Profilbereich
Wahlpflichtmodule aus dem Gemeinsamen Geistes- und Sozialwissenschaftlichen Profilbereich zur fachübergreifenden, forschungsorientierten Vertiefung und Erweiterung des Leistungsportfolios.
Der M.Sc. Computerlinguistik (mit Profilbereich) an der LMU München richtet sich an Studierende, die sprachliche Phänomene mit formalen und algorithmischen Mitteln analysieren und modellieren wollen. Das Programm verbindet Linguistik, Informatik und Statistik zu einem interdisziplinären Profil, das in München auf eine etablierte Forschungslandschaft im Bereich Sprachverarbeitung trifft.
Zentral ist der Profilbereich, über den eigene Schwerpunkte gesetzt werden können, etwa in Richtung maschinelles Lernen, theoretische Linguistik oder Anwendungen der Sprachtechnologie. Ergänzt wird das durch Module wie Informationsverarbeitung I und Algorithmische und formale Aspekte I, die die methodischen Grundlagen für die spätere Vertiefung legen.
Da der Studiengang zulassungsfrei ist, steht der Zugang grundsätzlich allen fachlich passenden Bewerber:innen offen, die Vollzeit in München studieren möchten und Interesse an der Schnittstelle von Sprache und Berechenbarkeit mitbringen.
15 Module · 120 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Wahlpflichtmodule aus dem Gemeinsamen Geistes- und Sozialwissenschaftlichen Profilbereich zur fachübergreifenden, forschungsorientierten Vertiefung und Erweiterung des Leistungsportfolios.
Zusammenfassender Überblick über mathematische und algorithmische Grundlagen der Computerlinguistik, einschließlich Mengenlehere, Logik, lineare Algebra, Statistik, reguläre Ausdrücke, endliche Automaten und statistische Methoden des Maschinellen Lernens.
Vertiefung der Kenntnisse der Grundlagen der Computerlinguistik und natürlichsprachlichen Verarbeitung, umfassend linguistische Grundlagen, statistische Sprachverarbeitung und Deep-Learning basierte Sprachverarbeitung.
Einführung in einen ausgewählten Bereich der Spezialisierung Lexikon, Syntax, Semantik mit Verfahren zur Sammlung und Analyse linguistischer Annotationen und deren Bezug zur Performanz.
Fortgeschrittene Themen der Computerlinguistik, insbesondere Ansätze zur Transformation natürlichsprachlicher Inputsequenzen in Outputsequenzen, maschinelle Übersetzung und Transformer-basierte Decoder-Modelle.
Komplexe Datenstrukturen und Algorithmen für den Einsatz in der Computerlinguistik mit praktischer Implementierung in Programmiersprachen und Anwendungen wie Stringverarbeitung, Automateneimplementierung und Information Retrieval.
Umfassendes Modul zu einem größeren Gebiet der Computerlinguistik mit hoher aktueller Bedeutung aus den Bereichen Lexikon/Syntax/Semantik oder algorithmische und formale Aspekte, mit theoretischen Kenntnissen und praktischen Fähigkeiten.
Umfassendes Modul zu einem größeren Gebiet der Computerlinguistik aus den Bereichen Informationsverarbeitung oder algorithmische und formale Aspekte, führt zu aktuellen Forschungsfragen heran mit theoretischen und praktischen Komponenten.
Selbstständige Durchführung computerlinguistischer Experimente nach wissenschaftlicher Methodik mit Anwendung von Softwarewerkzeugen und Eigenentwicklung von Programmen, dokumentiert und schriftlich zusammengefasst.
Masterarbeit und Disputation: Wissenschaftliche Ausarbeitung einer komplexen Fragestellung aus der Computerlinguistik in 20 Wochen mit mündlicher Präsentation der Ergebnisse.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Die Computerlinguistik (mit Profilbereich) an der LMU München verortet sich zwischen Geistes- und Formalwissenschaft: Sprache wird nicht nur beschrieben, sondern als System modelliert, das sich algorithmisch verarbeiten lässt. Das macht den Studiengang zu einer Brücke zwischen klassischer Linguistik und moderner Sprachtechnologie.
Der Profilbereich erlaubt es, individuelle fachliche Schwerpunkte zu setzen, wodurch sich der Studiengang je nach gewählter Ausrichtung deutlich unterschiedlich gestalten lässt, ohne die gemeinsame methodische Basis zu verlieren.
