Technische Grundlagen der Informatik 2
Vertiefung der technischen Grundlagen mit Fokus auf erweiterte Prozessorarchitekturen.
Die Universität Lübeck gilt als eine der Pionierhochschulen der Medizinischen Informatik in Deutschland und bündelt Informatik, Medizin und Naturwissenschaften auf einem gemeinsamen Campus. Der Bachelorstudiengang Medizinische Informatik profitiert genau von dieser Nähe: Wer hier studiert, sitzt nicht nur in Informatik-Vorlesungen, sondern hat auch direkten Kontakt zu medizinischen Fragestellungen und klinischen Anwendungsfeldern.
Der Studiengang ist zulassungsfrei, richtet sich also an alle, die technisches Interesse mit einem Bezug zu Gesundheit und Medizin verbinden möchten, ohne vorab einen Numerus Clausus fürchten zu müssen. Inhaltlich stehen klassische Informatik-Grundlagen neben spezialisierten Themen wie Robotik, Automation und IT-Sicherheit, die im medizinischen Umfeld zunehmend an Bedeutung gewinnen.
Damit positioniert sich der Studiengang an der Schnittstelle zwischen technischer Systementwicklung und den besonderen Anforderungen des Gesundheitswesens – ein Profil, das an nur wenigen Standorten in Deutschland in dieser Tiefe angeboten wird.
59 Module · 180 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Vertiefung der technischen Grundlagen mit Fokus auf erweiterte Prozessorarchitekturen.
Grundlagen der Robotik, Steuerungssysteme und Automatisierung.
Grundkonzepte der IT-Sicherheit, Kryptografie und Zuverlässigkeitsmethoden.
Computerarchitektur, Maschinenbefehlssätze und Prozessordesign.
Entwurf und Programmierung von eingebetteten Systemen und Echtzeitanwendungen.
Roboterkinematik, -dynamik und Steuerungsalgorithmen.
Verfahren zum Entwurf effizienter Algorithmen und Komplexitätsanalyse.
Grundlagen der Benutzerinterface-Gestaltung und Benutzererfahrung.
Fehlererkennungs- und Fehlerkorrekturcodes sowie Sicherheitsaspekte.
Nicht-relationale Datenbanksysteme wie NoSQL und Graph-Datenbanken.
Grundlagen der KI, Suchverfahren und Wissensrepräsentation.
Grundlagen der 3D-Grafik, Rendering und Visualisierungstechniken.
Anwendung von Machine Learning und KI-Methoden auf medizinische Daten.
Kryptografische Verfahren, Schlüsselverteilung und Authentifikation.
Praktische Programmierung von Bildverarbeitungsalgorithmen in C++.
Netzwerksicherheit, Firewalls und sichere verteilte Systeme.
Grundlagen der Chemie mit Fokus auf biologische und medizinische Anwendungen.
Genetik auf molekularer Ebene, DNA-Replikation und Genexpression.
Design und Durchführung von klinischen Studien sowie biostatistische Methoden.
Wahrscheinlichkeitstheorie und Stochastische Prozesse.
Numerische Methoden zur Lösung mathematischer Probleme.
Mathematische Modellierung biologischer und medizinischer Systeme.
Grundlagen der Graphentheorie mit Anwendungen in Informatik und Biologie.
Optische Eigenschaften biologischer Gewebe und Anwendungen in Medizintechnik.
Technologien der medizinischen Bildgebung wie CT, MRT und PET.
Qualitätssicherung und -management in medizinischen Einrichtungen.
Entwurf und Steuerung humanoider Robotersysteme.
Werkzeuge und Techniken für wissenschaftliches Arbeiten und Dokumentation.
Grundkonzepte der Informatik, Algorithmen, Programmierung in Java oder C++ und Entwicklungsumgebungen.
Grundbegriffe der Medizinischen Informatik, Überblick über Berufsfelder, Gesundheitssystem, medizinische Dokumentation, Informationssysteme im Gesundheitswesen und Datenschutz.
