Integratives Modul
Modul mit Ringvorlesung, Forschungsseminar und Konzeption eines Forschungsplans, das sich über drei Semester erstreckt.
Der Studiengang Biomedizin an der Universität Bayreuth richtet sich an alle, die verstehen wollen, wie Krankheiten auf molekularer und zellulärer Ebene entstehen und wie sich daraus neue diagnostische oder therapeutische Ansätze ableiten lassen. Als Vollzeitstudium mit dem Abschluss B.Sc. bietet er eine breite naturwissenschaftliche Grundausbildung, die gezielt biomedizinische Fragestellungen in den Mittelpunkt rückt.
Bayreuth positioniert sich dabei bewusst als Universität mit starker Verzahnung von Biologie, Chemie und Biochemie – das zeigt sich auch in Modulen wie der Nukleinsäureanalytischen Methoden, die praxisnahe Labortechnik vermitteln. Wer sich für molekulare Mechanismen interessiert, findet hier ein Umfeld, das Grundlagenforschung ernst nimmt, ohne den Anwendungsbezug aus den Augen zu verlieren.
Der Standort Bayreuth erlaubt durch seine überschaubare Größe eine enge Betreuung und einen direkten Draht zu Lehrenden aus verschiedenen naturwissenschaftlichen Fachrichtungen, was gerade beim Einstieg in komplexe biomedizinische Themen hilfreich ist.
48 Module · 120 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Modul mit Ringvorlesung, Forschungsseminar und Konzeption eines Forschungsplans, das sich über drei Semester erstreckt.
Vermittlung vertiefter Kenntnisse über Mechanismen der pflanzlichen Stressantwort und der molekularen Physiologie auf Extremstandorten. Im Praktikum werden Versuche zur Stressantwort an Modellpflanzen durchgeführt.
Überblick über Analysemethoden in der Genomforschung mit Anwendung von Genotypisierungs- und Transkriptomanalyseverfahren sowie bioinformatorischen Auswertungsmethoden.
Vermittlung grundlegender Methoden der chemischen Ökologie und Überblick über Konzepte in den Wechselbeziehungen zwischen Organismen. Behandlung evolutionsökologischer und angewandter Aspekte.
Darstellung wesentlicher Aspekte des Tierverhaltens aus neurobiologischer Perspektive, einschließlich klassischer ethologischer Themen wie Sinneswahrnehmung, Kommunikation und Lernen.
Modul zur Erforschung funktioneller Aspekte von Mikrobiomgemeinschaften mit Fokus auf molekulare und experimentelle Methoden.
Vermittlung von Kenntnissen über molekulare Mechanismen aquatischer mikrobieller Gemeinschaften und deren ökologische Funktionen.
Modul zu Ausbreitungsmechanismen von Organismen und Anwendung populationsgenetischer Methoden zur Analyse von Populationsstrukturen.
Alternative Variante des Moduls mit reduziertem Umfang, fokussierend auf praktische Anwendungen in der Populationsgenetik.
Praktikum zur empirischen Untersuchung ökologischer Interaktionen im Gelände mit interdisziplinären Forschungsansätzen.
Modul zur Ökologie aquatischer Lebensräume und der dort vorkommenden Organismen sowie deren Wechselwirkungen.
Vermittlung von Konzepten und Methoden zur Untersuchung funktioneller Aspekte der Pflanzendiversität.
Modul zur Biodiversität tropischer Ökosysteme und ökologischen Besonderheiten dieser Regionen.
Alternative Variante des Moduls mit reduziertem Umfang zur Biodiversität tropischer Regionen.
Modul zu Mechanismen und Auswirkungen biologischer Invasionen gebietsfremder Arten sowie deren Managementstrategien.
Modul zur Diversität von Pilzorganismen und deren ökologischen Interaktionen mit anderen Organismen.
Modul zur Ökologie und Biologie von Pflanzengallen als komplexe biologische Systeme mit multiplen Interaktionen.
Modul zur Ökologie mariner Lebensräume mit Behandlung von Organismen, Gemeinschaften und Wechselwirkungen in Meeresökosystemen.
Modul zu ökologischen Mechanismen und Evolutionsdynamiken in Wechselwirkungen zwischen Insekten und Pflanzen.
Modul zu Anwendung von Isotopenanalytik in der Biogeochemie zur Verfolgung von Stoffflüssen und Metabolismusprozessen.
Modul zu ökologischen und evolutionären Aspekten von Räuber-Beute Beziehungen.
