Prävention, Inklusion und Rehabilitation (PIR) - (lehramtsbezogen) Master of Science an der Ludwig-Maximilians-Universität München
Der Masterstudiengang Prävention, Inklusion und Rehabilitation (PIR) an der LMU München verbindet lehramtsbezogene Inhalte mit sonderpädagogischer und inklusionsorientierter Ausrichtung für den schulischen Kontext.Über den Studiengang
Der lehramtsbezogene Masterstudiengang Prävention, Inklusion und Rehabilitation (PIR) an der LMU München richtet sich an Studierende, die pädagogisches Handeln im Kontext von Heterogenität, Förderbedarf und schulischer Inklusion vertiefen möchten. Der Studiengang schließt an ein vorangegangenes Lehramtsstudium an und bereitet gezielt auf die Anforderungen einer zunehmend inklusiv ausgerichteten Sekundarstufe vor.
Im Zentrum stehen Themen wie Präventionsarbeit im schulischen Alltag, sonderpädagogische Förderansätze und die Rehabilitation von Schülerinnen und Schülern mit besonderem Unterstützungsbedarf. Ergänzt wird dies durch fachdidaktische Module, etwa aus dem Bereich Musikdidaktik oder Katholische Religionslehre, die zeigen, wie inklusionspädagogisches Denken in konkrete Unterrichtsfächer eingebunden wird.
Als Universität mit langer Tradition in der Lehrerbildung bietet die LMU München ein Umfeld, in dem Theorie und schulpraktische Bezüge eng miteinander verzahnt werden – zulassungsfrei und in Vollzeit studierbar.
Curriculum & Module
30 Module · 120 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Katholische Religionslehre: Fachwissenschaftliches Basiswissen I
Katholische Religionslehre: Fachwissenschaftliches Basiswissen II
Fachdidaktik Evangelische Religionslehre I
Vertiefung der Mathematikdidaktik Grundschule II
Vertiefung Didaktik Gehörlosenpädagogik
Empirische Forschungsmethoden II
Grundlagen der Kunstpraxis II
Aufbaumodul Musikdidaktik
Katholische Religionslehre: Vertiefung Religionsdidaktik I
Katholische Religionslehre: Vertiefung Religionsdidaktik II
Fachdidaktik Evangelische Religionslehre II
Evangelische Religionslehre (EWS)
Katholische Religionslehre (EWS)
Philosophie (EWS)
Soziologie (EWS)
Volkskunde (EWS)
Intensivmodul Gehörlosenpädagogik
Intensivmodul Prävention, Inklusion und Rehabilitation bei Hörschädigung
Spezifische Fragen der Prävention, Inklusion und Rehabilitation bei Hörschädigung
Visuelle Kommunikation und Bezugswissenschaften
Empirische Forschungsmethoden III
Abschlussmodul
Didaktik und Methodik im Förderschwerpunkt Hören - Gehörlosenpädagogik
Spezifische didaktische Fragestellungen und Schwerpunkte aus dem Fachbereich Deutsch, dem bilingualen Unterricht sowie inklusive Beschulungskonzepte unter Einbezug der Deutschen Gebärdensprache werden herausgearbeitet und aufbereitet. Fallbeispiele, Übungen und Unterrichtsentwürfe ermöglichen den Bezug zur unterrichtlichen Praxis.
Empirische Forschungsmethoden I
Thema des Moduls sind die Validität von Untersuchungen als zentrales Qualitätskriterium von Forschung, das Design von Untersuchungen sowie Methoden und Standards der Stichprobenziehung, der Datenerhebung und der Messung von Kompetenzen und anderen individuellen und organisationalen Merkmalen.
Gestaltung von Bildungs- und Erziehungsprozessen in der Grundschule (Grundschulpädagogik und -didaktik)
Geschichte und Entwicklung der Grundschule, anschlussfähige Gestaltung von Bildungsprozessen, Schulanfang und Anfangsunterricht, Grundschule als Lern- und Erfahrungsraum sowie Persönlichkeits- und Lernentwicklung von Grundschulkindern werden behandelt.
Deutschdidaktik (Lehramt Grundschule - Didaktikfach)
Schulartspezifische fachdidaktische Kenntnisse in den Bereichen der Sprach-, Lese-, Literatur- und Mediendidaktik werden erweitert und Wissensbestände hinsichtlich zentraler deutschdidaktischer Forschungsdiskussionen vertieft.
