AES-Projekt
Anwendung des im Masterstudium erworbenen Wissens in konkreten Kontexten der automatisierten Energiesysteme durch Projektarbeit in Gruppen mit praktischen Softwarewerkzeugen und Simulationen.
Der Studiengang Automatisierte Energiesysteme an der Technischen Hochschule Wildau richtet sich an Absolvent:innen technischer Bachelorstudiengänge, die sich auf die Schnittstelle von Energietechnik, Automatisierungstechnik und Informationstechnologie spezialisieren möchten. Im Zentrum steht die Frage, wie sich Energiesysteme – von der Erzeugung über die Verteilung bis zum Verbrauch – intelligent steuern, überwachen und optimieren lassen.
Die zulassungsfreie Aufnahme in Wildau ermöglicht einen unkomplizierten Einstieg für alle, die bereits über eine fachliche Basis verfügen und diese in Richtung Prozessleittechnik, Datenmanagement und Systemautomation vertiefen wollen. Der Standort Wildau bietet dabei ein überschaubares, praxisnahes Umfeld im Umland Berlins.
17 Module · 90 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Anwendung des im Masterstudium erworbenen Wissens in konkreten Kontexten der automatisierten Energiesysteme durch Projektarbeit in Gruppen mit praktischen Softwarewerkzeugen und Simulationen.
Vermittlung von Grundlagen relationaler Datenbankmanagementsysteme, Datenbankmodellierung, SQL und praktische Implementierung von Datenbanken.
Aufbau, Funktionen und Visualisierungskonzepte von Prozessleitsystemen sowie deren Planung und Anwendung in Energiewirtschaft und dezentralen Energieerzeugungsanlagen.
Fortgeschrittene Methoden der Regelungstechnik einschließlich Zustandsraumregelungen, digitale Regelungssysteme und nichtlineare Regler mit Anwendung auf Energienetze.
Überblick über konventionelle und regenerative Energieträger, Energiewandlungstechnik, Kraft-Wärme-Kopplung und Planung von Energieanlagen unter technischen, wirtschaftlichen und ökologischen Aspekten.
Grundlagen von Energiemanagementsystemen nach DIN EN ISO 50001, Energieberatung in Industrie und Gewerbe sowie zeitliche und räumliche Harmonisierung von Energieflüssen in dezentralisierten Systemen.
Umfassender Überblick über Speicherung elektrischer Energie, Wärme- und Kältespeicherung sowie Bewertung wirtschaftlicher und ökologischer Aspekte verschiedener Energiespeichertechniken.
Methoden zur diskreten und kontinuierlichen Modellbildung energetischer Systeme, praktische Anwendung von Simulationswerkzeugen und Modellvalidierungsverfahren.
Betriebswirtschaftliche Methoden des Controlling, Finanzmanagement und Rechnungswesen mit Fokus auf Führungsunterstützung und Risikocontrolling in Unternehmen.
Einsatz von Informationstechnik und digitalen Systemen zur Planung, Überwachung und Optimierung von Instandhaltungsprozessen in industriellen Anlagen.
Strategien und Methoden des Instandhaltungsmanagements zur Optimierung von Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit und Kosteneffizienz von Energieanlagen.
Methoden zur Planung und Bewertung von Investitionen in Energiesysteme einschließlich Wirtschaftlichkeitsberechnung und Projektbewertung.
Statistische Methoden zur systematischen Planung, Durchführung und Auswertung von Versuchen und Optimierung von Prozessen in Energiesystemen.
Grundlagen von Umweltmanagementsystemen nach DIN EN ISO 14001 und Qualitätsmanagementsystemen nach DIN EN ISO 9001 für Energiebetriebe.
Strategische Unternehmensführung und Management von Technologieinnovationen im Kontext dezentraler Energiesysteme und Industrie 4.0.
Rechtliche Grundlagen für Energiewirtschaft, Vertragsrecht und regulatorische Rahmenbedingungen für Betrieb und Planung von Energiesystemen.
Anfertigung einer wissenschaftlichen Abschlussarbeit zu einem Thema aus dem Bereich automatisierter Energiesysteme mit mündlicher Verteidigung.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Automatisierte Energiesysteme ist ein interdisziplinär ausgerichteter Masterstudiengang, der klassische Energietechnik mit moderner Automatisierung und IT-gestützter Prozesssteuerung verzahnt. An der TH Wildau steht dabei der systemische Blick im Vordergrund: Wie kommunizieren Kraftwerke, Netze, Speicher und Verbraucher miteinander, und wie lässt sich dieses Zusammenspiel automatisiert und effizient gestalten?
Die zulassungsfreie Zugangsregelung macht den Studiengang für ein breites Spektrum technisch vorgebildeter Bewerber:innen zugänglich, ohne dass ein besonders hoher Abschlussdurchschnitt vorausgesetzt wird.