Grundlagen der Logik und Mengen, Relationen, Gruppen, Ringe, Körper, komplexe Zahlen und Vektorräume.
Folgen, Reihen, Funktionen, Stetigkeit, Differenzierbarkeit, Taylor-Reihen und multivariate Differenzialrechnung.
Zytologie, mikroskopische Anatomie, Bewegungsapparat, Herz-Kreislauf-, Respirations- und Verdauungssystem, Niere, Nervensystem, Blut und Immunsystem.
Kombination aus Anatomie und Physiologie für medizinische Informatik über 1. und 2. Fachsemester.
Sortierung, Algorithmenanalyse, Heaps, Prioritätswarteschlangen, Mengen, Graphen, dynamische Programmierung und Optimierungsprobleme.
Von-Neumann-Rechner, Schaltalgebra, Schaltnetze, Speicher, Mikroprozessoren, Assemblerprogrammierung und Mikrocontroller.
Lineare Gleichungssysteme, Matrizen, Determinanten, lineare Abbildungen, Orthogonalität und Eigenwerte.
Fortsetzung der Analysisfundamente mit vertieften Konzepten der mehrwertigen Analysis und Integration.
Physiologische Grundlagen und Funktionen der Organsysteme.
Grundlagen der mathematischen Logik und deren Anwendungen.
Grundkonzepte und Methoden der Bioinformatik.
Formale Sprachen, Berechenbarkeit und Komplexitätstheorie.
Methoden und Techniken der Softwareentwicklung, Systemdesign und Qualitätssicherung.
Grundlagen der Medizintechnik und medizinischer Geräte für Informatiker.
Grundlagen der Pathologie und Krankheitslehre.
Weitere medizinische Grundlagen für medizinische Informatiker über 3. und 4. Fachsemester.
Betriebssysteme, Netzwerkarchtitektur, Protokolle und Netzwerkverwaltung.
Praktische Anwendung von Softwareentwicklungsmethoden und Projektmanagement.
Relationale Datenbanken, SQL, Datenbankdesign und Normalisierung.
Statistische Grundlagen und Methoden für biologische und medizinische Anwendungen.
Zellbiologie, Genetik und molekularbiologische Grundlagen.
Grundlagen der bildgebenden Verfahren und Strahlentherapie.
E-Health-Systeme, Telemedicine, elektronische Gesundheitsakten und Gesundheitsinformatik.
Digitale Signalverarbeitung, Filterung, Frequenzanalyse und Anwendungen in der Medizintechnik.
Techniken der medizinischen Bildverarbeitung, Rekonstruktion und Visualisierung.
Seminar zu aktuellen Themen der Medizinischen Informatik mit wissenschaftlicher Arbeit.
Epidemiologische Methoden und deren Anwendung in der klinischen Forschung.
Ethische, rechtliche und soziale Aspekte der medizinischen Informatik.
Selbstständige Bearbeitung eines Themas aus der Medizinischen Informatik.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Der Studiengang Medizinische Informatik an der Universität Lübeck wurde an einem Standort entwickelt, der Informatik und Medizin traditionell eng miteinander verzahnt. Das zeigt sich schon im Aufbau des Studiums, das informatische Kernkompetenzen mit einem klaren Anwendungsbezug zum Gesundheitswesen verbindet.
Studierende erwerben so nicht nur Programmier- und Systemwissen, sondern lernen auch, technische Lösungen im Kontext medizinischer Prozesse, Daten und Geräte zu denken.
Zu den zentralen Modulen zählen Technische Grundlagen der Informatik 2, mit denen das Verständnis für Hardware- und Systemarchitekturen vertieft wird, sowie die Einführung in die Robotik und Automation, die einen Blick auf technische Systeme in klinischen und industriellen Anwendungen eröffnet.
