Einführung in die Meteorologie
Vermittlung grundlegender meteorologischer Konzepte und Methoden, einschließlich Thermodynamik der Atmosphäre, Strahlung, Kinetik und Dynamik der Atmosphäre sowie der Allgemeinen Zirkulation.
Meteorologie an der Universität Hamburg ist eng mit der Klimaforschung der Stadt verknüpft: Institute für Ozeanographie, Geophysik und Klimaforschung liegen in direkter Nachbarschaft, was den Studiengang von Beginn an interdisziplinär prägt. Der B.Sc. Meteorologie führt in die physikalischen Grundlagen der Atmosphäre ein und baut darauf systematisch Fachwissen zu Dynamik, Thermodynamik und numerischer Modellierung auf.
Da die Zulassung zulassungsfrei erfolgt, steht der Studiengang grundsätzlich allen Interessierten mit Hochschulzugangsberechtigung offen. Wer sich für Physik, Mathematik und die komplexen Prozesse unserer Atmosphäre begeistert, findet hier ein Vollzeitstudium, das forschungsnah und mathematisch anspruchsvoll ausgerichtet ist.
Der Standort Hamburg bringt zudem die Nähe zu Einrichtungen wie dem Deutschen Klimarechenzentrum und internationalen Forschungskooperationen mit sich, was Praxisbezug und spätere Vernetzungsmöglichkeiten schon im Studium erfahrbar macht.
29 Module · 180 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Vermittlung grundlegender meteorologischer Konzepte und Methoden, einschließlich Thermodynamik der Atmosphäre, Strahlung, Kinetik und Dynamik der Atmosphäre sowie der Allgemeinen Zirkulation.
Grundlagen der Experimentalphysik und Theoretischen Physik für Meteorologiestudium.
Praktische Übungen zu experimentellen Methoden in der Physik.
Mathematische Grundlagen für Naturwissenschaftler.
Fortsetzung der Experimentalphysik und Theoretischen Physik.
Fortsetzung praktischer Übungen zu experimentellen Methoden in der Physik.
Fortsetzung mathematischer Grundlagen für Naturwissenschaftler.
Grundlagen der Hydrodynamik mit Herleitung der Erhaltungssätze, Dimensionsanalyse und hydrodynamischen Kennzahlen für die Meteorologie.
Einführung in UNIX, UNIX-Shells, Editoren, GMT und Programmiersprache FORTRAN95 für meteorologische Datenverarbeitung.
Theoretische Grundlagen synoptischer Prozesse und synoptischer Beobachtungssysteme für Wetteranalyse und -vorhersage.
Physikalische Prinzipien, Eigenschaften und Genauigkeiten meteorologischer Messinstrumente sowie Interpretation meteorologischer Messreihen.
Fortsetzung mathematischer Grundlagen für Naturwissenschaftler.
Turbulente Strömungsgleichungen, Schließungsansätze, atmosphärische Grenzschicht und Monin-Obukhov-Theorie.
Vermittlung von Vortragstechniken und wissenschaftlicher Kommunikation in der Meteorologie.
Shell-Skripte, Analyse binärer Datensätze, Datenmanipulation mit cdo und nco sowie FORTRAN-Programmierung für Klimamodell-Datensätze.
Praktische Anwendung synoptischer Konzepte, Interpretation von Analyseprodukten und numerischen Vorhersageprodukten sowie Wetterbesprechung.
Kinetische Gastheorie, thermodynamische Hauptsätze, Gibbs-Fundamentalgleichung und hydrothermodynamische Beschreibung der Atmosphäre.
Praktisches Einarbeiten in die Berufswelt und Vermittlung allgemeiner berufsqualifizierender Kompetenzen in Forschungsinstitutionen, Behörden oder Industrie.
Grundlagen der angewandten technischen und Umwelt-Meteorologie, Immissionsschutz und Ausbreitungsmodelle.
Grundlagen der Allgemeinen Chemie, chemische Spurenstoffe der Atmosphäre, Ozonbildung und Sommersmog.
Vertiefung wissenschaftlicher Präsentationstechniken und Seminararbeit zu Spezialgebieten der Meteorologie.
Grundlagen der Klimaphysik, Klimaantriebe, Rückkopplungen und Wechselwirkungsprozesse im Klimasystem.
Statistische Methoden für meteorologische Datenanalyse, Wahrscheinlichkeitsverteilungen, Zeitreihenanalyse und multivariate Analysen.
Thermodynamik polydisperser Mehrphasensysteme, Köhler-Kelvin-Gleichung, Diffusionswachstum von Wolkenpartikeln und Niederschlagsbildung.
Zur Verbreiterung meteorologischer Kenntnisse wählbare Lehrveranstaltungen ohne Einschränkungen.
Grundlagen der dynamischen Meteorologie, Bewegungsgleichungen auf der rotierenden Erde, Vorticity-Gleichung, quasigeostrophische Approximation, Rossby-Wellen und barotrope sowie barokline Instabilität.
Grundlagen der Optik und des Strahlungstransports in der Atmosphäre, optische Phänomene und Fernerkundungsmethoden.
Zur Verbreiterung meteorologischer Kenntnisse wählbare Lehrveranstaltungen ohne Einschränkungen.
