Mensch-Computer-Interaktion Master of Science an der Ludwig-Maximilians-Universität München
Der Masterstudiengang Mensch-Computer-Interaktion an der LMU München verbindet Informatik, Design und Nutzerforschung zu einem forschungsnahen Vollzeitstudium mit dem Abschluss M.Sc.Über den Studiengang
Der Studiengang Mensch-Computer-Interaktion an der Ludwig-Maximilians-Universität München richtet sich an Studierende, die verstehen wollen, wie Menschen mit digitalen Systemen interagieren und wie sich diese Interaktion gezielt gestalten lässt. Im Zentrum stehen Fragen der Nutzerfreundlichkeit, der Interaktionsgestaltung und der empirischen Evaluation von Software- und Hardwarelösungen.
Die LMU München verankert den Studiengang in ihrer Informatik-Fakultät, wodurch technische Tiefe mit gestalterischen und nutzerzentrierten Perspektiven kombiniert wird. Studierende arbeiten in Projekten und Workshops praxisnah an konkreten Interaktionsproblemen und wenden dabei aktuelle Methoden aus Forschung und Entwicklung an.
Da der Studiengang zulassungsfrei ist, steht er grundsätzlich allen Bewerberinnen und Bewerbern mit passendem fachlichem Hintergrund offen, was den Einstieg erleichtert, ohne die inhaltlichen Anforderungen zu senken.
Curriculum & Module
30 Module · 120 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Vertiefende Themen der Informatik für Master I
Vertiefende Themen der Informatik für Master II
Vertiefende Themen der Informatik für Master III
IT-Sicherheit
Intelligent User Interfaces
Big Data Management and Analytics
Deep Learning and Artificial Intelligence
Foundations of Machine Learning
Data Mining Algorithms I
Technology-Enhanced Learning
Höhere Programmiersprachen
Advanced Web Technologies
Design-Workshop II
Vertiefung persönliche und soziale Kompetenz
Fortgeschrittene Themen der Informatik II (Masterpraktikum)
Vertiefende Themen der Informatik für Master IV
Vertiefende Themen der Informatik für Master V
Vertiefende Themen der Informatik für Master VI
Informationsvisualisierung
Abschlussmodul
Wissenschaftliches Arbeiten und Lehren
Einführung in Wissenschaftstheorie und praktische Erfahrung im wissenschaftlichen Arbeiten mit Fokus auf Forschungsprozesse, statistische Verfahren und Wissenschaftskommunikation.
Ausgewählte Themen der Informatik (Masterseminar)
Seminar zu aktuellen Themen aus Forschungsschwerpunkten der Informatik mit Hausarbeit und Vortrag zur Einübung von selbständiger Erarbeitung und Präsentationstechniken.
Mensch-Maschine-Interaktion II
Fortgeschrittene Techniken und Methoden der menschzentrierten Gestaltung von Interaktionstechniken und Benutzungsschnittstellen für spezielle Anwendungsgebiete mit praktischen Fähigkeiten in Prototypenerstellung und Evaluation.
Fortgeschrittene Themen der Informatik I (Masterpraktikum)
Praktikum zur Heranführung an aktuelle Forschungsgebiete der Informatik durch individuelle oder Gruppenprojekte mit regelmäßiger Betreuung und eigenständiger Problemlösung.
Artificial Intelligence for Games
Aufbau von Computerspielen und Simulationsumgebungen mit autonomen Agenten, Reinforcement Learning, Multi-Agenten-Problemstellungen und Analyse von Spielerverhalten.
E-Assessment and Learning Analytics
Technologien für Vorbereitung, Durchführung und Auswertung von Leistungsbewertungen sowie Messung und Analyse von Daten über Lernende und Lehrsysteme zur Optimierung von Lehre und Lernen.
Methoden des Software Engineering
Disziplin der ingenieurmäßigen Herstellung großer Softwaresysteme mit Methoden, Verfahren und Werkzeugen zur Entwicklung, zum Betrieb und zur Wartung von Software.
