Computerchemie/Materialmodellierung
Fortgeschrittene Einführung in quantenchemische Rechnungsmethoden zur Modellierung von Molekül- und Festkörpermaterialien sowie Berechnung dynamischer und spektroskopischer Eigenschaften.
Der Masterstudiengang Materialchemie an der Universität Augsburg richtet sich an Chemie-Absolvent:innen, die tiefer in die Entwicklung, Charakterisierung und Modellierung neuartiger Materialien einsteigen möchten. Augsburg hat sich mit seinen materialwissenschaftlichen Instituten einen Namen gemacht, sodass Studierende von einer engen Verzahnung zwischen Chemie, Physik und Materialwissenschaften profitieren.
Im Zentrum stehen Themen wie Computerchemie, moderne Diffraktionsmethoden und die Chemie der Seltenen Erden – Bereiche, die für Zukunftstechnologien von Batterien bis Katalysatoren zunehmend relevant werden. Der Studiengang ist zulassungsfrei, richtet sich aber an Studierende mit fundiertem chemischem Grundlagenwissen aus dem Bachelor.
Das Vollzeitstudium in Augsburg kombiniert theoretische Vorlesungen mit intensiver Laborarbeit und Projektphasen, in denen eigenständiges wissenschaftliches Arbeiten im Vordergrund steht.
18 Module – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Fortgeschrittene Einführung in quantenchemische Rechnungsmethoden zur Modellierung von Molekül- und Festkörpermaterialien sowie Berechnung dynamischer und spektroskopischer Eigenschaften.
Modul behandelt moderne Diffraktionsmethoden zur Charakterisierung von Materialstrukturen in den Materialwissenschaften.
Modul behandelt Grundlagen und Anwendungen der Chemie von Seltenerd- und Actinoidelementen.
Pflichtmodul zu materialchemischen Methoden und deren praktischer Anwendung in der Forschung.
Pflichtmodul zur Durchführung eines Forschungsprojekts im Bereich Materialchemie.
Pflicht-Seminarmodul zur Präsentation und Diskussion von wissenschaftlichen Arbeiten in der Materialchemie.
Pflicht-Abschlussleistung zur Erstellung der Masterarbeit im Studiengang Materialchemie.
Pflicht-Kolloquium zur Präsentation und Verteidigung der Masterarbeit.
Modul vermittelt grundlegende Konzepte zur elektrochemischen Energiespeicherung und detaillierte Kenntnisse über aktuelle Batterie- und Akkumulatorsysteme wie Li-Ionen- und Redox-flow-Batterien.
Modul behandelt grundlegende Konzepte zur Beschreibung optischer Eigenschaften photonischer Materialien und Strategien zur Entwicklung neuer Materialien mit gezielten optischen Eigenschaften.
Vorlesung behandelt elektro-, thermo-, mechano- und photoaktive Polymermaterialien sowie smarte Polymergele und deren Design für multi-responsive Anwendungen.
Modul führt in Chemie und Technologie des Wasserstoffs ein mit Fokus auf Gewinnung, Speicherung, Transport und CO2-freie/reduzierte Nutzung für Energie- und industrielle Anwendungen.
Modul vermittelt moderne NMR-Spektroskopie-Methoden zur Aufklärung von Struktur und Dynamik in Materialien sowie Techniken zur selektiven Bestimmung von internen Wechselwirkungen.
Modul vermittelt Grundlagen der metallorganischen Chemie, Synthese und Charakterisierung metallorganischer Komplexe sowie Grundlagen der metallorganischen Katalyse mit industriellen Anwendungen.
Vorlesung behandelt Design, Herstellung und Charakterisierung poröser Materialien sowie deren Anwendungen in Speicherung, Stofftrennprozessen, heterogener Katalyse und Integration in Schaltkreisen.
Vorlesung behandelt nanoskalige und niedrigdimensionale Strukturen, deren Synthese sowie größenabhängige Eigenschaften und Struktur-Eigenschafts-Beziehungen.
Modul behandelt Hochtemperatur- und Hochdruckchemie, experimentelle Techniken für Synthese und in-situ Charakterisierung von Materialien sowie deren physikalische Eigenschaften unter extremen Bedingungen.
Modul behandelt Nachhaltigkeit, Kritikalität und Ressourceneffizienz bei der chemischen Verarbeitung von Rohstoffen und Funktionsmaterialien sowie Recycling und zirkuläre Nutzung von Ressourcen.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Die Materialchemie an der Universität Augsburg baut auf einem chemischen Bachelorabschluss auf und vertieft das Verständnis für Struktur-Eigenschafts-Beziehungen von Materialien. Der Studiengang verknüpft klassische Synthesechemie mit computergestützten und analytischen Methoden.
