Basismodul Einführung in die Empirische Kulturwissenschaft und Europäische Ethnologie
Überblick über das Selbstverständnis und die grundlegenden Ansätze sowie Einblick in die Wissenschafts-, Theorien-, Methoden- und Sozialgeschichte des Faches.
Der Studiengang Empirische Kulturwissenschaft und Europäische Ethnologie an der LMU München richtet sich an alle, die verstehen wollen, wie Kultur im Alltag entsteht, verhandelt und verändert wird. Statt sich auf ferne Gesellschaften zu konzentrieren, blickt das Fach auf die eigene Lebenswelt: Arbeit, Migration, Konsum, Medien, Feste und Rituale werden als Forschungsgegenstände ernst genommen.
Im Zentrum steht die empirische Arbeit vor Ort: Interviews führen, teilnehmend beobachten, Quellen und Objekte auswerten. Diese Praxisnähe unterscheidet das Fach von rein theoretischen Kulturwissenschaften und macht es zu einer Ausbildung, die Feldforschung und akademisches Denken gleichermaßen schult.
Als B.Sc.-Studiengang mit zulassungsfreiem Zugang bietet die LMU München einen niedrigschwelligen Einstieg in ein Fach, das trotzdem hohe Ansprüche an eigenständiges wissenschaftliches Arbeiten stellt.
14 Module · 180 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Überblick über das Selbstverständnis und die grundlegenden Ansätze sowie Einblick in die Wissenschafts-, Theorien-, Methoden- und Sozialgeschichte des Faches.
Vermittlung der theoretischen Hintergründe des erweiterten Kulturbegriffs in ihrer historischen Entwicklung und Erlernen der wichtigsten theoretischen Ansätze des Faches.
Einführung in die fachspezifische empirische und historisch-archivalische Methodik, um alltagskulturelle Phänomene ethnographisch beschreiben zu können.
Einführung in zentrale Fragestellungen, Forschungskonzepte und Theorien des Themenkomplexes Wirtschaft und Gesellschaft mit kritischem kulturwissenschaftlichen Umgang.
Einführung in zentrale Fragestellungen, Forschungskonzepte und Theorien des Themenkomplexes Wirtschaft und Gesellschaft mit kritischem kulturwissenschaftlichen Umgang.
Einführung in zentrale Fragestellungen, Forschungskonzepte und Theorien des Themenkomplexes Region, Nation und Europa mit kritischem kulturwissenschaftlichen Umgang.
Einführung in zentrale Fragestellungen, Forschungskonzepte und Theorien des Themenkomplexes Region, Nation und Europa mit kritischem kulturwissenschaftlichen Umgang.
Einführung in zentrale Fragestellungen, Forschungskonzepte und Theorien des Themenkomplexes Mobilität und Migration mit kritischem kulturwissenschaftlichen Umgang.
Einführung in zentrale Fragestellungen, Forschungskonzepte und Theorien des Themenkomplexes Mobilität und Migration mit kritischem kulturwissenschaftlichen Umgang.
Einführung in zentrale Fragestellungen, Forschungskonzepte und Theorien des Themenkomplexes Praktiken, Repräsentation und Symbole mit kritischem kulturwissenschaftlichen Umgang.
Einführung in zentrale Fragestellungen, Forschungskonzepte und Theorien des Themenkomplexes Praktiken, Repräsentation und Symbole mit kritischem kulturwissenschaftlichen Umgang.
Praktikum mit begleitenden Veranstaltungen zur Orientierung in Berufsfeldern und Einübung wissenschaftsbegleitender Qualifikationen für Kulturwissenschaftler.
Vertiefender Einblick in kulturwissenschaftliche Wissenschafts- und Forschungskonzepte anhand gelungener Beispiele aus der volkskundlichen Forschungsliteratur zur Vorbereitung auf die Bachelorarbeit.
Erstellung der Bachelorarbeit in enger Abstimmung mit begleitenden Veranstaltungen, Disputation und Kolloquium zur Verteidigung der Arbeit.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Empirische Kulturwissenschaft und Europäische Ethnologie an der LMU München versteht sich als Fach, das Kultur nicht als Museumsstück, sondern als gelebte Praxis begreift. Die Nähe zu München als Forschungsfeld – von urbanen Subkulturen bis zu traditionellen bayerischen Bräuchen – bietet reichlich Anschauungsmaterial für die eigenen Projekte.
Die Ausbildung ist bewusst methodenorientiert angelegt, sodass Studierende früh lernen, eigene kleine Forschungsvorhaben zu konzipieren und durchzuführen.
