Experimentalphysik Bachelor of Science an der Ludwig-Maximilians-Universität München
Der Bachelor Experimentalphysik an der LMU München verbindet fundierte Theorie mit intensiver Laborarbeit und bereitet auf eine forschungsnahe Karriere in Wissenschaft und Industrie vor.Über den Studiengang
Der Studiengang Experimentalphysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München richtet sich an alle, die physikalische Phänomene nicht nur berechnen, sondern selbst im Labor untersuchen wollen. Im Zentrum steht die enge Verzahnung von theoretischer Grundlagenbildung und praktischer Messkunst, wie sie etwa im Physikalischen Fortgeschrittenenpraktikum I vermittelt wird.
Als Vollzeitstudium in München zugelassen, ist der Studiengang zulassungsfrei, sodass der Zugang unkompliziert möglich ist. Die LMU als traditionsreiche Volluniversität bietet dabei ein breites Umfeld aus Forschungseinrichtungen und interdisziplinären Kontakten, die das Physikstudium ergänzen.
Neben den fachlichen Inhalten legt der Studiengang mit den Modulen Schlüsselqualifikationen I und II Wert auf überfachliche Kompetenzen, die für den späteren Berufseinstieg ebenso wichtig sind wie physikalisches Fachwissen.
Curriculum & Module
42 Module · 180 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Schlüsselqualifikationen I
Schlüsselqualifikationen II
Moderne Fremdsprachen
Experimentalphysik V: Kern- und Teilchenphysik
Experimentalphysik VI: Festkörperphysik
Theoretische Physik IV: Statistische Physik
Einführung in die Forschung der experimentellen Physik
Einblicke in aktuelle Forschungsfelder der experimentellen Physik
Einführung in die Forschung der theoretischen Physik
Einblicke in aktuelle Forschungsfelder der theoretischen Physik
Einführung in die Informatik: Programmierung und Softwareentwicklung
Einführung in die Künstliche Intelligenz I
Allgemeine und Anorganische Chemie für Studierende der Physik und Nebenfachstudierende
Physikalisches Projektpraktikum
Physikalisches Fortgeschrittenenpraktikum II
Abschlussmodul
Grundlegende Forschungskonzepte der experimentellen Physik
Aktuelle Forschungsdesigns der experimentellen Physik
Spezielle Forschungsansätze der experimentellen Physik
Grundlegende Forschungskonzepte der theoretischen Physik
Aktuelle Forschungsdesigns der theoretischen Physik
Spezielle Forschungsansätze der theoretischen Physik
Einführung in die Künstliche Intelligenz II
Diskussion aktueller Forschungsfragen der experimentellen Physik
Diskussion aktueller Forschungsfragen der theoretischen Physik
Präsentation exemplarischer Themen der experimentellen Physik
Präsentation exemplarischer Themen der theoretischen Physik
Experimentalphysik I: Mechanik
Konzepte und experimentelle Methoden in Mechanik: Newtonsche Mechanik, Schwingungen und Wellen, Bewegung starrer Körper, Mechanik deformierbarer Körper, Hydrostatik, Hydrodynamik, spezielle Relativitätstheorie.
Rechenmethoden der theoretischen Physik
Bereitstellung von in der Theoretischen Physik benötigten Rechenmethoden: Komplexe Zahlen, Vektoranalysis, Koordinatentransformationen, Matrizen, Eigenwertprobleme, Differentiation und Integration, Distributionen, Fourier-Analysis, Differentialgleichungen, Integralsätze.
Mathematik I: Lineare Algebra
Mathematische Konzepte und Methoden der Linearen Algebra für Studierende der Physik: Grundbegriffe der linearen Algebra, Vektorräume, lineare Abbildungen, Matrizen und Determinanten, Eigenwerte und Eigenvektoren, Diagonalisierung von Matrizen und Hauptachsentransformation.
Physikalisches Grundpraktikum
Praktische Versuche insbesondere zu den Bereichen Mechanik sowie Wärmelehre und Elektromagnetismus zur Überprüfung von physikalischen Gesetzmäßigkeiten.
Experimentalphysik II: Wärme und Elektromagnetismus
Konzepte und experimentelle Methoden in Wärme und Elektromagnetismus: Kinetische Gastheorie, Hauptsätze der Thermodynamik, Transportvorgänge, Elektrostatik, Magnetismus, Wechselströme, Maxwellsche Gleichungen.
Theoretische Physik I: Theoretische Mechanik
Konzepte und theoretische Methoden der Mechanik: Physikalische Grundlagen der Mechanik, Newtonsche, Langrangische und Hamiltonsche Formulierungen der Mechanik und deren Anwendung auf mechanische Probleme.
Mathematik II: Analysis I
Mathematische Konzepte und Methoden der Analysis für Studierende der Physik: Folgen und Reihen, Grenzwerte, Grundbegriffe der Differential- und Integralrechnung von Funktionen einer und mehrerer Veränderlicher, Kurven-, Flächen- und Volumenintegrale, Integralsätze.
