Fachspezifische Kolloquien
Diskussion laufender Abschlussarbeiten am Lehrstuhl mit Fokus auf Methodik, Inhalt und Ergebnisse mit Möglichkeit zur kritischen Bewertung von Fachvorträgen und produktiver Teilnahme an Fachdiskussionen.
Bamberg zählt zu den wenigen deutschen Standorten, an denen die Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit als eigenständiger Masterstudiengang fest verankert ist. Das liegt auch an der Stadt selbst: Das UNESCO-Welterbe Bamberg mit seiner erhaltenen mittelalterlichen Bausubstanz bietet ein unmittelbares Umfeld für Fragestellungen der Siedlungs- und Sachkulturforschung, die im Studium bearbeitet werden.
Der Studiengang schließt mit dem M.Sc. ab und ist zulassungsfrei, richtet sich also an Bewerberinnen und Bewerber mit einem einschlägigen Erststudium, die ihr Fachwissen vertiefen möchten, ohne sich einem Auswahlverfahren stellen zu müssen. Die Teilzeitoption erlaubt es, das Studium neben Beruf, Grabungstätigkeit oder familiären Verpflichtungen zu organisieren.
Im Zentrum stehen die Auseinandersetzung mit materieller Kultur, siedlungsarchäologische Methoden sowie der stetige fachliche Austausch in Kolloquien, in denen eigene Forschungsprojekte vorgestellt und diskutiert werden.
11 Module · 120 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Diskussion laufender Abschlussarbeiten am Lehrstuhl mit Fokus auf Methodik, Inhalt und Ergebnisse mit Möglichkeit zur kritischen Bewertung von Fachvorträgen und produktiver Teilnahme an Fachdiskussionen.
Vertiefungsmodul zur materiellen Kultur des Mittelalters und der Neuzeit mit Fokus auf selbstständige wissenschaftliche Arbeiten und kritische Auseinandersetzung mit archäologischen Publikationen und Fachdiskussionen.
Fragestellungen und Methoden der Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit mit Fokus auf typische archäologische Befunde in Siedlungen, Architektur, Infrastruktur und Lebensbedingungen in städtischen und ländlichen Siedlungen sowie interdisziplinäre Herangehensweisen.
Fragestellungen und Methoden zur Erforschung von Kleinfunden, Handwerk und Bestattungen des Mittelalters und der Neuzeit mit Darstellung typischer archäologischer Funde und Befunde sowie interdisziplinäre Herangehensweisen.
Vermittlung von Fragestellungen, Dokumentationsmethoden, Grabungs- und Prospektionsmethoden sowie Interpretationsmöglichkeiten archäologischer Funde und Befunde mit praktischen Übungen und feldarchäologischem Praktikum.
Vermittlung von Fragestellungen und Methoden des Faches mit Überblick über typische archäologische Funde und Befunde sowie das Zusammenspiel verschiedener Disziplinen in der Erforschung des Mittelalters und der Neuzeit.
Vertiefung zu Fragestellungen und Methoden der Siedlungsforschung des Mittelalters und der Neuzeit mit besonderer Betonung der selbstständigen wissenschaftlichen Arbeit in Form von Referaten und Hausarbeiten.
Vertiefung zu Kleinfunden, Handwerk und Bestattungen des Mittelalters und der Neuzeit mit selbstständiger wissenschaftlicher Arbeit in Form von Referaten und Hausarbeiten sowie kritischer Beurteilung archäologischer Publikationen.
Praktische Anwendung archäologischer Methoden durch Grabungsteilnahme, Geländeprospektion und Forschungspraktika in Museen, Denkmalschutzbehörden oder Universitäten mit praktischer Erfahrung in Dokumentation und Auswertung.
Kennenlernen bedeutender Geländedenkmale des Mittelalters und der Neuzeit im In- und Ausland, museale Objekte und Sammlungen sowie Forschungsinfrastruktur außeruniversitärer Einrichtungen mit Betrachtung denkmalpflegerischer Aspekte.
Anfertigung einer wissenschaftlichen Masterarbeit zu einem Thema aus dem Fachgebiet der Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit mit Nachweis instrumentaler und systemischer Kompetenzen.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Der Studiengang Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit an der Uni Bamberg baut auf einem grundständigen archäologischen oder historischen Studium auf und vertieft die Methoden zur Erforschung nachrömischer bis neuzeitlicher Fundkomplexe. Die Teilzeitform macht ihn besonders für Personen attraktiv, die bereits in Grabungsfirmen, Denkmalpflege oder Museen tätig sind.
Bamberg selbst dient dabei als lebendiges Studienobjekt: Die historische Altstadt und ihre Umgebung liefern konkrete Anschauungsbeispiele für siedlungsarchäologische und bauhistorische Fragestellungen, die im Seminarbetrieb aufgegriffen werden.
