Geschlechterstudien/Transdisziplinarität
Fächerübergreifendes Grundlagenwissen zur Bedeutung und zu den Wirkungsweisen von Geschlecht in unterschiedlichen Disziplinen aus verschiedenen disziplinären Perspektiven.
Der Bachelorstudiengang Skandinavistik/Nordeuropa-Studien an der Humboldt-Universität zu Berlin richtet sich an alle, die sich intensiv mit Sprachen, Literaturen und Gesellschaften Nordeuropas auseinandersetzen möchten. Die HU Berlin bringt dabei ihre Stärke in kulturwissenschaftlicher Forschung ein und öffnet den Studiengang für Fragestellungen, die weit über klassische Landeskunde hinausgehen.
Besonders prägend ist die Verzahnung mit Geschlechterstudien: Module wie Geschlechterstudien/Transdisziplinarität sowie Gender I und Gender II zeigen, dass nordeuropäische Kultur- und Gesellschaftsanalyse hier konsequent mit gesellschaftstheoretischen Perspektiven zusammengedacht wird. Das macht das Fach an der HU Berlin zu einer eigenständigen Variante der Skandinavistik.
Da der Studiengang zulassungsfrei ist und in Teilzeit angeboten wird, eignet er sich auch für Studierende, die parallel arbeiten, Familie organisieren oder andere Verpflichtungen mit dem Studium verbinden möchten.
14 Module – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Fächerübergreifendes Grundlagenwissen zur Bedeutung und zu den Wirkungsweisen von Geschlecht in unterschiedlichen Disziplinen aus verschiedenen disziplinären Perspektiven.
Fokussiert empirisch und normativ orientierte Themen und Disziplinen mit Schwerpunkt auf Praxis- und Normierungskontexte und Methoden zur Analyse von Geschlechterverhältnissen.
Vermittelt repräsentationstheoretische Themen und Disziplinen mit Schwerpunkt auf theoretisch-geistesgeschichtliche Dimensionen von Geschlecht und Analyse der Kategorie Geschlecht.
Vertiefung des Verständnisses von Charakter und Dynamiken der Interdependenzen von Geschlecht mit anderen gesellschaftlichen Kategorien wie race/Ethnizität, Klasse und Sexualität.
Fokussiert verschiedene Dimensionen von Geschlechterordnungen und strukturellen sowie symbolischen Ordnungen.
Praxisorientierte Einübung des erworbenen Wissens mit verschiedenen Optionen zur Verknüpfung von theoretischen Kenntnissen mit praktischen Anwendungsfeldern.
Kombination der Grundlagen aus Gender I und II für das Beifachstudium mit Schwerpunkt auf empirische, normative und repräsentationstheoretische Perspektiven.
Modul des Masterstudiengangs zur Vertiefung des analytischen Verständnisses von Geschlechterverhältnissen in ihren Interdependenzen mit anderen Differenzkonstruktionen.
Masterstudium mit Schwerpunkt auf Wissenschaftstheorie und kritische Reflexion der Entstehung und Anwendung von Gender-Wissen.
Masterstudium zur Analyse der Funktion von Normierungen für gesellschaftliche Organisation und kulturspezifische Varianz von Geschlechterordnungen.
Masterstudium zur Repräsentation von Geschlecht durch Bild, Sprache und andere Medien sowie zur Reflexion geschlechtsspezifischer Bedingungen von kultureller Produktion.
Masterstudium zur Analyse der Implementation von Gender-Wissen und kritischen Reflexion der Transformationen in wissenschaftlichen und Praxiskontexten.
Masterstudium zur methodischen und praktischen Planung von Interventionen in ausgewählten Praxisfeldern unter Genderaspekten.
Masterstudium mit Möglichkeiten für Projekte, Praktika oder eigenständige Forschungsprojekte zur Anwendung transdisziplinärer Kompetenz mit Hinführung zur Masterarbeit.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Skandinavistik/Nordeuropa-Studien an der Humboldt-Universität zu Berlin verbindet klassische philologische Ausbildung mit einem offenen, interdisziplinären Zugang zu nordeuropäischen Gesellschaften. Im Zentrum stehen Sprache, Literatur und Kultur, die im Berliner Universitätskontext immer wieder mit aktuellen gesellschaftstheoretischen Debatten verknüpft werden.
Die Lage in Berlin bietet zusätzlich Zugang zu einem lebendigen kulturellen Umfeld mit nordischen Institutionen, Bibliotheken und einer aktiven Sprachcommunity, was das Studium über den reinen Seminarbetrieb hinaus bereichert.
