Wahlpflichtbereich Schwerpunktbereich
Spezialisierung auf mehreren wählbaren Fachgebieten der Elektrotechnik und Informatik mit mindestens 12 LP aus Elektrotechnik und mindestens 12 LP aus Informatik.
Der Studiengang Informationstechnik / Technische Informatik an der Universität Rostock ist an der Schnittstelle zwischen klassischer Elektrotechnik und Informatik verortet. Studierende beschäftigen sich mit der Frage, wie digitale Systeme – von eingebetteten Steuerungen bis zu vernetzten Geräten – technisch funktionieren, entworfen und betrieben werden. Rostock als Standort mit maritimer und technischer Tradition bringt dabei auch anwendungsnahe Bezüge zu Kommunikationstechnik und Automatisierung mit ein.
Im Vergleich zu einem reinen Informatikstudium liegt der Fokus stärker auf der Hardware-Ebene: Schaltungstechnik, Mikrocontroller, Signalverarbeitung und Rechnerarchitekturen stehen neben Programmierung und Softwareentwurf gleichwertig im Curriculum. Wer technisches Interesse mit Lust an Mathematik und Physik verbindet, findet hier ein Studium, das Theorie und praktisches Labor eng verzahnt.
Da der Studiengang zulassungsfrei ist, steht der Einstieg grundsätzlich allen mit passender Hochschulzugangsberechtigung offen – die inhaltliche Hürde liegt eher im technisch-mathematischen Anspruch des Studiums selbst als in der Zulassung.
27 Module · 210 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Spezialisierung auf mehreren wählbaren Fachgebieten der Elektrotechnik und Informatik mit mindestens 12 LP aus Elektrotechnik und mindestens 12 LP aus Informatik.
Vertiefung theoretischer Grundlagenkenntnisse als Basis einer wissenschaftlichen Arbeitsweise in Elektrotechnik oder Informatik.
Erwerb von Allgemeinwissen und Einblick in wissenschaftstheoretische Ansätze anderer Fachgebiete.
Vertiefung wissenschaftlicher Arbeitsweisen durch Seminararbeit als obligatorisches Wahlpflichtmodul im Schwerpunktbereich.
Mathematische Grundlagen der Analysis für Elektrotechnik mit Schwerpunkt auf Funktionen, Grenzwerte und Differentialrechnung.
Einführung in die Grundlagen der Elektrotechnik mit Behandlung von elektrischen Schaltungen und Komponenten.
Grundlagen der imperativen Programmierung mit praktischen Übungen und Programmieraufgaben.
Physikalische Grundlagen für Elektrotechnik einschließlich Mechanik, Wärme und Optik.
Mathematische Grundlagen der linearen Algebra mit Matrizen, Vektoren und Gleichungssystemen.
Praktische Durchführung physikalischer Experimente mit schriftlicher Dokumentation.
Grundlagen von Algorithmen und Datenstrukturen mit Fokus auf Effizienz und Komplexität.
Grundlagen digitaler Systeme, Logik und digitaler Schaltungen.
Vertiefung der Elektrotechnik mit Behandlung von Wechselstromkreisen und elektromagnetischen Phänomenen.
Grundlagen der Wahrscheinlichkeitsrechnung und Statistik für Elektrotechnik und Informatik.
Grundlagen von Computernetzen und Konzepte der Datensicherheit und Kryptographie.
Methoden und Techniken der Softwareentwicklung einschließlich Design und Testen.
Aufbau und Funktionsweise von Rechnerarchitekturen und Prozessoren.
Vertiefung der Elektrotechnik mit Praktika und Laborversuchen.
Fortsetzung der Analysis mit Integration, mehreren Variablen und Differentialgleichungen.
Grundlagen und Konzepte von Betriebssystemen.
Entwurf und Implementierung von eingebetteten Systemen.
Grundlagen der Signal- und Systemtheorie mit Anwendungen in der Elektrotechnik.
Grundlagen der Nachrichtentechnik und Informationsübertragung.
Grundlagen von Messtechnik und Entwurf analoger elektronischer Schaltungen.
Statistische Methoden zur Signalverarbeitung und Inferenz.
Abschlussarbeit mit Bachelorarbeit und Kolloquium zum Nachweis wissenschaftlicher Kompetenz.
Berufspraktikum über 12 Wochen zur Anwendung fachbezogener Fähigkeiten und zum Erwerb sozialer Kompetenzen.
Keine Module gefunden. Suche anpassen oder Filter zurücksetzen.
Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Informationstechnik / Technische Informatik an der Universität Rostock richtet sich an technisch interessierte Studierende, die verstehen wollen, wie Rechner, Netzwerke und eingebettete Systeme auf physikalischer und logischer Ebene funktionieren. Der Studiengang ist bewusst an der Grenze zwischen Elektrotechnik und Informatik positioniert.
