Projektmodul Tierwissenschaften
Aktuelle fachübergreifende tierwissenschaftliche Projekte, bei denen Studierende systematisch tierwissenschaftliche Fragestellungen bearbeiten und in Teamarbeit Projektskizzen und Hausarbeiten erstellen.
Der zulassungsfreie Master Tierwissenschaften an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn richtet sich an Studierende, die nach einem ersten agrar- oder biowissenschaftlichen Abschluss tiefer in die wissenschaftliche Analyse von Nutztierpopulationen einsteigen wollen. Im Zentrum steht die Verbindung von Tierzucht, Physiologie und modernen genomischen Methoden.
Bonn bringt als Agrarstandort mit landwirtschaftlicher Fakultät und angeschlossenen Versuchseinrichtungen eine Infrastruktur mit, die praxisnahe Projektarbeit direkt an realen Tierbeständen ermöglicht. Das Vollzeitstudium ist konsequent forschungsorientiert angelegt und bereitet auf wissenschaftliche wie industrienahe Tätigkeiten in der Tierproduktion vor.
29 Module · 120 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Aktuelle fachübergreifende tierwissenschaftliche Projekte, bei denen Studierende systematisch tierwissenschaftliche Fragestellungen bearbeiten und in Teamarbeit Projektskizzen und Hausarbeiten erstellen.
Bearbeitung komplexer und aktueller Fragestellungen in den Tierwissenschaften mit Recherche und kritischer Prüfung wissenschaftlicher Literatur sowie fachübergreifender Präsentation.
Vermittlung von Methoden zur genomischen Analyse komplexer Merkmale bei Nutztieren.
Kenntnisse zum Qualitätsmanagement in der Agrar- und Ernährungswirtschaft.
Spezialisierte Inhalte zur Geflügelwissenschaft.
Spezialisierte Inhalte zur Pferdewissenschaft.
Kenntnisse über Tierproduktionssysteme in tropischen Regionen.
Vertiefung der Ernährung von Nicht-Wiederkäuern.
Kenntnisse über Verfahren und Prozessmanagement bei der Futterkonservierung.
Kenntnisse zum Gesundheits- und Krisenmanagement in der Tierhaltung.
Planungsseminar zu modernen Tierhaltungsanlagen mit Planungsmethoden und praktischen Projektstudien.
Kenntnisse über Precision Livestock Farming Technologien und Anwendungen.
Kenntnisse über Produktionskrankheiten in der Tierhaltung.
Kenntnisse über Zoonosen und deren Bedeutung in der Tierhaltung.
Kenntnisse über alternative Tierhaltungssysteme.
Fortgeschrittene Kenntnisse in Biometrie.
Praktisches Seminar zu Bienenkunde für Master-Studierende.
Kenntnisse über Biologie und Ökologie der Bienen.
Seminar zur Betriebsentwicklung und Themen des Organischen Landbaus.
Vermittlung detaillierter Kenntnisse über genetisch-statistische Verfahren der Züchtung von landwirtschaftlichen Nutztieren, einschließlich polygener und markerbasierter Modelle der Zuchtwertschätzung sowie Zuchtplanung.
Grundlagen molekularer Technologien zur Phänotypisierung und Genotypisierung in der Tierzucht, einschließlich High Throughput Technologien, Gene Editing und Anwendungen wie Nutrigenomik und Microbiomic.
Vermittlung von ethologischen und technischen Anforderungen der Tiere an die Haltungsumwelt, Tierschutz und Tierwohl sowie baulich-technische Lösungen in verschiedenen Haltungsformen.
Schulung in Literatursuche und -verwaltung, strukturiertem Umgang mit Fachliteratur, Anfertigung wissenschaftlicher Texte, Präsentationen und Postern sowie Verständnis für statistische Analysen.
Vertiefung der Wiederkäuerernährung mit Fokus auf mikrobielle Umsetzungen in Vormägen, Energie- und Proteinversorgung, Fettfütterung und Ernährung im geburtsnahen Zeitraum.
Kenntnisse über Standorterschließung, Gebäudeformen, Baustoffe, klimatechnische Bemessung, Emissionen, Immissionsschutz sowie Anlagen zur Energietransformation und Biogasnutzung in der Tierhaltung.
Umfassende Darstellung von Energiehaushalt, Proteinbewertung, Fermentation im Verdauungstrakt, Mineralstoff- und Vitaminversorgung sowie Fütterungsaspekte verschiedener Tierarten.
Detaillierte Kenntnisse über biochemische und physiologische Vorgänge in Zusammenhang mit Leistung und Gesundheit von Nutztieren, einschließlich Kohlenhydrat-, Protein- und Lipidstoffwechsel sowie Nachweismethoden für Proteom, Transkriptom und Metabolom.
Vermittlung von Kenntnissen zur Regelung und Steuerung biologischer, technischer und organisatorischer Prozesse in Wertschöpfungsketten tierischer Produkte sowie Methoden der Risikoanalyse und Fehleranalyse.
