Basiskompetenz Orthodoxe Theologie
Methodische Fragen zur Abfassung schriftlicher Arbeiten und Einführung in fundamentale Begriffe der orthodoxen Theologie. Vermittlung von Schlüsselqualifikationen für ein erfolgreiches Studium.
Der Bachelorstudiengang Orthodoxe Theologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU München) verbindet die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit orthodoxer Glaubenslehre, Kirchengeschichte und biblischer Exegese mit dem Anspruch einer forschungsorientierten Universitätsausbildung. Das Fach ist an der LMU eingebettet in ein Umfeld theologischer und geisteswissenschaftlicher Fächer, was interdisziplinäres Arbeiten von Beginn an ermöglicht.
Der Studiengang ist zulassungsfrei und in Vollzeit studierbar, richtet sich also sowohl an Studierende mit konfessioneller Bindung an eine orthodoxe Kirche als auch an alle, die sich wissenschaftlich mit orthodoxer Theologie, Liturgie und Kirchengeschichte beschäftigen möchten. Der Abschluss B.Sc. bildet die Grundlage für weiterführende Studien oder den Einstieg in kirchliche, bildungsbezogene und kulturvermittelnde Tätigkeitsfelder.
10 Module · 60 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Methodische Fragen zur Abfassung schriftlicher Arbeiten und Einführung in fundamentale Begriffe der orthodoxen Theologie. Vermittlung von Schlüsselqualifikationen für ein erfolgreiches Studium.
Einführung in die Lektüre des Neuen Testaments anhand seiner handschriftlichen Überlieferung. Vermittlung von bibelkundlichem Wissen und ostkirchlicher Verstehensweise neutestamentlicher Texte.
Behandlung der wichtigsten Aspekte bei der Entstehung des Neuen Testaments und Einführung in zentrale Fragen einer neutestamentlichen Einleitung. Erarbeitung von Grundwissen über die Literaturgeschichte des Neuen Testaments.
Behandlung der Anfänge der Kirche und der Ausbreitung des Christentums in den ersten drei Jahrhunderten. Umfasst Kirchenverfassung, Kirchenamt, Verfolgungen und christliches Martyrium.
Behandlung des literarischen Schaffens der wichtigsten Kirchenväter von der apostolischen Zeit bis zum Beginn des 4. Jahrhunderts. Erschließung von Grundwissen über Leben, Werke und theologische Inhalte patristischer Autoren.
Einführung in Grundbegriffe ethischer Reflexion im Kontext christlicher Theologie. Klärung der Voraussetzungen und Entfaltung ethischer Reflexion mit Fokus auf christlich-morale Bildung.
Darlegung des Glaubens an Gott aus christlicher und speziell orthodoxer Perspektive. Vermittlung grundlegender Begriffe und Kategorien des Gottesglaubens in ökumenischer Aufgeschlossenheit.
Einführung in kirchenrechtliche Normen der Orthodoxie, Entwicklung der Beziehungen zwischen Staat und Kirche sowie ökumenische Theologie anhand offizieller Dialogtexte.
Überblick über Struktur und Kirchenverfassung der orthodoxen Kirchen der Gegenwart. Behandlung von Synodalorganen, Patriarchaten sowie grundlegenden Fragen zum kirchlichen Eherecht.
Kirchengeschichte zwischen dem 4. und 8. Jahrhundert mit Fokus auf Kirchenorganisation, Ausbreitung des Christentums, synodalen Strukturen und Geschichte sowie Theologie der ökumenischen Konzilien.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Orthodoxe Theologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU München) ist ein Studiengang, der Glaubenslehre, Liturgiewissenschaft und biblische Exegese aus der Perspektive der orthodoxen Kirchen wissenschaftlich erschließt. Die Einbettung in die LMU als forschungsstarke Universität bringt Zugang zu einem breiten geisteswissenschaftlichen Fächerspektrum mit sich.
Studierende setzen sich mit historischen, systematischen und praktischen Fragestellungen der Orthodoxie auseinander und lernen, Quellen kritisch zu lesen und theologisch einzuordnen.