Experimentalphysik III: Elektromagnetische Wellen und Optik
Konzepte und experimentelle Methoden in der Optik: Elektromagnetische Wellen, geometrische Optik, Reflexion und Transmission, Absorption, Polarisation, Wellenoptik, Fourier-Optik, Beugung und Interferenz, Anwendungen.
Theoretische Physik II: Quantenmechanik
Konzepte und theoretische Methoden der Quantenmechanik: Physikalische Grundlagen der Quantenmechanik, mathematische Darstellungen, Schrödinger-, Heisenberg- und Wechselwirkungsbild, Bahndrehimpuls und Spin, Anwendungen auf quantale Systeme.
Mathematik III: Analysis II
Mathematische Konzepte und Methoden der Analysis für Studierende der Physik: Lineare und nichtlineare Differentialgleichungen, Funktionentheorie, insbesondere Residuensatz, Integraltransformationen.
Programmieren für Studierende der Physik
Grundlegende Konzepte von Programmiersprachen, Verständnis des Ablaufs von Programmen, Erstellen kleiner Programme.
Experimentalphysik IV: Atom- und Molekülphysik
Konzepte und experimentelle Methoden der Atom- und Molekülphysik: Plancksche Strahlung, Bohr-Sommerfeldsche Quantenmechanik, H-Atom, Mehrelektronenatome, Atome in äußeren Feldern, Spektroskopie, Röntgenstrahlen, Molekülphysik.
Theoretische Physik III: Elektrodynamik
Konzepte und theoretische Methoden der Elektrodynamik: Physikalische Grundlagen der Elektrodynamik, Maxwellsche Gleichungen, statische, stationäre und quasistationäre Probleme, elektromagnetische Strahlung, kovariante Formulierung, Elektrodynamik in Materie.
Numerische Methoden und Datenanalyse in der Physik
Numerische Mathematik und Methoden der Datenanalyse mit möglichen Themen wie Interpolation und Approximation.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Studiengang im Detail
Über den Studiengang
Die Experimentalphysik an der LMU München bildet Studierende darin aus, physikalische Gesetzmäßigkeiten durch eigene Experimente zu erschließen statt sie nur theoretisch nachzuvollziehen. Der Studiengang ist als klassisches Vollzeitstudium angelegt und führt zum Bachelor of Science.
Die Zulassung erfolgt zulassungsfrei, was den Einstieg erleichtert, ohne dass dadurch das fachliche Niveau sinkt – die inhaltlichen Anforderungen bleiben anspruchsvoll und setzen Interesse an Mathematik und analytischem Denken voraus.
Studieninhalte
Praktische Laborarbeit nimmt im Curriculum einen zentralen Platz ein, etwa im Physikalischen Fortgeschrittenenpraktikum I, in dem komplexere Experimente eigenständig geplant, durchgeführt und ausgewertet werden. Dies schult sowohl den Umgang mit Messgeräten als auch die wissenschaftliche Dokumentation von Ergebnissen.
Ergänzt wird die Fachausbildung durch die Module Schlüsselqualifikationen I und II, die kommunikative, methodische und organisatorische Fähigkeiten vermitteln – Kompetenzen, die im späteren Berufsleben, etwa bei der Präsentation von Forschungsergebnissen, gefragt sind.
Für wen passt das?
Wer gerne experimentiert, präzise arbeitet und auch bei komplexen Messreihen nicht die Geduld verliert, findet in diesem Studiengang ein passendes Umfeld. Ein solides mathematisches Verständnis und Freude an logischem Denken sind hilfreich, um den theoretischen Unterbau der Experimente zu verstehen.
Auch Studieninteressierte, die noch unsicher sind, ob sie später eher in die Forschung oder in die angewandte Industriephysik gehen möchten, profitieren von der breiten experimentellen Grundausbildung, die viele Wege offenhält.
Karriere & Arbeitsmarkt
Absolventinnen und Absolventen der Experimentalphysik sind in den Berufen der Physik gemäß Klassifikation der Berufe breit einsetzbar, von der akademischen Forschung bis zur Industrie. Die im Studium erworbene Laborerfahrung ist besonders für technologienahe Branchen relevant, in denen Messtechnik und Datenauswertung eine Rolle spielen.
Der Bachelorabschluss eröffnet dabei sowohl den direkten Berufseinstieg als auch die Möglichkeit, mit einem Masterstudium fachlich zu vertiefen und sich stärker zu spezialisieren.
Hochschule & Format
Die LMU München bietet als große Universität ein Umfeld mit etablierter physikalischer Forschung und entsprechender Laborausstattung, was besonders für einen experimentell ausgerichteten Studiengang von Vorteil ist.