Advanced Machine Learning
Vertiefung und Ergänzung von Inhalten des überwachten Lernens mit ordinaler Klassifikation, aktivem Lernen, selbstüberwachtem Lernen, Online-Lernen und Reinforcement Learning.
Data Mining Algorithms II
Fortgeschrittene Methoden zur Wissensentdeckung in Datenbanken für hochdimensionale Daten, Graphen, Netzwerkdaten, Multimediadaten und Datenströme.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Studiengang im Detail
Über den Studiengang
Mensch-Computer-Interaktion an der LMU München ist als forschungsorientierter Masterstudiengang konzipiert, der Informatikwissen mit Designkompetenz und empirischer Methodik verzahnt. Die Nähe zur Informatik-Fakultät sorgt für eine solide technische Basis, während die Auseinandersetzung mit Nutzerverhalten und Interaktionsdesign den gestalterischen Kern des Fachs bildet.
Studierende setzen sich mit aktuellen Entwicklungen der Interaktionsgestaltung auseinander, etwa im Bereich mobiler Anwendungen, adaptiver Systeme oder neuer Eingabemodalitäten, und lernen, diese kritisch zu bewerten sowie eigenständig weiterzuentwickeln.
Studieninhalte
Zentrale Bausteine des Curriculums sind praxisnahe Design-Workshops, in denen Studierende eigene Interaktionskonzepte entwickeln, testen und iterativ verbessern. Ergänzt wird dies durch vertiefende Themen der Informatik, die technisches Spezialwissen in Bereichen wie Systementwicklung, Algorithmik oder Softwarearchitektur vermitteln.
Die Kombination aus gestalterischen Projekten und vertiefter Informatikausbildung ermöglicht es, sowohl konzeptionell als auch technisch fundiert an Mensch-Computer-Interaktion heranzugehen.
Für wen passt das?
Der Studiengang eignet sich für Personen mit einem Bachelorabschluss in Informatik oder einem verwandten Fach, die Interesse an Nutzerforschung, Interaktionsdesign und der Gestaltung digitaler Produkte mitbringen. Freude an interdisziplinärem Arbeiten zwischen Technik und Gestaltung ist von Vorteil.
Auch wer bereits erste Erfahrungen mit Softwareentwicklung oder UX-Themen gesammelt hat und diese wissenschaftlich vertiefen möchte, findet hier ein passendes Umfeld.
Karriere & Arbeitsmarkt
Absolventinnen und Absolventen arbeiten häufig als Mensch-Computer-Interaktion-Fachkräfte in Unternehmen, die digitale Produkte entwickeln, etwa in der Softwarebranche, bei Technologieunternehmen oder in Forschungsabteilungen größerer Konzerne.
Die erworbenen Kompetenzen in Nutzerforschung, Interaktionsdesign und technischer Umsetzung sind branchenübergreifend gefragt, da digitale Produkte zunehmend nutzerzentriert gestaltet werden müssen.
Hochschule & Format
Als staatliche Universität mit langer Forschungstradition bietet die LMU München ein akademisch geprägtes Umfeld mit engem Bezug zur Informatikforschung. Das Vollzeitformat in München ermöglicht eine intensive Auseinandersetzung mit den Studieninhalten.
Die Einbettung in die Münchner Hochschul- und Forschungslandschaft eröffnet zudem Kontakte zu anderen technologieorientierten Institutionen und Unternehmen der Region.
Zulassung & Zugangswege
Deine Zulassungschancen
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.
Kosten & Finanzierung
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Deine Jobgarantie mit StudySmarter
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
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Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Karriere & Gehalt
Der Studiengang öffnet Wege in verschiedene Rollen rund um Interaktionsgestaltung und Nutzerforschung.
- Junior UX/HCI-Mitarbeiter:inUnterstützung bei Nutzertests, Prototyping und einfachen Interaktionsdesign-Aufgaben · 0 bis 2 Jahre
- HCI-Spezialist:in / UX Researchereigenständige Konzeption und Durchführung von Nutzerstudien sowie Interaktionsdesign · 2 bis 5 Jahre
- Senior UX/HCI-Expert:inVerantwortung für komplexe Projekte und methodische Weiterentwicklung im Team · 5 bis 8 Jahre
- Lead UX/HCI-Manager:instrategische Leitung von Interaktionsdesign- und Forschungsteams · ab 8 Jahren
Gehaltsspanne nach Karrierephase
Branchenweite Marktorientierung für Mensch-Computer-Interaktion-Profile (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Arbeitsmarkt & Zukunft
Die Rolle von KI verändert auch das Berufsbild in der Mensch-Computer-Interaktion spürbar.