Modul für Modul führt der Studiengang von grundlegenden Kompetenzen bis zu vertiefter Textarbeit. In Basiskompetenz Orthodoxe Theologie werden methodische und inhaltliche Grundlagen gelegt, während Einführung in das Neue Testament I und Einführung in das Neue Testament II den Umgang mit biblischen Texten in ihrer historischen und theologischen Tiefe vermitteln.
Ergänzt wird dies durch Auseinandersetzung mit Kirchengeschichte, Patristik und liturgischen Traditionen, sodass ein Bogen von der Antike bis zu gegenwärtigen Fragestellungen orthodoxer Theologie entsteht.
Der Studiengang eignet sich für Menschen mit Interesse an Religion, Sprache und Geschichte, die bereit sind, sich intensiv mit Texten in Originalsprachen und komplexen theologischen Konzepten zu beschäftigen. Eine gewisse Nähe zur orthodoxen Tradition ist hilfreich, aber nicht zwingend Voraussetzung.
Wer gerne liest, diskutiert und unterschiedliche Perspektiven auf Glauben und Gesellschaft einordnet, findet hier ein passendes Umfeld.
Absolventinnen und Absolventen finden Anschluss an kirchliche, bildungsbezogene und kulturvermittelnde Berufsfelder, etwa im Bereich der Orthodoxe Theologie-Fachkräfte. Auch wissenschaftliche Weiterqualifikation ist ein naheliegender Weg.
Die Einsatzfelder reichen von Gemeindearbeit über Bildungseinrichtungen bis hin zu interreligiösem und kulturellem Dialog.
Als Universität mit Sitz in München bietet die LMU München ein forschungsnahes Studienumfeld mit Zugang zu umfangreichen Bibliotheksbeständen und interdisziplinären Kontakten. Das Vollzeitformat ermöglicht kontinuierliches, strukturiertes Arbeiten an den theologischen Inhalten.
Die zulassungsfreie Aufnahme erleichtert den Einstieg für Interessierte unterschiedlicher Vorbildung.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Studiengang öffnet Wege in kirchliche, bildungsbezogene und kulturvermittelnde Tätigkeitsfelder rund um die orthodoxe Theologie.
Branchenweite Marktorientierung für Orthodoxe Theologie-Profile (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Wie sich Berufe rund um Orthodoxe Theologie-Fachkräfte durch Technologie verändern, lässt sich bereits in Ansätzen erkennen.
KI-Systeme verändern auch geisteswissenschaftliche und kirchliche Arbeitsfelder, wenn auch langsamer als in stark technischen Berufen.
Wer sich in Einführung in das Neue Testament I und Einführung in das Neue Testament II intensiv mit Textanalyse beschäftigt, erwirbt Kompetenzen, die auch in wissenschaftlicher Recherche und Bildungsarbeit gefragt sind.
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Kurzprofil der Ludwig-Maximilians-Universität München – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer sich für diesen Studiengang entscheidet, sollte Bereitschaft zu intensiver Textarbeit und gegebenenfalls zum Erlernen zusätzlicher Sprachen mitbringen, da theologische Quellenarbeit oft über das reine Deutschstudium hinausgeht.
Nein, der Studiengang ist zulassungsfrei, sodass eine Einschreibung ohne Auswahlverfahren möglich ist.
Eine solche Bindung ist hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich – der Studiengang steht allen offen, die sich wissenschaftlich mit orthodoxer Theologie beschäftigen möchten.
Neben Deutsch als Studiensprache ist die Bereitschaft hilfreich, sich mit Quellensprachen wie Griechisch oder Kirchenslawisch auseinanderzusetzen, da zentrale Texte oft in diesen Sprachen vorliegen.
Absolventinnen und Absolventen finden Anschluss an kirchliche, bildungsbezogene und kulturvermittelnde Tätigkeitsfelder, etwa im Bereich der Orthodoxe Theologie-Fachkräfte, sowie an weiterführende wissenschaftliche Qualifizierung.
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