Ergänzt wird das Curriculum durch die Einführung in die IT-Sicherheit und Zuverlässigkeit – ein Bereich, der im medizinischen Umfeld besonders sensibel ist, da hier Patientendaten und sicherheitskritische Systeme geschützt werden müssen.
Der Studiengang eignet sich für alle, die Freude an Informatik und technischer Systementwicklung mitbringen und gleichzeitig einen konkreten gesellschaftlichen Anwendungsbezug suchen. Wer sich für Themen wie medizinische Geräte, Krankenhaus-IT oder sichere Datenverarbeitung im Gesundheitswesen interessiert, findet hier ein passendes Umfeld.
Da der Zugang zulassungsfrei ist, richtet sich das Angebot bewusst an eine breite Gruppe technisch interessierter Studieninteressierter, nicht nur an Personen mit Spitzennoten.
Absolventinnen und Absolventen der Medizinischen Informatik sind laut Einordnung der Bundesagentur für Arbeit in Berufen der Informatik verortet, arbeiten in der Praxis jedoch häufig an der Schnittstelle zu Kliniken, Medizintechnik-Unternehmen oder Softwarehäusern mit Gesundheitsfokus.
Die Kombination aus IT-Sicherheit, Systemtechnik und medizinischem Anwendungswissen wird in einem zunehmend digitalisierten Gesundheitswesen als gefragtes Profil beschrieben.
Die Universität Lübeck bietet den Studiengang als Vollzeit-Präsenzstudium an und nutzt dabei die enge räumliche und organisatorische Nähe zwischen Informatik- und Medizinfakultät.
Dieses Format ermöglicht praxisnahen Austausch zwischen den Disziplinen und schafft eine Studienumgebung, in der informatische und medizinische Perspektiven regelmäßig aufeinandertreffen.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Studiengang öffnet Türen in eine Berufswelt, in der Informatik-Know-how und medizinisches Verständnis zunehmend zusammengedacht werden müssen.
Branchenweite Marktorientierung für Berufe in der Informatik (o.S.) (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Die Digitalisierung des Gesundheitswesens verändert auch die Rolle von IT-Fachkräften mit medizinischem Bezug spürbar.
Künstliche Intelligenz wird im Berufsfeld der Medizinischen Informatik zunehmend als Werkzeug eingesetzt, ersetzt aber nicht die fachliche Verantwortung.
Kompetenzen im Bereich Systemsicherheit werden gezielt im Modul Einführung in die IT-Sicherheit und Zuverlässigkeit aufgebaut, während technisches Systemverständnis in Technische Grundlagen der Informatik 2 vertieft wird.
Sammle schon im Studium Praxis und verdiene dazu – Werkstudentenjobs und Praktika in Lübeck, ideal neben dem Präsenzstudium am Campus.
Stellen live aus der StudySmarter Jobbörse · laufend aktualisiert.
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Kurzprofil der Universität Lübeck – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer sich für diesen Studiengang entscheidet, sollte Freude an technischen und mathematisch geprägten Inhalten mitbringen, da der Informatik-Anteil trotz Medizinbezug im Vordergrund steht; medizinisches Fachwissen wird eher ergänzend, nicht klinisch-praktisch vermittelt.
Nein, der Studiengang ist zulassungsfrei, sodass keine Zulassungsbeschränkung über einen Numerus Clausus besteht.
Der Studiengang ist informatisch ausgerichtet und vermittelt technische Grundlagen mit medizinischem Anwendungsbezug, ist aber kein klinisches Medizinstudium.
Module wie Technische Grundlagen der Informatik 2, Einführung in die Robotik und Automation sowie Einführung in die IT-Sicherheit und Zuverlässigkeit prägen das fachliche Profil deutlich.
Laut Einordnung der Bundesagentur für Arbeit führen Abschlüsse in Richtung Berufe der Informatik, häufig mit Anwendung in Kliniken, Medizintechnik-Unternehmen oder Gesundheits-IT.
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