Vertiefungsmodul Archäologie/Ur- und Frühgeschichte (Theorie)
Vertiefungsmodul für archäologische Theorien und Methoden der Ur- und Frühgeschichte (genaue Inhalte nicht vollständig im Textausschnitt vorhanden).
Der Studiengang Geoarchäologie an der Universität Heidelberg richtet sich an Studierende, die archäologische Fundstellen nicht isoliert, sondern im Kontext ihrer natürlichen Umgebung verstehen möchten. Im Zentrum steht die Frage, wie sich Landschaften, Klima und menschliches Handeln über lange Zeiträume gegenseitig beeinflusst haben – eine Perspektive, die klassische Archäologie und Geowissenschaften eng zusammenführt.
Als Vollzeit-Masterstudiengang mit Abschluss M.Sc. baut das Programm auf einem ersten Studienabschluss in Archäologie, Geographie oder verwandten Fächern auf und vertieft die methodische wie inhaltliche Auseinandersetzung mit geoarchäologischen Fragestellungen. Heidelberg bietet dafür durch seine breite Aufstellung in den Altertumswissenschaften und den Geowissenschaften ein Umfeld, das interdisziplinäres Arbeiten erleichtert.
Wer sich für Sedimentanalyse, Landschaftsrekonstruktion oder die naturwissenschaftliche Datierung archäologischer Befunde interessiert, findet hier ein Studienangebot, das Theorie und praktische Feld- sowie Labormethoden eng verzahnt.
11 Module · 120 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Vertiefungsmodul für archäologische Theorien und Methoden der Ur- und Frühgeschichte (genaue Inhalte nicht vollständig im Textausschnitt vorhanden).
Praxisorientiertes Vertiefungsmodul für Ur- und Frühgeschichte mit praktischen Feldforschungs- und Ausgrabungserfahrungen (genaue Inhalte nicht vollständig im Textausschnitt vorhanden).
Wahlfachbereich mit Lehrveranstaltungen im Umfang von 10 LP aus dem der Geoarchäologie nahestehenden Lehrangebot anderer Disziplinen an der Universität Heidelberg.
Systematische Einführung in das Studium der Ur- und Frühgeschichte durch methodisch-theoretische und chronologisch-quellenkundliche Proseminare mit Tutorien sowie Erwerb von epochenspezifischem Überblickswissen vom Paläolithikum bis zum Mittelalter.
Erwerb grundlegender Kenntnisse über Aufbau der Erde, Geodynamik, Gesteinsbildung, Minerale und Gesteine sowie Erdoberflächenprozesse und deren Zusammenwirken bei der Entstehung von Landschaftsformen.
Erwerb grundlegender theoretischer Kenntnisse in Vermessungstechnik und praktische Arbeit bei der Dokumentation archäologischer Befunde auf einer Ausgrabung sowie Umgang mit archäologischem Fundmaterial und Feldforschungstechniken.
Erwerb der Fähigkeit, mittels Feldgeräten Rammkerne zu gewinnen und Stratigraphie zu beschreiben, Geländeorientierung mit analogen und digitalen Methoden durchzuführen sowie Einführung in Geographische Informationssysteme und deren Anwendung.
Vermittlung der strukturellen Grundlagen und des Ablaufs der Durchführung geoarchäologischer Forschung, beginnend mit der Identifikation einer Forschungslücke über die Formulierung wissenschaftlicher Fragestellungen bis zur Bearbeitung von Gelände- und Laborarbeiten sowie Erstellung eines publikationsfertigen Abschlussberichts.
Sammelmodul mit flexibler Belegung von Vertiefungsangeboten aus Geographie und Geowissenschaften, ermöglicht individuelle Schwerpunktsetzung in fortgeschrittenen Feld- und Labormethoden sowie spezifischen Fachinhalten.
Abschlussmodul 1 bestehend aus einer mündlichen Prüfung.
Abschlussmodul 2 mit Erstellung der wissenschaftlichen Masterarbeit.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Die Geoarchäologie in Heidelberg versteht sich als Brücke zwischen Ur- und Frühgeschichte, Geographie und Geowissenschaften. Studierende lernen, archäologische Befunde im Zusammenhang mit geologischen und ökologischen Prozessen zu interpretieren.
Der Studiengang legt Wert auf eine enge Verzahnung von Feldarbeit, Laboranalytik und theoretischer Reflexion, sodass Absolventinnen und Absolventen sowohl naturwissenschaftlich als auch kulturhistorisch argumentieren können.