Bearbeitung eines Forschungsthemas mit wissenschaftlichen Methoden unter Anleitung, schriftliche Dokumentation der Ergebnisse.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Der Bachelor Meteorologie an der Universität Hamburg vermittelt ein naturwissenschaftliches Fundament, das Physik, Mathematik und atmosphärische Prozesse miteinander verzahnt. Die Nähe zu klimawissenschaftlichen Forschungseinrichtungen der Stadt prägt das Studium spürbar, etwa durch Gastvorträge oder Kooperationsprojekte.
Studierende lernen von Anfang an, physikalische Konzepte auf reale atmosphärische Phänomene anzuwenden, was den Studiengang von einem rein theoretischen Physikstudium abhebt.
Module wie Einführung in die Meteorologie legen den fachlichen Grundstein, während Physik 1 (Experimentalphysik und Theoretische Physik) das notwendige physikalische Rüstzeug liefert. Ergänzt wird dies durch das Physik Praktikum 1, in dem experimentelles Arbeiten und Messmethodik praktisch eingeübt werden.
Im weiteren Verlauf vertiefen sich die Inhalte in Richtung Dynamik der Atmosphäre, Thermodynamik und numerische Wettervorhersage, sodass mathematisch-physikalisches Denken kontinuierlich gefordert und gefördert wird.
Gut aufgehoben sind Studieninteressierte mit starkem Interesse an Physik und Mathematik, die zugleich Freude an komplexen, dynamischen Systemen wie der Erdatmosphäre haben. Wetterphänomene aus wissenschaftlicher Perspektive zu verstehen, sollte mehr sein als bloße Neugier am Wetterbericht.
Da der Studiengang zulassungsfrei ist, sollte die Motivation von innen kommen: Durchhaltevermögen bei anspruchsvollen Physik- und Mathematikinhalten ist wichtiger als ein bestimmter Notenschnitt beim Einstieg.
Absolventinnen und Absolventen der Meteorologie finden Einsatzfelder als Meteorologie-Fachkräfte etwa bei Wetterdiensten, in der Klimaforschung, bei Umweltbehörden oder in der Energiewirtschaft, wo Wettervorhersagen zunehmend wirtschaftliche Relevanz haben.
Die Verbindung von physikalischem Grundlagenwissen und Modellierungskompetenz macht Absolventinnen und Absolventen auch für Bereiche außerhalb der klassischen Wetterdienste interessant, etwa Versicherungswirtschaft oder Luftfahrt.
Die Universität Hamburg bietet den Studiengang in Vollzeit an einem Standort an, der Forschungsnähe und städtische Infrastruktur verbindet. Der Studienort Hamburg ermöglicht zudem Kontakte zu regionalen Institutionen aus Klimaforschung und Meeresforschung.
Als staatliche Universität mit etablierten Naturwissenschaften bietet sie ein Umfeld, in dem Meteorologie nicht isoliert, sondern im Austausch mit angrenzenden Disziplinen wie Ozeanographie und Geophysik studiert wird.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Weg vom Studienabschluss in die Berufspraxis der Meteorologie verläuft meist über mehrere Etappen fachlicher Vertiefung und wachsender Verantwortung.
Branchenweite Marktorientierung für Meteorologie-Profile (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Wie sich der Beruf der Meteorologie-Fachkraft durch Künstliche Intelligenz verändert, lässt sich bereits in Teilen der heutigen Praxis erkennen.
KI-Systeme übernehmen in der Meteorologie zunehmend Routineaufgaben der Datenverarbeitung, verändern aber nicht die Notwendigkeit menschlicher Einordnung.
Die im Modul Physik Praktikum 1 erlernte experimentelle Sorgfalt und Auswertungskompetenz bleibt auch dort gefragt, wo KI-Systeme Rohdaten vorverarbeiten.
Sammle schon im Studium Praxis und verdiene dazu – Werkstudentenjobs und Praktika in Hamburg, ideal neben dem Präsenzstudium am Campus.
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Kurzprofil der Universität Hamburg – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer mit Physik und Mathematik auf Kriegsfuß steht, sollte sich vor Studienbeginn ehrlich fragen, ob das nötige Durchhaltevermögen für die anspruchsvollen Grundlagenmodule vorhanden ist – zulassungsfrei bedeutet nicht leicht.
Nein, der Studiengang ist zulassungsfrei, das heißt, es gibt keinen Numerus Clausus als formale Zugangshürde. Die fachlichen Anforderungen bleiben trotzdem hoch.
Solide Grundlagen in Mathematik und Physik aus der Schule sind hilfreich, da Module wie Physik 1 (Experimentalphysik und Theoretische Physik) früh anspruchsvolle Inhalte behandeln.
Durch das Physik Praktikum 1 und die Nähe zu Hamburger Forschungseinrichtungen im Bereich Klima und Meeresforschung gibt es bereits im Grundstudium Berührungspunkte mit angewandter Forschung.
Absolventinnen und Absolventen arbeiten unter anderem als Meteorologie-Fachkräfte bei Wetterdiensten, in der Klimaforschung, bei Umweltbehörden oder in Branchen, die auf Wettervorhersagen angewiesen sind.
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