Analyse von Raumfahrtsystemen
Praxisorientierte Analyse komplexer Raumfahrtsysteme.
Der Bachelorstudiengang Physik und Technologie für Raumfahrtanwendungen an der Justus-Liebig-Universität Gießen richtet sich an alle, die physikalisches Grundlagenwissen direkt mit ingenieurnaher Raumfahrttechnik verknüpfen möchten. Statt eines rein klassischen Physikstudiums liegt der Fokus auf der Anwendung physikalischer Prinzipien auf reale Raumfahrtsysteme – von Sensorik über Antriebstechnik bis zur Kommunikation mit Satelliten.
Charakteristisch für den Studiengang in Gießen ist die enge Verzahnung von Theorie und praktischer Umsetzung: Studierende analysieren, entwerfen und implementieren im Studienverlauf eigene Raumfahrtsysteme, unter anderem im Rahmen eines CubeSat-Projekts. Dadurch entsteht ein Studium, das physikalisches Verständnis mit technischer Projektarbeit verbindet und auf die Anforderungen der Raumfahrtbranche zugeschnitten ist.
34 Module · 300 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Praxisorientierte Analyse komplexer Raumfahrtsysteme.
Praxisorientiertes Design von Raumfahrtsystemen mit schrittlicher Heranführung an große Projekte.
Praktische Implementierung von Raumfahrtsystemen mit realer CubeSat-Missionsplanung.
Vertiefungsmodul zur Vorbereitung auf die Masterarbeit.
Spezialisierungsmodul zur individuellen Vorbereitung auf die Masterarbeit.
Einführung in die Grundlagen der Elektrotechnik mit Vorlesungen und Übungen.
Grundlagen der Informatik für Ingenieure mit Vorlesungen und Praktika.
Experimentalphysik mit Vorlesungen und Übungen zu klassischer Mechanik und Wärmelehre.
Grundlegende mathematische Methoden mit Vorlesungen und Übungen für Physik und Ingenieurwissenschaften.
Erste Brücke zwischen Physik und Elektrotechnik zum Anwendungsfeld Raumfahrt.
Grundlegende theoretische Konzepte der Raumfahrttechnologie für Masterstudierende.
Fortgeschrittene Elektrotechnik mit Vorlesungen und Übungen.
Fortgeschrittene Informatik für Ingenieure mit Vorlesungen und Praktika.
Experimentalphysik zu Elektrodynamik, Optik und Relativität mit Vorlesungen und Übungen.
Fortgeschrittene mathematische Methoden mit Vorlesungen und Übungen.
Vertiefung der Brücke zwischen Physik und Elektrotechnik zum Anwendungsfeld Raumfahrt.
Systemische Analyse und Design von Raumfahrtsystemen in der Masterausbildung.
Praktikum zur Laborerfahrung mit Apparaturen und Messungen.
Elektronik mit Vorlesungen und Übungen zum Aufbau und Betrieb elektronischer Schaltungen.
Systemtheorie mit Vorlesungen und Übungen zur Analyse komplexer Systeme.
Theoretische Physik zu Mechanik und Quantenmechanik mit Vorlesungen und Übungen.
Grundlegendes Physikpraktikum zum Erlernen von Laborerfahrung und Messungen.
Vertiefung der Anwendung von Physik und Elektrotechnik in der Raumfahrt.
Regelungstechnik mit Vorlesungen, Übungen und Praktika zur Steuerung technischer Systeme.
Theoretische Physik zu Elektrodynamik und Thermodynamik mit Vorlesungen und Übungen.
Physikalische oder elektrotechnische Module oder Module aus naturwissenschaftlichen oder technischen Nachbardisziplinen.
Wissenschaftliche Forschungsarbeit an der Front der Forschung zu einem Raumfahrtthema.
Raumfahrtspezifische Technologien und Systeme mit Vorlesungen und Übungen.
Physikalische Phänomene und Anwendungen im Weltraum mit Vorlesungen und Seminaren.
Experimentalphysik zu Atom-, Molekülphysik und Quantenphänomenen mit Vorlesungen und Übungen.
Praktisches Projekt im Bereich der angestrebten Bachelorarbeit mit Praktikum.
Außerbetriebliches Praktikum zur Vermittlung von Zusatzqualifikationen in der Industrie oder Forschung.
Kolloquium zur Präsentation und Diskussion der Bachelorarbeit.
Schriftliche Bachelorarbeit zu einem kleineren aktuellen Forschungs- und Entwicklungsthema.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Physik und Technologie für Raumfahrtanwendungen positioniert sich als Bindeglied zwischen klassischem Physikstudium und angewandter Raumfahrttechnik. An der Justus-Liebig-Universität Gießen wird dabei besonderer Wert darauf gelegt, physikalische Konzepte nicht nur theoretisch zu vermitteln, sondern sie unmittelbar auf technische Systeme der Raumfahrt anzuwenden.
