Gestaltungslehre
Interdisziplinäre Gestaltungslehre mit Rauminszenierung, Video oder Mediengestaltung als Grundlagen für alle Studienrichtungen.
Der Studiengang Modedesign an der Universität Bielefeld verortet sich nicht in einer klassischen Modeschule, sondern innerhalb einer universitären Struktur, die Gestaltung als Teil eines breiteren kulturellen und wissenschaftlichen Kontexts versteht. Das zeigt sich schon an den Modulen: Statt reiner Schnitttechnik oder Kollektionsentwicklung stehen Gestaltungslehre, Raum, Plastik und Objekt sowie Rauminszenierung und Video im Zentrum – Modedesign wird hier also explizit als räumliche, plastische und mediale Disziplin gedacht.
Diese Ausrichtung passt zum Profil einer Universität, an der Design nicht isoliert, sondern im Dialog mit Kunst, Objektgestaltung und audiovisuellen Medien unterrichtet wird. Studierende arbeiten weniger an fertigen Kollektionen für den Markt, sondern eher an gestalterischen Fragestellungen, die Mode als Ausdrucksform in Raum, Körper und Bewegung untersuchen.
Der Bachelor of Science signalisiert dabei einen analytisch-konzeptionellen Anspruch, der Modedesign stärker in Richtung Forschung, Theorie und interdisziplinäres Arbeiten öffnet, als es in vielen anderen Modedesign-Studiengängen üblich ist.
72 Module · 210 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Interdisziplinäre Gestaltungslehre mit Rauminszenierung, Video oder Mediengestaltung als Grundlagen für alle Studienrichtungen.
Vermittlung grundlegender plastischer Fähigkeiten und künstlerischer Bildraumgestaltungen mit konventionellen und ungewöhnlichen Materialien zur Entwicklung eines differenzierten Verständnisses für Form, Inhalt, Proportion und Darstellung im Raum.
Lehrangebot zur interdisziplinären Gestaltungslehre mit Fokus auf Rauminszenierung und Videogestaltung.
Interdisziplinäre Gestaltungslehre mit Schwerpunkt auf Mediengestaltung als Grundlagen für alle Studienrichtungen.
Grundlagen der Bewegtbildgestaltung für die Studienrichtung Digital Media and Experiment.
Grundlagen Interactive Environments für die Studienrichtung Digital Media and Experiment.
Grundlagen Mediale Räume für die Studienrichtung Digital Media and Experiment.
Grundlagen der Fotografie (Dokumentar, Reportage, Mode, Architektur, Portrait, Konzept) für die Studienrichtung Fotografie und Bildmedien.
Freie Grundlagen der Fotografie für die Studienrichtung Fotografie und Bildmedien.
Grundlagen der Typografie für die Studienrichtung Kommunikationsdesign.
Grundlagen der Zeichnung und Illustration für die Studienrichtung Kommunikationsdesign.
Grundlagen Interaction Design für die Studienrichtung Kommunikationsdesign.
Grundlagen der Modegrafik für die Studienrichtung Mode.
Grundlagen der Modellgestaltung für die Studienrichtung Mode.
Grundlagen der Kollektionsgestaltung für die Studienrichtung Mode.
Grundlagen der Kunst- und Kulturgeschichte als theoretische Grundlagen für alle Studienrichtungen.
Grundlagen der audiovisuellen Medientechnik für die Studienrichtung Digital Media and Experiment.
Grundlagen der 3D-Computergrafik für die Studienrichtung Digital Media and Experiment.
Grundlagen der analogen und digitalen Bildmedientechnik für die Studienrichtung Fotografie und Bildmedien.
Grundlagen der Printtechnik für die Studienrichtung Kommunikationsdesign.
Grundlagen des Desktop Publishing für die Studienrichtung Kommunikationsdesign.
Grundlagen Web Development für die Studienrichtung Kommunikationsdesign.
Grundlagen der industriellen Fertigung für die Studienrichtung Mode.
Grundlagen der Drapagiertechnik für die Studienrichtung Mode.
Grundlagen der Schnittgestaltung für die Studienrichtung Mode.
Grundlagen der Fotogeschichte für die Studienrichtung Fotografie und Bildmedien.
Grundlagen der Grafik- und Designgeschichte für die Studienrichtung Kommunikationsdesign.
Grundlagen der Kleidungs- und Modegeschichte für die Studienrichtung Mode.
Grundlagen der zeitgenössischen Medienästhetik für die Studienrichtung Digital Media and Experiment.