Modul zur systematischen Klassifizierung von Organismen als Grundlage für Evolutionsforschung und Biodiversitätsstudien.
Modul zu dynamischen Prozessen in Vegetationsgemeinschaften und deren räumlichen und zeitlichen Veränderungen.
Modul zu Methoden zur Untersuchung dynamischer Vegetationsprozesse und zur Analyse von Vegetationsveränderungen.
Modul zur Integration evolutionärer Prozesse und Verhaltensökologie mit Fokus auf adaptives Verhalten und evolutionäre Strategien.
Modul zu Quellen, Transport, Verbreitung und Auswirkungen von Mikroplastik-Partikeln in aquatischen und terrestrischen Ökosystemen.
Modul zu toxischen Wirkungen von Substanzen auf Organismen und Ökosysteme sowie zur Risikobewertung von Chemikalien.
Modul zu phänotypischer Plastizität von Organismen und deren evolutionären Implikationen in veränderlichen Umwelten.
Modul zur Ökologie von Pilzorganismen, deren Lebensräume, Funktionen in Ökosystemen und Interaktionen mit anderen Organismen.
Modul zu molekularen Mechanismen parasitärer Infektionen und medizinischen Aspekten von Parasitosen.
Modul zu molekularen Grundlagen physiologischer Prozesse in Pflanzen auf der Ebene von Genen und Proteinen.
Modul zu biologischen und molekularen Mechanismen des Alterns sowie zu Theorien des Alterungsprozesses.
Aufbaumodul zu vertieften biochemischen Konzepten und Metabolismusprozessen.
Modul zu molekularen Mechanismen der Zellzykluskontrolle und zu Grundlagen der Krebsentstehung auf molekularer Ebene.
Modul zu computergestützten Methoden zur Modellierung molekularer Strukturen und Funktionen.
Modul zu Chemie natürlich vorkommender organischer Verbindungen und deren Isolierung, Struktur und biologische Aktivität.
Modul zu Grundlagen und Mechanismen des Immunsystems sowie zu Immunantworten auf Pathogene.
Modul zu molekularen Mechanismen mikrobieller Prozesse und deren praktischen Anwendungen in Biotechnologie und Industrie.
Modul zu Mechanismen der embryonalen Entwicklung und der Differenzierung von Zellen sowie zur Regulationsgenetik.
Modul zu Struktur und Funktionen des Nervensystems auf zellulärer und molekularer Ebene.
Modul zu Pflanzenvielfalt, Vegetationstypen und wirtschaftlich genutzten Pflanzenarten in tropischen Regionen.
Modul zu molekularen Grundlagen prokaryontischer Zellen und zu Mechanismen mikrobieller Genexpression und Regulation.
Modul zu biotechnologischen Verfahren und Anwendungen in der Industrie sowie zu rekombinanter DNA-Technologie.
Modul zu biologischen und synthetischen Materialien mit besonderen Eigenschaften und deren technologischen Anwendungen.
Modul zu Prinzipien der Nachahmung biologischer Systeme für technologische Anwendungen und zu biologischen Sensoren.
Forschungsmodul mit siebenwöchigem Forschungspraktikum und wissenschaftlicher Dokumentation durchgeführter Experimente.
Zweites Forschungsmodul mit siebenwöchigem Forschungspraktikum und wissenschaftlicher Dokumentation durchgeführter Experimente.
Masterarbeit mit Bearbeitung eines wissenschaftlichen Forschungsthemas über die Dauer von sechs Monaten.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Die Biomedizin an der Universität Bayreuth verknüpft klassische biologische und chemische Grundlagenfächer mit einer klaren medizinisch-molekularen Ausrichtung. Studierende erwerben ein Fundament in Zellbiologie, Genetik und Biochemie, das sie befähigt, physiologische und pathologische Prozesse im menschlichen Körper zu verstehen.
Charakteristisch ist die enge Verzahnung von Theorie und Labor: Bereits früh im Studium werden molekularbiologische Techniken praktisch eingeübt, sodass Studierende nicht nur Konzepte lernen, sondern auch handwerkliches Können im Labor aufbauen.
Neben klassischen biomedizinischen Grundlagen umfasst der Studiengang auch überraschend breite naturwissenschaftliche Perspektiven, etwa im Modul Molekulare Mechanismen der Anpassung von Pflanzen, das Studierenden zeigt, wie universell molekulare Prinzipien in der Biologie wirken.
