Varianzschätzmethoden
Verfahren zur Bestimmung der Genauigkeit von Statistiken mittels Varianzschätzung, insbesondere für Hansen-Hurwitz-Schätzer, Designgewichte und Linearisierungsverfahren.
Der Studiengang Survey Statistics and Data Analysis verbindet Methodenlehre der empirischen Sozialforschung mit statistischer Datenanalyse. Im Zentrum stehen Fragen der Stichprobenziehung, der Fehlerquellen bei Erhebungen und der validen Auswertung komplexer Umfragedaten, wie sie in Forschung, amtlicher Statistik und Marktforschung anfallen.
An der Otto-Friedrich-Universität Bamberg ist der Studiengang als Teilzeitformat konzipiert und richtet sich damit an Personen, die Studium und Berufstätigkeit oder andere Verpflichtungen miteinander verbinden möchten. Bamberg als Studienort bietet dabei eine überschaubare, forschungsnahe Umgebung mit engem Bezug zu den empirischen Sozialwissenschaften.
Der Abschluss ist zulassungsfrei, was den Einstieg erleichtert, jedoch nichts über die inhaltliche Anspruchshöhe des Programms aussagt, das methodisch anspruchsvoll und stark quantitativ ausgerichtet ist.
34 Module · 120 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Verfahren zur Bestimmung der Genauigkeit von Statistiken mittels Varianzschätzung, insbesondere für Hansen-Hurwitz-Schätzer, Designgewichte und Linearisierungsverfahren.
Abschlussarbeit des Studiengangs mit schriftlicher Arbeit und Kolloquium zur eigenständigen Bearbeitung einer wissenschaftlichen Problemstellung mit Nachweis methodischer Kompetenz.
Seminar zu aktuellen survey-statistischen Verfahren und deren Anwendungen.
Behandlung spezialisierter Themen der Survey-Statistik auf fortgeschrittenem Niveau.
Weitere spezialisierte Themen der Survey-Statistik auf fortgeschrittenem Niveau.
Spezialisierte Themen der Datenanalyse auf fortgeschrittenem Niveau.
Weitere spezialisierte Themen der Datenanalyse auf fortgeschrittenem Niveau.
Durchführung eines eigenständigen Forschungsprojekts unter Anleitung mit anwendungsorientierter Konsolidierung erworbener Kenntnisse.
Umfassendes Forschungsprojekt mit eigenständiger Bearbeitung einer wissenschaftlichen Fragestellung.
Praktische Anwendung statistischer Kenntnisse in einem Praktikum mit Einblick in Berufsfelder und Netzwerkbildung.
Umfassendes Praktikum mit vertiefter praktischer Erfahrung und Anwendung statistischer Methoden in der Praxis.
Seminar zu Themen der mathematischen Statistik und deren theoretischen Grundlagen.
Methoden und Techniken zur Analyse und Modellierung von Zeitreihen.
Empirische Bearbeitung konkreter Forschungsfragen aus dem Bereich Bevölkerung und Familie mit Durchlaufen aller Schritte eines quantitativ-empirischen Forschungsprojekts und Dokumentation in einem Forschungsbericht.
Minimierung von Fehlern bei der Erhebung von Surveydaten und Untersuchung von Fehlerquellen in Surveydaten unter Budgetrestriktionen sowie Behandlung von Mixed-Mode-Erhebungen.
Vertiefende Einführung in Konzepte und Ansätze der Differential Privacy mit Fokus auf mathematische Grundlagen, algorithmische Verfahren und praktische Anwendungen zur Anonymisierung von Datensätzen.
Einführung in grundlegenden Stichprobenverfahren, mehrstufige Zufallsstichproben und Verfahren mit unterschiedlichen Auswahlwahrscheinlichkeiten unter designbasierter und modellunterstützter Schätzmethodik.
Vermittlung grundlegender Kenntnisse in Verfahren der modernen Ökonometrie, insbesondere das klassische lineare Modell und die Methode der kleinsten Quadrate für abhängige stetige Variablen.
Einführung in Grundlagen der amtlichen Statistik mit Schwerpunkt auf Rechtsgrundlagen, Institutionen, Wirtschaftsstatistiken und amtliche Bevölkerungsstatistiken wie Zensus und Mikrozensus.
Statistische Schätzverfahren für die Modellierung linearer Indikatoren bei kleinräumigen Auswertungen durch Area-level und Unit-level Modelle sowie Verknüpfung von Stichprobendaten mit Registerdaten.
Einführung in die Analyse von Daten mit fehlenden Werten mit Behandlung unterschiedlicher Ausfallmuster, Ausfallmechanismen und Techniken zum Umgang mit fehlenden Werten.
Vermittlung von Programmierfertigkeiten in R für statistische Analysen und Datenverarbeitung.
Vertiefung fortgeschrittener statistischer Konzepte und Methoden als Grundlage für weitere spezialisierte Module.
Vermittlung von Programmierfertigkeiten in Python für statistische Analysen und Datenverarbeitung.
Vermittlung mathematischer Grundlagen und Methoden des statistischen Lernens und Machine Learning.
Vermittlung grundlegender Kenntnisse in modernen ökonometrischen Verfahren, insbesondere Maximum-Likelihood-Methode für binäre, geordnete und begrenzt stetige Variablen.
