Propädeutisches Modul I
Einführung in die methodischen, historischen und theoretischen Grundlagen der Theaterwissenschaft mit Grundkurs und weiteren Seminaren oder Vorlesungen.
Der Studiengang Theaterwissenschaft und Performance Studies an der Ruhr-Universität Bochum richtet sich an Menschen, die Theater, Performance und andere Formen des Aufführens nicht nur als Kunst, sondern auch als Forschungsgegenstand begreifen wollen. Im Zentrum steht die Auseinandersetzung mit historischen und zeitgenössischen Aufführungsformen sowie mit den theoretischen Werkzeugen, mit denen sich Bühnengeschehen analysieren lässt.
Die Ruhr-Universität Bochum bringt dabei ihre Verbindung zur lebendigen Theaterlandschaft des Ruhrgebiets ein – ein Umfeld, das Theorie und szenische Praxis eng zusammenführt. Studierende bewegen sich zwischen Seminarraum, Archiv und Probebühne und lernen, Aufführungen systematisch zu beobachten, zu dokumentieren und einzuordnen.
Als M.Sc.-Studiengang setzt das Programm ein grundständiges Studium voraus und vertieft methodische sowie forschungspraktische Kompetenzen, die auf eine wissenschaftliche oder kulturpraktische Laufbahn vorbereiten.
18 Module · 300 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Einführung in die methodischen, historischen und theoretischen Grundlagen der Theaterwissenschaft mit Grundkurs und weiteren Seminaren oder Vorlesungen.
Fortsetzung der Einführung in die methodischen, historischen und theoretischen Grundlagen der Theaterwissenschaft mit Grundkurs bei anderem Lehrenden.
Exemplarische Vermittlung praktischer Kenntnisse in szenisch-künstlerischem, dramaturgischem und kuratorischem Arbeiten mit Möglichkeit der Anrechnung von Praktika.
Vertiefung zentraler Gegenstandsbereiche der Theaterwissenschaft mit Schwerpunkt nach Wahl (Theatergeschichte, Theatertheorie oder Analyse des Gegenwartstheaters).
Weiterführende Beschäftigung mit zentralen Gegenstandsbereichen der Theaterwissenschaft mit anderem Schwerpunkt nach Wahl.
Wahlpflichtmodul zur Vertiefung der szenischen Forschung als Alternative zu Systematisches Modul II.
Beschäftigung mit Formen des Theaters jenseits des Sprechtheaters oder theoretischen und thematischen Fragestellungen szenischer Praxis mit Schwerpunkt nach Wahl.
Fortsetzung der Weiterführenden Module mit anderem Schwerpunkt und thematischen Fragestellungen der szenischen Praxis.
Mündliche B.A.-Prüfung als Abschluss der B.A.-Phase.
Vertiefung von theaterhistorischen Kenntnissen, Theorien und Methoden der Theaterwissenschaft an exemplarischen Gegenständen mit analytischer Fokussierung.
Projektorientiertes und interdisziplinäres Modul für M.A.-Studierende zur Analyse von Grenzformen zwischen Theater und anderen Medien/Künsten.
Fachgebundene, fachübergreifende und interdisziplinäre Studieneinheiten zur Erweiterung thematischer und methodischer Schwerpunkte.
Weiterführendes Vertiefungsmodul zur eigenständigen Entwicklung von Fragestellungen und Forschungsansätzen.
Weiterführender Ergänzungsbereich für individuelle Schwerpunktsetzungen gemäß Studierendeninteressen.
Drittes Vertiefungsmodul ausschließlich für 1-Fach-M.A. mit projektorientiertem und forschend-interdisziplinärem Fokus.
Erörterung spezifischer Fragestellungen zur Vorbereitung der M.A.-Abschlussprüfung mit Examenskolloquium für wissenschaftlichen Austausch.
Abschließender Ergänzungsbereich zur thematischen Vertiefung.
M.A.-Abschluss bestehend aus mündlicher Prüfung und Klausur (oder zwei mündlichen Prüfungen) im 1-Fach-M.A. bzw. mündlicher Prüfung im 2-Fach-M.A.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Theaterwissenschaft und Performance Studies an der Ruhr-Universität Bochum versteht Theater als weit gefasstes Phänomen, das von klassischer Bühnenkunst bis zu performativen Praktiken im öffentlichen Raum reicht. Der Studiengang verknüpft historische Perspektiven mit aktuellen Debatten der Performance Studies.