Das Vollzeitformat in München erlaubt eine kontinuierliche Auseinandersetzung mit dem Stoff und ermöglicht eine enge Anbindung an Praktika und Lehrveranstaltungen vor Ort.
Zulassung & Zugangswege
Deine Zulassungschancen
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.
Kosten & Finanzierung
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Deine Jobgarantie mit StudySmarter
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Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Karriere & Gehalt
Der Bachelor Experimentalphysik öffnet Türen in verschiedene physiknahe Tätigkeitsfelder, die sich mit wachsender Erfahrung deutlich ausdifferenzieren.
- Einstieg als physikalische FachkraftErste Tätigkeiten in Laboren, Messtechnik oder als wissenschaftliche Hilfskraft, oft begleitend zum weiteren Studium · 0 bis 2 Jahre
- Fachlich vertiefte MitarbeitÜbernahme eigenständiger Experimentreihen oder Projektaufgaben in Forschung oder Industrie · 2 bis 5 Jahre
- Projekt- oder TeamverantwortungKoordination kleinerer Forschungs- oder Entwicklungsprojekte, oft parallel zu weiterführender Qualifikation wie einer Promotion · 5 bis 8 Jahre
- Leitung von Forschungsgruppen oder FachbereichenVerantwortung für Forschungsstrategie, Personal und größere Projekte in Wissenschaft oder Industrie · 8 bis 15 Jahre
Gehaltsspanne nach Karrierephase
Branchenweite Marktorientierung für Berufe in der Physik (o.S.) (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Arbeitsmarkt & Zukunft
Wie sich der Berufsalltag von Physikerinnen und Physikern durch neue Technologien verändert, lässt sich bereits heute in Grundzügen abschätzen.
Wie KI den Beruf verändert
Auch in der Experimentalphysik verändert Künstliche Intelligenz zunehmend, wie Daten erhoben und ausgewertet werden.
KI nimmt dir ab
- Automatisierte Auswertung großer Messdatenmengen
- Erkennung von Mustern und Anomalien in experimentellen Datensätzen
- Steuerung und Kalibrierung von Messgeräten durch smarte Systeme
- Erstellung von Standardauswertungen und Berichten
Menschlich gefragter denn je
- Konzeption und Design neuer Experimente
- Kritische Interpretation unerwarteter Messergebnisse
- Kreative Problemlösung bei technischen Herausforderungen im Labor
- Kommunikation von Forschungsergebnissen an Fachpublikum und Öffentlichkeit
Die im Physikalischen Fortgeschrittenenpraktikum I erlernte experimentelle Sorgfalt bildet die Basis für den späteren Umgang mit komplexen Messsystemen im Beruf.
Arbeiten neben dem Studium
Sammle schon im Studium Praxis und verdiene dazu – Werkstudentenjobs und Praktika in München, ideal neben dem Präsenzstudium am Campus.
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Tools & Rechner
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Die Hochschule im Profil
Kurzprofil der Ludwig-Maximilians-Universität München – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Ludwig-Maximilians-Universität München
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Was Studierende sagen
Das wird gelobt
- Enge Verzahnung von Theorie und praktischer Laborarbeit
- Zulassungsfreier Zugang erleichtert den Studienstart
- Forschungsstarkes Umfeld einer renommierten Universität
Worauf du achten solltest
Wer sich für diesen Studiengang entscheidet, sollte sich auf einen hohen mathematischen Anteil und zeitintensive Laborpraktika einstellen, da experimentelle Genauigkeit und theoretisches Verständnis gleichermaßen gefordert sind.
Passt Experimentalphysik zu dir?
Das solltest du mitbringen
- Du arbeitest gerne präzise und ausdauernd an Experimenten.
- Mathematische Zusammenhänge bereiten dir keine Schwierigkeiten oder wecken dein Interesse.
- Du willst später sowohl in der Forschung als auch in der Industrie Optionen offenhalten.
- Ein zulassungsfreier Studienstart an einer großen Universität ist dir wichtig.
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Häufige Fragen
Ist der Bachelor Experimentalphysik an der LMU München zulassungsbeschränkt?
Nein, der Studiengang ist zulassungsfrei, sodass keine Auswahlgrenze den Zugang einschränkt.
Wie praxisnah ist das Studium?
Sehr praxisnah: Module wie das Physikalische Fortgeschrittenenpraktikum I sorgen dafür, dass eigenständiges Experimentieren früh Teil des Studienalltags wird.
Welche Berufe kann ich nach dem Abschluss ergreifen?
Der Abschluss qualifiziert für die Berufe in der Physik laut Klassifikation der Berufe, die von Forschung über Messtechnik bis zur Industrie reichen.
Werden auch überfachliche Kompetenzen vermittelt?
Ja, die Module Schlüsselqualifikationen I und II ergänzen die fachliche Ausbildung um kommunikative und methodische Fähigkeiten.
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