt steht.
Nein, im Vordergrund stehen geschichtswissenschaftliche Methoden und analytisches Denken, technisches Vorwissen ist hilfreich, aber keine Voraussetzung.
Typische Bereiche sind Wissenschaftskommunikation, Archive, Museen sowie Unternehmen und Forschungseinrichtungen mit Interesse an Technik- und Wissenschaftsgeschichte.
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