Verschränkungs-/Kooperations-Modul Physik
Modul mit zwei Teilmodulen: Physik des Alltags (2 LP) und Physikdidaktische Grundlagen (4 LP), das fachwissenschaftliche Fähigkeiten mit forschungsbasierter Fachdidaktik verzahnt.
Das Erweiterungsfach Astronomie an der Universität Heidelberg richtet sich an Studierende, die bereits ein grundständiges Physik- oder Lehramtsstudium absolvieren oder abgeschlossen haben und ihr Profil um astronomische bzw. astrophysikalische Inhalte ergänzen möchten. Heidelberg ist als Standort mit enger Anbindung an renommierte astronomische Forschungseinrichtungen ein besonders naheliegender Ort für diese Vertiefung.
Der Studiengang schließt mit dem M.Sc. ab und verbindet fachwissenschaftliche Module zur Physik des Alltags mit physikdidaktischen Grundlagen sowie einem Verschränkungs-/Kooperationsmodul Physik, das die Brücke zwischen Astronomie und angrenzenden physikalischen Teilgebieten schlägt.
Da es sich um ein Erweiterungsfach handelt, ist die Zielgruppe klar umrissen: Studierende, die ihre bestehende fachliche oder pädagogische Qualifikation um eine astronomische Komponente erweitern wollen, sei es für die Schule, die Wissenschaftskommunikation oder eine spätere Forschungslaufbahn.
16 Module · 120 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Modul mit zwei Teilmodulen: Physik des Alltags (2 LP) und Physikdidaktische Grundlagen (4 LP), das fachwissenschaftliche Fähigkeiten mit forschungsbasierter Fachdidaktik verzahnt.
Studierende lernen durch einfache mathematische und physikalische Modelle alltägliche physikalische Phänomene zu verstehen und Abschätzungen von komplexen Phänomenen durch Vereinfachungen durchzuführen.
Einführung in fachdidaktische Denk- und Arbeitsweisen sowie Grundlagen der Planung und Analyse von Physikunterricht unter Einbeziehung heterogener Lerngruppen.
Studierende führen Versuche zur Thermodynamik, Optik, Atom-, Kern- und Quantenphysik selbstständig durch und erstellen Protokolle mit Fehlerrechnung und kritischer Würdigung.
Bildungswissenschaftliches Modul zu Inklusion (BiWi-M1).
Selbstständiger Aufbau und Durchführung von fünf fortgeschrittenen physikalischen Versuchen zur Thermodynamik, Optik, Atom-, Kern- und Quantenphysik.
Selbstständiger Aufbau und Durchführung von vier modernen Experimenten in Mechanik und Vakuum, Elektronik und Datenerfassung, Optik sowie Kern- und Teilchenphysik.
Studierende lernen typische Schulversuche für die gymnasiale Oberstufe kennen und führen diese selbstständig auf, mit Fokus auf Präsentation und Computereinsatz im Unterricht.
Reduktion fachwissenschaftlicher Kenntnisse auf gymnasialen Physikunterricht, didaktische Prinzipien und Methoden mit praktischer Ausarbeitung und Präsentation von Unterrichtsstunden.
Bildungswissenschaftliches Modul zu Pädagogischer Psychologie und personalen Kompetenzen (BiWi-M2).
Bildungswissenschaftliches Modul zum Forschungsseminar und forschenden Lernen (BiWi-M3).
Praktisches Schulpraxissemester mit Begleitseminar für Anwendung und Erprobung professioneller Kompetenzen in der schulischen Praxis.
Vorbereitung auf das Referendariat mit Reduktion fachwissenschaftlicher Kenntnisse auf gymnasialen Unterricht und Auseinandersetzung mit didaktischen Prinzipien.
Einarbeitung in eine wissenschaftliche Fragestellung der Physik oder angrenzender Gebiete unter Anleitung und schriftliche Ausarbeitung nach wissenschaftlichen Methoden.
Mündliche Prüfung zu Aspekten des Lehrens und Lernens von modernen Physik-Themen an Gymnasien mit Fokus auf Experimentalphysik und ihre Didaktik.
Bildungswissenschaftliches Modul zur Professionalisierung im Lehrberuf (BiWi-M4).
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Das Erweiterungsfach Astronomie in Heidelberg ist kein eigenständiger grundständiger Studiengang, sondern eine gezielte Ergänzung, die auf vorhandenem physikalischem oder lehramtsbezogenem Wissen aufbaut. Es eröffnet Zugang zu astronomischen Fragestellungen, ohne dass ein komplettes Zweitstudium notwendig wird.
