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Universität Osnabrück · Master

Conflict Studies and Peacebuilding Master of Science an der Universität Osnabrück

Der Masterstudiengang Conflict Studies and Peacebuilding an der Universität Osnabrück verbindet Friedens- und Konfliktforschung mit sozialwissenschaftlicher Methodenausbildung für eine zulassungsbeschränkte internationale Karriere.
M.Sc.
Master of Science
120
ECTS-Punkte
4 Sem.
Regelstudienzeit
Osnabrück
Studienort
🤝 Jobgarantie: Job in 6 Monaten nach dem Abschluss – oder wir zahlen dein Coaching.Mehr erfahren →

Über den Studiengang

Der M.Sc. Conflict Studies and Peacebuilding an der Universität Osnabrück richtet sich an Studierende, die Konfliktdynamiken analytisch durchdringen und friedensfördernde Prozesse aktiv mitgestalten wollen. Osnabrück gilt traditionell als einer der Standorte der deutschen Friedens- und Konfliktforschung, was dem Programm eine besondere fachliche Tiefe verleiht.

Im Zentrum steht die Verbindung aus theoretischer Fundierung, etwa in Political Theory and History of Ideas in Conflict Studies, und einer methodisch anspruchsvollen Ausbildung, die empirisches Arbeiten in Krisenregionen und Konfliktkontexten vorbereitet. Der Studiengang ist forschungsorientiert angelegt, bleibt aber durch praxisnahe Fragestellungen anschlussfähig an internationale Organisationen, NGOs und Verwaltung.

Da die Zulassung beschränkt ist, richtet sich das Programm an eine ausgewählte Gruppe von Studierenden mit klarem fachlichem Interesse an Konflikt- und Friedensforschung, oft mit einem ersten Abschluss in Sozial-, Politik- oder Geisteswissenschaften.

Curriculum & Module

10 Module · 120 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.

10 Module · 120 ECTS
1. Semester10 ECTS

Methods in Conflict Studies and Peacebuilding

Das Modul vermittelt zentrale Elemente des wissenschaftlichen Forschungsprozesses und methodische Spezifika der Konfliktforschung sowie praxeologische Herangehensweisen der Konfliktbearbeitung und Friedensförderung durch Praktiker verschiedener Handlungsfelder.

1. Semester10 ECTS

Concepts in Conflict Studies and Peacebuilding

Das Modul vermittelt Grundbegriffe, zentrale Konzepte und Theorien der Friedens- und Konfliktforschung sowie unterschiedliche Ansätze der internationalen Konfliktbearbeitung und Friedensförderung.

1. Semester10 ECTS

Political Theory and History of Ideas in Conflict Studies

Das Modul erarbeitet ein grundlegendes theoretisches und historisches Verständnis des modernen Staates in Konfliktverhältnissen und behandelt theorie- und ideengeschichtliche Konzepte von Krieg und Frieden.

1. Semester10 ECTS

Conflict, State & Society

Das Modul vertieft Kenntnisse zur Rolle staatlicher und nichtstaatlicher Institutionen in Gewaltkonflikten und Friedensprozessen sowie Theorien der Gewaltforschung und Gewaltdynamiken.

1. Semester10 ECTS

Conflict, Politics & the Global Economy

Das Modul behandelt Konfliktthemen im Kontext der globalen Nachhaltigkeitsziele und analysiert Machtverhältnisse sowie Verteilungskonflikte der Weltwirtschaftsordnung.

2. Semester24 ECTS

Professional and Research Practice

Das Modul umfasst praxisrelevante Methoden und Qualifikationen für den Arbeitsmarkt in der Friedensförderung, ein verpflichtendes Praktikum, ein Forschungsseminar und ein Kolloquium zur Masterarbeit.

2. Semester22 ECTS

Electives

Wahlbereich mit 5-6 Lehrveranstaltungen aus anderen Master-Studiengängen des Instituts für Sozialwissenschaften oder Master-Programmen der Universität Osnabrück.

3. Semester8 ECTS

Research Seminar

Im Forschungsseminar werden Studierende an Vorbereitung, Organisation, Durchführung und Präsentation eines kleineren Forschungsprojekts im Bereich der Friedens- und Konfliktforschung herangeführt.

3. Semester6 ECTS

Internship

Das Modul umfasst ein fachbezogenes Vollzeit-Berufspraktikum im Umfang von mindestens 180 Stunden mit begleitender Dokumentation.

