Dokumentationstechniken / Fotografische Grundlagen
Anwendung von analogen und digitalen fotografischen Techniken zur Dokumentation in der Restaurierung mit Farbmanagement und RAW-Workflow.
Der Studiengang Konservierung und Restaurierung von archäologischen, ethnologischen und kunsthandwerklichen Objekten an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart richtet sich an angehende Restaurator:innen, die mit historischen und kulturell bedeutsamen Objekten arbeiten möchten, deren Materialität und Herkunft oft besondere Herausforderungen mit sich bringt – von archäologischen Bodenfunden über ethnografische Sammlungsstücke bis zu kunsthandwerklichen Arbeiten aus unterschiedlichsten Materialien.
Charakteristisch für das Studium an einer Kunstakademie ist die enge Verzahnung von praktischer Werkstattarbeit mit wissenschaftlicher Untersuchung. Studierende lernen, Objekte zu dokumentieren, ihren Zustand zu analysieren und geeignete Konservierungs- und Restaurierungsmaßnahmen zu entwickeln, wobei stets ethische und denkmalpflegerische Grundsätze mitgedacht werden.
Die Ausbildung ist in Stuttgart eng mit Sammlungen, Museen und archäologischen Institutionen vernetzt, sodass Theorie und angewandte Praxis von Beginn an zusammenwirken.
20 Module – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Anwendung von analogen und digitalen fotografischen Techniken zur Dokumentation in der Restaurierung mit Farbmanagement und RAW-Workflow.
Wahl zwischen Geisteswissenschaften oder Archäologie zur Einordnung von Objekten in ihren kulturellen Kontext.
Grundlagen der Archäologie und des Europäischen Kunsthandwerks zur Kontextualisierung zu restaurierender Objekte.
Grundlagen der Ethnologie, Geisteswissenschaften und berufsethische Grundsätze für die Restaurierungspraxis.
Entwicklungsgeschichte der Pigmente und Farbstoffe, deren materialkundliche, kulturhistorische und konservierungstechnische Aspekte sowie Konservierungsmethoden für Keramikobjekte.
Materialkundliche, kulturhistorische und konservierungstechnische Aspekte von synthetischen Bindemitteln.
Einführung in fächerübergreifend methodischen Herangehensweisen von wissenschaftlichen Fragestellungen und restauratorischen Problemstellungen.
Einführung in allgemeine Prinzipien der Chemie mit praktischen Beispielen und Materialkunde aus dem Bereich der Konservierung.
Vertiefung der Vorlesungsinhalte durch praktische Übungen mit Einführung in sicheres Arbeiten im Labor.
Einführung in die methodischen Herangehensweisen der fachübergreifenden und fachspezifischen restauratorischen Dokumentation mit Fokus auf schriftliche und bildliche Dokumentationsformen.
Anwendung von Standardsoftware für die Bildbearbeitung und Bildauswertung in der Analyse und Auswertung bildlicher Objektdokumentation.
Zwei- und dreidimensionale manuell zeichnerische, graphische Darstellungen von Gegenständen der Konservierung und Restaurierung, einschließlich Schadenskartierung.
Zwei- und dreidimensionale graphische Darstellungen von Gegenständen der Konservierung und Restaurierung sowie Dokumentation und Analyse von Originalen.
Grundlagen der organischen Chemie mit Fokus auf chemische Gruppen in künstlerischen Materialien und Konservierungsmitteln.
Vertiefung der Vorlesungsinhalte der organischen Chemie durch praktische Übungen.
Grundlegende physikalische Aspekte elektromagnetischer Strahlung und bildgebende Untersuchungstechniken wie Infrarotreflektographie, Röntgen und 3D-Methoden.
Einführung in Toxikologie und Arbeitsschutzmaßnahmen bei Lösungsmitteln sowie Lösungsmitteleigenschaften und Lösungsprozesse.
Behandlung der Auswirkung von Umweltfaktoren wie Licht, Luftfeuchtigkeit und Schadstoffen auf Kunstwerke sowie physikalische Grundlagen der Konservierung.
Einführung in verschiedenste mikroskopische Techniken, Präparationstechniken von Proben historischer Materialien und sachgerechte Bedienung der Geräte.
