Begleitstudium Wissenschaft, Technologie und Gesellschaft
Ergänzende Studienmodule zu Wissenschaft, Technologie und Gesellschaft.
Der Master Geodäsie und Geoinformatik am KIT richtet sich an Studierende, die geodätisches Grundlagenwissen aus einem ersten Studienabschluss vertiefen und mit computergestützten Methoden der Geoinformatik verknüpfen wollen. Am KIT trifft die lange Tradition der Vermessungswissenschaften auf eine technisch-naturwissenschaftlich geprägte Universität, was sich in der engen Verzahnung von Erdmessung, Signalverarbeitung und Informatik im Studienplan widerspiegelt.
Wer sich für Fragen der Positionierung, der Modellierung der Erdfigur oder der Verarbeitung großer raumbezogener Datenmengen interessiert, findet hier ein Umfeld, das Grundlagenforschung und angewandte Ingenieurmethoden zusammenbringt. Der Studiengang ist als Vollzeitprogramm mit Abschluss M.Sc. konzipiert und setzt auf ein zulassungsbeschränktes Auswahlverfahren, das eine fachlich passende Vorbildung voraussetzt.
39 Module · 180 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Ergänzende Studienmodule zu Wissenschaft, Technologie und Gesellschaft.
Wissenschaftliche Grundlagen der Vermessung und Abbildung der Erde.
Schätztheorie und Signalverarbeitung für Geowissenschaften.
Grundlagen der Fernerkundung, Bildverarbeitung und Computer Vision.
Einsatz von Geosensoren für Monitoring und Überwachungsaufgaben.
Systeme und Technologien von Geosensoren in der Geodäsie.
GNSS-basierte Erdbeobachtung und Anwendungen.
Integrierte geodätische Erdbeobachtungssysteme.
Überfachliche Kompetenzen und Qualifikationen zur Unterstützung des Studiums.
Methoden und Anwendungen des terrestrischen Laserscannings.
Verfahren zur Bestimmung zeitvariabeler Schwerefeldmissionen.
Fundamentale Konzepte und Grundlagen der Informatik.
Mathematische Grundlagen für Geodäten im ersten Semester.
Prüfung zur Überprüfung der Eignung für das Studium.
Grundlagen der Vermessungskunde und Detailvermessung.
Grundlagen der Datenverarbeitung für Geodäsie und Geoinformatik.
Grundlagen der Experimentalphysik für Geodäten.
Fortsetzung der mathematischen Grundlagen für Geodäten im zweiten Semester.
Verfahren und Anwendungen der GNSS-basierten Positionsbestimmung.
Grundlagen der geodätischen Sensoren und Messtechnik.
Vertiefung der Vermessungskunde mit praktischen Übungen.
Mathematische Grundlagen der Differentialgeometrie mit Anwendungen in der Geodäsie.
Grundlagen und Verfahren der Fernerkundung und Erdbeobachtung.
Erste Grundlagen zur Analyse geodätischer Daten mit statistischen Methoden.
Grundlagen der Geoinformatik und Geodatenmodellierung.
Modellierung geometrischer und physikalischer Aspekte der Geodäsie.
Numerische Verfahren und Algorithmen für geodätische Aufgabenstellungen.
Vertiefung der Sensorik und Messtechnik in der Geodäsie.
Vertiefung der Analyse geodätischer Daten und Ausgleichsrechnung.
Geometrische und physikalische Referenzsysteme in der Geodäsie einschließlich GNSS und Raumverfahren.
Vertiefung der Geoinformatik mit Fokus auf Geodatenmanagement und -analyse.
Grundlagen der Kartographie und mathematische Kartenprojektionen.
Grundlagen der Photogrammetrie und Computer Vision mit praktischen Anwendungen.
Grundlagen der Immobilienwirtschaft und deren Bezug zu Geodaten.
Grundlagen des Liegenschaftskatasters und Landmanagements.
Mobile Geoinformationssysteme und standortbasierte Dienste.
Praktisches Projekt zu Anwendungen der Computer Vision.
Praktisches Projekt zu Fernerkundung und Luftbildphotogrammetrie.
Abschlussarbeit des Bachelorstudiengangs Geodäsie und Geoinformatik.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Der Studiengang Geodäsie und Geoinformatik am KIT baut auf einem ersten geodätischen oder ingenieurwissenschaftlichen Abschluss auf und vertieft die theoretischen wie methodischen Grundlagen der Erdmessung und der raumbezogenen Datenverarbeitung. Die Nähe zu Instituten der Physik, Informatik und Umweltwissenschaften am KIT prägt die interdisziplinäre Ausrichtung des Programms.
Studierende arbeiten häufig an aktuellen Forschungsfragen mit, etwa zur Satellitengeodäsie oder zur Auswertung großer geographischer Datensätze, und bewegen sich damit nah an der Schnittstelle von Forschung und Anwendung.
