Molekular- und Zellbiologie
Vertiefung der Molekularbiologie und Zellbiologie mit Fokus auf Genregulation, Zellsignalisation und fortgeschrittene Techniken der Zellanalyse.
Der M.Sc.-Studiengang Biologie an der Universität Bayreuth richtet sich an Absolvent:innen eines Bachelorstudiums, die ihre naturwissenschaftliche Ausbildung vertiefen und sich auf konkrete biologische Forschungsfragen spezialisieren möchten. Bayreuth ist für seine ökologische Ausrichtung bekannt, wovon der Studiengang durch enge Verzahnung von Labor- und Freilandarbeit profitiert.
Im Zentrum stehen sowohl molekulare und zellbiologische Methoden als auch ökologische Feldarbeit, die in Bayreuth durch die Nähe zu Fichtelgebirge, Frankenwald und Steigerwald besonders praxisnah vermittelt wird. Ergänzt wird das Studium durch internationale Exkursionen, die den Blick auf globale ökologische Fragestellungen schärfen.
Der Studiengang ist forschungsorientiert angelegt und bildet damit eine solide Grundlage für eine wissenschaftliche Laufbahn oder den Einstieg in anwendungsnahe Bereiche wie Umweltmonitoring, Naturschutz oder biotechnologische Forschung.
53 Module · 180 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Vertiefung der Molekularbiologie und Zellbiologie mit Fokus auf Genregulation, Zellsignalisation und fortgeschrittene Techniken der Zellanalyse.
Praktische Anwendung ökologischer Methoden im Freiland mit Fokus auf Datenerfassung und Analyse von Ökosystemen.
Mehrtägige Exkursion zur Untersuchung von Flora, Fauna und Ökosystemen in europäischen oder außereuropäischen Regionen.
Vermittlung praktischer Methoden zur Erfassung und Analyse von Pflanzengesellschaften und ökologischen Parametern im Gelände.
Alternative zu Exkursionen mit Fokus auf intensive Auseinandersetzung mit biologischen Fragestellungen in einem regionalen Kontext.
Behandlung von Ausbreitungsmechanismen von Organismen und genetischen Aspekten von Populationsdynamik mit praktischen Anwendungen.
Überblick über die Vielfalt terrestrischer Pflanzen mit Fokus auf Systematik, Evolution und ökologische Bedeutung verschiedener Pflanzengruppen.
Untersuchung der außerordentlichen Artenvielfalt in tropischen Ökosystemen und der Mechanismen, die diese Vielfalt ermöglichen.
Analyse chemischer Wechselwirkungen zwischen Organismen und ihrer Umwelt mit Fokus auf Signalstoffe und biologisch aktive Substanzen.
Theoretische und praktische Behandlung von Konzepten der Gemeinschaftsökologie mit Fokus auf Arteninteraktionen und Gemeinschaftsstruktur.
Grundlagen der tierischen Entwicklung mit Fokus auf Mechanismen der Zelldifferenzierung, Morphogenese und evolutionäre Entwicklungsbiologie.
Vertiefung genetischer Konzepte speziell für Eukaryonten mit Fokus auf Chromosomenvererbung, Linkage und komplexe Merkmale.
Integrierte Behandlung von Evolution, Verhaltensökologie und adaptiven Strategien von Organismen mit evolutionärem Fokus.
Detaillierte Analyse von Struktur, Funktion und Entstehung von Zellorganellen mit Fokus auf molekulare Mechanismen.
Vermittlung gentechnischer Techniken und deren Anwendung in Forschung und Biotechnologie mit praktischen und ethischen Aspekten.
Charakterisierung aquatischer Ökosysteme mit Fokus auf Struktur, Funktion und ökologische Besonderheiten von Gewässern.
Grundlagen des Immunsystems mit Behandlung von angeborener und adaptiver Immunität sowie molekularer Mechanismen der Immunantwort.
Untersuchung der Rolle von Mikroorganismen in Böden mit Fokus auf Stoffumsätze und ökologische Funktionen.
Vertiefung der molekularbiologischen und biochemischen Prozesse spezifisch in Pflanzen mit Fokus auf Genexpression und Stoffwechselwege.
Vertiefung mikrobiologischer Techniken und deren Anwendung in Biotechnologie mit Fokus auf Genmodifikation und praktische Anwendungen.
Molekulare Aspekte von parasitischen Infektionen mit Fokus auf Parasit-Wirt-Interaktion und medizinische Relevanz.
Anwendung biologischer Konzepte auf Naturschutz mit Fokus auf Schutz pflanzlicher Vielfalt und ökologischer Funktionen.
Analyse physiologischer Anpassungen von Pflanzen an verschiedene Umweltfaktoren und Stressbedingungen.
Detaillierte Analyse der Zellzykluskontrolle und Mechanismen der Krebsentstehung mit Fokus auf molekulare Grundlagen.
