Produktionstechnologie
Grundlagen der Werkzeugmaschinen sowie Umform- und Zerspantechnologie. Thermomechanische und werkstoffliche Wirkmechanismen und Modelle der Umformung und Zerspanung.
Der Studiengang Theoretischer Maschinenbau Master an der Technischen Universität Hamburg richtet sich an Studierende, die maschinenbauliche Fragestellungen nicht primär konstruktiv, sondern mit mathematisch-physikalischer Tiefe angehen wollen. Simulation, Modellbildung und analytische Methoden stehen im Zentrum, statt reiner Anwendung fertiger Werkzeuge.
Die duale Studienform bindet einen Praxispartner in Hamburg oder der Metropolregion fest in den Studienverlauf ein. Theorieblöcke an der Hochschule wechseln sich mit Praxisphasen im Unternehmen ab, sodass theoretische Modelle direkt an realen technischen Problemen erprobt werden können.
Da die Zulassung zulassungsfrei erfolgt, entscheidet vor allem die persönliche Passung zum dualen Partnerunternehmen über den Einstieg – fachliches Interesse an Theorie und Formalismus sollte aber schon aus dem Bachelor mitgebracht werden.
12 Module · 120 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Grundlagen der Werkzeugmaschinen sowie Umform- und Zerspantechnologie. Thermomechanische und werkstoffliche Wirkmechanismen und Modelle der Umformung und Zerspanung.
Vertiefte Kenntnisse der Finite-Elemente-Methode mit theoretischem Fundament. Verschiebungsmethode, hybride Formulierungen, isoparametrische Elemente, numerische Integration und Lösung von Gleichungssystemen sowie Eigenwertprobleme.
Zustandsraumverfahren der Regelungstechnik, digitale Regelung und Systemidentifikation. Modellierung dynamischer Systeme und Synthese von Regelkreisen mit Mehrgrößensystemen.
Komponenten und Systeme der Hydraulik und Pneumatik. Hydrostatik, Pneumatik, Hydrodynamik und deren Anwendungen in der Fluidtechnik.
Numerische Behandlung gewöhnlicher Anfangs- und Randwertaufgaben. Einschritt- und Mehrschrittverfahren, steife Probleme, differentiell-algebraische Gleichungen und Variationsmethoden.
Grundlegende Mechanismen der Verformung und Schädigung von Werkstoffen. Elastizität, Kristallplastizität, zeitabhängiges Verhalten sowie mechanische Eigenschaften von Keramiken, Metallen und Polymeren.
Phänomene und Methoden der nichtlinearen Dynamik. Verzweigungstheorie, chaotische Dynamik und Analysemethoden zur Untersuchung nichtlinearer technischer Systeme.
Mechanismen der Wärmeleitung, Konvektion und Strahlung. Dimensionsanalyse, natürliche und erzwungene Konvektion, Zweiphasen-Wärmeübergang sowie wärmetechnische Apparate.
Praktische Laborarbeit mit Sensoren, Messgeräten und Messdatenverarbeitung. Vertiefung der Vorlesungsinhalte zu Schwingungslehre und nichtlinearer Dynamik anhand praktischer Fragestellungen.
Recherche, Aufbereitung und Präsentation wissenschaftlich-technischer Themen. Entwicklung von Vortragstechnik und Fähigkeit zur Kompetenzdarstellung in verschiedenen Fachbereichen wie Mechanik, Konstruktion, Energietechnik oder Meerestechnik.
Selbstständige Bearbeitung einer Forschungsfrage mit wissenschaftlichen Methoden. Entwicklung von Lösungen für technische Aufgabenstellungen unter Berücksichtigung sicherheitstechnischer, ökologischer und wirtschaftlicher Aspekte.
Selbstständige Bearbeitung einer grundlagenorientierten Problemstellung mit anspruchsvollen wissenschaftlichen Methoden. Erstellung eines Forschungsberichts und Einordnung der Arbeit in den Kontext der aktuellen Forschung.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Technische Universität Hamburg. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Theoretischer Maschinenbau Master an der Technischen Universität Hamburg setzt bewusst einen Kontrapunkt zu stark anwendungsorientierten Maschinenbau-Studiengängen. Im Mittelpunkt stehen mathematische Modellierung, numerische Simulation und die theoretische Durchdringung mechanischer, thermodynamischer und strömungstechnischer Phänomene.
