Seminar/Kolloquium Geowissenschaften
Aktuelle Forschungsthemen aus den gesamten Geowissenschaften mit Präsentation einer MSc-Projektskizze und wöchentlicher Kommentierung von Kolloquiumsvorträgen.
Der Studiengang Remote Sensing, geoInformation and Visualization an der Universität Potsdam richtet sich an alle, die geowissenschaftliche Daten nicht nur erheben, sondern auch räumlich analysieren und verständlich darstellen wollen. Im Zentrum stehen Satellitendaten, Geoinformationssysteme und Methoden der Visualisierung, mit denen sich komplexe Erdbeobachtungsprozesse sichtbar machen lassen.
Die Teilzeitform des Master of Science trägt dem Umstand Rechnung, dass viele Studierende bereits berufstätig sind oder neben dem Studium weitere Verpflichtungen haben. Die zulassungsfreie Aufnahme senkt zusätzlich die Einstiegshürde für Interessierte mit einschlägigem Erststudium.
Standort Potsdam bringt dabei die Nähe zu geowissenschaftlichen Forschungseinrichtungen mit, die das Studium fachlich einbetten und Praxisbezüge zu aktuellen Fragestellungen der Fernerkundung schaffen.
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Aktuelle Forschungsthemen aus den gesamten Geowissenschaften mit Präsentation einer MSc-Projektskizze und wöchentlicher Kommentierung von Kolloquiumsvorträgen.
Eigenarbeit und betreute wissenschaftliche Arbeit im Gelände und Labor mit Ausarbeitung des MSc-Projektes und abschließender Präsentation.
Überblick über Neotektonik mit Verständnis geodynamischer Verhältnisse an Plattenrändern, Landschaftsentwicklung unter tektonisch aktiven Bedingungen und Charakterisierung seismisch gefährdeter Regionen.
Erkennen und Charakterisieren tektonisch kontrollierter Landformen, Sedimentationsräume und geodynamischer Prozesse im Gelände mit Unterscheidung klimatisch und tektonisch kontrollierter Phänomene.
Anwendung von Geländemethoden mit detaillierter Aufnahme, Kartierung und Interpretation komplexer Lagerungsverhältnisse sowie Dokumentation geowissenschaftlicher Geländebefunde.
Präsentation von Arbeitsergebnissen von Praktika und Arbeiten mit Diskussion über Qualität von Vortrag und Bericht sowie Verbesserungsvorschläge.
Vertiefung der Kenntnisse zu Sedimentationsprozessen und Stratigraphie mit Fokus auf Beckenanalyse und Karbonatablagerungssysteme.
Verständnis der theoretischen Grundprinzipien von Anregung, Ausbreitung und Konversion von Raumwellen in einfach geschichteten Medien.
Anwendung der Grundlagen von Petrologie und Geochemie mit Schwerpunkt auf petrologische Thermodynamik, Phasenlehre und Modellierung von Schmelzen und Festkörperreaktionen.
Präsentation wissenschaftlicher Ergebnisse zu modernen Karbonatablagerungsräumen und physikalisch-biologischen Prozessen der Gesteinsbildung mit wissenschaftlicher Diskussion.
Vertiefung der Kenntnisse zu abrupten Veränderungen in der Erdgeschichte und deren Auswirkung auf Geo- und Biosphäre mit wissenschaftlicher Diskussion.
Behandlung von Fragestellungen zur Entwicklung von Sedimentbecken auf unterschiedlichen Skalen mit Fokus auf geodynamische Aspekte und strukturelle Beziehungen.
Verständnis des Zusammenhangs zwischen Messdaten und Modellen durch lineare und nicht-lineare Inversion mit praktischen Inversionsproblemen.
Beurteilung der Entstehung kristalliner Gesteine anhand makroskopischer und mikroskopischer Eigenschaften sowie Analysen von Haupt- und Spurenelementen mit Fokus auf Kinetik und Ungleichgewicht.
Einführung in Kohlenwasserstoff-Geologie mit Basiswissen zur integrierten Sedimentbeckenanalyse, Erdölmuttergesteinen und Kohlenwasserstoffmigration.
Analyse von Sedimentgesteinen anhand von Dünnschliffen mit Schwerpunkt Karbonatgesteine und Charakterisierung petrophysikalischer Eigenschaften sowie diagenetischer Prozesse.
Konzeptuelle Vorbereitung, Planung und Durchführung geologischer Modellierungsprojekte mit Software zur Visualisierung von Geländebefunden bis zur Reservoir-Modellierung.
Grundlegendes Verständnis der optischen Fernerkundung der Landoberfläche mit Datenauswertung, Klassifizierung und praktischen Anwendungen wie Vegetationsmonitoring und Gefahrenerfassung.
Verstehen und Verbinden von Massentransport an Quellen und Senken über verschiedene Raum- und Zeitskalen mit Methoden zur Quantifizierung von Erosion und Provenienzanalysen.
Detaillierte Aufnahme und Interpretation komplexer Strukturen und Lagerungsverhältnisse in stark deformiertem Gelände mit Erstellung eines Kartierberichtes auf professionellem Niveau.
Grundverständnis über Wechselwirkungen von biologischen und geologischen Prozessen mit Einführung in das Biomarker-Konzept und wichtige biogeochemische Analysemethoden.