Anfertigung einer wissenschaftlichen Masterarbeit zu einem tierwissenschaftlichen Thema.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Der Master Tierwissenschaften in Bonn positioniert sich an der Schnittstelle von klassischer Tierzucht und moderner Genomforschung. Studierende vertiefen ihr Verständnis für biologische Prozesse bei landwirtschaftlichen Nutztieren und lernen, diese mit quantitativen und molekularen Methoden zu analysieren.
Die enge Anbindung an die landwirtschaftliche Fakultät der Universität Bonn sorgt dafür, dass Theorie und praktische Datenerhebung eng verzahnt sind, etwa durch Zugang zu Versuchsbetrieben und Forschungsprojekten der Fakultät.
Im Projektmodul Tierwissenschaften bearbeiten Studierende eigenständig eine Forschungsfragestellung, häufig mit Bezug zu aktuellen Fragestellungen der Nutztierhaltung. Das Seminarmodul Tierwissenschaften schult wissenschaftliches Präsentieren und die kritische Diskussion aktueller Fachliteratur.
Ein fachlicher Schwerpunkt liegt im Modul Genomische Analysen komplexer Merkmale bei landwirtschaftlichen Nutztieren, in dem statistische und molekulargenetische Methoden zur Untersuchung von Leistungsmerkmalen wie Wachstum, Fruchtbarkeit oder Krankheitsresistenz vermittelt werden.
Der Studiengang eignet sich für Absolvent:innen agrarwissenschaftlicher oder biologischer Bachelorstudiengänge, die Interesse an quantitativer Genetik, Statistik und angewandter Forschung mitbringen. Wer gerne im Labor arbeitet, aber auch den Bezug zur Praxis der Tierhaltung nicht verlieren möchte, findet hier ein passendes Profil.
Geduld für Datenanalyse, ein Grundinteresse an Biologie und Bereitschaft zu forschungsnaher, teils experimenteller Arbeit sind hilfreich, um im Studium gut zurechtzukommen.
Absolvent:innen finden Beschäftigung in der Tierzuchtindustrie, bei Zuchtverbänden, in der landwirtschaftlichen Beratung oder in der angewandten Forschung. Auch der Übergang in eine Promotion an der Schnittstelle Genomik und Tierwissenschaften ist ein üblicher Weg.
Die Kombination aus quantitativen Methoden und Fachwissen zur Nutztierbiologie macht Absolvent:innen auch für datengetriebene Rollen in der Agrarwirtschaft interessant.
Die Universität Bonn bietet mit ihrer landwirtschaftlichen Fakultät ein etabliertes Umfeld für tierwissenschaftliche Forschung. Das Vollzeitformat mit Präsenzpflicht in Laboren und Seminaren erfordert kontinuierliche Anwesenheit vor Ort in Bonn.
Die zulassungsfreie Aufnahme senkt die formale Eintrittshürde, ersetzt aber nicht die inhaltliche Vorbereitung, die für ein anspruchsvolles naturwissenschaftliches Masterstudium nötig ist.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Master Tierwissenschaften öffnet Wege in Forschung, Zucht und Beratung rund um landwirtschaftliche Nutztiere.
Branchenweite Marktorientierung für Tierwissenschaften-Profile (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Auch in den Tierwissenschaften verändert Künstliche Intelligenz zunehmend, wie Daten aus Zucht und Haltung ausgewertet werden.
KI-Systeme übernehmen bereits Teile der Datenauswertung in der Tierzucht, doch fachliche Einordnung bleibt menschliche Aufgabe.
Kompetenzen in Datenauswertung und Zuchtwertschätzung werden gezielt im Modul Genomische Analysen komplexer Merkmale bei landwirtschaftlichen Nutztieren aufgebaut.
Sammle schon im Studium Praxis und verdiene dazu – Werkstudentenjobs und Praktika in Bonn, ideal neben dem Präsenzstudium am Campus.
Stellen live aus der StudySmarter Jobbörse · laufend aktualisiert.
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Kurzprofil der Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer wenig Interesse an Statistik und molekularen Methoden mitbringt, sollte bedenken, dass der Studiengang stark quantitativ und forschungsorientiert ausgerichtet ist.
Nein, der Studiengang ist zulassungsfrei, ein grundlegendes fachliches Profil aus dem Bachelor wird jedoch vorausgesetzt.
Genomische Methoden sind ein zentraler Bestandteil, insbesondere im Modul zu genomischen Analysen komplexer Merkmale bei Nutztieren.
Der Master ist klar forschungsorientiert, bindet aber über Projekt- und Seminarmodule praxisnahe Fragestellungen der Tierhaltung ein.
Typische Wege führen in Zuchtverbände, Agrarunternehmen, landwirtschaftliche Beratung oder in eine anschließende Promotion.
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