Informatik und Gesellschaft
Aufgreifung aktueller Themen und Entwicklungen zur gesamtgesellschaftlichen Bedeutung der Informatik. Diskussion und didaktische Aufbereitung für Schulunterricht mit Fokus auf Allgemeinbildung.
Das Erweiterungsfach Informatik richtet sich an Lehramtsstudierende, die ihr Fächerprofil an der Universität Heidelberg um ein zukunftsrelevantes MINT-Fach ergänzen möchten. Im Zentrum stehen sowohl die fachwissenschaftlichen Grundlagen der Informatik als auch die didaktische Frage, wie informatische Inhalte im Schulunterricht der Sekundarstufe I vermittelt werden können.
Als Erweiterungsfach wird der Studiengang parallel oder im Anschluss an ein reguläres Lehramtsstudium in Heidelberg belegt und schließt mit dem M.Sc. ab. Die Universität Heidelberg verbindet dabei die Expertise ihrer Informatik-Fakultät mit einer praxisnahen fachdidaktischen Ausbildung, die auf den konkreten Unterrichtsalltag vorbereitet.
18 Module · 120 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Aufgreifung aktueller Themen und Entwicklungen zur gesamtgesellschaftlichen Bedeutung der Informatik. Diskussion und didaktische Aufbereitung für Schulunterricht mit Fokus auf Allgemeinbildung.
Vertiefung fachdidaktischer Inhalte mit spezifischem Fokus auf Anforderungen der Sekundarstufe I.
Überblick über Praktische Informatik und Einführung in die Softwareentwicklung im Kleinen. Vermittlung technischer und formaler Grundlagen der Programmierung, Programmiersprachen, Grundelemente der Programmierung und objektorientierten Programmierung sowie Algorithmenspezifikation und -verifikation.
Vertiefung der Programmierkenntnisse mit Fokus auf praktische Fähigkeiten. Erwerb von Kompetenz in C++ unter Linux zur systematischen Umsetzung algorithmischer Lösungen sowie Erlernen von Testtechniken und Fehlersuche.
Vermittlung von Kenntnissen über Aufbau und Funktionsweise von Rechnersystemen. Behandelt werden Schaltalgebra, digitale Schaltungen, sequenzielle Logik, Zahlendarstellung, Rechnerarithmetik und Prozessorarchitektur.
Grundkenntnisse in einem mathematischen Gebiet. Wahlmöglichkeit zwischen Mathematik für Informatik 1 oder 2, Lineare Algebra 1 oder Analysis 1 zur Vermittlung mathematischer Denkweisen und Verfahren.
Einführung in Softwareentwicklung im Großen mit Modellierung und wesentlichen Aktivitäten der Softwaresystementwicklung. Behandelt werden UML, Requirements Engineering, Entwurf, Implementierung in Java und Qualitätssicherung.
Grundlegende Inhalte der Fachdidaktik Informatik. Behandelt werden Bildungsziele der Informatik, Begründung des Informatikunterrichts, Lehr-Lernprozesse und Unterrichtsmethoden mit Fokus auf Werkzeugauswahl und altersgerechte Aufbereitung.
Vermittlung von wichtigsten Datenstrukturen der Informatik und Methoden zur Laufzeitanalyse. Behandelt werden Sortierverfahren, Suchverfahren, Hash-Verfahren und Graphenalgorithmen sowie deren praktische Anwendung.
Einführung in Grundlagen moderner Rechner und Kommunikation. Behandelt werden Prozessverwaltung, Speicherverwaltung, Prozesssynchronisation sowie Schichtenmodelle der Rechnerkommunikation und Netzwerkprotokolle.
Einführung in Berechenbarkeitstheorie, Theorie Formaler Sprachen und Komplexitätstheorie. Behandelt werden Turingmaschinen, Entscheidbarkeit, reguläre und kontextfreie Sprachen sowie Komplexitätsklassen P und NP.
Einführung in Techniken des wissenschaftlichen Schreibens und Vertiefung bei der Präsentation wissenschaftlicher Literatur. Studierendendreichtung fortgeschrittenerer Informatikthemen mit schriftlicher Ausarbeitung und Vortrag.
Praktische Vertiefung informatischer Fähigkeiten in größeren Programmieraufgaben.
Wahlpflichtmodul zur Vertiefung in speziellen Informatikbereichen.
Seminarmodul mit wissenschaftlicher Ausarbeitung zu einem Informatikthema, Teil des Verschränkungsmoduls Aus der Forschung in die Schule.
Umfassende Behandlung von Datenbankmanagementsystemen. Inhalte umfassen Datenbankmodellierung, relationales Datenbankmodell, SQL, Transaktionsverwaltung, Anfragebearbeitung und physische Datenorganisation.
Didaktische Aufbereitung von Forschungsinhalten für den Schulunterricht, Teil des Verschränkungsmoduls Aus der Forschung in die Schule.
Wissenschaftliche Abschlussarbeit mit 15 LP, nicht in Fachwissenschaft oder Fachdidaktik eingerechnet.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Das Erweiterungsfach Informatik an der Universität Heidelberg wurde konzipiert, um angehenden Lehrkräften ein drittes oder viertes Fach mit hoher gesellschaftlicher Relevanz zu ermöglichen. Es baut auf informatischen Grundkenntnissen auf und vertieft diese systematisch mit Blick auf den späteren Schuleinsatz.