Charakteristisch ist die enge Verzahnung von Theorie und szenischer Forschung, die eigenständiges wissenschaftliches Arbeiten mit praktischem Ausprobieren verbindet.
Die propädeutischen Module führen in die zentralen Begriffe, Methoden und Theorien des Fachs ein und schaffen eine gemeinsame Wissensbasis für alle Studierenden, unabhängig von ihrem grundständigen Vorstudium.
Im Grundmodul Szenische Forschung wird das theoretische Wissen unmittelbar in praktische Arbeit überführt: Studierende entwickeln eigene szenische Experimente, reflektieren Aufführungsprozesse und dokumentieren ihre Erkenntnisse wissenschaftlich fundiert.
Geeignet ist der Studiengang für Menschen mit einem grundständigen Studium in Theater-, Kultur- oder Medienwissenschaften, die ihre analytischen und forschungspraktischen Fähigkeiten vertiefen möchten.
Wichtig sind Neugier auf Theorie, Ausdauer beim eigenständigen Forschen sowie Interesse an praktischer Aufführungsarbeit, auch wenn keine schauspielerische Ausbildung erwartet wird.
Absolvent:innen finden sich in Dramaturgie, Kulturmanagement, Theaterpädagogik, Wissenschaft oder Medien wieder. Die Verbindung aus Theorie und szenischer Praxis öffnet Wege sowohl in künstlerisch-organisatorische als auch in forschende Tätigkeitsfelder.
Der Berufseinstieg erfolgt häufig über Praktika, Hospitanzen oder Projektmitarbeit an Theatern, Festivals oder in der freien Szene.
Die Ruhr-Universität Bochum bietet durch ihre Lage im Ruhrgebiet direkten Zugang zu einer dichten Theater- und Kulturlandschaft, die als Praxisfeld für Forschung und szenische Projekte genutzt wird.
Der zulassungsfreie Zugang erleichtert den Einstieg, verlangt aber von Studierenden ein hohes Maß an Eigenverantwortung im Studienverlauf.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Master eröffnet Wege zwischen künstlerisch-organisatorischer Praxis und wissenschaftlicher Vertiefung.
Branchenweite Marktorientierung für Theaterwissenschaft und Performance Studies-Profile (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Die Arbeitswelt rund um Theater und Performance verändert sich durch neue Aufführungsformate und digitale Vermittlungswege.
Auch im Kulturbetrieb übernehmen digitale Werkzeuge zunehmend organisatorische Aufgaben, während die künstlerisch-analytische Kernarbeit menschlich bleibt.
Die im Grundmodul Szenische Forschung erprobte Verbindung von Theorie und Praxis bildet die Basis für spätere dramaturgische und forschende Tätigkeiten.
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Kurzprofil der Ruhr-Universität Bochum – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer konkrete schauspielerische Ausbildung erwartet, sollte bedenken, dass der Fokus klar auf wissenschaftlicher Analyse und szenischer Forschung liegt, nicht auf klassischer Bühnenausbildung.
Wer vor allem eine praktische Schauspielausbildung sucht, findet hier eher einen wissenschaftlich-analytischen Zugang zum Theater.
In der Regel wird ein grundständiges Studium mit Bezug zu Theater-, Kultur- oder Medienwissenschaften vorausgesetzt, da die propädeutischen Module auf entsprechendem Vorwissen aufbauen.
Beides: Neben theoretischer Auseinandersetzung mit Theatergeschichte und Performance-Theorie steht im Grundmodul Szenische Forschung die eigenständige praktische Erprobung im Mittelpunkt.
Der Zugang ist zulassungsfrei, was den Einstieg erleichtert, aber ein hohes Maß an Eigenmotivation und selbstständigem Arbeiten während des Studiums voraussetzt.
Absolvent:innen arbeiten häufig in Dramaturgie, Kulturmanagement, Theaterpädagogik oder Wissenschaft, oft mit erstem Einstieg über Praktika oder Projektmitarbeit an Theatern und Festivals.
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