Der Studiengang ist zulassungsfrei, was ihn für Studieninteressierte mit ausgeprägtem physikalisch-technischem Interesse gut zugänglich macht, ohne dass die inhaltlichen Anforderungen dadurch geringer wären.
Im Zentrum des Curriculums stehen Module wie die Analyse von Raumfahrtsystemen, das Design von Raumfahrtsystemen sowie die praktische Implementation von Raumfahrtsystemen anhand eines CubeSat-Projekts. Diese Module bauen aufeinander auf: Zunächst wird verstanden, wie Raumfahrtsysteme funktionieren und welchen physikalischen Belastungen sie standhalten müssen, anschließend werden eigene Systeme konzipiert und schließlich in einem konkreten Kleinsatelliten-Projekt umgesetzt.
Ergänzt wird dies durch physikalische Grundlagenfächer, sodass Studierende sowohl ein solides Verständnis der zugrunde liegenden Naturgesetze als auch praktische Ingenieurkompetenzen im Bereich Raumfahrttechnik erwerben.
Der Studiengang eignet sich für Personen mit ausgeprägtem Interesse an Physik, die zugleich Freude an technischer Anwendung und Systementwicklung haben. Wer sich für Weltraumtechnik, Satellitensysteme oder Raumfahrtmissionen begeistert und dabei nicht nur theoretisieren, sondern auch selbst konstruieren möchte, findet hier ein passendes Studienumfeld.
Analytisches Denken, Ausdauer bei komplexen technisch-physikalischen Fragestellungen sowie die Bereitschaft, in Projektform zu arbeiten, sind hilfreiche Voraussetzungen.
Absolventinnen und Absolventen bewegen sich beruflich im Umfeld der Berufe in der Physik, mit klarem Bezug zur Raumfahrt- und Satellitenbranche. Einsatzfelder reichen von Forschungseinrichtungen über Raumfahrtunternehmen bis zu Zulieferern der Luft- und Raumfahrttechnik.
Die Kombination aus physikalischem Fundament und konkreter Systemerfahrung, etwa durch das CubeSat-Projekt, verschafft einen praxisnahen Einstieg in eine Branche mit hohem technologischem Innovationstempo.
Die Justus-Liebig-Universität Gießen bietet den Studiengang als Vollzeit-Präsenzstudium an. Der Studienort Gießen ermöglicht dabei den Zugang zu physikalischer Forschungsinfrastruktur, die für die praktische Umsetzung von Raumfahrtprojekten wie dem CubeSat-Modul erforderlich ist.
Als zulassungsfreier Studiengang ist der Einstieg formal niedrigschwellig, während die inhaltliche Tiefe im Studienverlauf deutlich ansteigt.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Studiengang öffnet den Weg in eine Branche, die zwischen physikalischer Grundlagenforschung und angewandter Systementwicklung angesiedelt ist.
Branchenweite Marktorientierung für Berufe in der Physik (o.S.) (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Wie sich der Beruf durch neue Technologien verändert, lässt sich bereits an aktuellen Entwicklungen in der Raumfahrtbranche ablesen.
Auch in der Raumfahrttechnik verändert Künstliche Intelligenz zunehmend, wie physikalische Systeme entworfen, getestet und betrieben werden.
Kompetenzen in Systemdenken und praktischer Umsetzung werden gezielt durch die Module Analyse von Raumfahrtsystemen, Design von Raumfahrtsystemen und Implementation von Raumfahrtsystemen - CubeSat aufgebaut.
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Kurzprofil der Justus-Liebig-Universität Gießen – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer ein rein theoretisches Physikstudium sucht, sollte bedenken, dass hier ingenieurnahe Systemarbeit und Projektorientierung einen deutlichen Schwerpunkt bilden – das erfordert Freude an technischer Umsetzung neben der physikalischen Theorie.
Nein, der Studiengang an der Justus-Liebig-Universität Gießen ist zulassungsfrei, das heißt, es gibt keine NC-Beschränkung für die Einschreibung.
Im Modul zur Implementation von Raumfahrtsystemen arbeiten Studierende praxisnah an einem CubeSat-Projekt, das Design- und Analysewissen aus vorherigen Modulen direkt in ein reales technisches System überführt.
Er verbindet beides bewusst: physikalische Grundlagen bilden das Fundament, werden aber konsequent auf technische Fragestellungen der Raumfahrt angewendet, etwa bei Systemanalyse und -design.
Absolventinnen und Absolventen finden Anknüpfungspunkte im Berufsfeld der Berufe in der Physik, insbesondere in Bereichen mit Bezug zu Raumfahrt- und Satellitentechnik, etwa in Forschung, Entwicklung oder bei Raumfahrtunternehmen.
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