Ergänzungsmodul Historische Musikwissenschaft
Vermittlung von Fachwissen zur Musikgeschichte vor und nach ~1600 auf Basis kulturgeschichtlicher Deutung für Studierende mit unzureichenden Vorkenntnissen in Historischer Musikwissenschaft.
Der Studiengang Musik-Musiktheorie an der JGU Mainz richtet sich an alle, die musikalische Strukturen nicht nur hören, sondern auch analytisch durchdringen und historisch einordnen möchten. Im Zentrum steht die Auseinandersetzung mit Kompositionstechniken, Satzlehre und Werkanalyse, ergänzt durch musikwissenschaftliche Perspektiven, die das Fach in seinen kulturellen und historischen Zusammenhang stellen.
Als B.Sc.-Studiengang mit zulassungsfreiem Zugang bietet er einen vergleichsweise offenen Einstieg in ein Fach, das sonst oft mit Eignungsprüfungen verbunden ist. Die Vollzeitausrichtung ermöglicht eine intensive Auseinandersetzung mit Musiktheorie als eigenständiger wissenschaftlicher und praktischer Disziplin.
Die Verbindung von Historischer Musikwissenschaft und musiktheoretischer Analyse prägt das Profil des Studiengangs in Mainz und unterscheidet ihn von rein praxisorientierten oder rein historisch ausgerichteten Angeboten anderer Standorte.
13 Module · 120 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Vermittlung von Fachwissen zur Musikgeschichte vor und nach ~1600 auf Basis kulturgeschichtlicher Deutung für Studierende mit unzureichenden Vorkenntnissen in Historischer Musikwissenschaft.
Vermittlung eigenständiger, kritisch reflektierender wissenschaftlicher Herangehensweise an Musik mit Fokus auf werkanalytische und kontextualisierende Methoden in musikgeschichtlichen Kategorien.
Methodisch und inhaltlich vertiefte Auseinandersetzung mit Kernthemen der historischen Musikwissenschaft durch Anwendung geschichtstheoretischer Modelle und musikanalytischer Methoden.
Vertiefung der Fragestellungen und Methoden der historischen Musikwissenschaft mit Fokus auf Musik als Kulturtechnik und kulturelles Handeln unter Berücksichtigung unterschiedlicher Erscheinungs- und Überlieferungsformen.
Überblick zu Theaterformen in Geschichte und Gegenwart mit besonderer Berücksichtigung des Verhältnisses von Theater zu anderen Künsten, insbesondere Musik, sowie Schulung interdisziplinären Denkens.
Vertiefte Ausbildung zur Erfassung und Bewertung von Denkmälern der Kultur und ihres historischen Kontextes mit Fokus auf Wechselwirkungen zwischen Buchgeschichte, Verlagsgeschichte und Wissensvermittlung.
Überblick über die Musiktheorie von den Anfängen der Mehrstimmigkeit bis zur Gegenwart sowie Analyse der Interdependenz von musiktheoretischen Systemen und Kompositionen in verschiedenen historischen Situationen.
Auseinandersetzung mit theoretischen Ansätzen und interdisziplinären Fragestellungen der Musikinformatik mit Fokus auf Verknüpfung von Musiktheorie und Akustik mit Informatik, Signalverarbeitung und digitaler Medientechnik.
Vertiefte Ausbildung zur Erfassung und Bewertung von Denkmälern der Kunst und ihres historischen und kulturellen Kontextes sowie Einführung in kunst- und architekturtheoretische Diskurse.
Anwendungsorientierte Erweiterung der Fachperspektive durch mehrtägige Exkursionen zu Quellensammlungen und musikwissenschaftlichen Institutionen sowie Praktika oder Projekte in Archiven, Verlagen, Konzertsälen oder Rundfunk.
Anfertigung einer schriftlichen Masterarbeit über fünf Monate mit individueller Betreuung, Kolloquium zur Präsentation und Diskussion der Arbeit sowie mündliche Abschlussprüfung.
Verknüpfung von musikwissenschaftlichem Fachwissen mit interdisziplinären Perspektiven und Erweiterung des Methodenrepertoires durch Vorlesungen, Übungen und projektbezogene Arbeiten.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Musik-Musiktheorie an der JGU Mainz ist als wissenschaftlich fundiertes Studium konzipiert, das musikalische Werke systematisch analysiert und in historische Zusammenhänge einordnet. Der Studiengang verknüpft klassische musiktheoretische Fragestellungen mit musikwissenschaftlicher Methodik.