Vertiefung der Mathematikdidaktik Grundschule I
Zentrale grundschulmathematische Themen wie die Notation von Zahlen im Stellenwertsystem, die Zahleigenschaft der Teilbarkeit und das adaptive Rechnen in allen Grundrechenarten werden mathematisch tiefgehend und didaktisch umfassend analysiert.
Psychologie II: Individuelle Voraussetzungen für Lernen (EWS)
Grundlegende Inhalte der Psychologie werden behandelt, einschließlich Differentielle und Persönlichkeitspsychologie, Entwicklungspsychologie des Kindes- und Jugendalters sowie Pädagogisch-psychologische Diagnostik und Evaluation.
Grundlagen der Kunstpraxis I
Theoretische und praktische Einführung in verschiedene Bereiche des räumlichen Gestaltens mit Grundkenntnissen in traditionell künstlerischen und medialen Arbeitstechniken und ihrer ästhetischen Anwendung.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Studiengang im Detail
Über den Studiengang
Prävention, Inklusion und Rehabilitation (PIR) ist ein lehramtsbezogener Masterstudiengang, der sich an der LMU München mit Fragen der schulischen Förderung und Inklusion auseinandersetzt. Er richtet sich an Personen, die bereits erste lehramtsbezogene Grundlagen erworben haben und diese um eine sonderpädagogisch-inklusive Perspektive erweitern wollen.
Die Verknüpfung von Präventionsarbeit, Inklusionsdidaktik und rehabilitativen Ansätzen macht den Studiengang zu einer spezialisierten Antwort auf die wachsende Bedeutung heterogener Lerngruppen im deutschen Schulsystem.
Studieninhalte
Die Studieninhalte kombinieren fachwissenschaftliche und fachdidaktische Module mit einem klaren Fokus auf Inklusion. Beispiele wie das Basismodul Musikdidaktik oder die Module Katholische Religionslehre: Fachwissenschaftliches Basiswissen I und II zeigen, dass Studierende ihr gewähltes Unterrichtsfach mit inklusionspädagogischen Konzepten verbinden.
Ergänzend werden Grundlagen der Prävention und Rehabilitation vermittelt, etwa im Umgang mit Lern- und Verhaltensschwierigkeiten sowie bei der Gestaltung barrierearmer Lernumgebungen.
Für wen passt das?
Der Studiengang eignet sich für angehende Lehrkräfte, die ein besonderes Interesse an inklusiver Pädagogik, Förderbedarfen und heterogenen Lerngruppen mitbringen. Wer bereits im Lehramtsstudium Berührungspunkte mit Sonderpädagogik hatte, findet hier eine konsequente Vertiefung.
Auch für Studierende, die perspektivisch an Schulen mit inklusivem Profil oder in Beratungs- und Unterstützungssystemen arbeiten möchten, ist der Studiengang eine passende Wahl.
Karriere & Arbeitsmarkt
Absolventinnen und Absolventen bewegen sich beruflich in Richtung schulischer Bildung, insbesondere im Bereich Lehrkräfte in der Sekundarstufe mit inklusionspädagogischem Schwerpunkt. Die Kombination aus Fachdidaktik und sonderpädagogischer Ausrichtung erweitert das berufliche Einsatzfeld über den klassischen Unterricht hinaus.
Denkbar sind neben dem klassischen Schuldienst auch Tätigkeiten in schulnahen Beratungsstellen oder inklusionsbezogenen Förderprojekten.
Hochschule & Format
Die LMU München bietet den Studiengang zulassungsfrei und in Vollzeit an, was einen direkten Einstieg ohne Aufnahmeverfahren ermöglicht. Der Studienort München bietet zudem ein großes Netzwerk an Schulen und Bildungseinrichtungen für praxisnahe Bezüge.
Als forschungsstarke Universität verbindet die LMU wissenschaftliche Fundierung mit einem klaren Bezug zur schulischen Praxis.
Zulassung & Zugangswege
Deine Zulassungschancen
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.
Kosten & Finanzierung
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Deine Jobgarantie mit StudySmarter
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
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Karriere & Gehalt
Der lehramtsbezogene Fokus auf Prävention, Inklusion und Rehabilitation eröffnet Perspektiven im schulischen Bildungswesen mit besonderem Blick auf Heterogenität.
