Perspektiven der Medienwissenschaft
Modul für den überfachlichen Wahlpflichtbereich anderer Masterstudiengänge, angeboten vom Masterstudiengang Medienwissenschaft.
Der Bachelorstudiengang Medienwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin ist bekannt für seine ausgeprägt theoriegeleitete Ausrichtung, die Medien nicht nur als Technik, sondern als historisch gewachsene Denk- und Wahrnehmungssysteme begreift. In Berlin, einer Stadt mit dichter Medien-, Kultur- und Wissenschaftslandschaft, trifft dieser Zugang auf zahlreiche Anknüpfungspunkte in Archiven, Sendern und Kulturinstitutionen.
Die Teilzeitform richtet sich an Studierende, die das zulassungsbeschränkte Studium mit Berufstätigkeit, Praktika oder familiären Verpflichtungen vereinbaren möchten. Der Studienverlauf ist entsprechend gestreckt, ohne an inhaltlicher Tiefe zu verlieren, sodass die charakteristische Verbindung aus Medientheorie, Mediengeschichte und methodischer Reflexion erhalten bleibt.
11 Module · 120 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Modul für den überfachlichen Wahlpflichtbereich anderer Masterstudiengänge, angeboten vom Masterstudiengang Medienwissenschaft.
Vermittlung von Medientheorien unter hochtechnischen Bedingungen mit Fokus auf zeitbasierte Medien und zeitkritische Medienprozesse. Studierende erwerben Kenntnisse in medienwissenschaftlichen Theorien, Methoden und technischer Analyse von Medien.
Vertiefung methodisch unterschiedlicher Ansätze: Medienhistoriografie untersucht mediale Praktiken und Genealogien von Medientechnologien; Medienarchäologie befasst sich mit der Operativität von Einzelmedien und historischen Medientheorie-Schichten.
Auseinandersetzung mit den politischen Implikationen von Medien und medialen Eigendynamiken in Gegenwart und Geschichte. Reflexion der Genese der Medienwissenschaft als akademische Disziplin und ihrer Anwendungsfelder.
Analyse der Wechselbeziehung zwischen Medientechnologien und den von ihnen erzeugten spezifischen Ästhetiken und Handlungsfiktionen. Verbindung von dramaturgischen und ästhetischen Theorien mit materialorientierten Analysen medialer Praktiken.
Vermittlung von Kenntnissen über digitale Medien als technische Infrastruktur moderner Medienprozesse. Behandlung von Hardware-, Software-Komponenten, Programmierung und Anwendungen mit Fokus auf visuelle und auditive Medienprozesse.
Vertiefung der Inhalte aus Medientheorien und Medienhistoriografie/Medienarchäologie mit Fokus auf die Relation zwischen Kommunikations- und Wissensgesellschaften sowie technischen Gegebenheiten und transhumanen Praktiken.
Vertiefung analytischer Kompetenzen in Mediendramaturgie, -ästhetik und digitalen Medien durch problembemusste methodische Vorgehensweise, historische Fundierung und Aufgeschlossenheit gegenüber neuesten Medienentwicklungen.
Selbstständige Erarbeitung einer umfangreicheren theoretischen oder praktischen Fragestellung im medientechnischen, mediensystematischen oder medienwissenschaftlichen Bereich, allein oder in Teams.
Praktikum in Abstimmung mit der Praxisbeauftragten zur vertieften Orientierung und Berufseinstiegsvorbereitung. Anwendung von Fach- und Methodenwissen auf praktischer, berufsnaher Ebene und Reflexion der Erkenntnisse.
Abschlusscolloquium und Masterarbeit. Im Colloquium präsentieren Studierende ihre Themenstellungen und Ansätze; in der Masterarbeit weisen sie die Befähigung zum selbstständigen wissenschaftlichen Arbeiten nach.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Die Medienwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin positioniert sich bewusst im Spannungsfeld zwischen Geistes- und Kulturwissenschaft. Statt reiner Praxisausbildung steht die kritische Auseinandersetzung mit Medien als gesellschaftlichen und historischen Phänomenen im Zentrum.
Das Teilzeitmodell erlaubt es, diese anspruchsvolle theoretische Auseinandersetzung in einem individuellen Tempo zu verfolgen, was besonders für Studierende mit Nebentätigkeiten in Berliner Medien- oder Kulturbetrieben attraktiv ist.
