Mittelalter/Frühe Neuzeit
Vertiefender Durchgang durch ältere Epochen der deutschsprachigen Literaturgeschichte, einschließlich Minnesang, Artusroman, Reformationsdrama, Barockliteratur und Aufklärung.
An der JGU Mainz wird Germanistische Literaturwissenschaft nicht als reine Textexegese verstanden, sondern als Studium von Literatur im Zusammenspiel mit Kultur- und Mediengeschichte. Der Studiengang bringt historische Tiefe – etwa durch die Beschäftigung mit Mittelalter und Früher Neuzeit – mit aktuellen Fragestellungen zur Digitalisierung von Text und Medien zusammen.
Wer sich für dieses Fach entscheidet, arbeitet an der Schnittstelle von Philologie, Texttheorie und zeitgenössischer Medienanalyse. Mainz bietet dabei den Vorteil einer traditionsreichen Universität mit ausdifferenzierter germanistischer Forschung, in der theoretische Fundierung und methodische Reflexion Hand in Hand gehen.
Der Studiengang ist zulassungsfrei und in Vollzeit organisiert, was Studierenden erlaubt, sich intensiv und ohne zusätzliche Auswahlhürden auf die inhaltliche Auseinandersetzung mit Texten, Theorien und Medien zu konzentrieren.
10 Module · 120 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Vertiefender Durchgang durch ältere Epochen der deutschsprachigen Literaturgeschichte, einschließlich Minnesang, Artusroman, Reformationsdrama, Barockliteratur und Aufklärung.
Vermittlung elementaren philologischen Handwerkszeugs, einschließlich verschiedener Editionsmethoden, zentraler Konzepte der Literaturtheorie, kritischer Reflexion von Interpretationsstandards und Umgang mit historischer Textmaterialität.
Vertiefungsmodul im Bereich der Fachvertiefung zur Literatur im Zeitalter der Digitalisierung.
Literaturgeschichtlicher Rundgang durch die Literatur des 18. und 19. Jahrhunderts, einschließlich Empfindsamkeit, Sturm und Drang, Klassik, Romantik, Vormärz, Realismus, Naturalismus und Fin de siècle.
Interdisziplinär ausgerichtetes Modul zu Theorie und Geschichte von Kultur und Medien an der Schnittstelle von Literatur, Medien und Kulturen, reflektierend Kulturkontakt, Kulturvergleich und Kulturkonflikt sowie Alteritäts- und Genderforschung, Postcolonial Studies und Ecocriticism.
Praxismodul mit drei Optionen: außeruniversitäres Praktikum, Mitarbeit in einem Forschungsprojekt oder Wissensvermittlung durch Tutorienleitung (zwei der drei Bausteine müssen absolviert werden).
Modul zur Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts, einschließlich Klassische Moderne, Neue Sachlichkeit, Exil- und Trümmerliteratur, Literatur der DDR und BRD, postmoderne und postkoloniale Literatur sowie Gegenwartsliteratur.
Behandlung der Geschichte und Theorie der Ästhetik sowie Diskurs- und Wissensgeschichte, fokussierend auf das Wechsel- und Austauschverhältnis zwischen Literatur und Wissen.
Vertiefungsmodul im Bereich der literaturwissenschaftlichen Fachvertiefung.
Modul zur Konzeption und Durchführung individueller Forschungsprojekte mit inhaltlicher und methodischer Unterstützung durch Lehrende, einschließlich Masterarbeit.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Der Studiengang an der JGU Mainz positioniert Germanistische Literaturwissenschaft bewusst im Dreiklang von Literatur, Kultur und Medien. Statt Literatur isoliert zu betrachten, wird sie als kulturelles und mediales Phänomen begriffen, das sich über Jahrhunderte hinweg wandelt.
Diese Ausrichtung erlaubt es, klassische philologische Fragestellungen mit gegenwärtigen medialen Entwicklungen zu verknüpfen und so ein Fach zu studieren, das historisch verankert und zugleich zeitgemäß ausgerichtet ist.
Zentrale Module widmen sich der Literatur des Mittelalters und der Frühen Neuzeit, wodurch ein fundiertes historisches Textverständnis aufgebaut wird. Ergänzend vermittelt der Bereich Philologie und Texttheorie methodische Werkzeuge zur Analyse und Interpretation von Texten unterschiedlichster Epochen.
