Medizinische Grundlagen I
Vermittlung allgemeiner Anatomie, Physiologie, medizinischer Terminologie, Pharmakologie und Krankheitslehre als Grundlagen für das Verständnis pflegerelevanter Erkrankungen und Körperfunktionen.
Der Bachelorstudiengang Evidenzbasierte Pflege an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg richtet sich an Menschen, die Pflege nicht nur praktisch ausüben, sondern auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse weiterentwickeln wollen. Als duales Studium verzahnt er Theoriephasen an der Universität mit praktischen Einsätzen in kooperierenden Einrichtungen, sodass Studierende von Beginn an klinische Erfahrung sammeln, während sie gleichzeitig lernen, pflegerisches Handeln kritisch zu hinterfragen und evidenzbasiert zu begründen.
Im Zentrum steht der Anspruch, Pflegehandeln aus aktueller Forschung abzuleiten statt aus Gewohnheit oder Tradition. Damit positioniert sich der Studiengang an der Schnittstelle zwischen Gesundheitswissenschaften, Pflegepraxis und wissenschaftlichem Arbeiten – eine Kombination, die an der Uni Halle mit ihrer breiten medizinisch-wissenschaftlichen Fakultät auf gewachsene Strukturen trifft.
Da der Studiengang zulassungsfrei ist, steht er grundsätzlich allen offen, die die formalen Voraussetzungen sowie einen dualen Praxispartner mitbringen. Der Abschluss B.Sc. eröffnet sowohl den direkten Einstieg in verantwortungsvolle Pflegepositionen als auch den Weg in konsekutive Masterstudiengänge.
39 Module · 240 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Vermittlung allgemeiner Anatomie, Physiologie, medizinischer Terminologie, Pharmakologie und Krankheitslehre als Grundlagen für das Verständnis pflegerelevanter Erkrankungen und Körperfunktionen.
Erwerb von Grundlagen des Pflegeprozesses, der Pflegeplanung, professioneller Beobachtung und Wahrnehmung sowie zentraler pflegerischer Interventionen zur Unterstützung lebenswichtiger Körperfunktionen.
Vermittlung von Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens, wissenschaftlichen Schreibens, Präsentierens sowie Forschungsethik unter Nutzung wissenschaftlicher Software und Literaturverwaltung.
Praktische Anwendungsübungen zu grundpflegerischen Tätigkeiten, Vitalzeichenerhebung, Notfallversorgung, Hygiene und Kinästhetik im Skillslab mit OSCEs als Modulabschluss.
Klinisches Praktikum zur Vertiefung allgemeiner pflegerischer Grundlagen, Informationssammlung, Hygiene und Prophylaxen in praktischer Anwendung.
Vertiefung anatomischer und physiologischer Kenntnisse mit Fokus auf Geschlechtsorgane, endokrine Organe, Nervensystem, Pharmakokinetik und Grundlagen der Pädiatrie und Geburtshilfe.
Vermittlung pflegerischer Grundlagen in den Bereichen Schlaf, Schwangerschaft und Geburt, Kommunikation mit Menschen mit Sinnesbeeinträchtigungen, Medikamentengabe, Bewegungsförderung und Neugeborenenpflege.
Vermittlung von Kenntnissen zur Analyse diagnostischer Befunde, medizinischer Therapieverfahren, Anästhesie, Infusions- und Transfusionstherapie sowie sicherer Durchführung von Injektionen und Blutentnahmen.
Erwerb von Kenntnissen zur interprofessionellen Zusammenarbeit, Rollen und Verantwortlichkeiten verschiedener Gesundheitsberufe sowie effektiver Teamkommunikation im Kontext evidenzbasierter Praxis.
Vermittlung von Methoden zur Recherche, Bewertung und kritischen Analyse wissenschaftlicher Evidenz mit Integration in die pflegerische Praxis und Entscheidungsfindung.
Klinisches Praktikum zur Anwendung und Vertiefung von Inhalten aus Modul 2.1-2.5 in der praktischen Pflegepraxis.
Vertiefung der interprofessionellen Zusammenarbeit mit Fokus auf spezifische klinische Szenarien und erweiterte Teamrollen im Kontext komplexer Pflegesituationen.
Vermittlung systematischer Methoden zur Erhebung, Analyse und Dokumentation pflegerelevanter Daten sowie zur Entwicklung von Pflegediagnosen auf Basis strukturierter Assessmentverfahren.
Vermittlung theoretischer Konzepte der Gesundheits- und Pflegewissenschaft einschließlich Pflegetheorien, Modellen und deren Anwendung in der evidenzbasierten Praxis.
Erwerb von Kenntnissen und Fähigkeiten zur Gesundheitsförderung, Prävention und Gesundheitserziehung von zu pflegenden Menschen und ihren Angehörigen.
Auseinandersetzung mit ethischen Grundprinzipien in der Pflege, moralischen Dilemmata sowie historischen Entwicklungen des Pflegeberufs und deren Bedeutung für die heutige Praxis.