Zentrale Bausteine sind vertiefte theoretische und praktische Auseinandersetzungen mit archäologischen Methoden sowie interdisziplinäre Module, die geowissenschaftliche und archäologische Perspektiven zusammenführen.
Themen wie Sedimentologie, Bodenkunde, Geochronologie und Landschaftsarchäologie ergänzen die klassisch archäologische Ausbildung und schaffen ein methodisch breites Fundament für eigenständige Forschungsprojekte.
Der Studiengang eignet sich für alle, die bereits einen ersten Abschluss in Archäologie, Geographie oder einer verwandten Disziplin mitbringen und ihr Wissen um naturwissenschaftliche Methoden erweitern möchten.
Neugier auf Feldarbeit, Geduld bei Laboranalysen und Interesse an langen Zeiträumen menschlicher und natürlicher Entwicklung sind gute Voraussetzungen für dieses Studium.
Absolventinnen und Absolventen der Geoarchäologie finden ihren Weg häufig in die Denkmalpflege, in archäologische Grabungsfirmen, in Forschungseinrichtungen oder in die Umwelt- und Geoforschung.
Die Kombination aus geowissenschaftlicher Methodenkompetenz und archäologischem Fachwissen macht Geoarchäologie-Fachkräfte für ein breiteres Berufsfeld interessant als eine rein klassisch-archäologische Ausbildung.
Die Universität Heidelberg bietet als traditionsreiche Volluniversität ein dichtes wissenschaftliches Netzwerk zwischen archäologischen Instituten und geowissenschaftlichen Fakultäten.
Das Vollzeitformat in Heidelberg ermöglicht eine intensive Betreuung und den direkten Zugang zu Sammlungen, Laboren und Forschungsprojekten vor Ort.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Für diesen Studiengang liegt uns keine NC-Grenze vor. Im Studiengang-Match siehst du anhand deiner Note, wie gut du passt, alternativ direkt beim Anbieter prüfen.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Berufsweg von Geoarchäologie-Fachkräften führt typischerweise von praktischer Projektarbeit hin zu koordinierenden und leitenden Positionen in Forschung oder Denkmalpflege.
Branchenweite Marktorientierung für Geoarchäologie-Profile (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Wie sich der Berufsalltag von Geoarchäologie-Fachkräften durch neue Technologien verändert, lässt sich an konkreten Aufgabenbereichen zeigen.
Automatisierung und KI verändern zunehmend, wie geoarchäologische Daten erhoben und ausgewertet werden.
Die Fähigkeit zur eigenständigen Interpretation von Befunden wird direkt im Vertiefungsmodul Archäologie/Ur- und Frühgeschichte (Praxis) und im Interdisziplinären Modul geschult.
Sammle schon im Studium Praxis und verdiene dazu – Werkstudentenjobs und Praktika in Heidelberg, ideal neben dem Präsenzstudium am Campus.
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Kurzprofil der Universität Heidelberg – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer sich für diesen Studiengang interessiert, sollte bedenken, dass ein solides Vorwissen aus einem ersten Studium vorausgesetzt wird und die interdisziplinäre Ausrichtung sowohl geowissenschaftliche als auch archäologisch-historische Denkweisen gleichermaßen erfordert.
Ein erster Abschluss in Archäologie, Ur- und Frühgeschichte, Geographie oder einem eng verwandten Fach wird üblicherweise vorausgesetzt, da der Studiengang auf vorhandenem Grundlagenwissen aufbaut.
Durch die Vertiefungsmodule mit Theorie- und Praxisanteilen sowie das interdisziplinäre Modul sind Feld- und Laborarbeit fest im Studienalltag verankert.
Absolventinnen und Absolventen arbeiten häufig in der Denkmalpflege, bei archäologischen Grabungsfirmen, in Forschungseinrichtungen oder in angrenzenden geowissenschaftlichen Bereichen.
Angaben zur Zulassung variieren je nach Jahrgang und sollten direkt bei der Universität Heidelberg erfragt werden, da hierzu keine pauschale Aussage möglich ist.
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Mit StudyKit gehst du Studienwahl, Bewerbung und Finanzierung an einem Ort an, begleitet von einem persönlichen KI-Assistenten. Finde heraus, was wirklich zu dir passt, und starte deine Bewerbung Schritt für Schritt.
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