Durch die Nähe zu Augsburger Forschungseinrichtungen im Bereich Materialwissenschaften erhalten Studierende Einblicke in aktuelle Forschungsfragen, etwa zu funktionalen Werkstoffen oder Energiematerialien.
Module wie Computerchemie/Materialmodellierung vermitteln, wie sich Materialeigenschaften am Computer simulieren und vorhersagen lassen, bevor sie im Labor synthetisiert werden. Die Veranstaltung zu modernen Diffraktionsmethoden in den Materialwissenschaften schult die strukturelle Analyse fester Stoffe mit aktuellen röntgen- und beugungsbasierten Verfahren.
Ergänzt wird das Curriculum durch die Grundzüge der Seltenerdchemie, die einen Blick auf eine für viele Hochtechnologien zentrale Elementgruppe eröffnen. Insgesamt entsteht so ein Profil, das theoretische Modellierung, experimentelle Analytik und spezialisierte Stoffchemie verbindet.
Der Studiengang eignet sich für alle, die bereits im Bachelor Freude an anorganischer und physikalischer Chemie sowie an quantitativen, computergestützten Methoden entwickelt haben. Wer gerne im Labor arbeitet, aber auch Simulationen und Modellrechnungen nicht scheut, findet hier ein passendes Umfeld.
Geduld für komplexe Analysetechnik und Interesse an Materialentwicklung für Zukunftstechnologien sind hilfreich, um in Augsburg erfolgreich zu studieren.
Absolvent:innen der Materialchemie finden Anknüpfungspunkte in der chemischen Industrie, in Forschungseinrichtungen sowie in Unternehmen, die an neuen Werkstoffen für Energie-, Elektronik- oder Automobiltechnik arbeiten. Die Nähe zu Berufen in der Chemie laut Klassifikation der Berufe zeigt, dass klassische Labor- und Entwicklungstätigkeiten weiterhin eine zentrale Rolle spielen.
Gleichzeitig eröffnen die Kenntnisse in Materialmodellierung und Diffraktionsanalytik auch Wege in datengetriebene Forschungsbereiche, etwa in der computergestützten Materialentwicklung.
Die Universität Augsburg bietet für den Masterstudiengang eine überschaubare, forschungsnahe Umgebung mit direktem Zugang zu Laboren und Messtechnik. Das Vollzeitformat ermöglicht eine intensive Auseinandersetzung mit den fortgeschrittenen Inhalten des Fachs.
Da der Studiengang zulassungsfrei ist, können sich alle mit passendem fachlichen Hintergrund unkompliziert einschreiben und direkt in die vertiefenden Module einsteigen.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Master Materialchemie öffnet Türen zwischen klassischer Laborchemie und moderner, computergestützter Materialentwicklung.
Branchenweite Marktorientierung für Berufe in der Chemie (o.S.) (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Wie sich der Beruf rund um Materialchemie durch KI und Automatisierung verändert, lässt sich bereits in Grundzügen erkennen.
Ein Blick darauf, welche Aufgaben zunehmend automatisiert werden und wo weiterhin menschliches Fachwissen gefragt ist.
Fähigkeiten in Simulation und Strukturanalyse werden gezielt durch Module wie Computerchemie/Materialmodellierung und Moderne Diffraktionsmethoden in den Materialwissenschaften aufgebaut.
Sammle schon im Studium Praxis und verdiene dazu – Werkstudentenjobs und Praktika in Augsburg, ideal neben dem Präsenzstudium am Campus.
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Kurzprofil der Universität Augsburg – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer wenig Freude an mathematisch-computergestützten Methoden hat, sollte bedenken, dass Module zur Materialmodellierung einen festen und anspruchsvollen Teil des Studiums bilden.
Nein, der Studiengang ist zulassungsfrei, setzt aber einen passenden chemischen Bachelorabschluss voraus.
Grundkenntnisse aus dem Bachelor sind hilfreich, das Modul Computerchemie/Materialmodellierung führt aber gezielt in die vertiefenden Methoden ein.
Absolvent:innen finden Anknüpfungspunkte in der chemischen Industrie, in Forschungseinrichtungen und in Bereichen der Materialentwicklung, angelehnt an Berufe in der Chemie.
Neben theoretischen Modulen gibt es intensive Laborarbeit und Projektphasen, in denen aktuelle materialwissenschaftliche Fragestellungen bearbeitet werden.
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