Molekulare Biomedizin
Pflichtseminarmodul über Grundlagen der molekularen Biomedizin, gute wissenschaftliche Praxis, Statistik in den Lebenswissenschaften und Literaturrecherche mit Präsentationen in englischer Sprache.
Der Master Molekulare Biomedizin an der Universität Düsseldorf richtet sich an Studierende, die bereits einen naturwissenschaftlichen oder biomedizinischen Bachelor mitbringen und tiefer in die molekularen Mechanismen von Krankheitsentstehung und Zellregulation einsteigen möchten. Der Studiengang verbindet klassische Zellbiologie mit modernen Ansätzen der Onkologie und Signaltransduktionsforschung.
Als zulassungsbeschränkter Vollzeitstudiengang setzt das Programm auf eine forschungsnahe Ausbildung, die eng mit den biomedizinischen Instituten und der Universitätsklinik Düsseldorf verzahnt ist. Praktische Laborarbeit, experimentelles Denken und die kritische Auseinandersetzung mit aktueller Fachliteratur prägen den Studienalltag.
Der Abschluss als Master of Science eröffnet Wege in die biomedizinische Forschung, in klinisch-translationale Projekte oder in eine anschließende Promotion, etwa mit Blick auf Tätigkeitsfelder wie sie auch Fachärztinnen und Fachärzte der Inneren Medizin im Grenzbereich zur Grundlagenforschung bearbeiten.
26 Module · 120 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Pflichtseminarmodul über Grundlagen der molekularen Biomedizin, gute wissenschaftliche Praxis, Statistik in den Lebenswissenschaften und Literaturrecherche mit Präsentationen in englischer Sprache.
Modul über Signaltransduktion mit Schwerpunktion auf Apoptose, Autophagie, Seneszenz und mitochondriale Qualitätskontrolle, kombiniert Vorlesung, Literaturseminar und Praktikum mit modernen Analysemethoden.
Umfassendes Modul zur Tumorbiologie mit Fokus auf Klassifizierung, Karzinogenese, genetische und epigenetische Veränderungen sowie Methoden der Tumoranalyse.
Modul zur Analyse von Genbereichen und Genfamilien bioinformatisch und experimentell mit evolutionsbiologischen Fragestellungen sowie Grundlagen des Pflanzenimmunsystems.
Modul über Rezeptorbiologie und Signalwege mit praktischen Experimenten zur Analyse von Rezeptorfunktionen und deren therapeutischer Modulation.
Fortsetzungsmodul zu Molekularer Onkologie II mit vertieften Inhalten zur Tumorbiologie und Tumoranalyse.
Modul zur Pathophysiologie neurologischer Erkrankungen mit molekularen Mechanismen und analytischen Methoden.
Modul über oxidativen Stress, Mitochondrienfunktion, zelluläre Seneszenz und Alterungsprozesse mit molekularen Mechanismen.
Modul zu viralen Infektionsmechanismen und strukturbiologischen Methoden zur Charakterisierung viraler und zellulärer Proteine.
Modul über Immunmechanismen und Wechselwirkungen zwischen Organismus und Pathogenen mit praktischen Laboranalysen.
Modul zu Stammzellpropertäten, Differenzierung und Geweberegeneration mit experimentellen Methoden.
Modul über immunologische Reaktionen auf Virusinfektionen mit Fokus auf zelluläre und humorale Immunmechanismen.
Modul zur Immunologie mit Schwerpunkt auf molekulare Mechanismen immunologischer Erkrankungen und therapeutische Ansätze.
Modul über molekulare Pathophysiologie der Organsysteme mit Fokus auf innere Organe.
Modul zur Biologie des Herz-Kreislauf-Systems mit Fokus auf molekulare Mechanismen kardiovaskulärer Erkrankungen.
Modul über evolutionäre Aspekte und biochemische Funktionen zellulärer Organellen.
Modul über Wirkstoffmechanismen, pharmakokinetische und pharmakodynamische Aspekte sowie biotechnologische Anwendungen.
Modul zu Pathophysiologie, Mechanismen und Therapieansätzen bei Insulinresistenz und Diabetes mellitus.
Modul über Proteinstrukturen, Fehlfaltung und Aggregation mit Focus auf neurodegenerative Erkrankungen.
Modul zu hochauflösenden strukturbiologischen Techniken zur Analyse von Proteinstrukturen und Aggregationsphänomenen.
Modul über molekulare Verfahren und Techniken zur Diagnose von Erkrankungen.
Modul zu bioinformatischen Methoden und Genomanalysetechniken in der biomedizinischen Forschung.
Wahlpflichtmodul zur Erwerb zusätzlicher Qualifikationen durch frei wählbare Lehrveranstaltungen, Kurse der Studierendenakademie oder Laborrotation.
12-wöchiges ganztägiges Forschungspraktikum an einer Arbeitsgruppe mit eigenständiger Bearbeitung eines Forschungsprojekts.
8-wöchiges ganztägiges Forschungspraktikum als Vorlauf zur Masterarbeit mit Erstellung einer Projektskizze.
6-monatige experimentelle Masterarbeit auf dem Gebiet der molekularen Biomedizin mit schriftlicher Arbeit und Kolloquium.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Molekulare Biomedizin an der HHU Düsseldorf ist als forschungsorientierter Masterstudiengang konzipiert, der naturwissenschaftliche Methodik mit medizinisch relevanten Fragestellungen verknüpft. Im Zentrum stehen die zellulären und molekularen Prozesse, die Krankheiten wie Krebs oder Stoffwechselstörungen zugrunde liegen.