Einführung in die Bayes-Statistik unter Verwendung konjugierter Prior-Verteilungen, MC- sowie MCMC-Methoden und bayesianische Regressionsmodelle.
Vermittlung von Grundlagen von Simulationsmethoden einschließlich Methoden zur Erzeugung von Zufallszahlen, Simulationsstudiendesign und iterativer Schätz-Algorithmen.
Vermittlung vertiefender Fertigkeiten in konkreten Analysemethoden für empirische und simulierte Daten unter Verwendung von R.
Vertiefung spezieller Themen der amtlichen Statistik über die Grundlagen hinaus.
Vermittlung von Kenntnissen in statistischen Machine-Learning-Verfahren zur Datenanalyse und Prediction.
Verfahren und Techniken für die Analyse von hochdimensionalen Daten mit vielen Variablen.
Vermittlung von Grundfähigkeiten zum kritischen Verständnis und zur Kommunikation statistischer Konzepte und Ergebnisse.
Fortgeschrittene Techniken der Small-Area-Schätzung für komplexe kleinräumige Auswertungen und Modellierungsprobleme.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Survey Statistics and Data Analysis widmet sich der Frage, wie Daten aus Umfragen und Erhebungen methodisch sauber gewonnen und ausgewertet werden können. Das Programm ist an der Schnittstelle von Statistik, Sozialwissenschaft und Datenanalyse angesiedelt.
Die Teilzeitstruktur des Bamberger Studiengangs erlaubt es, das Studium neben beruflichen oder familiären Verpflichtungen zu absolvieren, ohne auf eine fundierte methodische Ausbildung zu verzichten.
Zu den zentralen Modulen zählen Varianzschätzmethoden, in denen die Genauigkeit statistischer Schätzungen bei komplexen Stichprobendesigns behandelt wird, sowie ein Seminar zu survey-statistischen Verfahren, das aktuelle Methoden der Umfrageforschung praxisnah vertieft. Den Abschluss bildet die Masterarbeit, in der eigenständig ein survey-statistisches Thema bearbeitet wird.
Die inhaltliche Ausrichtung ist stark quantitativ und methodenorientiert, mit Bezügen zu Statistiksoftware und Auswertungsverfahren, wie sie in der empirischen Forschung gebraucht werden.
Der Studiengang eignet sich für Personen mit Interesse an Statistik und Methodik, die bereits über ein grundständiges Studium mit quantitativem Bezug verfügen und ihr Wissen vertiefen möchten. Die Teilzeitform spricht insbesondere Berufstätige an, etwa aus Marktforschung, amtlicher Statistik oder sozialwissenschaftlicher Forschung.
Wer lieber praxisorientiert ohne starken Zahlenbezug arbeitet, wird mit dem methodenlastigen Zuschnitt des Programms weniger warm werden.
Absolvent:innen finden Anknüpfungspunkte in Berufen der Informatik und Datenanalyse sowie in Forschungseinrichtungen, amtlicher Statistik und der Markt- und Meinungsforschung, wo survey-statistisches Wissen gefragt ist.
Die Kombination aus Methodenkompetenz und Datenanalyse-Fähigkeiten wird in einem zunehmend datengetriebenen Arbeitsumfeld als Qualifikation geschätzt.
Die Otto-Friedrich-Universität Bamberg bietet den Studiengang zulassungsfrei und in Teilzeit an, was Flexibilität in der Studienorganisation ermöglicht. Bamberg als Hochschulstandort ist bekannt für seine sozialwissenschaftliche Ausrichtung.
Das Teilzeitformat bedeutet eine längere Studiendauer, dafür aber eine bessere Vereinbarkeit mit Beruf oder anderen Lebensbereichen.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Studiengang öffnet Türen in Berufsfelder, in denen statistische Datenauswertung im Zentrum steht.
Branchenweite Marktorientierung für Berufe in der Informatik (o.S.) (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Wie sich der Berufsalltag in der Survey-Statistik durch Automatisierung verändert, lässt sich bereits in Grundzügen skizzieren.
KI-Werkzeuge verändern zunehmend, welche Aufgaben in der Datenanalyse automatisiert und welche weiterhin von Menschen verantwortet werden.
Kompetenzen aus Modulen wie Varianzschätzmethoden und dem Seminar zu Survey-Statistischen Verfahren bilden die methodische Grundlage für die spätere Praxis in der Datenanalyse.
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Kurzprofil der Otto-Friedrich-Universität Bamberg – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer wenig Freude an Statistik und quantitativen Methoden hat, sollte sich vor der Einschreibung genau mit den Modulinhalten auseinandersetzen, da das Studium durchgehend methodenlastig ausgerichtet ist.
Nein, der Studiengang an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg ist zulassungsfrei, sodass keine Aufnahmeprüfung im klassischen Sinne notwendig ist.
Ja, der Studiengang ist explizit als Teilzeitformat konzipiert und richtet sich an Personen, die Studium und Berufstätigkeit miteinander verbinden möchten.
Sinnvoll sind Grundkenntnisse in Statistik und quantitativen Methoden, da Module wie Varianzschätzmethoden und das Seminar zu survey-statistischen Verfahren methodisch anspruchsvoll sind.
Absolvent:innen finden Anknüpfungspunkte in Berufen der Informatik und Datenanalyse, etwa in Forschung, amtlicher Statistik oder Markt- und Meinungsforschung.
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