Baudokumentation in Theorie und Praxis
Vermittlung der wissenschaftlichen und denkmalgerechten Dokumentation historischer Bausubstanz durch Bauaufnahme, Zeichnung, Beschreibung und Fotografie an konkreten Beispielen in der Region Regensburg.
Der Studiengang Historische Bauforschung an der OTH Regensburg richtet sich an alle, die historische Bausubstanz nicht nur bewundern, sondern systematisch untersuchen, dokumentieren und deuten wollen. Regensburg als UNESCO-Welterbestadt mit dichter mittelalterlicher Bausubstanz bietet dafür ein außergewöhnlich reichhaltiges Umfeld direkt vor der Haustür.
Im Zentrum steht die Verbindung von handwerklich-zeichnerischer Präzision mit historisch-kunstwissenschaftlicher Interpretation. Studierende lernen, Gebäude als Quellen zu lesen, ihre Bauphasen zu rekonstruieren und die Ergebnisse fachgerecht in Berichten und Plänen festzuhalten – eine Kombination aus Feldarbeit, Zeichnung und wissenschaftlicher Argumentation.
Als Vollzeit-Masterstudiengang mit Abschluss M.Sc. baut das Programm auf einem vorangegangenen Bachelorstudium auf, etwa aus Architektur, Kunstgeschichte, Denkmalpflege oder verwandten Disziplinen, und vertieft diese Grundlagen praxisnah.
34 Module – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Vermittlung der wissenschaftlichen und denkmalgerechten Dokumentation historischer Bausubstanz durch Bauaufnahme, Zeichnung, Beschreibung und Fotografie an konkreten Beispielen in der Region Regensburg.
Praktische Kenntnisse der Bauaufnahme per Handaufmaß, insbesondere von Mauerwerk, und graphische Aufbereitung durch verschiedene EDV-Programme wie Photoshop, Illustrator und AutoCAD.
Erstellung von Raum-, Fassaden- und Gespärrebüchern sowie von Architekturinventaren mit systematischer Erfassung aller Details durch Fotografien, Graphiken und Skizzen mit erläuternden Texten.
Vermittlung der praktischen Aspekte der Denkmalpflege in regionalen, überregionalen und internationalen Kontexten.
Analyse internationaler oder nationaler Denkmalorte sowie Erschließungs- und Präsentationskonzepte unter Aspekten der Nutzung, des Site Managements und der Vermittlung.
Potentiale der Bauforschung für die praktische Denkmalpflege am Beispiel aktueller Projekte und deren Anwendungsbeispiele für Inventarisierung, Erhalt und Sanierungsvorplanung.
Theorie und Geschichte des Denkmalschutzes und der Denkmalpflege, ihre schriftlichen Primärquellen und die wissenschaftlichen Methoden ihrer Erforschung.
Definitionen des Denkmalbegriffes, Geschichte der Denkmalpflege in Deutschland seit dem 18./19. Jahrhundert, Aufbau der Denkmalschutzbehörden und Denkmalrechtliche Grundlagen.
Methodik des wissenschaftlichen Arbeitens im Fachbereich Bauforschung mit Fokus auf Recherche, kritischer Apparat, formale Regeln und fachspezifische Zitierrichtlinien.
Bauhistorische Quellengattungen wie Bauakten, Urkunden, Inventare, Kataster, historische Pläne, Karten, Fotografien und Zeitzeugenberichte sowie ihre Charakterisierung.
Wahlpflichtmodule in Architektur für Studienabschnitt 1.
Mehrere Wahlpflichtmodule in Bauforschung zur Vertiefung der Spezialisierung.
Modul zur Bauaufnahme, konstruktiven Analyse und den Grundlagen und Theorien der Vermessung.
Praktische und theoretische Kenntnisse der Bauaufnahme und konstruktiven Analyse von Gebäuden.
Vermittlung der Grundlagen und theoretischen Grundlagen der Vermessung von Bauwerken.
Monument Studies - Grundlagen der Denkmalkunde und Denkmalforschung.
Archäologische Bauforschung und römische Archäologie mit Schwerpunkt auf antiken Ausgrabungsstätten.
Building Archaeology and Excavation - praktische Anwendung der Bauforschung bei Ausgrabungen.
Schwerpunkt auf römische Archäologie und Bauforschung an römischen Stätten.
Digitale Methoden der Bauaufnahme und Visualisierung historischer Bauwerke.
Einsatz digitaler Technologien für die Vermessung und Dokumentation von Bauwerken.
Techniken der Visualisierung von Bauforschungsergebnissen und historischen Rekonstruktionen.
Geschichte der Baukonstruktion und naturwissenschaftliche Analysemethoden (Archäometrie) für historische Baustoffe.
Entwicklung von Bautechniken und Konstruktionsweisen vom Altertum bis zur Neuzeit.
Archäometrische Methoden zur Untersuchung und Datierung von historischen Baustoffen und Bausubstanzen.
Praktische Anwendung von Bauforschungsmethoden auf Befunde, Interpretationen und Bauphasenrekonstruktionen.
Methoden der Befunddokumentation und wissenschaftlichen Interpretation archäologischer und bauhistorischer Befunde.
Fortgeschrittene Methoden des wissenschaftlichen Arbeitens und akademischen Schreibens für Bauforschungsprojekte.
Methoden zur Bestimmung von Bauphasen und zur wissenschaftlich begründeten Rekonstruktion historischer Bauwerke.
Masterarbeit mit schriftlichem Vorschlag, mündlicher Präsentation und Seminar zur Anfertigung der Masterarbeit.
Schriftliche Masterarbeit als Abschlussleistung des Studiengangs.