Die enge Verzahnung von Fachwissenschaft und Fachdidaktik ist charakteristisch für das Programm: Studierende lernen nicht nur informatische Konzepte, sondern auch, wie diese altersgerecht und methodisch durchdacht an Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I vermittelt werden.
Zu den zentralen Modulen zählt Einführung in die Praktische Informatik, das grundlegende Konzepte der Programmierung, Algorithmik und Softwareentwicklung vermittelt. Ergänzt wird dies durch Ausgewählte Inhalte der Informatikdidaktik (Sekundarstufe I), in dem fachdidaktische Modelle und Unterrichtskonzepte für den Informatikunterricht erarbeitet werden.
Das Modul Informatik und Gesellschaft öffnet den Blick für gesellschaftliche, ethische und rechtliche Fragestellungen rund um Digitalisierung, Datenschutz und algorithmische Entscheidungsfindung – Themen, die im Schulunterricht zunehmend an Bedeutung gewinnen.
Das Erweiterungsfach eignet sich für Lehramtsstudierende der Universität Heidelberg, die bereits über eine gewisse Affinität zu Technik und logischem Denken verfügen und ihr Unterrichtsprofil um ein gefragtes MINT-Fach erweitern möchten.
Wer Freude daran hat, komplexe technische Inhalte verständlich aufzubereiten und Schülerinnen und Schüler für Programmierung und digitale Konzepte zu begeistern, findet hier ein passendes Studienangebot.
Mit dem Erweiterungsfach Informatik erweitern Absolvent:innen ihre Einsatzmöglichkeiten als Lehrkraft erheblich, da Informatiklehrkräfte an vielen Schulen stark nachgefragt sind. Der Bedarf an qualifiziertem Informatikunterricht wächst mit der zunehmenden Digitalisierung der Bildungslandschaft kontinuierlich.
Neben der klassischen Unterrichtstätigkeit eröffnen sich auch Perspektiven in der Schulentwicklung, etwa bei der Gestaltung digitaler Konzepte oder der Beratung zu Medienbildung.
Die Universität Heidelberg bietet als traditionsreiche Volluniversität eine starke fachwissenschaftliche Basis in der Informatik, kombiniert mit einer praxisorientierten fachdidaktischen Ausbildung am Standort Heidelberg. Das Vollzeitformat ermöglicht eine strukturierte Einbindung in den bestehenden Lehramtsstudienverlauf.
Der Studienort Heidelberg bietet mit seiner etablierten Informatik-Fakultät und einer aktiven Lehrerbildungsforschung ein anregendes Umfeld für angehende Informatiklehrkräfte.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Für diesen Studiengang liegt uns keine NC-Grenze vor. Im Studiengang-Match siehst du anhand deiner Note, wie gut du passt, alternativ direkt beim Anbieter prüfen.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Das Erweiterungsfach Informatik eröffnet Lehramtsstudierenden der Universität Heidelberg vielfältige berufliche Perspektiven im schulischen und außerschulischen Bildungsbereich.
Branchenweite Marktorientierung für Berufe in der Informatik (o.S.) (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Digitalisierung und KI verändern auch den Informatikunterricht selbst – sowohl inhaltlich als auch methodisch.
Im Berufsalltag von Informatiklehrkräften übernehmen digitale Werkzeuge zunehmend unterstützende Aufgaben, während zentrale pädagogische Kompetenzen unersetzlich bleiben.
Kompetenzen in Softwareentwicklung und Problemlösung werden im Modul Einführung in die Praktische Informatik gelegt, während Ausgewählte Inhalte der Informatikdidaktik (Sekundarstufe I) die Brücke zur konkreten Unterrichtspraxis schlägt.
Sammle schon im Studium Praxis und verdiene dazu – Werkstudentenjobs und Praktika in Heidelberg, ideal neben dem Präsenzstudium am Campus.
Stellen live aus der StudySmarter Jobbörse · laufend aktualisiert.
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Kurzprofil der Universität Heidelberg – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Da es sich um ein Erweiterungsfach handelt, solltest du frühzeitig prüfen, wie es sich zeitlich und organisatorisch in dein bestehendes Lehramtsstudium an der Universität Heidelberg einfügt, insbesondere hinsichtlich Modulüberschneidungen und Prüfungsordnung.
Ja, das Erweiterungsfach ist so konzipiert, dass es zusätzlich zu einem bestehenden Lehramtsstudium studiert werden kann. Die genaue zeitliche Einbindung solltest du mit der Studienberatung der Universität Heidelberg abstimmen.
Grundlegendes Interesse an logischem Denken und Technik ist hilfreich, spezifische Vorkenntnisse werden im Modul Einführung in die Praktische Informatik systematisch aufgebaut.
Im Modul Ausgewählte Inhalte der Informatikdidaktik (Sekundarstufe I) lernst du, wie informatische Konzepte altersgerecht und methodisch durchdacht im Unterricht vermittelt werden.
Mit dem Erweiterungsfach kannst du als Lehrkraft Informatik unterrichten, ein Fach, das an vielen Schulen stark nachgefragt ist, und dich langfristig auch in Bereichen wie Schulentwicklung oder Medienbildung engagieren.
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