Wie KI den Beruf verändert
Automatisierung übernimmt zunehmend Routineaufgaben, während gestalterische und empathische Fähigkeiten weiter gefragt sind.
KI nimmt dir ab
- automatisierte Auswertung von Nutzerdaten und Klickpfaden
- KI-gestützte Erstellung erster Interface-Prototypen
- automatisiertes Testen von Interaktionsvarianten (A/B-Tests)
Menschlich gefragter denn je
- Empathisches Verständnis für Nutzerbedürfnisse und Kontexte
- kreative Konzeption neuartiger Interaktionsformen
- ethische Bewertung von Designentscheidungen
- Kommunikation zwischen technischen und gestalterischen Teams
Kompetenzen in praktischer Interaktionsgestaltung werden gezielt im Design-Workshop I aufgebaut, während technisches Vertiefungswissen in Vertiefende Themen der Informatik für Master I und II vermittelt wird.
Arbeiten neben dem Studium
Sammle schon im Studium Praxis und verdiene dazu – Werkstudentenjobs und Praktika in München, ideal neben dem Präsenzstudium am Campus.
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Tools & Rechner
Kostenlose StudySmarter-Tools für Finanzierung, Karriere und Bewerbung – direkt einsatzbereit.
Die Hochschule im Profil
Kurzprofil der Ludwig-Maximilians-Universität München – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Ludwig-Maximilians-Universität München
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Was Studierende sagen
Das wird gelobt
- Enge Verzahnung von Informatik und Interaktionsdesign
- forschungsnahes, praxisorientiertes Studienformat mit Design-Workshops
- Einbettung in die etablierte Informatik-Fakultät der LMU München
Worauf du achten solltest
Wer wenig Vorerfahrung mit Informatik-Grundlagen mitbringt, sollte sich auf anspruchsvolle technische Vertiefungsmodule einstellen, die neben den gestalterischen Inhalten ein solides Fundament voraussetzen.
Passt Mensch-Computer-Interaktion zu dir?
Das solltest du mitbringen
- Du interessierst dich für die Schnittstelle zwischen Technik, Design und Nutzerverhalten.
- Du bringst ein Informatik-Bachelorstudium oder vergleichbare Vorkenntnisse mit.
- Du möchtest praxisnah in Design-Workshops eigene Interaktionskonzepte entwickeln.
- Du willst wissenschaftlich fundiert an Fragen der Nutzerfreundlichkeit arbeiten.
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Häufige Fragen
Ist der Studiengang Mensch-Computer-Interaktion an der LMU München zulassungsbeschränkt?
Nein, der Studiengang ist zulassungsfrei, das heißt, es gibt keine Zulassungsbeschränkung wie einen Numerus clausus, dennoch sollten fachliche Voraussetzungen wie ein Informatik-nahes Bachelorstudium erfüllt sein.
Welche Vorkenntnisse sollte ich für das Studium mitbringen?
Grundkenntnisse der Informatik sind hilfreich, da vertiefende Module wie Vertiefende Themen der Informatik für Master I und II auf einem soliden technischen Fundament aufbauen.
Wie praxisnah ist der Studiengang gestaltet?
Durch Formate wie den Design-Workshop I arbeiten Studierende von Beginn an praxisorientiert an eigenen Interaktionskonzepten und wenden theoretisches Wissen direkt an.
Welche beruflichen Perspektiven eröffnet der Abschluss?
Absolventinnen und Absolventen finden häufig Positionen als Mensch-Computer-Interaktion-Fachkräfte in Unternehmen, die digitale Produkte nutzerzentriert gestalten, etwa in der Softwareentwicklung oder in Forschungsabteilungen.
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