Mündliche Präsentation und Verteidigung der Masterarbeit.
Seminaristische Begleitung zur Vorbereitung und Anfertigung der Masterarbeit.
Wahlpflichtmodule aus allgemeinwissenschaftlichen Bereichen zur Vertiefung der fachlichen Spezialisierung.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Historische Bauforschung an der OTH Regensburg ist ein spezialisierter Masterstudiengang, der klassische Bauforschung mit modernen Dokumentationsmethoden verbindet. Die Nähe zur Regensburger Altstadt macht viele Lehrinhalte direkt am Objekt erfahrbar, statt nur theoretisch vermittelt zu werden.
Der Studiengang positioniert sich an der Schnittstelle von Ingenieurwesen, Kunstgeschichte und Denkmalpflege und richtet sich an Absolventinnen und Absolventen, die ihre fachliche Basis um bauforscherische Methodenkompetenz erweitern möchten.
Zentrale Bausteine sind die Baudokumentation in Theorie und Praxis, bei der Studierende lernen, historische Gebäude systematisch zu erfassen und ihre Befunde nachvollziehbar zu dokumentieren. Ergänzt wird dies durch Handaufmaß und Graphische Interpretation, wo klassische zeichnerische Techniken mit analytischem Blick auf Bauphasen und Konstruktionsweisen zusammenkommen.
Das Modul Raumbuch vermittelt die strukturierte, bauteilbezogene Erfassung von Befunden – ein zentrales Arbeitsinstrument der Denkmalpflege. Insgesamt verbindet das Curriculum Feldarbeit, Zeichentechnik, historische Quellenkritik und wissenschaftliches Schreiben.
Der Studiengang passt zu Menschen mit Interesse an Architekturgeschichte, die zugleich Freude an präziser, handwerklich-zeichnerischer Arbeit haben. Geduld, Sorgfalt im Umgang mit Details und die Bereitschaft, sich in historische Quellen und Bauzusammenhänge einzuarbeiten, sind wichtige Voraussetzungen.
Da der Studiengang zulassungsfrei ist, steht er grundsätzlich allen fachlich passenden Bewerberinnen und Bewerbern offen, setzt aber ein ernsthaftes Interesse an bauhistorischer Feldarbeit voraus, die oft vor Ort an Baudenkmälern stattfindet.
Absolventinnen und Absolventen arbeiten typischerweise im Bereich Historische Bauforschung, etwa in Denkmalfachbehörden, bei Architekturbüros mit Denkmalpflegeschwerpunkt, in Museen oder in freiberuflicher Bauforschung. Die Verbindung aus dokumentarischer und wissenschaftlicher Kompetenz macht das Profil vielseitig einsetzbar.
Der Arbeitsmarkt für Historische Bauforschung-Fachkräfte ist ein Nischensegment mit spezifischer Nachfrage, insbesondere im Kontext von Sanierungsprojekten, archäologischer Bauforschung und musealer Aufarbeitung von Baudenkmälern.
Die OTH Regensburg bringt als Fachhochschule eine anwendungsorientierte Lehrtradition mit, die sich in diesem Studiengang durch praxisnahe Übungen und Projektarbeit direkt an historischen Bauten zeigt.
Das Vollzeitformat erlaubt eine kontinuierliche, intensive Auseinandersetzung mit den Studieninhalten, was angesichts der handwerklich-methodischen Ausrichtung des Fachs sinnvoll ist.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Weg von der Bauforschungsassistenz bis zur fachlichen Leitung größerer Dokumentationsprojekte verläuft über wachsende methodische und organisatorische Verantwortung.
Branchenweite Marktorientierung für Historische Bauforschung-Profile (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Wie sich der Beruf der Historische Bauforschung-Fachkraft durch technologische Entwicklungen verändert, lässt sich an konkreten Aufgabenfeldern zeigen.
Digitale Werkzeuge verändern die Bauforschung spürbar, ersetzen aber die fachliche Deutungsarbeit nicht.
Die Fähigkeit zur präzisen Befunderfassung wird direkt in den Modulen Handaufmaß und Graphische Interpretation sowie Raumbuch aufgebaut.
Sammle schon im Studium Praxis und verdiene dazu – Werkstudentenjobs und Praktika in Regensburg, ideal neben dem Präsenzstudium am Campus.
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Kurzprofil der Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer sich für diesen Studiengang entscheidet, sollte sich bewusst machen, dass Historische Bauforschung ein spezialisiertes Nischenfeld ist – der Arbeitsmarkt ist überschaubar, und der Studienalltag verlangt viel handwerklich-zeichnerische Feldarbeit, oft bei Wind und Wetter an historischen Gebäuden.
Nein, der Studiengang ist zulassungsfrei, das heißt es gibt keine NC-Hürde, wohl aber fachliche Zugangsvoraussetzungen aus dem vorangegangenen Bachelorstudium.
Sinnvoll sind Grundkenntnisse aus Architektur, Kunstgeschichte oder Denkmalpflege sowie Interesse an zeichnerisch-dokumentarischer Arbeit, da Module wie Handaufmaß und Graphische Interpretation darauf aufbauen.
Die Regensburger Altstadt mit ihrer dichten mittelalterlichen Bausubstanz bietet ein reales Übungsfeld für Baudokumentation und Handaufmaß direkt vor Ort.
Absolventinnen und Absolventen arbeiten häufig in Denkmalfachbehörden, spezialisierten Architekturbüros, Museen oder in freiberuflicher Bauforschung, oft mit Bezug zu den im Studium vermittelten Modulen wie Raumbuch und Baudokumentation.
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