Im Modul Nukleinsäureanalytische Methoden werden zentrale Techniken der DNA- und RNA-Analyse vermittelt, die in Forschung und Diagnostik gleichermaßen relevant sind. Das Integrative Modul rundet das Studium ab, indem es Wissen aus verschiedenen Teilbereichen zusammenführt und fächerübergreifendes Denken fördert.
Der Studiengang eignet sich für alle, die naturwissenschaftliches Interesse mit einer Faszination für den menschlichen Körper und seine Krankheitsmechanismen verbinden möchten. Wichtig ist die Bereitschaft, sich intensiv mit Chemie, Biochemie und quantitativen Methoden auseinanderzusetzen.
Wer gerne im Labor arbeitet, präzise und geduldig experimentiert und zugleich komplexe biologische Zusammenhänge analytisch durchdringen möchte, findet in Bayreuth ein passendes Umfeld.
Absolvent:innen der Biomedizin eröffnen sich Wege in Forschung, Diagnostik, Pharmaindustrie und angrenzende Gesundheitsberufe. Wer den fachlichen Bezug zur Inneren Medizin vertiefen möchte, kann durch weiterführende Studiengänge oder ein Medizinstudium in Richtung ärztlicher Tätigkeit gehen, etwa als Facharzt/Fachärztin für Innere Medizin.
Auch ohne direkten Medizinabschluss sind biomedizinisch ausgebildete Fachkräfte in Laboren, in der biomedizinischen Forschung und in der Entwicklung diagnostischer Verfahren gefragt.
Die Universität Bayreuth bietet als forschungsstarke Universität ein Umfeld, in dem naturwissenschaftliche Disziplinen eng zusammenarbeiten. Das Vollzeitstudium in Präsenz ermöglicht direkten Zugang zu Laboren und Lehrenden.
Die Größe des Standorts Bayreuth schafft kurze Wege zwischen Instituten und Fachbereichen, was interdisziplinäres Arbeiten im Studienalltag erleichtert.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Für diesen Studiengang liegt uns keine NC-Grenze vor. Im Studiengang-Match siehst du anhand deiner Note, wie gut du passt, alternativ direkt beim Anbieter prüfen.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Weg von der Biomedizin ins Berufsleben führt über Forschung, Labor und angrenzende medizinische Fachrichtungen.
Branchenweite Marktorientierung für Fachärzte/innen in der Inneren Medizin (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Wie sich biomedizinische Berufe durch KI und Automatisierung verändern, betrifft vor allem Labor- und Analyseprozesse.
In der Biomedizin übernehmen automatisierte Systeme zunehmend repetitive Analyseschritte, während komplexe Entscheidungen weiterhin menschliches Fachwissen erfordern.
Kompetenzen in Labortechnik und molekularer Analyse werden gezielt im Modul Nukleinsäureanalytische Methoden aufgebaut, während das Integrative Modul fächerübergreifendes Denken fördert.
Sammle schon im Studium Praxis und verdiene dazu – Werkstudentenjobs und Praktika in Bayreuth, ideal neben dem Präsenzstudium am Campus.
Stellen live aus der StudySmarter Jobbörse · laufend aktualisiert.
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Kurzprofil der Universität Bayreuth – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer sich für Biomedizin an der Universität Bayreuth entscheidet, sollte einplanen, dass der Studiengang stark naturwissenschaftlich-analytisch geprägt ist und ein hohes Maß an Selbstdisziplin im Labor sowie in Chemie und Mathematik erfordert – wer primär klinisch-patientennah arbeiten möchte, sollte den fachlichen Fokus vorab genau prüfen.
Nein, der Studiengang ist ein naturwissenschaftlicher Bachelor. Wer als Facharzt/Fachärztin, etwa in der Inneren Medizin, arbeiten möchte, benötigt zusätzlich ein reguläres Medizinstudium; die Biomedizin kann aber fachliches Vorwissen liefern.
Module wie die Nukleinsäureanalytischen Methoden sorgen für frühen Laborkontakt, sodass Studierende molekularbiologische Techniken schon im Studienverlauf praktisch anwenden.
Solche Module zeigen, dass viele molekulare Prinzipien fächerübergreifend gelten, und erweitern das Verständnis biologischer Anpassungsmechanismen über den rein medizinischen Kontext hinaus.
Absolvent:innen finden Möglichkeiten in Forschung, Diagnostik und Pharmaindustrie oder nutzen den Abschluss als Grundlage für weiterführende, medizinnahe Studiengänge.
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