Die zulassungsfreie Aufnahme senkt die Zugangshürde, verlangt aber dennoch ein hohes Maß an musikalischer Vorbildung und Eigenmotivation, um dem analytischen Anspruch des Studiums gerecht zu werden.
Zu den zentralen Inhalten zählen Satzlehre, Formenanalyse und Kompositionstechniken verschiedener Epochen. Module wie Musik-Verstehen im historischen Kontext (Historische Musikwissenschaft I) vermitteln, wie musikalische Werke im Kontext ihrer Entstehungszeit gelesen werden können.
Im weiteren Verlauf vertiefen Studierende ihre Kenntnisse etwa im Ergänzungsmodul Historische Musikwissenschaft sowie in Musikhistoriographie (Historische Musikwissenschaft II), wo es um die Geschichtsschreibung der Musik selbst geht.
Der Studiengang eignet sich für Menschen mit fundierten musikalischen Vorkenntnissen, die Freude an Struktur, Analyse und wissenschaftlichem Arbeiten haben. Ein gutes Gehör, Notenlesefähigkeit und Interesse an Musikgeschichte sind hilfreich.
Wer eher praktisch-instrumental orientiert ist, findet in reinen Ausführungsstudiengängen möglicherweise die passendere Ausrichtung, während Musik-Musiktheorie stärker auf Reflexion und Analyse setzt.
Absolvent:innen der Musiktheorie finden sich in unterschiedlichen musiknahen Berufsfeldern wieder, von der Lehre über die musikwissenschaftliche Forschung bis zu Tätigkeiten in Kulturinstitutionen. Die im Berufsfeld Musik-Musiktheorie-Fachkräfte gefragten analytischen Fähigkeiten sind auch außerhalb klassischer Musikberufe gefragt.
Der Übergang in den Arbeitsmarkt gelingt häufig über weiterführende Masterstudiengänge oder durch Spezialisierung in Bereichen wie Musikvermittlung, Verlagswesen oder Kulturmanagement.
Die JGU Mainz bietet als Universität mit breitem geistes- und kulturwissenschaftlichem Umfeld ideale Anknüpfungspunkte für interdisziplinäre Fragestellungen rund um Musik und Geschichte.
Das Vollzeitformat erlaubt eine kontinuierliche, intensive Auseinandersetzung mit dem Fach und ermöglicht eine enge Anbindung an musikwissenschaftliche Lehrveranstaltungen und Forschungsprojekte.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Musiktheoretisches Wissen öffnet Türen in verschiedene musiknahe Berufsfelder – von der Lehre bis zur kulturellen Praxis.
Branchenweite Marktorientierung für Musik-Musiktheorie-Profile (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Auch in einem technologisch wandelnden Kulturbetrieb bleibt die menschliche Interpretationsfähigkeit im Zentrum der Musiktheorie.
KI-Werkzeuge verändern zunehmend, wie musikalische Analyse und Notation unterstützt werden.
Analytische Kompetenzen werden gezielt in Modulen wie Musik-Verstehen im historischen Kontext (Historische Musikwissenschaft I) und Musikhistoriographie (Historische Musikwissenschaft II) aufgebaut.
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Kurzprofil der Johannes Gutenberg-Universität Mainz – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer sich für diesen Studiengang entscheidet, sollte bedenken, dass trotz zulassungsfreiem Zugang ein solides musikalisches Vorwissen und analytisches Denkvermögen vorausgesetzt werden – ohne diese Grundlagen kann das Studium anspruchsvoll und frustrierend werden.
Nein, der Studiengang ist zulassungsfrei, das heißt, es gibt keinen Numerus clausus. Dennoch solltest du solide musikalische Vorkenntnisse mitbringen, um dem Studium inhaltlich folgen zu können.
Module wie Musik-Verstehen im historischen Kontext und Musikhistoriographie verknüpfen musiktheoretische Analyse eng mit musikgeschichtlichem Wissen, wodurch das Fach über reine Satzlehre hinausgeht.
Mögliche Wege führen in die Musikvermittlung, in Kulturinstitutionen, in die musikwissenschaftliche Forschung oder – häufig nach einem weiterführenden Masterstudium – in die Lehre.
Der Fokus liegt klar auf der wissenschaftlichen Analyse und historischen Einordnung von Musik, weniger auf instrumentaler Praxis. Wer vor allem praktisch musizieren möchte, sollte alternative Studiengänge in Betracht ziehen.
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