Module wie Informationsverarbeitung I vermitteln, wie sprachliche Daten aufbereitet, repräsentiert und maschinell weiterverarbeitet werden. Algorithmische und formale Aspekte I liefert das mathematisch-logische Rüstzeug, um Sprachmodelle und Verarbeitungsverfahren nachvollziehen und selbst entwickeln zu können.
Im Profilbereich vertiefen Studierende diese Grundlagen in eine selbst gewählte Richtung, etwa Richtung maschinelles Lernen, korpuslinguistische Methoden oder theoretische Modellbildung, wodurch das Studium eine spürbar individuelle Note erhält.
Der Studiengang passt zu Menschen, die Freude an formaler Logik ebenso mitbringen wie Interesse an Sprache in ihrer ganzen Komplexität. Ein Bachelor mit linguistischem, informatischem oder verwandtem Hintergrund erleichtert den Einstieg in die anspruchsvollen algorithmischen Inhalte.
Auch wer aus einem eher geisteswissenschaftlichen Studium kommt, aber bereit ist, sich in formale und programmiernahe Denkweisen einzuarbeiten, findet hier ein passendes Umfeld, gerade wegen der Flexibilität des Profilbereichs.
Absolvent:innen der Computerlinguistik (mit Profilbereich) finden sich häufig in Berufsfeldern der Sprachtechnologie wieder, etwa als Computerlinguistik (mit Profilbereich)-Fachkräfte in Unternehmen, die Sprachverarbeitung, Textanalyse oder Dialogsysteme entwickeln.
Die Kombination aus formaler Methodenkompetenz und Sprachverständnis ist in einem Arbeitsmarkt gefragt, der zunehmend auf automatisierte Sprachverarbeitung setzt, ohne dass fundiertes fachliches Wissen über Sprache dabei überflüssig würde.
Die LMU München bietet als große Volluniversität ein Umfeld, in dem Computerlinguistik eng mit Informatik, Linguistik und weiteren Disziplinen vernetzt ist. Das Vollzeitstudium in München ermöglicht eine intensive fachliche Auseinandersetzung im Präsenzformat.
Die zulassungsfreie Aufnahme senkt die formale Zugangshürde, verlangt im Gegenzug aber Eigenverantwortung dafür, die fachlichen Voraussetzungen für die anspruchsvollen algorithmischen Module mitzubringen oder früh nachzuholen.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Weg vom Studienabschluss in die Praxis führt bei der Computerlinguistik meist über sprachtechnologische Projekte, in denen sich formale Kompetenz zunehmend in Verantwortung übersetzt.
Branchenweite Marktorientierung für Computerlinguistik (mit Profilbereich)-Profile (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Wie sich der Beruf der Computerlinguistik (mit Profilbereich)-Fachkraft weiterentwickelt, hängt stark davon ab, welche Aufgaben Maschinen übernehmen und welche menschliches Urteilsvermögen erfordern.
Künstliche Intelligenz verändert die Arbeit mit Sprache spürbar, ersetzt aber nicht jede Aufgabe im Berufsfeld.
Fähigkeiten wie formale Modellierung und Datenverarbeitung werden gezielt in Algorithmische und formale Aspekte I und Informationsverarbeitung I aufgebaut.
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Stellen live aus der StudySmarter Jobbörse · laufend aktualisiert.
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Kurzprofil der Ludwig-Maximilians-Universität München – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer sich vor formaler Logik oder Programmierung scheut, sollte einplanen, dass die algorithmischen Module durchaus anspruchsvoll sind und kontinuierliche Einarbeitung verlangen.
Wer rein geisteswissenschaftlich orientiert ist und formale Methoden meiden möchte, wird mit den algorithmischen Kernmodulen wahrscheinlich hadern.
Nein, der Studiengang ist zulassungsfrei, was jedoch nichts über die inhaltliche Anspruchshöhe der Module aussagt.
Hilfreich sind Grundlagen in Linguistik oder Informatik sowie Interesse an formalen und algorithmischen Denkweisen, da der Profilbereich darauf aufbaut.
Die Lehre erfolgt fachtypisch gemischt auf Deutsch und Englisch, abhängig von den gewählten Modulen im Profilbereich.
Absolvent:innen arbeiten häufig als Computerlinguistik (mit Profilbereich)-Fachkräfte in der Sprachtechnologie, etwa in der Entwicklung von Textanalyse- oder Dialogsystemen.
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