Die Nähe zu klinischen Einrichtungen der Universität ermöglicht es, Grundlagenforschung und krankheitsbezogene Anwendung direkt miteinander zu verbinden, was den Studiengang von rein biologisch ausgerichteten Masterprogrammen unterscheidet.
Im Modul Molekulare Biomedizin werden zentrale Konzepte der Zell- und Molekularbiologie in Bezug auf Krankheitsmechanismen erarbeitet. Das Modul Signaltransduktion der Zelle: Molekulare Mechanismen der Stressantwort widmet sich der Frage, wie Zellen auf Stress reagieren und wie Fehlregulationen zu Erkrankungen führen können.
Molekulare Onkologie I vertieft dieses Wissen im Kontext der Krebsforschung und behandelt molekulare Ursachen sowie Ansatzpunkte für Therapien. Ergänzt wird die Theorie durch umfangreiche Praktika, in denen Labortechniken und experimentelles Arbeiten trainiert werden.
Der Studiengang eignet sich für Personen mit einem naturwissenschaftlichen Erststudium, die Freude an präziser Laborarbeit, analytischem Denken und der Auseinandersetzung mit komplexen molekularen Zusammenhängen haben.
Geduld, Sorgfalt und Ausdauer sind hilfreich, da Forschung im Labor häufig von Wiederholung und kleinschrittiger Erkenntnisgewinnung geprägt ist. Wer sich für die molekularen Ursachen von Krankheiten interessiert und später in Forschung, Diagnostik oder Pharmaindustrie arbeiten möchte, findet hier eine passende Vertiefung.
Absolventinnen und Absolventen der Molekularen Biomedizin finden Einstiegsmöglichkeiten in Forschungslaboren von Universitäten, außeruniversitären Instituten und in der biomedizinischen Industrie, etwa in der Pharma- und Diagnostikbranche.
Da der Studiengang auf molekulare Krankheitsmechanismen fokussiert, ergeben sich auch Anknüpfungspunkte zu klinisch-translationalen Berufsfeldern, etwa in Zusammenarbeit mit Fachärztinnen und Fachärzten der Inneren Medizin, die von molekularbiologischen Erkenntnissen für Diagnostik und Therapieentwicklung profitieren.
Die Universität Düsseldorf bietet mit ihrer Medizinischen Fakultät und den biomedizinischen Forschungseinrichtungen ein Umfeld, in dem Grundlagenforschung und klinische Fragestellungen eng zusammenwirken.
Der Vollzeitstudiengang ist personell und apparativ auf forschungsnahes Arbeiten ausgelegt, sodass Studierende früh in laufende Forschungsprojekte eingebunden werden können.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Die Studienplätze sind begrenzt und die NC-Grenze schwankt je Semester. Prüfe mit deinem Schnitt, wie deine Chancen aktuell stehen.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Master Molekulare Biomedizin öffnet Türen in Forschung, Diagnostik und translationale Medizin.
Branchenweite Marktorientierung für Fachärzte/innen in der Inneren Medizin (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Die Digitalisierung verändert auch die biomedizinische Forschung – von automatisierten Laborprozessen bis zu datenbasierter Analyse.
In der molekularbiomedizinischen Forschung übernehmen KI-gestützte Tools zunehmend Routineaufgaben, während komplexe Interpretation Handarbeit bleibt.
Die im Studium vermittelten Kompetenzen zu zellulären Stressreaktionen und Krebsmechanismen werden direkt in den Modulen Signaltransduktion der Zelle: Molekulare Mechanismen der Stressantwort und Molekulare Onkologie I aufgebaut.
Sammle schon im Studium Praxis und verdiene dazu – Werkstudentenjobs und Praktika in Düsseldorf, ideal neben dem Präsenzstudium am Campus.
Stellen live aus der StudySmarter Jobbörse · laufend aktualisiert.
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Kurzprofil der Universität Düsseldorf – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer sich für diesen Studiengang entscheidet, sollte sich bewusst sein, dass die Zulassung beschränkt ist und der Studienalltag stark laborintensiv ausfällt – Geduld bei experimentellen Rückschlägen und ein hohes Maß an Eigeninitiative im Forschungsalltag sind gefragt.
Ja, der Studiengang ist zulassungsbeschränkt. Genaue Zulassungsvoraussetzungen und Auswahlkriterien findest du in den strukturierten Zulassungsinformationen dieser Seite.
In der Regel wird ein naturwissenschaftlicher Bachelorabschluss mit Bezug zu Biologie, Biochemie oder verwandten Fächern vorausgesetzt, da die Module wie Molekulare Onkologie I auf fundiertem Grundlagenwissen aufbauen.
Der Studiengang ist stark laborbasiert und durch die Nähe zur Universitätsklinik Düsseldorf eng mit klinisch-translationaler Forschung verzahnt, sodass Studierende früh praktische Forschungserfahrung sammeln.
Absolventinnen und Absolventen arbeiten häufig in Forschungslaboren, der biomedizinischen Industrie oder promovieren weiter, teils mit Anknüpfungspunkten zu klinisch tätigen Berufsgruppen wie Fachärztinnen und Fachärzten der Inneren Medizin.
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