Zentrale Module wie Perspektiven der Medienwissenschaft führen in die Vielfalt methodischer Zugänge des Fachs ein, während Medientheorien die begrifflichen und philosophischen Grundlagen der Disziplin vermitteln.
Besonders profilbildend ist die Gegenüberstellung von Medienhistoriografie und Medienarchäologie, die unterschiedliche Erzählweisen über die Geschichte der Medien kritisch hinterfragt und Studierende dazu anregt, eigene Forschungsperspektiven zu entwickeln.
Geeignet ist der Studiengang für Menschen, die Freude an theoretischer Reflexion, Textarbeit und historischer Einordnung haben und bereit sind, sich intensiv mit medienphilosophischen Fragestellungen auseinanderzusetzen.
Da das Studium in Teilzeit absolviert wird, passt es gut zu Personen, die bereits berufliche Erfahrungen sammeln, sich journalistisch, kuratorisch oder kulturell engagieren und das Studium als vertiefende Reflexionsebene neben ihrer Tätigkeit nutzen möchten.
Absolventinnen und Absolventen der Medienwissenschaft finden sich später häufig in Bereichen wieder, die mit Medienanalyse, Kulturvermittlung, Archivarbeit oder redaktioneller Tätigkeit verbunden sind – Tätigkeitsfelder, die der Kategorie Medienwissenschaft-Fachkräfte zugeordnet werden.
Der Berliner Arbeitsmarkt mit seiner Dichte an Rundfunkanstalten, Verlagen, Museen und Kulturinstitutionen bietet vielfältige Einstiegsmöglichkeiten, wobei die theoretische Ausrichtung des Studiums oft durch parallele praktische Erfahrungen ergänzt werden sollte.
Die Humboldt-Universität zu Berlin gilt als eine der traditionsreichsten Universitäten Deutschlands mit einem ausgeprägten geisteswissenschaftlichen Profil, in das sich die Medienwissenschaft organisch einfügt.
Das zulassungsbeschränkte Teilzeitangebot signalisiert, dass die Hochschule gezielt auf die Bedürfnisse berufstätiger oder anderweitig eingebundener Studierender eingeht, ohne wissenschaftliche Ansprüche zu senken.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Die Studienplätze sind begrenzt und die NC-Grenze schwankt je Semester. Prüfe mit deinem Schnitt, wie deine Chancen aktuell stehen.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Weg von der Studienzeit in den Beruf verläuft in der Medienwissenschaft oft über mehrere Zwischenstationen, in denen sich theoretisches Wissen und praktische Medienkompetenz verbinden.
Branchenweite Marktorientierung für Medienwissenschaft-Profile (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Die Digitalisierung verändert auch die Arbeitsfelder von Medienwissenschaft-Fachkräften spürbar, was neue Anforderungen an Kompetenzen mit sich bringt.
Künstliche Intelligenz verschiebt in medienwissenschaftlich geprägten Berufen die Gewichtung zwischen automatisierbaren und genuin menschlichen Tätigkeiten.
Die Fähigkeit zur kritischen Einordnung medialer Entwicklungen wird besonders in den Modulen Medientheorien und Medienhistoriografie versus Medienarchäologie grundgelegt.
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Kurzprofil der Humboldt-Universität zu Berlin – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer vor allem praxisnahe Medienproduktion sucht, sollte bedenken, dass der Schwerpunkt hier klar auf Theorie, Geschichte und Reflexion liegt – praktische Erfahrungen müssen meist eigenständig über Praktika oder Nebentätigkeiten ergänzt werden.
Ja, der Zugang ist beschränkt, weshalb eine frühzeitige Bewerbung und Beschäftigung mit den Zulassungsvoraussetzungen sinnvoll ist.
Das Studium wird über einen längeren Zeitraum gestreckt, sodass Lehrveranstaltungen und Arbeitsaufwand besser mit Berufstätigkeit oder anderen Verpflichtungen vereinbar sind, ohne dass Inhalte gekürzt werden.
Auch wenn der Studiengang theoretisch ausgerichtet ist, profitieren Studierende von der Nähe zu Sendern, Verlagen und Kulturinstitutionen für Praktika, Recherchen und spätere Berufseinstiege.
Absolventinnen und Absolventen finden häufig Zugang zu Tätigkeiten im Bereich Medienwissenschaft-Fachkräfte, etwa in Redaktionen, Kulturinstitutionen oder Medienanalyse.
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