Die Nähe zu Heidelberger Forschungseinrichtungen im Bereich der Astrophysik prägt den Charakter des Studiengangs: Inhalte werden nicht nur theoretisch vermittelt, sondern auch mit Bezug zu aktueller Forschung diskutiert.
Zentrale Bausteine sind das Verschränkungs-/Kooperationsmodul Physik, das fachliche Zusammenhänge zwischen Astronomie und anderen physikalischen Disziplinen herstellt, sowie das Modul Physik des Alltags, das astronomische Phänomene in einen anschaulichen, lebensweltlichen Kontext einordnet.
Ergänzt wird dies durch physikdidaktische Grundlagen, die besonders für Studierende mit Lehramtsbezug relevant sind und Methoden zur Vermittlung astronomischer Inhalte im Unterricht behandeln.
Das Erweiterungsfach eignet sich für angehende Lehrkräfte, die Astronomie als zusätzliches Unterrichtsfach anbieten möchten, ebenso wie für Physikstudierende, die ihr Studium um eine astronomische Spezialisierung ergänzen wollen.
Voraussetzung ist ein solides physikalisches Grundverständnis, da die Module auf bereits vorhandenem Fachwissen aufbauen und dieses vertiefen statt von Grund auf neu vermitteln.
Wer das Erweiterungsfach mit einem Lehramtsstudium kombiniert, verbessert seine Einsatzmöglichkeiten an Schulen, an denen Astronomie als eigenständiges Fach oder im Rahmen des Physikunterrichts angeboten wird.
Für Studierende mit Forschungsambitionen dient das Erweiterungsfach oft als fachliche Brücke zu weiterführenden astrophysikalischen Qualifikationen oder zur Wissenschaftskommunikation in Planetarien, Museen und Bildungseinrichtungen.
Die Universität Heidelberg bietet durch ihre traditionsreiche astronomische Fakultät ein Umfeld, in dem Lehre und Forschung eng miteinander verzahnt sind. Das Vollzeitformat erlaubt eine konzentrierte Auseinandersetzung mit den Modulinhalten.
Die Einbettung in den Hochschulstandort Heidelberg bedeutet auch kurze Wege zu Fachbibliotheken, Instituten und astronomischen Beobachtungseinrichtungen der Universität.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Für diesen Studiengang liegt uns keine NC-Grenze vor. Im Studiengang-Match siehst du anhand deiner Note, wie gut du passt, alternativ direkt beim Anbieter prüfen.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Das Erweiterungsfach Astronomie öffnet Wege in Schule, Wissenschaftsvermittlung und angrenzende Forschungsbereiche.
Branchenweite Marktorientierung für Astronomie (Erweiterungsfach)-Profile (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Wie sich Lehr- und Vermittlungstätigkeiten mit Astronomiebezug durch KI verändern, lässt sich bereits in Grundzügen abschätzen.
Automatisierung verändert insbesondere die Aufbereitung und Visualisierung astronomischer Daten und Inhalte.
Die im Verschränkungs-/Kooperationsmodul Physik und in Physikdidaktische Grundlagen vermittelten Kompetenzen bilden die fachliche und methodische Basis für die spätere Vermittlungstätigkeit.
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Kurzprofil der Universität Heidelberg – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Da es sich um ein Erweiterungsfach handelt, solltest du dir vorab genau ansehen, wie es formal mit deinem Hauptstudiengang kombinierbar ist und welche Zulassungsvoraussetzungen an der Universität Heidelberg konkret gelten, bevor du dich einschreibst.
In der Regel ist das Erweiterungsfach für Studierende mit physikalischem oder lehramtsbezogenem Hintergrund konzipiert. Die genauen Kombinationsmöglichkeiten solltest du direkt bei der Universität Heidelberg erfragen.
Solide physikalische Grundkenntnisse werden vorausgesetzt, spezifisches astronomisches Vorwissen wird im Studium selbst aufgebaut.
Es qualifiziert insbesondere für den Unterricht mit Astronomiebezug an Schulen sowie für Tätigkeiten in der wissenschaftlichen Bildungsvermittlung, etwa in Planetarien oder Museen.
Die Universität Heidelberg verfügt über eine lange Tradition in der astronomischen Forschung, wodurch Studierende von einer engen Verzahnung von Lehre und aktueller Forschung profitieren.
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