Zentrale Bausteine sind Module wie das AES-Projekt, in dem praxisnah an konkreten Fragestellungen automatisierter Energiesysteme gearbeitet wird, sowie Datenbanksysteme, die die informationstechnische Grundlage für Monitoring und Steuerung großer Energieinfrastrukturen legen. Prozessleitsysteme vermitteln, wie komplexe technische Anlagen überwacht, gesteuert und im laufenden Betrieb optimiert werden.
Ergänzt werden diese Kernmodule typischerweise durch vertiefende Inhalte aus Regelungstechnik, Netzintegration erneuerbarer Energien und Softwareentwicklung für technische Systeme, sodass ein durchgängiges Bild vom Sensor bis zur Leitwarte entsteht.
Der Studiengang eignet sich für Menschen mit einem ersten Abschluss in Elektrotechnik, Energietechnik, Automatisierungstechnik oder verwandten Ingenieurdisziplinen, die ihr Wissen gezielt in Richtung digitaler Energiesysteme erweitern möchten. Interesse an Programmierung, Datenanalyse und technischer Systemarchitektur ist von Vorteil.
Wer lieber praxisnah an konkreten Projekten arbeitet statt rein theoretisch zu forschen, findet in der projektorientierten Ausrichtung der TH Wildau ein passendes Format.
Automatisierte Energiesysteme-Fachkräfte werden dort gebraucht, wo Energieinfrastruktur zunehmend digital gesteuert wird: bei Netzbetreibern, Energieversorgern, Anlagenbauern und Unternehmen der Automatisierungsbranche. Die Energiewende treibt die Nachfrage nach Fachkräften, die Energietechnik und IT gleichermaßen verstehen, spürbar voran.
Je nach Vertiefung und Berufserfahrung reichen die Einsatzfelder von der Projektierung einzelner Anlagen bis zur strategischen Planung ganzer Energiesystemarchitekturen.
Die TH Wildau ist als Technische Hochschule auf anwendungsorientierte Lehre und Forschung spezialisiert und bietet mit ihrem überschaubaren Campus eine enge Betreuung im Masterstudium. Das Vollzeitformat in Präsenz ermöglicht intensiven fachlichen Austausch mit Lehrenden und Kommiliton:innen.
Die Nähe zu Berlin schafft zusätzliche Anknüpfungspunkte zu Unternehmen und Forschungseinrichtungen der Energie- und Automatisierungsbranche in der Hauptstadtregion.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | auf Anfrage |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Weg vom Berufseinstieg bis zur Leitungsposition in automatisierten Energiesystemen verläuft meist über wachsende Verantwortung für komplexere technische Systeme.
Branchenweite Marktorientierung für Automatisierte Energiesysteme Master-Profile (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Die Digitalisierung der Energiewirtschaft verändert auch das Aufgabenprofil in automatisierten Energiesystemen kontinuierlich.
Künstliche Intelligenz übernimmt in automatisierten Energiesystemen zunehmend Routineaufgaben der Datenauswertung und Steuerung, verändert aber nicht die grundsätzliche Notwendigkeit menschlicher Systemexpertise.
Die im Studium vermittelte Systemkompetenz zeigt sich besonders in Modulen wie AES-Projekt und Prozessleitsysteme, die direkt auf spätere Automatisierungsaufgaben vorbereiten.
Sammle schon im Studium Praxis und verdiene dazu – Werkstudentenjobs und Praktika in Wildau, ideal neben dem Präsenzstudium am Campus.
Stellen live aus der StudySmarter Jobbörse · laufend aktualisiert.
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Kurzprofil der Technische Hochschule Wildau – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer sich für den Studiengang interessiert, sollte solide Vorkenntnisse in Elektrotechnik oder Energietechnik mitbringen, da die Inhalte stark auf dieser Basis aufbauen und wenig Raum für grundlegende Wiederholungen lassen.
Nein, der Studiengang ist zulassungsfrei, das heißt, es gibt keine Auswahl über einen Numerus Clausus. Formale Zugangsvoraussetzungen wie ein passender Bachelorabschluss müssen dennoch erfüllt sein.
Sinnvoll sind Grundlagen aus Elektrotechnik, Energietechnik oder Automatisierungstechnik sowie Interesse an Programmierung und Systemtechnik, da Module wie Datenbanksysteme und Prozessleitsysteme darauf aufbauen.
Durch Module wie das AES-Projekt arbeiten Studierende an konkreten Fragestellungen automatisierter Energiesysteme, was einen deutlichen Praxisbezug neben der theoretischen Ausbildung schafft.
Absolvent:innen finden Einsatzfelder bei Energieversorgern, Netzbetreibern und in der Automatisierungsbranche, insbesondere dort, wo Energieinfrastruktur zunehmend digital gesteuert und vernetzt wird.
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