Grundlagen der objektorientierten Programmierung für die Studienrichtung Digital Media and Experiment.
Englischkurs als weitere Lehrangebot für alle Studienrichtungen.
Vertiefung von Raum, Plastik und Objekt mit praktischen Gestaltungsaufgaben in den Semestern 3 bis 6.
Vertiefung von Rauminszenierung und Video mit praktischen Gestaltungsaufgaben in den Semestern 3 bis 6.
Vertiefung Interactive Environments für die Studienrichtung Digital Media and Experiment in den Semestern 3 bis 6.
Vertiefung Motion Design für die Studienrichtung Digital Media and Experiment in den Semestern 3 bis 6.
Vertiefung Dokumentarfotografie für die Studienrichtung Fotografie und Bildmedien in den Semestern 3 bis 6.
Vertiefung Fotografie und Bildfindung für die Studienrichtung Fotografie und Bildmedien in den Semestern 3 bis 6.
Vertiefung Künstlerische Fotografie für die Studienrichtung Fotografie und Bildmedien in den Semestern 3 bis 6.
Vertiefung Fotografie und Bildmedien für die Studienrichtung Fotografie und Bildmedien in den Semestern 3 bis 6.
Vertiefung Modefotografie und Styling für die Studienrichtung Fotografie und Bildmedien in den Semestern 3 bis 6.
Vertiefung Typografie und Layout für die Studienrichtung Kommunikationsdesign in den Semestern 3 bis 6.
Vertiefung Zeichnung und Illustration für die Studienrichtung Kommunikationsdesign in den Semestern 3 bis 6.
Vertiefung Kommunikationsdesign und Corporate Design für die Studienrichtung Kommunikationsdesign in den Semestern 3 bis 6.
Vertiefung Interaction Design für die Studienrichtung Kommunikationsdesign in den Semestern 3 bis 6.
Vertiefung Modegrafik für die Studienrichtung Mode in den Semestern 3 bis 6.
Vertiefung Modellgestaltung für die Studienrichtung Mode in den Semestern 3 bis 6.
Vertiefung Kollektionsgestaltung für die Studienrichtung Mode in den Semestern 3 bis 6.
Modedesign als Gestaltungsmodul für die Studienrichtung Mode.
Theoriemodul zu Kunst- und Kulturwissenschaften, Ausstellungskonzeption und Projektmanagement für Semestern 3 bis 6.
Theoriemodul zu Bild- und Sprachwissenschaften für Semestern 3 bis 6.
Theoriemodul zu Medientheorie für Semestern 3 bis 6.
Theoriemodul zu Visuelle Kultur und Kunstwissenschaften für Semestern 3 bis 6.
Technikmodul zu Interface und Interaction für die Studienrichtung Digital Media and Experiment.
Vertiefung analoge und digitale Bildmedientechnik für die Studienrichtung Fotografie und Bildmedien.
Vertiefung Printtechnik und Printpublishing für die Studienrichtung Kommunikationsdesign.
Vertiefung Crossmedia Publishing für die Studienrichtung Kommunikationsdesign.
Creative Coding als Technikmodul für die Studienrichtung Kommunikationsdesign.
Vertiefung Textile Printtechniken für die Studienrichtung Mode.
Vertiefung Drapiertechnik für die Studienrichtung Mode.
Vertiefung CAD-Schnittgestaltung für die Studienrichtung Mode.
Experimentelle Schnitttechnik als Technikmodul für die Studienrichtung Mode.
Vertiefung Modetechnik für die Studienrichtung Mode.
Praxis-Workshops, Redaktion und Organisation von Werkschau, Symposien, Modenschau und Ausstellungen.
Modul zur Erstellung von Portfolio, Website und Social Media Präsenz, kann ab dem 3. Semester belegt werden.
Technikmodul zu Immersion und Echtzeit für die Studienrichtung Digital Media and Experiment.
Grundlagen der Videotechnik für die Studienrichtung Fotografie und Bildmedien.
Modul zu Betriebswirtschaft und Existenzgründung als Professionalisierungsangebot.
Praktikum, Assistenz oder internationales Studium und Projekte im In- oder Ausland.
Praktikumsmodul speziell für die Studienrichtung Mode.
Gestalterisch-praktische Abschlussarbeit im 7. Semester.
Wissenschaftlich-theoretische Abschlussarbeit im 7. Semester.
Kolloquium mit Präsentation in der Ausstellung/Werkschau im 7. Semester.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Modedesign wird an der Universität Bielefeld nicht als reine Handwerkskunst, sondern als gestalterisch-wissenschaftliche Disziplin verstanden, die Fragen von Raum, Körper und Materialität einbezieht.