Modul zur Vertiefung theoretischer Konzepte in einem selbstgewählten biologischen Spezialisierungsgebiet mit Schwerpunkt auf aktueller Forschung.
Vermittlung berufsrelevanter Kompetenzen wie Kommunikation, Projektmanagement und weitere Schlüsselqualifikationen.
Praktische Erkundung verschiedener Berufsfelder für Biologen mit Fokus auf berufliche Orientierung.
Fachübergreifendes Veranstaltungsangebot zur Vermittlung von allgemeiner Bildung und fachfremden Kompetenzen.
Eigenständiges Forschungsprojekt unter Anleitung mit Fokus auf Entwicklung wissenschaftlicher Kompetenzen und Forschungsmethoden.
Abschlussarbeit mit eigenständiger wissenschaftlicher Bearbeitung eines biologischen Themas und schriftlicher Präsentation der Ergebnisse.
Einführung in lineare Algebra und Analysis mit Fokus auf anwendungsrelevante Methoden für Naturwissenschaftler.
Grundlagen der Chemie für Biologen mit Schwerpunkt auf anorganische Chemie, stöchiometrisches Rechnen und quantitative Analyseverfahren im Praktikum.
Überblick über Forschungsfragen in der Biologie und Einführung in Grundaufbau, Physiologie und Evolution von Tieren mit vergleichender Perspektive.
Grundlagen der Pflanzenzellstruktur, Morphologie, Anatomie und Entwicklungsbiologie sowie evolutionärer Kontext der Eroberung des Landes durch Pflanzen.
Überblick über das Tierreich mit Fokus auf phylogenetische Systematik, Morphologie und Funktion von Organsystemen sowie Präparationsund Mikroskopiertechniken.
Vermittlung grundlegender physikalischer Prinzipien in Mechanik, Optik und Elektrizität mit Anwendungsfokus auf Biologie sowie praktisches Labortraining.
Einführung in organische Chemie mit Behandlung von Kohlenwasserstoffen, Aromaten und Carbonylverbindungen sowie praktische Experimente zu Synthesen.
Grundzüge des pflanzlichen Wasser- und Nährsalzhaushalts, Stoffwechsel mit Fokus auf Photosynthese und Bedeutung von Pflanzen in Ökosystemen.
Einführung in Ernährung, Verdauung, Stoffwechsel, Blutgefäßsysteme, Atmung und Exkretion bei ausgewählten Tiergruppen.
Systematik und Taxonomie der Blütenpflanzen mit praktischem Training im Pflanzenbestimmen und Erkennung der einheimischen Flora.
Artenkenntnis der mitteleuropäischen Fauna mit Vermittlung von Biologie, Verhalten und Sozialverhalten von Tieren durch Praktikum und Exkursionen.
Grundlagen der Biochemie mit Fokus auf Aminosäuren, Nukleotide, Proteinstruktur und -funktion, Enzyme und Einführung in den Stoffwechsel.
Aufbau und Grundfunktionen eukaryotischer Zellen auf molekularer Ebene, einschließlich Biomembranen, Cytoskelett, Bioenergetik und Zelltod.
Vertiefung des Grundstoffwechsels mit Behandlung von Glykolyse, Citratcyclus, Aminosäure- und Fettstoffwechsel sowie praktisches Training biochemischer Methoden.
Überblick über die gesamte organismische Tierphysiologie mit Behandlung aller Organsysteme und deren Anpassung an Umweltfaktoren.
Molekulare Physiologie der Pflanzen mit Fokus auf Entwicklung, Sinnesphysiologie, Stoffwechsel und Interaktion mit der Umwelt.
Grundlagen der Mikrobiologie mit Struktur prokaryontischer Zellen, Kultivierungsmethoden, Stoffwechselvielfalt und Phylogenie von Mikroorganismen.
Grundlagen klassischer und molekularer Genetik einschließlich DNA-Replikation, Genexpression, Mutation und gentechnische Anwendungen mit praktischem Blockpraktikum.
Vermittlung statistischer Methoden und Datenverarbeitung in der Biologie mit Fokus auf Datenanalyse, Bildbearbeitung und Sequenzrecherche.
Grundlagen der Tierökologie mit Behandlung von Populationsdynamik, Habitatnutzung und Zusammenhängen zwischen Tieren und ihrer Umwelt.
Grundlagen der Pflanzenökologie mit Fokus auf Pflanzen-Umwelt-Beziehungen, Populationsdynamik und Ökosystemfunktionen.
Vertiefung allgemeiner biologischer Konzepte mit Fokus auf ausgewählte Aspekte der Organismengruppen und ihrer Ökologie.