Das Modul Literatur im Zeitalter der Digitalisierung öffnet den Blick für aktuelle Transformationsprozesse: Wie verändert sich Textproduktion und -rezeption durch digitale Medien, und welche neuen Analysewerkzeuge braucht es dafür? Diese Kombination aus historischer und digitaler Perspektive prägt das Studienprofil in Mainz deutlich.
Geeignet ist der Studiengang für alle, die Freude an intensiver Textarbeit mitbringen und bereit sind, sich sowohl in historische Sprachstufen als auch in aktuelle Medientheorien einzuarbeiten. Eine gewisse Ausdauer im Lesen komplexer Texte und Interesse an theoretischer Reflexion sind hilfreich.
Auch wer sich für die Zukunft von Literatur im digitalen Raum interessiert, findet hier ein passendes Umfeld, da das Fach explizit die Brücke zwischen traditioneller Philologie und digitalen Medienphänomenen schlägt.
Absolventinnen und Absolventen bewegen sich in einem breiten Feld zwischen klassischen geisteswissenschaftlichen Tätigkeiten und neuen, medienbezogenen Berufsbildern. Die Kombination aus philologischer Expertise und Digitalisierungskompetenz erweitert die Einsatzmöglichkeiten über den akademischen Bereich hinaus.
Der Arbeitsmarkt für germanistisch ausgebildete Fachkräfte ist vielfältig und erfordert häufig eigene Profilbildung – etwa durch Praktika, Zusatzqualifikationen oder eine Spezialisierung auf Medien-, Kultur- oder Verlagsarbeit während des Studiums.
Die JGU Mainz zählt zu den größeren deutschen Universitäten mit einer etablierten germanistischen Fakultät, die sowohl breite Grundlagenausbildung als auch spezialisierte Forschungsschwerpunkte bietet. Der zulassungsfreie Zugang erleichtert den Studieneinstieg.
Das Vollzeitformat in Mainz ermöglicht eine kontinuierliche, forschungsnahe Auseinandersetzung mit dem Fach und bindet Studierende früh in aktuelle wissenschaftliche Diskurse der Literatur- und Medienwissenschaft ein.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Weg von der germanistischen Ausbildung in den Beruf führt über unterschiedliche Stationen, die fachliche Tiefe mit praktischer Erfahrung verbinden.
Branchenweite Marktorientierung für Germanistische Literaturwissenschaft: Literatur – Kultur – Medien-Profile (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Wie sich der Beruf rund um Literatur, Kultur und Medien durch KI verändert, lässt sich bereits in Grundzügen abschätzen.
KI-Systeme verändern zunehmend, wie mit Texten und literarischen Inhalten gearbeitet wird – doch nicht jede Aufgabe lässt sich automatisieren.
Die Fähigkeit zur präzisen Textanalyse und historischen Einordnung wird gezielt im Modul Mittelalter/Frühe Neuzeit sowie in Philologie und Texttheorie aufgebaut, während Literatur im Zeitalter der Digitalisierung auf den Umgang mit medialem Wandel vorbereitet.
Sammle schon im Studium Praxis und verdiene dazu – Werkstudentenjobs und Praktika in Mainz, ideal neben dem Präsenzstudium am Campus.
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Kurzprofil der Johannes Gutenberg-Universität Mainz – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer sich für diesen Studiengang entscheidet, sollte bereit sein, sich intensiv mit älteren Sprachstufen und komplexen Texttheorien auseinanderzusetzen – ein rein gegenwartsbezogenes Literaturinteresse allein reicht hier nicht aus, da historische Textkompetenz einen zentralen Stellenwert einnimmt.
Nein, der Studiengang Germanistische Literaturwissenschaft: Literatur – Kultur – Medien ist an der JGU Mainz zulassungsfrei, es gibt also keinen Numerus clausus im klassischen Sinn.
Ja, durch das Modul Mittelalter/Frühe Neuzeit setzt sich der Studiengang gezielt mit historischen Textformen und älteren Sprachstufen auseinander.
Das Modul Literatur im Zeitalter der Digitalisierung behandelt explizit, wie sich Textproduktion, -rezeption und -analyse durch digitale Medien verändern.
Absolventinnen und Absolventen finden Einstiegsmöglichkeiten unter anderem in Verlagen, Redaktionen, Kultureinrichtungen und im digitalen Medienbereich.
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