Durch die duale Ausrichtung wird diese theoretische Tiefe nicht im luftleeren Raum vermittelt, sondern immer wieder an Fragestellungen aus dem Partnerunternehmen zurückgebunden, sodass Modelle und Simulationen einen erkennbaren Praxisbezug erhalten.
Die Studieninhalte kreisen um das Modul Theoretischer Maschinenbau Master, in dem komplexe technische Systeme mathematisch abstrahiert und mit Methoden der angewandten Mechanik, Regelungstheorie oder numerischen Analyse untersucht werden.
Ergänzt wird dies durch Projektarbeiten im dualen Partnerunternehmen, in denen die erarbeiteten theoretischen Ansätze auf konkrete Entwicklungs- oder Optimierungsaufgaben im Maschinenbau angewendet werden.
Der Studiengang eignet sich für Bachelorabsolvent:innen des Maschinenbaus oder verwandter Ingenieurwissenschaften, die Freude an Mathematik, Simulation und abstraktem Denken haben und diese Stärken mit einer festen betrieblichen Anbindung verbinden möchten.
Wer lieber ausschließlich praktisch-konstruktiv arbeitet oder Theorie als notwendiges Übel empfindet, wird mit der starken analytischen Ausrichtung dieses Programms weniger glücklich.
Absolvent:innen finden sich häufig in Entwicklungsabteilungen, Simulationsteams oder in der Forschung und Vorentwicklung von Maschinenbau- und Technologieunternehmen wieder, oft mit Bezug zur Berufsgruppe Maschinenbau- und Betriebstechnik.
Die duale Praxisphase im Raum Hamburg schafft dabei häufig einen direkten Übergang vom Studium in eine erste Festanstellung beim Partnerunternehmen oder in dessen Netzwerk.
Die Technische Universität Hamburg positioniert sich als forschungsstarke, technisch geprägte Hochschule mit engem Bezug zur norddeutschen Industrie- und Hafenwirtschaft.
Das duale Format erfordert Organisationstalent und Disziplin, da Theoriephasen an der Hochschule und Praxisphasen im Unternehmen eng getaktet aufeinander abgestimmt werden müssen.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Für diesen Studiengang liegt uns keine NC-Grenze vor. Im Studiengang-Match siehst du anhand deiner Note, wie gut du passt, alternativ direkt beim Anbieter prüfen.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | auf Anfrage |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Weg vom Berufseinstieg bis in Führungspositionen im theoretisch geprägten Maschinenbau verläuft meist über wachsende Verantwortung in Simulation, Entwicklung und Projektleitung.
Branchenweite Marktorientierung für Berufe Maschinenbau-, Betriebstechn.(oS) (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Wie sich der Berufsalltag im theoretischen Maschinenbau durch KI-gestützte Werkzeuge verändert, lässt sich bereits in Grundzügen absehen.
Simulationssoftware und KI-Tools übernehmen zunehmend Routineaufgaben, verändern aber nicht den Kern der theoretischen Ingenieurarbeit.
Die im Modul Theoretischer Maschinenbau Master erlernte mathematische Modellierung bildet die Grundlage dafür, auch KI-gestützte Simulationswerkzeuge fachlich fundiert einzusetzen und zu hinterfragen.
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Kurzprofil der Technische Universität Hamburg – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer sich für dieses duale Programm entscheidet, sollte sich bewusst sein, dass die theoretische Ausrichtung hohe Ansprüche an mathematisches Denken stellt und die duale Organisation zwischen Hochschule und Partnerunternehmen ein hohes Maß an Selbstorganisation erfordert.
Wenn dir rein konstruktive oder handwerklich-praktische Aufgaben deutlich mehr liegen als Formeln und Simulationen, könnte ein klassischer, weniger theorielastiger Maschinenbau-Studiengang besser passen.
Nein, die Zulassung erfolgt zulassungsfrei; entscheidend für den Einstieg in das duale Modell ist vor allem ein passendes Praxispartnerunternehmen.
Der Fokus liegt stärker auf mathematischer Modellierung, Simulation und theoretischer Durchdringung technischer Systeme statt auf klassischer Konstruktion, kombiniert mit einer festen dualen Praxisanbindung.
Typische Einstiegsfelder liegen in Entwicklung, Simulation und Berechnung im Maschinenbau, häufig mit direktem Übergang in das duale Partnerunternehmen im Raum Hamburg.
Theoriephasen an der Technischen Universität Hamburg wechseln sich mit Praxisphasen im Partnerunternehmen ab, sodass Studieninhalte und betriebliche Projekte eng aufeinander abgestimmt werden müssen.
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