Überblick über Struktur, Physiologie, Fortpflanzung und ökologische Bedeutung von Protozoen und anderen niederen Eukaryonten.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Der Masterstudiengang Biologie an der Universität Bayreuth baut auf einem bereits vorhandenen biologischen Grundverständnis auf und vertieft dieses gezielt in Richtung Molekularbiologie, Zellbiologie und Ökologie. Die Universität nutzt dabei ihre besondere Lage zwischen verschiedenen Naturräumen, um Theorie und Feldforschung eng zu verzahnen.
Charakteristisch ist die Kombination aus Labor- und Freilandarbeit, die es Studierenden ermöglicht, biologische Fragestellungen sowohl auf molekularer als auch auf ökosystemarer Ebene zu untersuchen.
Zentrale Bausteine sind die Module Molekular- und Zellbiologie sowie das Ökologische Freilandpraktikum, in dem Studierende eigenständig Feldmethoden anwenden und auswerten. Ergänzt wird dies durch eine Biologische Exkursion ins europäische oder außereuropäische Ausland, die vergleichende Ökosystemanalysen und interkulturelle Forschungserfahrung ermöglicht.
Diese Kombination aus Labor, Freiland und internationaler Praxis vermittelt ein breites methodisches Rüstzeug, das von genetischen Analysen bis zur Erfassung komplexer Ökosysteme reicht.
Der Studiengang eignet sich für alle, die nach einem biologischen Bachelorstudium eine forschungsorientierte Vertiefung suchen und Freude an Feldarbeit ebenso wie an Labortätigkeit haben. Wer gerne selbstständig Fragestellungen entwickelt und auch längere Aufenthalte im Freiland oder im Ausland nicht scheut, findet hier ein passendes Umfeld.
Auch für Studierende mit Interesse an Naturschutz, Umweltmonitoring oder molekularer Grundlagenforschung bietet der Studiengang eine solide Basis.
Absolvent:innen finden Anschluss in der akademischen Forschung, etwa im Rahmen einer Promotion, aber auch in Naturschutzorganisationen, Umweltbehörden, Consultingunternehmen oder biotechnologischen Betrieben. Die Kombination aus molekularbiologischem und ökologischem Wissen erweitert das Einsatzspektrum deutlich.
Wer sich früh spezialisiert, etwa im Bereich Genetik, Ökosystemforschung oder Naturschutzmanagement, verbessert die Passung zu spezifischen Stellenprofilen zusätzlich.
Die Universität Bayreuth bietet den Studiengang als forschungsnahen Vollzeit-Masterstudiengang an, der stark von der praxisorientierten Infrastruktur des Campus profitiert, etwa durch angeschlossene ökologische Forschungsflächen und Laboreinrichtungen.
Der direkte Zugang zu unterschiedlichen Naturräumen in der Region macht das Studium in Bayreuth besonders geeignet für Freilandökologie und angewandte Naturschutzforschung.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Für diesen Studiengang liegt uns keine NC-Grenze vor. Im Studiengang-Match siehst du anhand deiner Note, wie gut du passt, alternativ direkt beim Anbieter prüfen.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Studiengang eröffnet vielfältige Wege zwischen Forschung, Naturschutz und angewandter Biologie.
Branchenweite Marktorientierung für Berufe in der Biologie (o.S.) (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Wie sich der Berufsalltag von Biolog:innen durch KI-gestützte Werkzeuge verändert, lässt sich bereits heute grob abschätzen.
KI-Systeme unterstützen zunehmend bei Datenauswertung und Mustererkennung, ersetzen aber nicht die biologische Urteilsfähigkeit.
Kompetenzen aus Molekular- und Zellbiologie und dem Ökologischen Freilandpraktikum bilden die methodische Grundlage für spätere Forschungs- und Praxistätigkeiten.
Sammle schon im Studium Praxis und verdiene dazu – Werkstudentenjobs und Praktika in Bayreuth, ideal neben dem Präsenzstudium am Campus.
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Kurzprofil der Universität Bayreuth – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer wenig Interesse an eigenständiger Feldarbeit oder längeren Exkursionsaufenthalten hat, sollte prüfen, ob die praxisintensive Ausrichtung des Studiengangs zu den eigenen Vorlieben passt.
Erwartet werden fundierte Grundlagen aus einem biologischen Bachelorstudium, insbesondere in Zellbiologie, Genetik und Ökologie, da diese in vertiefenden Modulen wie Molekular- und Zellbiologie vorausgesetzt werden.
Durch das Ökologische Freilandpraktikum und Exkursionen ins europäische oder außereuropäische Ausland ist das Studium stark praxisorientiert und verbindet Laborarbeit mit realer Feldforschung.
Absolvent:innen finden Wege in Forschung und Promotion, aber auch in Naturschutz, Umweltmonitoring oder biotechnologischen Bereichen, je nach individueller Schwerpunktsetzung im Studium.
Der Studiengang an der Universität Bayreuth ist klar forschungsorientiert, bietet durch die Freilandpraktika und Exkursionen aber auch deutliche Anwendungsbezüge zur ökologischen Praxis.
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