- Berufseinstieg im SchuldienstErste Praxiserfahrung als Lehrkraft mit inklusionspädagogischem Schwerpunkt in der Sekundarstufe · 0 bis 2 Jahre
- Fachlehrkraft mit FörderschwerpunktVertiefte Übernahme von Aufgaben in Inklusion, Prävention und individueller Förderung · 2 bis 5 Jahre
- Koordination inklusiver AngeboteMitverantwortung für Förderkonzepte und Zusammenarbeit mit Beratungsstellen an der Schule · 5 bis 8 Jahre
- Leitungsfunktion im Bereich InklusionVerantwortung für schulweite Inklusionsstrategien oder Leitungsaufgaben in Bildungseinrichtungen · 8 bis 12 Jahre
Gehaltsspanne nach Karrierephase
Branchenweite Marktorientierung für Lehrkräfte in der Sekundarstufe (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Arbeitsmarkt & Zukunft
Die Rolle von Lehrkräften mit inklusionspädagogischem Profil verändert sich durch neue Technologien, bleibt aber im Kern von menschlicher Beziehungsarbeit geprägt.
Wie KI den Beruf verändert
Auch im Bereich Prävention, Inklusion und Rehabilitation verändert der Einsatz digitaler Werkzeuge den schulischen Alltag spürbar.
KI nimmt dir ab
- Erstellung individualisierter Übungsmaterialien auf Basis von Lernstandsdaten
- Unterstützung bei der Dokumentation von Förderplänen
- Automatisierte Auswertung von Diagnoseinstrumenten
- Bereitstellung digitaler Lernpfade für unterschiedliche Leistungsniveaus
Menschlich gefragter denn je
- Empathischer Umgang mit individuellen Förderbedarfen
- Gestaltung vertrauensvoller Beziehungen zu Schülerinnen und Schülern
- Pädagogische Entscheidungen in komplexen, sensiblen Situationen
- Zusammenarbeit mit Eltern, Beratungsstellen und multiprofessionellen Teams
Kompetenzen aus Modulen wie dem Basismodul Musikdidaktik und den Modulen Katholische Religionslehre: Fachwissenschaftliches Basiswissen I und II verbinden Fachdidaktik direkt mit inklusionspädagogischen Fragestellungen.
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Die Hochschule im Profil
Kurzprofil der Ludwig-Maximilians-Universität München – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Ludwig-Maximilians-Universität München
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Was Studierende sagen
Das wird gelobt
- Klarer inklusionspädagogischer Schwerpunkt innerhalb eines lehramtsbezogenen Masters
- Verzahnung von Fachdidaktik und sonderpädagogischen Inhalten
- Zulassungsfreier Zugang an einer forschungsstarken Universität
Worauf du achten solltest
Da es sich um einen spezialisierten, lehramtsbezogenen Studiengang handelt, solltest du bereits Vorkenntnisse aus einem passenden Lehramtsstudium mitbringen und dir bewusst sein, dass der Fokus stark auf Inklusion und Förderpädagogik statt auf einem breiten Fächerkanon liegt.
Passt Prävention, Inklusion und Rehabilitation (PIR) - (lehramtsbezogen) zu dir?
Das solltest du mitbringen
- Du interessierst dich für inklusive Pädagogik und den Umgang mit heterogenen Lerngruppen.
- Du möchtest dein Lehramtsstudium um sonderpädagogische und präventive Inhalte erweitern.
- Du bringst bereits Grundlagenwissen aus einem lehramtsbezogenen Bachelor mit.
- Du kannst dir vorstellen, in Beratungs- oder Förderkontexten an Schulen tätig zu sein.
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Häufige Fragen
Ist der Studiengang PIR an der LMU München zulassungsfrei?
Ja, der Studiengang Prävention, Inklusion und Rehabilitation (PIR) an der LMU München ist zulassungsfrei, ein Numerus Clausus spielt für die Aufnahme keine Rolle.
Kann ich PIR direkt ohne vorheriges Lehramtsstudium beginnen?
Der Studiengang ist lehramtsbezogen konzipiert und baut auf entsprechenden Vorkenntnissen auf, weshalb ein passendes vorheriges Studium sinnvoll ist.
Welche Fächer kann ich mit PIR an der LMU München kombinieren?
Typische Module zeigen exemplarisch Kombinationen wie Musikdidaktik oder Katholische Religionslehre, die mit dem inklusionspädagogischen Schwerpunkt verknüpft werden.
Welche beruflichen Perspektiven bietet der Studiengang?
Absolventinnen und Absolventen arbeiten vor allem als Lehrkräfte in der Sekundarstufe mit besonderem Fokus auf Inklusion, Prävention und individuelle Förderung.
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