Zentrale Bausteine sind die Vertiefung materieller Kultur, die sich mit Fundgattungen wie Keramik, Metall und Alltagsgegenständen befasst, sowie die Einführung Siedlungsarchäologie, die Methoden zur Rekonstruktion mittelalterlicher und neuzeitlicher Siedlungsstrukturen vermittelt.
Ergänzt wird das Programm durch fachspezifische Kolloquien, in denen Studierende eigene Forschungsvorhaben, Grabungsergebnisse oder Literaturarbeiten vor der Fachgemeinschaft präsentieren und kritisch diskutieren – eine Form des wissenschaftlichen Arbeitens, die auf spätere Publikations- und Vortragstätigkeit vorbereitet.
Geeignet ist der Studiengang für Personen mit einem ersten archäologischen oder eng verwandten Abschluss, die sich fachlich auf die Nachantike bis Neuzeit spezialisieren möchten. Die Teilzeitform kommt insbesondere Berufstätigen entgegen, die parallel zum Studium bereits praktische Erfahrung in Ausgrabung oder Kulturgutverwaltung sammeln.
Wer Freude an Detailarbeit mit Fundmaterial, an historischer Quellenkritik und an der Verbindung von Theorie und Feldarbeit hat, findet hier ein passendes Umfeld.
Absolventinnen und Absolventen arbeiten häufig in der Bodendenkmalpflege, bei archäologischen Grabungsfirmen, in Museen oder in der wissenschaftlichen Forschung. Der Berufseinstieg erfolgt oft über Projektstellen in Grabungskampagnen oder befristete Stellen an Ämtern und Instituten.
Mit wachsender Erfahrung eröffnen sich Wege in die Projektleitung, in die Denkmalfachbehörden oder in die universitäre Lehre und Forschung.
Die Otto-Friedrich-Universität Bamberg verfügt über eine lange Tradition in der Mittelalter- und Neuzeitarchäologie, eingebettet in ein breiteres geistes- und kulturwissenschaftliches Umfeld. Der zulassungsfreie Zugang und die Teilzeitoption senken die Einstiegshürden für Interessierte mit passendem Erststudium.
Das Format erlaubt eine flexible Organisation des Studiums, etwa durch Blockveranstaltungen oder eine gestreckte Semesterfolge, sodass sich Studium und berufliche oder private Verpflichtungen verbinden lassen.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Weg vom Studienabschluss in die archäologische Praxis führt meist über projektbezogene Einstiege in Grabung und Dokumentation.
Branchenweite Marktorientierung für Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit-Profile (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Wie sich der Beruf durch neue Technologien verändert, betrifft vor allem die Dokumentation und Auswertung von Fundmaterial.
Auch in der Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit verschieben sich Aufgaben zwischen automatisierten Werkzeugen und menschlicher Expertise.
Die Fähigkeit, Fundmaterial systematisch einzuordnen, wird im Modul Vertiefung materielle Kultur ebenso geschult wie das methodische Verständnis von Siedlungsstrukturen im Modul Einführung Siedlungsarchäologie.
Sammle schon im Studium Praxis und verdiene dazu – Werkstudentenjobs und Praktika in Bamberg, ideal neben dem Präsenzstudium am Campus.
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Kurzprofil der Otto-Friedrich-Universität Bamberg – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Da der Studiengang stark spezialisiert ist, solltest du dir vorab überlegen, ob dein Interesse gezielt der Nachantike bis Neuzeit gilt, denn andere archäologische Epochen stehen hier nicht im Fokus; zudem lohnt sich ein früher Blick auf die Anschlussfähigkeit für den regionalen Arbeitsmarkt in Denkmalpflege und Grabungsfirmen.
Nein, der Zugang ist zulassungsfrei. Vorausgesetzt wird in der Regel ein einschlägiger erster Studienabschluss im Bereich Archäologie oder eines verwandten Fachs.
Ja, der Studiengang ist explizit als Teilzeitstudium angelegt und richtet sich damit auch an Personen, die bereits beruflich in Ausgrabung, Denkmalpflege oder Museumsarbeit tätig sind.
Das UNESCO-Welterbe Bamberg mit seiner erhaltenen mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Bausubstanz liefert unmittelbares Anschauungsmaterial für siedlungsarchäologische und bauhistorische Fragestellungen im Studium.
Typische Einstiegsfelder sind archäologische Grabungsfirmen, die Bodendenkmalpflege, Museen sowie die wissenschaftliche Forschung, mit Entwicklungsmöglichkeiten bis hin zu Grabungs- oder Projektleitung.
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