Neben Sprach- und Literaturwissenschaft prägen Module wie Geschlechterstudien/Transdisziplinarität sowie Gender I und Gender II das Profil des Studiengangs deutlich. Nordeuropäische Kultur wird so nicht nur historisch-philologisch, sondern auch aus der Perspektive von Geschlechterverhältnissen und gesellschaftlichem Wandel betrachtet.
Diese Kombination fordert eine hohe Bereitschaft zu theoretischer Reflexion und interdisziplinärem Denken, belohnt aber mit einem Studienprofil, das sich klar von rein sprachpraktisch ausgerichteten Angeboten unterscheidet.
Der Studiengang passt zu Menschen mit Interesse an Sprachen und Kulturen Nordeuropas, die zugleich bereit sind, sich mit Gender- und Gesellschaftstheorie auseinanderzusetzen. Wer eine rein sprachpraktische Ausbildung sucht, findet hier eher einen wissenschaftlich-analytischen Zugang.
Da das Studium in Teilzeit organisiert ist, eignet es sich besonders für Studierende, die neben dem Studium arbeiten oder anderweitig zeitlich eingebunden sind und dennoch ein fundiertes geisteswissenschaftliches Studium in Berlin absolvieren möchten.
Absolvent:innen der Skandinavistik/Nordeuropa-Studien finden sich häufig in Bereichen wieder, in denen interkulturelle Kompetenz, Sprachkenntnisse und analytisches Denken gefragt sind – etwa in Kultur- und Bildungseinrichtungen, Verlagswesen, Medien oder international ausgerichteten Organisationen mit Nordeuropa-Bezug.
Die Verbindung mit Genderkompetenz eröffnet zusätzlich Perspektiven in Bereichen wie Diversity-Arbeit, Bildungsarbeit oder gesellschaftspolitischer Kommunikation, in denen ein reflektierter Blick auf Geschlechterfragen zunehmend gefragt ist.
Die Humboldt-Universität zu Berlin bietet als traditionsreiche Berliner Universität ein forschungsnahes Umfeld für geisteswissenschaftliche Studiengänge. Die zulassungsfreie Zulassung erleichtert den Einstieg, ohne dass dies etwas über die inhaltliche Tiefe des Studiengangs aussagt.
Das Teilzeitformat erlaubt eine flexible Studienorganisation, verlangt aber auch Eigenverantwortung bei der Zeitplanung über die verlängerte Studiendauer hinweg.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Wer Skandinavistik/Nordeuropa-Studien mit Genderkompetenz kombiniert, öffnet sich Wege in kulturelle, mediale und gesellschaftspolitische Arbeitsfelder.
Branchenweite Marktorientierung für Skandinavistik/Nordeuropa-Studien-Profile (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Kulturwissenschaftliche Berufsfelder verändern sich durch Digitalisierung, doch die inhaltliche Deutungsarbeit bleibt zentral menschlich.
Auch in kultur- und geisteswissenschaftlich geprägten Berufsfeldern verschiebt KI Aufgaben, ohne die fachliche Kernkompetenz zu ersetzen.
Kompetenzen in Gesellschaftsanalyse und kritischer Reflexion werden gezielt durch die Module Geschlechterstudien/Transdisziplinarität, Gender I und Gender II aufgebaut.
Sammle schon im Studium Praxis und verdiene dazu – Werkstudentenjobs und Praktika in Berlin, ideal neben dem Präsenzstudium am Campus.
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Kurzprofil der Humboldt-Universität zu Berlin – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer eine rein sprachpraktische oder landeskundliche Ausbildung erwartet, sollte sich bewusst sein, dass der Studiengang durch die Gender-Module einen deutlich theorielastigen, gesellschaftswissenschaftlichen Schwerpunkt setzt, der eigenständiges wissenschaftliches Arbeiten voraussetzt.
Wer vor allem praxisnahe Sprachausbildung ohne theoretischen Überbau sucht, sollte das Modulangebot genau prüfen, da Gender- und Gesellschaftstheorie hier fest verankert sind.
Nein, der Studiengang ist zulassungsfrei, was den Einstieg erleichtert, ohne die inhaltliche Anforderung des Studiums zu mindern.
Ja, der Studiengang wird in Teilzeit angeboten, wodurch sich Studium und berufliche oder familiäre Verpflichtungen besser vereinbaren lassen.
Module wie Geschlechterstudien/Transdisziplinarität, Gender I und Gender II sind fester Bestandteil des Curriculums und verbinden die Skandinavistik mit gesellschaftstheoretischen Perspektiven.
Typische Bereiche sind Kultur- und Bildungseinrichtungen, Medien, Verlagswesen sowie Organisationen mit internationalem oder genderbezogenem Schwerpunkt.
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