Einblick in Materialkunde und restauratorische Verwendung von Kunststoffen mit Verständnis der Prinzipien von Adhäsion und Kohäsion.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Der Studiengang verbindet die drei Objektfelder Archäologie, Ethnologie und Kunsthandwerk unter einem gemeinsamen konservatorischen Blickwinkel und macht die Vielfalt der Materialien – von Keramik und Metall bis zu organischen Substanzen – zum zentralen Lerngegenstand.
An der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart wird dabei besonderer Wert auf die Verbindung von künstlerisch-handwerklicher Ausbildung und wissenschaftlicher Objektforschung gelegt.
Zu den zentralen Modulen zählen Dokumentationstechniken und fotografische Grundlagen, mit denen der Ist-Zustand von Objekten präzise erfasst wird, sowie bildgebende Methoden bei der Untersuchung von Kunstwerken, die einen Einblick in zerstörungsfreie Analyseverfahren geben.
Ergänzt wird dies durch interdisziplinäre Module, die Restaurierung mit archäologischen Fragestellungen verknüpfen und so das Verständnis für Fundkontexte und kulturhistorische Einordnung schärfen.
Geeignet ist der Studiengang für Menschen mit ausgeprägtem handwerklichem Geschick, hoher Sorgfalt und Interesse an Chemie, Materialkunde sowie Kulturgeschichte gleichermaßen.
Auch Geduld und die Bereitschaft zu detailversessener, oft langwieriger Werkstattarbeit sind wichtige Voraussetzungen für ein erfolgreiches Studium.
Absolvent:innen finden Einsatzmöglichkeiten in Museen, archäologischen Landesämtern, ethnologischen Sammlungen sowie in privaten Restaurierungswerkstätten.
Der Berufseinstieg erfolgt häufig über Praktika, Volontariate oder Projektanstellungen, bevor sich eine dauerhafte Festanstellung oder Selbstständigkeit ergibt.
Als Kunstakademie bietet die Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart ein Vollzeitstudium mit intensiver Betreuung in kleinen Werkstattgruppen, das eng an reale Sammlungsobjekte anknüpft.
Die zulassungsfreie Aufnahme senkt die formale Eintrittshürde, ersetzt aber nicht die hohen inhaltlichen Anforderungen des praktischen Studienalltags.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Für diesen Studiengang liegt uns keine NC-Grenze vor. Im Studiengang-Match siehst du anhand deiner Note, wie gut du passt, alternativ direkt beim Anbieter prüfen.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | auf Anfrage |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Weg vom Studium in den Beruf führt meist über praktische Stationen in Museen und Werkstätten, bevor sich eigenständige Verantwortung entwickelt.
Branchenweite Marktorientierung für Konservierung und Restaurierung von archäologischen, ethnolgischen und kunsthandwerklichen Objekten-Profile (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Wie sich der Beruf durch neue Technologien verändert, lässt sich bereits an den Untersuchungsmethoden im Studium ablesen.
Auch in der Restaurierung verändert Technologie den Arbeitsalltag, ohne die Kernaufgabe des behutsamen Objekterhalts zu ersetzen.
Die im Modul Bildgebende Methoden bei der Untersuchung von Kunstwerken erlernten Analysetechniken bilden die Grundlage für fundierte konservatorische Entscheidungen im späteren Berufsalltag.
Sammle schon im Studium Praxis und verdiene dazu – Werkstudentenjobs und Praktika in Stuttgart, ideal neben dem Präsenzstudium am Campus.
Stellen live aus der StudySmarter Jobbörse · laufend aktualisiert.
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Kurzprofil der Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Wer sich für diesen Studiengang entscheidet, sollte sich bewusst machen, dass die praktische Werkstattarbeit sehr zeitintensiv ist und der Berufseinstieg oft über befristete Projektstellen oder Volontariate verläuft, bevor sich eine dauerhafte berufliche Position abzeichnet.
Nein, der Zugang ist zulassungsfrei, was jedoch die inhaltlichen Anforderungen im praktischen Studienalltag nicht mindert.
Im Fokus stehen archäologische Funde, ethnologische Sammlungsstücke und kunsthandwerkliche Objekte aus unterschiedlichsten Materialien.
Module zu bildgebenden Untersuchungsmethoden vermitteln zerstörungsfreie Analysetechniken, die für fundierte Konservierungsentscheidungen zentral sind.
Viele Absolvent:innen starten über Volontariate oder Projektanstellungen in Museen, Sammlungen oder Restaurierungswerkstätten, bevor sich langfristige Positionen ergeben.
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