Grundlagen der solartechnischen Energiekonversion
Vermittlung von Grundkenntnissen zur solartechnischen Energiekonversion als Einstieg in die Photovoltaik.
Der Master Regenerative Energietechnik an der TU Ilmenau richtet sich an Studierende, die nach einem ingenieurwissenschaftlichen Erststudium tiefer in die technischen Grundlagen erneuerbarer Energiesysteme einsteigen wollen. Der Studiengang ist zulassungsfrei und in Vollzeit organisiert, was einen zügigen Einstieg ohne Wartesemester ermöglicht.
Im Zentrum stehen die physikalischen und technischen Prinzipien der Energiekonversion – etwa bei Solartechnik – sowie Speichertechnologien, die zur Netzstabilität bei schwankender Erzeugung beitragen. Die Nähe zu Ilmenaus Forschungsschwerpunkten in Elektrotechnik und Ingenieurwissenschaften prägt die praxisnahe Ausrichtung des Programms.
Wer sich für die technische Seite der Energiewende begeistert und lieber an Systemen und Prozessen arbeitet als an politischen Rahmenbedingungen, findet hier ein fokussiertes, forschungsnahes Studienumfeld.
29 Module · 120 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Vermittlung von Grundkenntnissen zur solartechnischen Energiekonversion als Einstieg in die Photovoltaik.
Grundlagenmodul über regenerative Energien und Speichertechnologien.
Praktikum mit Pflichtversuchen aus allen drei Themengebieten (Photovoltaik, Thermische Energiesysteme, Elektroenergiesystemtechnik) zur Vermittlung praktischer Grundlagen.
Vermittlung wirtschaftlicher und sozialer Aspekte im Kontext der regenerativen Energietechnik.
Außeruniversitäre Blockveranstaltung zur Vertiefung praktischer Erkenntnisse im Bereich regenerativer Energietechnik.
Grundlagenmodul zur Vermittlung von Quantenmechanik als Basis für das Verständnis von Festkörpereigenschaften in Solarzellen.
Ergänzung mathematischer Grundlagen zur Quantenmechanik.
Grundlagen der Leistungselektronik und Steuerungstechnik für regenerative Energiesysteme.
Schulung in Projektmanagement-Methoden und -Kompetenzen für die praktische Anwendung in Forschungs- und Entwicklungsprojekten.
Vermittlung von Festkörperphysik-Grundlagen speziell für Ingenieure zur Anwendung auf Halbleiter und Solarzellen.
Vermittlung von Kenntnissen über Betrieb und Analyse von Stromnetzen und Energieversorgungssystemen.
Vertiefungsmodul zur Photovoltaik mit Inhalten zu Silizium- und Dünnschicht-Photovoltaik.
Spezialvorlesung zu Silizium-basierten Solarzellen und deren Herstellung.
Spezialvorlesung zu Dünnschicht-Solarzellen und deren Technologien.
Grundlagenmodul zu thermischen Energiesystemen mit Fokus auf Wärmeübertragung und Anwendungen.
Vermittlung von Wärmeübertragungsmechanismen und deren Anwendung auf thermische Energiesysteme.
Seminar zur Vertiefung ausgewählter Themen der Wärmeübertragung mit Fokus auf aktuelle Forschung.
Grundlagenmodul zur Elektroenergie-Systemtechnik mit Fokus auf Batterien und Brennstoffzellen.
Spezialvorlesung zu Batterietechnologien und Brennstoffzellen als Speicher- und Energiewandlungssysteme.
Vertiefungsmodul zur innovativen Solarenergiekonversion und Produktionstechniken in der Solarindustrie.
Spezialvorlesung zu innovativen Konzepten und Technologien der Solarenergiekonversion jenseits konventioneller Silizium-Photovoltaik.
Vermittlung von Produktions- und Fertigungstechniken für Solarzellen und -module in industriellem Maßstab.
Vertiefungsmodul zu thermischen Energiesystemen mit Fokus auf technische Thermodynamik.
Vertiefung der technischen Thermodynamik für Anwendung auf thermische Energiesysteme und Kreisprozesse.
Vertiefungsmodul zur Elektroenergie-Systemtechnik mit Fokus auf elektrische Maschinen und Antriebe.
Spezialvorlesung zu Aufbau, Funktionsweise und Betrieb elektrischer Maschinen im Kontext regenerativer Energiesysteme.
Wahlmodule im Umfang von 15 LP zur Spezialisierung und Verbreiterung, mindestens 10 LP aus Wahlkatalog, maximal 5 LP frei wählbar.
Fortgeschrittenenpraktikum mit Wahlversuchen zur Spezialisierung in einem Themengebiet und zur Vertiefung der Masterarbeitsvorbereitung.