Klinisches Praktikum zur Anwendung und Vertiefung von Inhalten aus Modul 3.1-3.5 in komplexen pflegerischen Situationen.
Analyse und Bearbeitung komplexer Pflegesituationen in multiprofessionellen Teams mit Fokus auf Kommunikation, Kooperation und evidenzbasierte Entscheidungsfindung.
Vertiefung der Methoden zur kritischen Bewertung und Synthese von Forschungsevidenz sowie deren systematische Integration in die Entwicklung und Evaluierung von Pflegepraktiken.
Qualifizierung zur selbstständigen und eigenverantwortlichen Ausführung heilkundlicher Tätigkeiten in den Fachgebieten Diabetes mellitus Typ 2 und chronische Wunden mit theoretischen und praktischen Inhalten.
Vermittlung pädagogischer Grundlagen und entwicklungspsychologischer Konzepte zur unterstützung von Lernprozessen und zur Berücksichtigung lebensspannlicher Entwicklungen in der Pflege.
Klinisches Praktikum zur praktischen Anwendung komplexer Pflegeinterventionen und heilkundlicher Tätigkeiten in klinischen Settings.
Weitere Vertiefung der Analyse und Bearbeitung komplexer Pflegesituationen mit Schwerpunkt auf spezifische Patientengruppen und spezialisierte Pflegeinterventionen.
Vermittlung psychologischer und soziologischer Grundlagen zur Verständnis von Gesundheit, Krankheit, menschlichem Verhalten und gesellschaftlichen Faktoren in der Patientenbetreuung.
Klinisches Praktikum zur erweiterten Anwendung von Inhalten der Module 5.1-5.2 mit Fokus auf spezialisierte Pflegekontexte.
Vertiefung der Analyse und Bearbeitung komplexer Pflegesituationen mit speziellem Fokus auf Schnittstellen im Gesundheitssystem und Kontinuität der Versorgung.
Vermittlung von Konzepten der Gesundheit, Gesundheitsförderung und Prävention mit Fokus auf salutogenetische Ansätze und die Befähigung zur Eigenverantwortung in Gesundheitsfragen.
Vermittlung rechtlicher und sozialpolitischer Grundlagen relevanter Gesetze, Regelungen und Leistungsansprüche zur professionellen Unterstützung von zu pflegenden Menschen.
Erwerb von Kenntnissen und Fähigkeiten zur systematischen Koordination, Steuerung und Evaluierung komplexer Pflegeprozesse über multiprofessionelle Grenzen hinweg.
Klinisches Praktikum zur praktischen Anwendung von Case-Management-Ansätzen und Gesundheitsförderung in realen Pflegekontexten.
Analyse und Bearbeitung besonders komplexer Pflegesituationen mit Schwerpunkt auf spezifische Erkrankungsgruppen oder Lebenslagen.
Vertiefung der Bearbeitung komplexer Pflegesituationen mit erweiterten multiprofessionellen und systemischen Perspektiven.
Analyse spezialisierter Pflegekontexte und deren Besonderheiten mit Fokus auf seltene Erkrankungen oder spezielle Versorgungssettings.
Vertiefung und Spezialisierung heilkundlicher Tätigkeiten in den Fachgebieten Diabetes mellitus Typ 2 und chronische Wunden einschließlich praktischer Anwendungstraining.
Eigenständige wissenschaftliche Bearbeitung einer pflegerelevanten Forschungsfrage mit Nachweis der Fähigkeit zur wissenschaftlichen Auseinandersetzung und Problemlösung.
Intensives klinisches Praktikum zur umfassenden Anwendung aller erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten in anspruchsvollen Pflegekontexten.
Bearbeitung hochkomplexer Pflegesituationen mit umfassender multiprofessioneller Perspektive und systemischen Ansätzen.
Abschließende Vertiefung spezialisierter Pflegekontexte und deren spezifische Herausforderungen im multiprofessionellen Kontext.
Abschließendes klinisches Praktikum mit Schwerpunkt auf spezialisierte Pflegefelder und eigenständiger Pflegeverantwortung unter Anleitung.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Evidenzbasierte Pflege an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg ist als duales Studium konzipiert, das akademische Ausbildung und berufliche Praxis eng miteinander verzahnt. Studierende arbeiten während des Studiums in einer Pflegeeinrichtung oder Klinik und bringen diese Erfahrungen unmittelbar in die theoretischen Inhalte an der Universität ein.
Der Studiengang ist zulassungsfrei, setzt aber in der Regel einen Kooperationsvertrag mit einem Praxispartner voraus, wodurch die Zulassung faktisch an organisatorische statt an fachliche Hürden geknüpft ist.
Module wie Medizinische Grundlagen I vermitteln das notwendige naturwissenschaftlich-medizinische Fundament, um Krankheitsbilder und Behandlungswege zu verstehen. Grundlagen der Pflege I führt in pflegerische Konzepte, Prozesse und ethische Fragestellungen ein und bildet damit den fachlichen Kern des Studiums.