Die Basismodule bilden das Fundament: Das Basismodul Einführung in die Empirische Kulturwissenschaft und Europäische Ethnologie vermittelt die Fachgeschichte und zentrale Fragestellungen, während das Basismodul Kulturtheorien den analytischen Werkzeugkasten für die Interpretation kultureller Phänomene liefert.
Ergänzt wird dies durch das Basismodul Methoden der Empirischen Kulturwissenschaft und Europäischen Ethnologie, in dem qualitative Forschungsmethoden wie Interviewführung, Beobachtung und Quellenanalyse praktisch eingeübt werden.
Gut aufgehoben sind hier Menschen mit Neugier auf Alltagsphänomene und Freude am genauen Hinschauen und Zuhören. Wer gerne schreibt, Fragen stellt und sich in fremde Perspektiven hineindenkt, findet im Fach eine passende Herausforderung.
Wichtig ist auch eine gewisse Ambiguitätstoleranz, denn kulturwissenschaftliche Fragestellungen liefern selten eindeutige Antworten, sondern verlangen Interpretation und Argumentation.
Absolvent:innen der Empirischen Kulturwissenschaft und Europäischen Ethnologie finden sich in vielfältigen Berufsfeldern wieder, etwa in Kultur- und Bildungseinrichtungen, Museen, Medien, Marktforschung oder in der interkulturellen Beratung. Der Arbeitsmarkt ist weniger klar vorgezeichnet als bei stark verschulten Fächern, bietet dafür aber Flexibilität.
Entscheidend für den Berufseinstieg sind häufig zusätzliche Praktika, Sprachkenntnisse oder ein passendes Masterstudium, das die im Bachelor gelegte methodische Basis vertieft.
Die LMU München bietet als große, forschungsstarke Universität ein breites Umfeld für kulturwissenschaftliche Fragestellungen, inklusive Zugang zu Bibliotheken, Archiven und interdisziplinären Veranstaltungen in der Stadt München.
Das Vollzeitstudium mit zulassungsfreiem Zugang erlaubt einen unkomplizierten Einstieg, verlangt aber Eigeninitiative bei der Organisation des Studienalltags in einer Großuniversität.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Karriereweg in der Empirischen Kulturwissenschaft und Europäischen Ethnologie führt selten linear, sondern eröffnet sich meist über Praxiserfahrung und Spezialisierung.
Branchenweite Marktorientierung für Empirische Kulturwissenschaft und Europäische Ethnologie-Profile (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Wie sich Berufe rund um Kulturvermittlung und -forschung durch KI verändern, lässt sich bereits in Grundzügen abschätzen.
KI-Systeme verändern auch kulturwissenschaftliche Arbeitsfelder, ersetzen aber nicht die interpretative Kernkompetenz des Fachs.
Die Fähigkeit, kulturelle Phänomene methodisch fundiert zu untersuchen, wird direkt im Basismodul Methoden der Empirischen Kulturwissenschaft und Europäischen Ethnologie aufgebaut.
Sammle schon im Studium Praxis und verdiene dazu – Werkstudentenjobs und Praktika in München, ideal neben dem Präsenzstudium am Campus.
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Kurzprofil der Ludwig-Maximilians-Universität München – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer feste Berufsbilder und klar vorgezeichnete Karrierewege erwartet, sollte bedenken, dass der Arbeitsmarkt für Kulturwissenschaftler:innen oft eigene Recherche, Netzwerken und Zusatzqualifikationen erfordert, um passende Positionen zu finden.
Nein, der Studiengang ist zulassungsfrei, sodass keine Zulassungsbeschränkung wie ein Numerus Clausus den Zugang regelt.
Formale Vorkenntnisse werden nicht vorausgesetzt, hilfreich sind aber Interesse an gesellschaftlichen Fragen, Freude am Schreiben und die Bereitschaft, sich in wissenschaftliches Arbeiten einzuarbeiten.
Typische Felder sind Kultur- und Bildungseinrichtungen, Museen, Medien und Marktforschung, wobei viele Absolvent:innen der Empirischen Kulturwissenschaft und Europäischen Ethnologie ihren Weg über Praktika und einen vertiefenden Master finden.
Bereits im Basismodul Methoden der Empirischen Kulturwissenschaft und Europäischen Ethnologie werden eigene kleine Forschungsprojekte konzipiert, sodass Praxisbezug von Beginn an Teil des Studiums ist.
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