Lebensmittelkunde
Einführung in die Warenkunde von Lebensmitteln pflanzlicher und tierischer Herkunft mit Schwerpunkt auf Verarbeitung von Rohstoffen zu Endprodukten sowie Qualitätsmerkmale und Zusammensetzung.
Der Master Chemie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn richtet sich an Absolvent:innen eines chemienahen Bachelorstudiums, die ihre fachliche Tiefe ausbauen und sich forschungsnah spezialisieren möchten. In Bonn trifft eine lange naturwissenschaftliche Tradition auf gut ausgestattete Labore und eine enge Verzahnung von Lehre und aktueller Forschung.
Das Studium ist zulassungsfrei und in Vollzeit organisiert, sodass Studierende sich von Beginn an auf die inhaltliche Vertiefung konzentrieren können, statt sich durch ein aufwendiges Auswahlverfahren zu kämpfen. Wer sich für angewandte Fragestellungen zwischen Lebensmittelchemie, Biochemie und klassischer Chemie interessiert, findet hier ein Profil, das über die reine Grundlagenausbildung hinausgeht.
Der Standort Bonn bietet zudem die Nähe zu weiteren naturwissenschaftlichen Fachbereichen und Forschungseinrichtungen der Region, was interdisziplinäres Arbeiten während des Studiums erleichtert.
33 Module – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Einführung in die Warenkunde von Lebensmitteln pflanzlicher und tierischer Herkunft mit Schwerpunkt auf Verarbeitung von Rohstoffen zu Endprodukten sowie Qualitätsmerkmale und Zusammensetzung.
Vermittlung ernährungsphysiologisch relevanter biochemischer Vorgänge wie Stoffwechselwege von Makronährstoffen, Nukleinsäuren und die Funktion essentieller Nährstoffe auf biochemischer Ebene.
Vertiefung der wesentlichen Lebensmittel-Inhaltsstoffe (Wasser, Mineralstoffe, Kohlenhydrate, Aminosäuren, Proteine, Lipide, nichtnutritive Inhaltsstoffe) hinsichtlich ihrer Stoffeigenschaften und lebensmittelrelevanten Reaktionen.
Einführung in lebensmittelchemische Grundanalytik mit praktischen Übungen und Praktikum zu Probenvorbehandlung, apparativen Verfahren der Analytik und Validierung nach amtlichen Methoden.
Kenntnisse über Eigenschaften von Mikroorganismengruppen, Verderbniserreger und Lebensmittelpathogene sowie deren Nachweis, Identifizierung und Konservierungsmethoden.
Produktgruppenspezifische Gesamtbetrachtung von Lebensmitteln tierischer und pflanzlicher Herkunft hinsichtlich stofflicher Zusammensetzung, Herstellung, Reaktionen und Verderb.
Vermittlung physikalischer und verfahrenstechnischer Grundlagen der Lebensmittelverarbeitung mit Schwerpunkt auf Haltbarmachungsverfahren, thermische Behandlung und disperse Systeme.
Einführung in instrumentelle Analytik (GC, HPLC, CE, AAS) zur Untersuchung einzelner Inhaltsstoffe und Zusatzstoffe in Lebensmitteln, kosmetischen Mitteln und Futtermitteln.
Vermittlung von Grundkenntnissen über Energieumsatz, Verdauung und Absorption von Nährstoffen, Nährstoffbedarf und Stoffwechselwege von Makro- und Mikronährstoffen.
Vertiefung erworbener Kenntnisse mit Ausweitung auf spezielle Lebensmittel- und Inhaltsstoffgruppen, insbesondere wertgebende und bioaktive Verbindungen in Fleisch-, Fisch- und Fetterzeugnissen.
Fortgeschrittene analytische Methoden zur Untersuchung von Lebensmitteln mit praktischem Schwerpunkt.
Einführung in Umweltanalytik und toxikologische Bewertung von Stoffen mit Relevanz für Lebensmittel.
Spezifische Behandlung von kosmetischen Mitteln, Reinigungsmitteln, Bedarfsgegenständen und deren analytischen sowie rechtlichen Anforderungen.
Einführung in die rechtlichen Grundlagen der Lebensmittelchemie und Regulierung von Lebensmitteln.
Behandlung von Nutzpflanzen mit Schwerpunkt auf chemische Zusammensetzung und mikroskopische Untersuchungsmethoden.
Wahlpflichtmodul: Vertiefung von Qualitätsaspekten tierischer Lebensmittelprodukte.
Wahlpflichtmodul: Kenntnisse über Futtermittel und deren optimale Zusammenstellung zu Rationen.
Wahlpflichtmodul: Grundlagen der Pflanzenzüchtung mit Relevanz für Lebensmittelproduktion.
Wahlpflichtmodul: Ernährungsaspekte in Gesundheit und Krankheit.
Wahlpflichtmodul: Methoden und Verfahren der sensorischen Bewertung von Lebensmitteln.
Wahlpflichtmodul: Systeme und Verfahren des Qualitätsmanagements in der Lebensmittelproduktion.
Weitere Vertiefung spezifischer Lebensmittelchemie-Themen aufbauend auf Schwerpunkte I.
Fortgeschrittene analytische Kopplungsmethoden und spezifische Analytik von Futtermitteln.
Vertiefung von Umweltanalytik und toxikologischer Bewertung mit spezifischen Anwendungen.
Vertiefung der rechtlichen Regelungen für Lebensmittel und spezifische Rechtsfragen.
Fortsetzung und Vertiefung von Nutzpflanzen mit chemischen und mikroskopischen Methoden.