Ergänzt wird dies durch das Modul Wissenschaftliches Schreiben und Präsentieren, das die Fähigkeit stärkt, Studien zu lesen, Ergebnisse einzuordnen und pflegerische Entscheidungen nachvollziehbar zu dokumentieren – eine Kernkompetenz der evidenzbasierten Praxis.
Der Studiengang eignet sich für Menschen mit ausgeprägtem Interesse an Pflege, die zugleich eine wissenschaftliche Denkweise entwickeln möchten, statt sich ausschließlich auf praktische Routinen zu verlassen. Wichtig ist die Bereitschaft, parallel zum Studium in der Praxis zu arbeiten und beide Bereiche organisatorisch unter einen Hut zu bringen.
Auch für bereits examinierte Pflegekräfte, die ihre Praxis wissenschaftlich untermauern und sich beruflich weiterentwickeln wollen, bietet das duale Format an der Uni Halle einen praxisnahen Zugang zum akademischen Grad.
Absolvent:innen bewegen sich beruflich im Umfeld der Fachkrankenpflege und angrenzender Versorgungsbereiche, häufig mit erweiterten Aufgaben in Qualitätssicherung, Pflegeentwicklung oder Anleitung. Die Kombination aus akademischem Abschluss und klinischer Berufserfahrung verschafft einen Vorteil gegenüber rein praktisch ausgebildeten Fachkräften.
Der Bedarf an akademisch qualifizierten Pflegekräften, die Versorgungsprozesse mitgestalten und evidenzbasiert weiterentwickeln, wächst in Kliniken, Pflegeeinrichtungen und im ambulanten Sektor kontinuierlich.
Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg bietet mit ihrer medizinisch-wissenschaftlichen Ausrichtung ein Umfeld, in dem pflegewissenschaftliche Fragestellungen fundiert bearbeitet werden können. Der Studienort Halle liegt zentral in Mitteldeutschland mit guter Anbindung an Kliniken und Pflegeeinrichtungen der Region.
Das duale Format erfordert Organisationstalent, da Theorie- und Praxisphasen aufeinander abgestimmt werden müssen, bietet im Gegenzug aber finanzielle und berufliche Sicherheit während des gesamten Studiums.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Für diesen Studiengang liegt uns keine NC-Grenze vor. Im Studiengang-Match siehst du anhand deiner Note, wie gut du passt, alternativ direkt beim Anbieter prüfen.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der duale Aufbau des Studiengangs ebnet einen klaren Weg von der praktischen Pflegetätigkeit hin zu verantwortungsvollen, wissenschaftlich fundierten Positionen im Gesundheitswesen.
Branchenweite Marktorientierung für Berufe in der Fachkrankenpflege (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Wie sich der Beruf durch Digitalisierung und künstliche Intelligenz verändert, lässt sich bereits an heutigen Entwicklungen in der Pflegepraxis ablesen.
Künstliche Intelligenz verändert pflegerische Abläufe zunehmend, ersetzt aber die zwischenmenschliche Kernaufgabe der Pflege nicht.
Die Fähigkeit, Studien kritisch zu bewerten, wird gezielt im Modul Wissenschaftliches Schreiben und Präsentieren aufgebaut und im Modul Grundlagen der Pflege I unmittelbar auf pflegerische Praxis angewendet.
Sammle schon im Studium Praxis und verdiene dazu – Werkstudentenjobs und Praktika in Halle, ideal neben dem Präsenzstudium am Campus.
Stellen live aus der StudySmarter Jobbörse · laufend aktualisiert.
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Kurzprofil der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer sich für diesen dualen Studiengang entscheidet, sollte die Doppelbelastung aus Arbeit in der Praxiseinrichtung und universitärem Lernpensum realistisch einschätzen und frühzeitig einen passenden Praxispartner organisieren, da die Zulassungsfreiheit an der Universität nicht automatisch einen Praxisplatz garantiert.
Bedenke, dass der Studienerfolg im dualen Format stark von einem verlässlichen Praxispartner abhängt – ohne diesen lässt sich der Studiengang trotz Zulassungsfreiheit nicht antreten.
Nein, der Studiengang ist zulassungsfrei. Da es sich um ein duales Studium handelt, benötigst du in der Regel jedoch einen Kooperationsvertrag mit einer Praxiseinrichtung, um das Studium tatsächlich antreten zu können.
Theoriephasen an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg wechseln sich mit praktischen Einsatzzeiten bei deinem Praxispartner ab, sodass du parallel zum Studium bereits in der Pflege arbeitest und Berufserfahrung sammelst.
Spezifische Vorkenntnisse sind nicht zwingend erforderlich, da beide Module grundlegend angelegt sind. Hilfreich ist jedoch Interesse an Biologie, Gesundheitsthemen und praktischer Pflegetätigkeit.
Der B.Sc. in Evidenzbasierter Pflege qualifiziert für erweiterte Aufgaben in der Fachkrankenpflege, etwa in Pflegeentwicklung, Qualitätssicherung oder Anleitung, und bildet zugleich die Grundlage für weiterführende Masterstudiengänge.
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