4. Semester24 ECTS

Master's Thesis

Abschlussarbeit des Masterstudiengangs.

Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.

Studiengang im Detail

Über den Studiengang

Der Studiengang Conflict Studies and Peacebuilding an der Universität Osnabrück verortet sich an der Schnittstelle von Politikwissenschaft, Soziologie und Friedensforschung. Er baut auf der langjährigen Expertise der Hochschule im Bereich Konfliktforschung auf und bietet ein forschungsnahes Curriculum.

Studierende setzen sich mit historischen, theoretischen und aktuellen Dimensionen von Konflikten auseinander und lernen, Peacebuilding-Prozesse kritisch zu analysieren und mitzugestalten.

Studieninhalte

Zentrale Bausteine sind Methods in Conflict Studies and Peacebuilding, das empirische und analytische Kompetenzen vermittelt, sowie Concepts in Conflict Studies and Peacebuilding, das die zentralen Theorien und Begriffe des Feldes erschließt.

Ergänzt wird dies durch Political Theory and History of Ideas in Conflict Studies, das ideengeschichtliche und normative Perspektiven auf Konflikt, Gewalt und Frieden eröffnet und damit eine reflektierte Analysebasis schafft.

Für wen passt das?

Der Studiengang eignet sich für Personen mit ausgeprägtem Interesse an internationalen Beziehungen, Konfliktdynamiken und gesellschaftlichem Wandel, die bereit sind, sich intensiv mit theoretischen und methodischen Ansätzen auseinanderzusetzen.

Da die Zulassung beschränkt ist, sollten Bewerbende bereits über fundierte Vorkenntnisse aus einem sozial- oder politikwissenschaftlichen Erststudium verfügen.

Karriere & Arbeitsmarkt

Absolvent:innen finden Anknüpfungspunkte in internationalen Organisationen, Nichtregierungsorganisationen, Ministerien, Thinktanks sowie in der akademischen Forschung.

Die Kombination aus methodischer Stärke und konzeptionellem Tiefgang macht Absolvent:innen für Positionen im Bereich Konfliktanalyse, Mediation und internationale Zusammenarbeit anschlussfähig.

Hochschule & Format

Die Universität Osnabrück bietet mit ihrem Standort eine forschungsstarke Umgebung im Bereich Friedens- und Konfliktforschung, eingebettet in ein Vollzeitstudium mit internationaler Ausrichtung.

Das Format setzt auf seminaristisches Arbeiten, eigenständige Forschungsprojekte und den Austausch in einer international zusammengesetzten Studierendengruppe.

Zulassung & Zugangswege

Zulassungsbeschränkt (NC)Die Zulassung erfolgt nach Kapazität; die aktuelle NC-Grenze bitte aktuell bei der Uni Osnabrück prüfen.
ZugangswegeIn der Regel Abitur oder Fachhochschulreife – auch beruflich Qualifizierte können zugelassen werden; ein einschlägiges Vorpraktikum ist teils empfohlen.

Deine Zulassungschancen

Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.

Zulassungsbeschränkt (NC)

Die Studienplätze sind begrenzt und die NC-Grenze schwankt je Semester. Prüfe mit deinem Schnitt, wie deine Chancen aktuell stehen.

Kosten & Finanzierung

An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.

PositionBetrag
Studiengebühren0 €
Semesterbeitragca. 250 bis 350 € / Semester
Enthaltenu. a. Semesterticket & Studierendenwerk

Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.

Deine Jobgarantie mit StudySmarter

Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.

Jobgarantie 6 Monate

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Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.
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Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.

Karriere & Gehalt

Der Weg vom Berufseinstieg bis in Führungspositionen im Bereich Konflikt- und Friedensarbeit verläuft meist über wachsende Verantwortung in Projekten und internationalen Kontexten.

  1. Junior Analyst:in / Referent:inEinstieg in Organisationen der Konflikt- und Friedensarbeit, Mitarbeit an Analysen und Projektberichten · 0 bis 2 Jahre
  2. Projektkoordinator:inEigenständige Betreuung von Peacebuilding- oder Mediationsprojekten vor Ort oder in der Zentrale · 2 bis 5 Jahre
  3. Senior Berater:in / ProgrammleitungVerantwortung für Programmstrategie und Steuerung mehrerer Projektteams · 5 bis 9 Jahre
  4. Leitung Konfliktabteilung / DirektionStrategische Gesamtverantwortung für Konflikt- und Friedensprogramme einer Organisation · ab 10 Jahren

Gehaltsspanne nach Karrierephase

Branchenweite Marktorientierung für Conflict Studies and Peacebuilding-Profile (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.