Zentrale Themenfelder sind die mathematisch-physikalische Modellierung der Erdfigur, statistische Schätzverfahren für geowissenschaftliche Messgrößen sowie die informatikbasierte Verarbeitung raumbezogener Daten. Module wie Erdmessung und Estimation and Signal Theory for Geosciences vermitteln dabei das methodische Rüstzeug für Positionierung, Auswertung von Satellitendaten und Signalanalyse.
Ergänzt wird das Fachstudium durch das Begleitstudium Wissenschaft, Technologie und Gesellschaft, das gesellschaftliche und ethische Fragestellungen rund um Technikentwicklung einbindet und den Blick über die reine Fachdisziplin hinaus weitet.
Der Studiengang eignet sich für Studierende mit einem geodätischen, vermessungstechnischen oder eng verwandten Bachelorabschluss, die analytisches Denken mit praktischer Datenverarbeitung verbinden möchten. Interesse an Mathematik, Statistik und Programmierung ist ebenso hilfreich wie Neugier für globale Fragestellungen wie Klimawandel, Bodenbewegungen oder Satellitennavigation.
Wer lieber rein praktisch-handwerklich arbeiten möchte, findet in diesem forschungsnahen Masterprogramm möglicherweise weniger Anknüpfungspunkte als in stärker anwendungsorientierten Studiengängen.
Absolventinnen und Absolventen finden Anknüpfungspunkte in Berufen der Geoinformatik, etwa in der Landesvermessung, bei Ingenieurbüros, in der Satellitennavigation oder in Softwareunternehmen, die raumbezogene Datenverarbeitung anbieten. Die Verbindung aus Erdmessung und Informatik öffnet zudem Wege in Forschung und Entwicklung.
Da der Arbeitsmarkt für geoinformatische Kompetenzen zunehmend von Digitalisierung und Automatisierung geprägt ist, profitieren Absolventinnen und Absolventen von der methodischen Tiefe, die der Studiengang vermittelt.
Das KIT bietet als Institut für Technologie eine forschungsstarke Umgebung mit Zugang zu Laboren, Rechenzentren und interdisziplinären Forschungsprojekten. Das Vollzeitformat erlaubt eine kontinuierliche Auseinandersetzung mit anspruchsvollen quantitativen Inhalten.
Die Zulassungsbeschränkung sorgt für eine im Vergleich homogene Studierendengruppe mit ähnlichem fachlichem Vorwissen, was die Vertiefung komplexer Themen im Studienverlauf erleichtert.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Die Studienplätze sind begrenzt und die NC-Grenze schwankt je Semester. Prüfe mit deinem Schnitt, wie deine Chancen aktuell stehen.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Master eröffnet Wege in Berufe der Geoinformatik, die von klassischer Vermessung bis zu datengetriebener Softwareentwicklung reichen.
Branchenweite Marktorientierung für Berufe in der Geoinformatik (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Die Zukunft des Berufsfelds wird stark von Automatisierung, Satellitentechnik und der wachsenden Bedeutung raumbezogener Daten geprägt.
Künstliche Intelligenz verändert die Arbeit in der Geoinformatik bereits heute deutlich, ohne den Bedarf an fachlicher Einordnung zu ersetzen.
Kompetenzen in statistischer Datenauswertung werden gezielt im Modul Estimation and Signal Theory for Geosciences aufgebaut, während Erdmessung das physikalisch-geodätische Grundverständnis liefert.
Sammle schon im Studium Praxis und verdiene dazu – Werkstudentenjobs und Praktika in Karlsruhe, ideal neben dem Präsenzstudium am Campus.
Stellen live aus der StudySmarter Jobbörse · laufend aktualisiert.
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Kurzprofil der Karlsruher Institut für Technologie – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer keine soliden mathematisch-statistischen Vorkenntnisse mitbringt, sollte sich auf einen anspruchsvollen Einstieg einstellen, da die Module stark quantitativ ausgerichtet sind.
Wer keine soliden mathematisch-statistischen Vorkenntnisse mitbringt, sollte sich auf einen anspruchsvollen Einstieg einstellen, da die Module stark quantitativ ausgerichtet sind.
Ein erster Abschluss in Geodäsie, Vermessungswesen oder einem eng verwandten ingenieurwissenschaftlichen Fach mit solider Mathematik- und Statistikbasis wird erwartet, da das Studium direkt auf diesen Grundlagen aufbaut.
Ja, die Zulassung ist beschränkt, sodass ein Auswahlverfahren über die Aufnahme entscheidet und fachliche Passung eine zentrale Rolle spielt.
Absolventinnen und Absolventen finden Perspektiven in Berufen der Geoinformatik, etwa in der Landesvermessung, in Ingenieurbüros, der Satellitennavigation oder der Entwicklung geodatenbasierter Software.
Es ergänzt die fachlich-technischen Module um gesellschaftliche und ethische Perspektiven auf Technikentwicklung und fördert damit einen reflektierten Umgang mit geodätischen und informatischen Methoden.
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