Betreutes Gelände-, Industrie-, Labor- oder Computerpraktikum in einem ausgewählten Fachgebiet der Geowissenschaften mit Ausarbeitung und Darstellung der erarbeiteten Ergebnisse.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Remote Sensing, geoInformation and Visualization an der Universität Potsdam bündelt drei Kompetenzfelder, die in der modernen Geowissenschaft eng zusammengehören: das Auswerten von Fernerkundungsdaten, den Umgang mit Geoinformationssystemen und die verständliche Aufbereitung räumlicher Zusammenhänge. Der Studiengang ist bewusst als Teilzeitangebot konzipiert, sodass sich Studium und berufliche oder private Verpflichtungen kombinieren lassen.
Die zulassungsfreie Zulassung erleichtert den Einstieg, ersetzt aber nicht die inhaltliche Vorbereitung – wer aus einem fachfremden Erststudium kommt, sollte sich auf einen soliden Einarbeitungsaufwand einstellen.
Inhaltlich reicht das Spektrum von der Auswertung von Satelliten- und Sensordaten über geodynamische und tektonische Fragestellungen bis zur kartografischen und digitalen Visualisierung von Geodaten. Ein Seminar bzw. Kolloquium Geowissenschaften begleitet das Studium fachübergreifend und dient dem Austausch über aktuelle Forschungsthemen.
Das Modul Geodynamik und Neotektonik zeigt beispielhaft, wie eng Fernerkundung mit geowissenschaftlichen Grundfragen verknüpft ist – etwa wenn es um die Deutung von Bodenbewegungen oder tektonischen Prozessen anhand von Fernerkundungsdaten geht. Den Abschluss bildet die Masterarbeit, in der ein eigenes Forschungs- oder Anwendungsthema vertieft bearbeitet wird.
Der Studiengang eignet sich für Personen mit geowissenschaftlichem, geografischem oder verwandtem technischem Hintergrund, die ihre Kenntnisse in Richtung Fernerkundung und räumlicher Datenanalyse vertiefen möchten. Da die Teilzeitform Flexibilität bietet, passt das Angebot besonders zu Berufstätigen, die parallel zum Job qualifizieren wollen.
Wer Freude an der Arbeit mit Geodaten, Kartierungen und der visuellen Aufbereitung komplexer Sachverhalte hat, findet hier ein passendes Profil. Rein programmierorientierte Interessen ohne geowissenschaftlichen Bezug werden hingegen nur teilweise bedient.
Absolvent:innen arbeiten als Remote Sensing, geoInformation and Visualization-Fachkräfte in Bereichen wie Umweltmonitoring, Raumplanung, Kartografie oder bei Anbietern von Geodatendiensten. Die Kombination aus Fernerkundung, GIS-Kompetenz und Visualisierung ist in vielen Branchen gefragt, in denen räumliche Informationen ausgewertet und kommuniziert werden müssen.
Der Berufseinstieg gelingt häufig über Projektarbeit oder Anstellungen bei Behörden, Ingenieurbüros oder Forschungseinrichtungen, die auf Geodatenanalyse spezialisiert sind.
Die Universität Potsdam bietet den Studiengang am Standort Potsdam an, eingebettet in ein Umfeld mit ausgeprägter geowissenschaftlicher Forschungstradition. Das Teilzeitformat erlaubt eine individuelle Studienplanung, erfordert aber auch Eigenorganisation und Durchhaltevermögen über die längere Studiendauer hinweg.
Die zulassungsfreie Aufnahme macht den Zugang unkompliziert, verlagert die eigentliche fachliche Herausforderung jedoch in den Studienverlauf selbst.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Master eröffnet Wege in Berufsfelder, in denen Geodaten ausgewertet, interpretiert und visuell aufbereitet werden.
Branchenweite Marktorientierung für Remote Sensing, geoInformation and Visualization-Profile (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Die Arbeit mit Geodaten verändert sich durch automatisierte Auswertungsverfahren spürbar, bleibt aber auf menschliche Interpretation angewiesen.
Auch in Remote Sensing und Geoinformation übernehmen automatisierte Systeme zunehmend Routineaufgaben der Datenverarbeitung.
Die Fähigkeit zur fundierten geowissenschaftlichen Einordnung wird besonders im Modul Geodynamik und Neotektonik geschult, während die Masterarbeit die eigenständige Forschungskompetenz vertieft.
Sammle schon im Studium Praxis und verdiene dazu – Werkstudentenjobs und Praktika in Potsdam, ideal neben dem Präsenzstudium am Campus.
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Kurzprofil der Universität Potsdam – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer ohne geowissenschaftliche Vorkenntnisse einsteigt, sollte einplanen, sich Grundlagen in Kartografie und Geodatenanalyse selbstständig anzueignen, da das Teilzeitformat wenig Raum für ausführliche Grundlagenvermittlung lässt.
Nein, die Zulassung erfolgt zulassungsfrei, sodass kein Numerus Clausus über die Aufnahme entscheidet.
Ja, der Studiengang ist als Teilzeitformat konzipiert und richtet sich damit gezielt an Berufstätige oder Personen mit anderen zeitlichen Verpflichtungen.
Ein geowissenschaftlicher, geografischer oder technisch-naturwissenschaftlicher Erststudienhintergrund erleichtert den Einstieg, insbesondere im Umgang mit Geodaten und Fernerkundungsmethoden.
Absolvent:innen arbeiten unter anderem in Umweltmonitoring, Raumplanung, Kartografie und bei Anbietern von Geodatendiensten als Remote Sensing, geoInformation and Visualization-Fachkräfte.
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