Wahlpflichtmodul: Vertiefung ernährungsphysiologischer und pathophysiologischer Aspekte.
Wahlpflichtmodul: Technologische Verfahren und Prozesse bei der Herstellung von Getränken.
Wahlpflichtmodul: Anwendung von Lebensmittelwissenschaften in der praktischen Lebensmittelproduktion.
Wahlpflichtmodul: Biotechnologische Verfahren und Anwendungen in der Lebensmittelherstellung.
Wahlpflichtmodul: Konservierungsverfahren für Futtermittel und deren Prozessmanagement.
Wahlpflichtmodul: Analyse von Stoffeinträgen in Ökosysteme und deren Schadstoffverhalten.
Abschlussarbeit des Staatsexamens Lebensmittelchemie.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Der Chemie Master an der Universität Bonn baut auf einem chemischen Bachelorabschluss auf und vertieft experimentelle sowie theoretische Kompetenzen. Der Studiengang ist zulassungsfrei, was den Einstieg erleichtert, ersetzt aber nicht die fachliche Vorbereitung, die für die anspruchsvollen Laborpraktika und Forschungsprojekte notwendig ist.
Die enge Anbindung an die Forschungsgruppen der Universität ermöglicht es, früh im Studium an aktuellen wissenschaftlichen Fragestellungen mitzuarbeiten und eigene Schwerpunkte zu setzen.
Module wie Grundlagen der Lebensmittelchemie I, Biochemie der Ernährung und Lebensmittelkunde zeigen, dass der Studiengang neben klassischer anorganischer, organischer und physikalischer Chemie auch anwendungsorientierte Bereiche abdeckt, die an der Schnittstelle zu Biochemie und Ernährungswissenschaft liegen.
Praktika und Laborarbeit bilden das Rückgrat des Studiums, ergänzt durch Seminare, in denen aktuelle Forschungsliteratur diskutiert und eigene Ergebnisse präsentiert werden.
Geeignet ist der Studiengang für alle, die bereits im Bachelor Freude an Laborarbeit und analytischem Denken entwickelt haben und diese Kompetenzen nun forschungsnah vertiefen möchten. Auch wer sich für die Chemie von Lebensmitteln und Ernährung interessiert, findet hier passende Vertiefungsmöglichkeiten.
Da das Studium zulassungsfrei ist, sollten Interessierte selbst kritisch prüfen, ob ihre bisherige fachliche Vorbildung für das anspruchsvolle Masterniveau ausreicht.
Absolvent:innen finden sich typischerweise in Berufen in der Chemie wieder, etwa in der chemischen und pharmazeutischen Industrie, in Prüf- und Analyselaboren oder in der Lebensmittelbranche, wo Kenntnisse aus Modulen wie Lebensmittelkunde direkt gefragt sind.
Auch eine anschließende Promotion an der Universität Bonn oder anderen forschungsstarken Einrichtungen ist ein üblicher Weg, um sich weiter zu spezialisieren.
Als staatliche Universität mit langer naturwissenschaftlicher Tradition bietet die Universität Bonn ein Vollzeitstudium mit starkem Laboranteil, das Präsenz vor Ort erfordert und wenig Raum für parallele Berufstätigkeit in größerem Umfang lässt.
Der Standort Bonn punktet dabei mit einer überschaubaren, gut vernetzten Universitätslandschaft und kurzen Wegen zwischen Instituten.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Weg vom Berufseinstieg bis zur Fach- oder Führungsposition in der Chemie verläuft meist über mehrere klar erkennbare Stufen.
Branchenweite Marktorientierung für Berufe in der Chemie (o.S.) (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Wie sich der Berufsalltag in der Chemie durch KI und Automatisierung verändert, lässt sich bereits heute in Ansätzen erkennen.
In vielen Laboren übernehmen automatisierte Systeme bereits Routineaufgaben, während komplexe Entscheidungen weiterhin bei Menschen liegen.
Kompetenzen aus Modulen wie Grundlagen der Lebensmittelchemie I und Biochemie der Ernährung lassen sich direkt auf analytische Tätigkeiten in der Lebensmittel- und Chemieindustrie übertragen.
Sammle schon im Studium Praxis und verdiene dazu – Werkstudentenjobs und Praktika in Bonn, ideal neben dem Präsenzstudium am Campus.
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Kurzprofil der Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer sich für diesen Studiengang entscheidet, sollte sich bewusst sein, dass der hohe Laboranteil und die Vollzeitform wenig Spielraum für parallele Berufstätigkeit lassen und eine solide fachliche Vorbildung aus dem Bachelorstudium voraussetzen.
Nein, der Studiengang ist zulassungsfrei, was bedeutet, dass es kein zentrales Auswahlverfahren mit Notengrenze gibt. Interessierte sollten dennoch eine fundierte fachliche Vorbildung aus dem Bachelorstudium mitbringen.
Neben klassischer Chemie umfasst das Studium Module wie Grundlagen der Lebensmittelchemie I, Biochemie der Ernährung und Lebensmittelkunde, die eine Vertiefung im Bereich Lebensmittel- und Ernährungschemie ermöglichen.
Da es sich um ein Vollzeitstudium mit hohem Laboranteil handelt, ist eine parallele Berufstätigkeit im größeren Umfang kaum realistisch umsetzbar.
Absolvent:innen arbeiten häufig in Berufen in der Chemie, etwa in der chemischen und pharmazeutischen Industrie, in Analyselaboren oder in der Lebensmittelbranche, ergänzt durch die Option einer Promotion.
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