Der zulassungsfreie Zugang ermöglicht Studierenden mit unterschiedlichen Vorerfahrungen den Einstieg, wobei die inhaltliche Ausrichtung dennoch eine hohe gestalterische Eigenmotivation voraussetzt.
Module wie Gestaltungslehre bilden das konzeptionelle Fundament, während Raum, Plastik und Objekt die dreidimensionale und materielle Auseinandersetzung mit Form in den Vordergrund rückt.
Rauminszenierung und Video ergänzt diese Basis um mediale und performative Ansätze, sodass Modedesign hier auch als inszenierte, bewegte und räumlich erfahrbare Ausdrucksform verstanden wird – eine deutliche Erweiterung des klassischen Modeschulen-Curriculums.
Besonders geeignet ist der Studiengang für Menschen, die Mode nicht nur als Produkt, sondern als kulturelles und räumliches Phänomen begreifen wollen und Freude an konzeptioneller, experimenteller Arbeit haben.
Wer dagegen vor allem klassische Schnitttechnik, Nähpraxis oder eine industrienahe Kollektionsentwicklung sucht, sollte die Modulstruktur genau prüfen, da der Fokus hier deutlich konzeptioneller liegt.
Die inhaltliche Nähe zu Grafik-, Kommunikations- und Fotodesign-Berufen zeigt, dass Absolvent:innen häufig in angrenzenden Gestaltungsfeldern Fuß fassen, etwa in visueller Kommunikation, Ausstellungsgestaltung oder crossmedialen Projekten.
Der universitäre, theoriegestützte Zugang kann zudem den Weg in kuratorische, redaktionelle oder konzeptionelle Tätigkeiten im weiteren Modeumfeld erleichtern.
Als Vollzeitstudium in Präsenz an der Universität Bielefeld eingebettet, profitieren Studierende von der Nähe zu anderen gestalterischen und kulturwissenschaftlichen Fachbereichen der Hochschule.
Der Standort Bielefeld bietet dabei ein überschaubares, aber lebendiges Umfeld für kreative Projekte und Ausstellungen im Rahmen des Studiums.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Karriereweg nach einem Modedesign-Studium mit diesem konzeptionell-räumlichen Schwerpunkt verläuft oft über gestalterische Querschnittsfelder statt über die klassische Modeindustrie allein.
Branchenweite Marktorientierung für Berufe Grafik-Kommunikations-,Fotodesign (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Wie sich der Beruf durch Digitalisierung und KI verändert, hängt stark davon ab, wie stark handwerkliche und konzeptionelle Anteile im jeweiligen Arbeitsfeld gewichtet werden.
KI-Tools verändern schon heute, wie im weiteren Modedesign-Umfeld entworfen, visualisiert und kommuniziert wird.
Fähigkeiten wie plastisches Gestalten und räumliches Denken werden direkt im Modul Raum, Plastik und Objekt aufgebaut, während Rauminszenierung und Video mediale Präsentationskompetenz vermittelt.
Sammle schon im Studium Praxis und verdiene dazu – Werkstudentenjobs und Praktika in Bielefeld, ideal neben dem Präsenzstudium am Campus.
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Kurzprofil der Universität Bielefeld – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer eine klassische, handwerklich-industriell ausgerichtete Modedesign-Ausbildung erwartet, sollte beachten, dass der Fokus hier deutlich konzeptioneller und medienübergreifender liegt als an vielen spezialisierten Modeschulen.
Nein, der Studiengang ist zulassungsfrei, was bedeutet, dass keine gesonderte Auswahlgrenze über die formalen Zugangsvoraussetzungen hinaus besteht.
Die Modulstruktur mit Gestaltungslehre, Raum, Plastik und Objekt sowie Rauminszenierung und Video zeigt, dass der Fokus stärker auf konzeptioneller, räumlicher und medialer Gestaltung liegt als auf klassischer Schnitttechnik.
Da der Studiengang inhaltlich Berufen im Bereich Grafik-, Kommunikations- und Fotodesign nahesteht, eröffnen sich Wege in gestalterische Querschnittsfelder wie visuelle Kommunikation, Ausstellungsgestaltung oder mediale Projekte, nicht nur in die klassische Modeindustrie.
Die Universität Bielefeld bettet Modedesign in einen breiteren gestalterisch-wissenschaftlichen Kontext ein, wodurch Studierende von interdisziplinärem Austausch mit Kunst-, Objekt- und Medienstudien profitieren können.
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