Schriftliche wissenschaftliche Arbeit (20 LP) mit begleitendem Masterseminar (4 LP) und Abschlusskolloquium (1 LP) zur Demonstration von Forschungsfähigkeit.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Regenerative Energietechnik an der TU Ilmenau baut auf einem technischen oder naturwissenschaftlichen Erststudium auf und vertieft die Kenntnisse in Energiewandlung, -speicherung und -verteilung. Der zulassungsfreie Zugang senkt die Hürde für den Einstieg, verlangt aber entsprechendes fachliches Grundwissen aus dem Bachelor.
Die enge Verzahnung von Theorie und Praktikum spiegelt den ingenieurwissenschaftlichen Anspruch der TU Ilmenau wider, die für ihre technische Ausrichtung bekannt ist.
Zentrale Bausteine sind die Grundlagen der solartechnischen Energiekonversion, in denen physikalische Prinzipien der Photovoltaik und Solarthermie vermittelt werden, sowie das Modul Regenerative Energien und Speichertechnik, das Speichersysteme wie Batterien oder Wasserstoffkonzepte in den Blick nimmt.
Ergänzt wird die Theorie durch das Praktikum Regenerative Energietechnik 1, in dem Studierende Messtechnik, Anlagenkomponenten und Versuchsaufbauten selbst erproben und so praktische Erfahrung im Umgang mit realen Energiesystemen sammeln.
Der Studiengang eignet sich für Absolvent:innen technischer Bachelorstudiengänge, die sich auf erneuerbare Energien spezialisieren möchten, ohne den ingenieurwissenschaftlichen Fokus zu verlassen. Analytisches Denken und Interesse an physikalisch-technischen Zusammenhängen sind hilfreich.
Weniger geeignet ist das Programm für Interessierte, die primär wirtschaftliche oder politische Aspekte der Energiewende erforschen möchten – hier liegt der Schwerpunkt klar auf Technik und Anwendung.
Absolvent:innen finden Einsatzfelder in Planung, Entwicklung und Betrieb von Anlagen zur regenerativen Energieerzeugung, etwa bei Energieversorgern, Ingenieurbüros oder Anlagenherstellern. Die Nachfrage nach Fachkräften im Bereich regenerativer Energietechnik wird durch den fortschreitenden Ausbau erneuerbarer Energien getragen.
Je nach Interessenschwerpunkt stehen Wege in Forschung und Entwicklung, technisches Projektmanagement oder Beratung offen.
Die TU Ilmenau bietet als technische Universität ein Umfeld, das forschungsnahes, praxisorientiertes Arbeiten fördert. Das Vollzeitformat erlaubt eine zügige, fokussierte Vertiefung ohne berufsbegleitende Zusatzbelastung.
Die zulassungsfreie Einschreibung macht den Studiengang planbar zugänglich, verlangt jedoch Eigeninitiative bei der Auswahl passender Vertiefungen innerhalb des Programms.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Master eröffnet technische Karrierewege rund um Planung, Entwicklung und Betrieb regenerativer Energieanlagen.
Branchenweite Marktorientierung für Regenerative Energietechnik-Profile (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Wie sich der Beruf mit fortschreitender Automatisierung und KI-Einsatz verändert, lässt sich bereits in Grundzügen abschätzen.
KI-Systeme übernehmen in der regenerativen Energietechnik zunehmend Routineaufgaben, während strategische und kreative Entscheidungen Menschensache bleiben.
Kompetenzen aus Grundlagen der solartechnischen Energiekonversion und Regenerative Energien und Speichertechnik bilden die fachliche Basis für spätere technische Entscheidungsprozesse.
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Kurzprofil der Technische Universität Ilmenau – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer eher wirtschaftliche oder politische Aspekte der Energiewende vertiefen möchte, sollte prüfen, ob der stark technisch geprägte Zuschnitt dieses Studiengangs den eigenen Interessen entspricht.
Nein, der Studiengang ist zulassungsfrei. Voraussetzung ist in der Regel ein einschlägiges ingenieurwissenschaftliches oder naturwissenschaftliches Bachelorstudium.
Solides Grundwissen in Elektrotechnik, Physik und Energietechnik ist hilfreich, da Module wie die Grundlagen der solartechnischen Energiekonversion darauf aufbauen.
Praktische Erfahrung wird unter anderem im Praktikum Regenerative Energietechnik 1 vermittelt, in dem reale Anlagenkomponenten und Messtechnik erprobt werden.
Absolvent:innen arbeiten häufig in Planung, Entwicklung oder Betrieb von Anlagen zur regenerativen Energieerzeugung, etwa bei Energieversorgern oder Ingenieurbüros.
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