Die universitäre Ausrichtung bedeutet einen stark theoriegeleiteten Zugang: mathematische und naturwissenschaftliche Grundlagen bilden das Fundament, auf dem technische Fächer wie Digitaltechnik oder Rechnerarchitektur aufbauen.
Neben Pflichtinhalten aus Elektrotechnik und Informatik prägen die Wahlpflichtbereiche das Profil des Studiums maßgeblich. Im Wahlpflichtbereich Schwerpunktbereich können Studierende eigene fachliche Schwerpunkte etwa in Kommunikationstechnik, eingebetteten Systemen oder Systementwurf setzen.
Der Wahlpflichtbereich theoretische Grundlagen vertieft mathematische und informationstheoretische Konzepte, während der Wahlbereich Fakultätsfremd Raum für Inhalte außerhalb der eigenen Fakultät lässt – etwa aus Wirtschaft, Naturwissenschaften oder Sprachen – und so eine individuelle fachliche Erweiterung ermöglicht.
Geeignet ist der Studiengang für alle, die technische Zusammenhänge nicht nur nutzen, sondern von der Hardware bis zur Software verstehen und gestalten möchten. Ein solides Interesse an Mathematik und Physik ist hilfreich, da diese Fächer in den ersten Semestern eine tragende Rolle spielen.
Wer lieber ausschließlich programmiert und weniger mit Schaltungen, Signalen oder Elektronik zu tun haben möchte, ist mit einem reinen Informatikstudium eventuell besser bedient. Für alle mit Faible für technische Details und Systemdenken bietet Rostock hingegen ein passendes Umfeld.
Absolventinnen und Absolventen finden Anschluss an Berufe in der technischen Informatik – etwa in der Entwicklung eingebetteter Systeme, der Automatisierungstechnik, im Bereich Kommunikations- und Netzwerktechnik oder in industrienahen Forschungs- und Entwicklungsabteilungen.
Die Kombination aus Hardware- und Softwarekompetenz gilt am Arbeitsmarkt als gefragte Qualifikation, insbesondere dort, wo digitale Systeme physisch in Maschinen, Geräte oder Infrastruktur eingebettet werden müssen.
Als traditionsreiche Universität bietet die Universität Rostock ein forschungsnahes Studienumfeld mit Zugang zu Laboren und technischen Einrichtungen. Das Vollzeitstudium in Präsenz erlaubt eine enge Betreuung in Praktika und Projektarbeiten.
Die zulassungsfreie Aufnahme senkt die formale Einstiegshürde, sodass der eigentliche Anspruch im Studienverlauf selbst liegt – insbesondere in den mathematisch-technischen Grundlagenfächern der ersten Semester.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Weg von der ersten Stelle bis in Führungspositionen verläuft in der technischen Informatik meist über wachsende fachliche und projektbezogene Verantwortung.
Branchenweite Marktorientierung für Berufe in der technischen Informatik (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Wie sich der Beruf durch technologischen Wandel verändert, lässt sich anhand von Automatisierung und neuen Werkzeugen grob einordnen.
Auch in der technischen Informatik verschiebt künstliche Intelligenz die Aufgabenverteilung zwischen Werkzeug und Fachkraft.
Kompetenzen aus dem Wahlpflichtbereich Schwerpunktbereich und dem Wahlpflichtbereich theoretische Grundlagen bilden die fachliche Basis, auf der spätere Spezialisierungen im Berufsleben aufbauen.
Sammle schon im Studium Praxis und verdiene dazu – Werkstudentenjobs und Praktika in Rostock, ideal neben dem Präsenzstudium am Campus.
Stellen live aus der StudySmarter Jobbörse · laufend aktualisiert.
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Kurzprofil der Universität Rostock – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer mathematische und physikalische Grundlagen scheut, sollte sich auf einen anspruchsvollen Einstieg einstellen, da diese Fächer in den ersten Semestern einen großen Teil des Studiums ausmachen und maßgeblich über den weiteren Verlauf entscheiden.
Nein, der Studiengang ist zulassungsfrei. Eine formale Zulassungsbeschränkung wie ein Numerus Clausus besteht nicht, die inhaltliche Herausforderung liegt im Studienverlauf selbst.
Informationstechnik / Technische Informatik legt zusätzlich zu Softwarethemen einen starken Fokus auf Hardware-nahe Inhalte wie Schaltungstechnik, Rechnerarchitekturen und eingebettete Systeme, die in einem reinen Informatikstudium meist eine geringere Rolle spielen.
Über den Wahlpflichtbereich Schwerpunktbereich und den Wahlpflichtbereich theoretische Grundlagen können Studierende eigene fachliche Schwerpunkte setzen, während der Wahlbereich Fakultätsfremd zusätzliche Inhalte außerhalb der eigenen Fakultät ermöglicht.
Der B.Sc. bereitet auf Berufe in der technischen Informatik vor, etwa in der Entwicklung eingebetteter Systeme, der Automatisierungstechnik oder der Kommunikationstechnik, häufig in industrienahen Entwicklungsabteilungen.
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