Arbeitsmarkt & Zukunft

Wie sich Künstliche Intelligenz auf die Arbeit von Conflict Studies and Peacebuilding-Fachkräfte auswirkt, lässt sich grob in automatisierbare und weiterhin menschliche Aufgabenbereiche unterteilen.

Wie KI den Beruf verändert

KI-Werkzeuge verändern zunehmend, wie Konfliktdaten ausgewertet und Frühwarnsysteme gestaltet werden.

KI nimmt dir ab

  • Automatisierte Auswertung großer Textmengen und Medienberichte zur Konflikterkennung
  • Erstellung erster Datenvisualisierungen und Trendanalysen aus Konfliktdatenbanken
  • Vorstrukturierung von Berichten und Zusammenfassungen aus Feldstudien

Menschlich gefragter denn je

  • Kontextsensible Einordnung kultureller und politischer Besonderheiten vor Ort
  • Vertrauensaufbau und Mediation zwischen Konfliktparteien
  • Ethisch reflektierte Entscheidungsfindung in komplexen, sensiblen Situationen
  • Strategische Programmentwicklung unter unsicheren politischen Bedingungen

Die im Studium vermittelten Kompetenzen der Methods in Conflict Studies and Peacebuilding bilden die Grundlage für den souveränen Umgang mit KI-gestützten Analysetools im späteren Berufsalltag.

Arbeiten neben dem Studium

Sammle schon im Studium Praxis und verdiene dazu – Werkstudentenjobs und Praktika in Osnabrück, ideal neben dem Präsenzstudium am Campus.

bis 20 Std.pro Woche im Semester – das erlaubt das Werkstudentenprivileg
ab 13,90 €pro Stunde gesetzlicher Mindestlohn; technische Werkstudierende oft darüber
SV-freiWerkstudentenjobs sind weitgehend sozialversicherungsfrei – mehr netto bleibt

Stellen live aus der StudySmarter Jobbörse · laufend aktualisiert.

Die Hochschule im Profil

Kurzprofil der Universität Osnabrück – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.

Universität Osnabrück

Staatliche HochschulePräsenzstudiumOsnabrück
StudySmarter-Score

Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.

Zum Hochschulprofil

Was Studierende sagen

Das wird gelobt

  • Forschungsstarke Verankerung in der Friedens- und Konfliktforschung
  • Enge Verzahnung von Theorie, Methodik und Ideengeschichte
  • Internationale Ausrichtung mit klarem fachlichem Profil

Worauf du achten solltest

Da die Zulassung beschränkt ist und der Studiengang stark forschungsorientiert angelegt ist, solltest du dir vorab bewusst machen, dass ein hohes Maß an theoretischer Auseinandersetzung und selbstständigem wissenschaftlichem Arbeiten erwartet wird.

Passt Conflict Studies and Peacebuilding zu dir?

Das solltest du mitbringen

  • Du interessierst dich für internationale Politik, Konfliktdynamiken und gesellschaftlichen Wandel.
  • Du bringst bereits ein sozial- oder politikwissenschaftliches Vorwissen mit und möchtest dieses vertiefen.
  • Du arbeitest gern forschungsnah, analytisch und mit englischsprachiger Fachliteratur.
  • Du kannst dir eine Karriere in internationalen Organisationen oder der Friedensarbeit vorstellen.

Häufige Fragen

Ist der Studiengang zulassungsbeschränkt?

Ja, der M.Sc. Conflict Studies and Peacebuilding an der Universität Osnabrück ist zulassungsbeschränkt, weshalb ein aussagekräftiges fachliches Profil bei der Bewerbung wichtig ist.

Welche Vorkenntnisse sollte ich mitbringen?

Ein erstes Studium in Sozial-, Politik- oder verwandten Geisteswissenschaften sowie Interesse an Methoden wie in Methods in Conflict Studies and Peacebuilding sind hilfreich für einen erfolgreichen Einstieg.

In welcher Sprache wird studiert?

Der Studiengang ist überwiegend englischsprachig ausgerichtet, was der internationalen Zusammensetzung der Studierendenschaft entspricht.

Welche Berufsfelder stehen nach dem Abschluss offen?

Absolvent:innen arbeiten häufig in internationalen Organisationen, NGOs, Thinktanks oder der Forschung im Bereich Konflikt- und Friedensarbeit.

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