Grundlagen Gender I + II
Kombination der Grundlagen aus Gender I und Gender II für das BA-Beifach mit Fokus auf empirische, normative und theoretisch-geistesgeschichtliche Dimensionen.
Die Humboldt-Universität zu Berlin bietet mit dem Studiengang Geschlechterstudien / Gender Studies ein Programm, das Geschlecht als analytische Kategorie in Wechselwirkung mit Klasse, Ethnizität und weiteren Machtachsen untersucht. Der zulassungsfreie Zugang ermöglicht einen Einstieg ohne quantitative Auswahlverfahren, das Teilzeitformat erlaubt eine Verbindung mit Beruf, Familie oder anderen Verpflichtungen.
Im Zentrum steht die Fähigkeit, gesellschaftliche Strukturen und Diskurse kritisch zu analysieren und transdisziplinäre Zugänge aus Soziologie, Kulturwissenschaft, Recht und Politikwissenschaft zu verbinden. Die Berliner Hochschullandschaft mit ihrer Dichte an Forschungseinrichtungen bietet dabei ein besonders anregendes Umfeld für dieses Fach.
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Kombination der Grundlagen aus Gender I und Gender II für das BA-Beifach mit Fokus auf empirische, normative und theoretisch-geistesgeschichtliche Dimensionen.
Vermittlung fächerübergreifenden Grundlagenwissens zur Kategorie Geschlecht und transdisziplinärer Kompetenz aus der Perspektive verschiedener Disziplinen.
Grundlagen der Geschlechtertheorie und wissenschaftskritische Fragestellungen mit Fokus auf Interdependenzen von Geschlecht mit anderen sozialen Ordnungsmustern.
Wissenschaftstheoretische Reflexion der Geschlechterkategorie und kritische Analyse der Entstehung und Anwendung von Gender-Wissen.
Fokus auf empirisch und normativ orientierte Themen und Disziplinen mit Einstieg in Methoden zur Analyse von Geschlechterverhältnissen in verschiedenen Praxis- und Normierungskontexten.
Analyse der Funktion von Normierungen für gesellschaftliche Organisation und kulturspezifisch-historische Varianz von normativen Vorgaben zur Geschlechterordnung.
Analyse der Repräsentation von Geschlecht durch Bild, Sprache und andere Medien sowie der geschlechtsspezifischen Bedingungen von kultureller Produktion und Rezeption.
Schwerpunkt auf theoretisch-geistesgeschichtlichen Dimensionen von Geschlecht und Analyse der Kategorie Geschlecht aus repräsentationstheoretischer Perspektive.
Analyse der Implementation von Gender-Wissen und Gender-Kompetenz sowie der Transformation normativer Ordnungen.
Methodische und praktische Planung von Interventionen in ausgewählten Praxisfeldern mit wissenschaftstheoretischer Reflexion.
Vertiefung der Analyse von Charakter und konkreten Dynamiken der Interdependenzen von Geschlecht mit anderen gesellschaftlichen Kategorisierungen wie race/Ethnizität, Sexualität oder Alter.
Erprobung wissenschaftlicher Methoden am Fall und Anwendung transdisziplinärer Kompetenz in Projekten, Praktika oder Forschungsprojekten mit Hinführung zur MA-Arbeit.
Fokus auf verschiedene Dimensionen von Geschlechterordnungen und strukturelle sowie symbolische Ordnungen der Geschlechter.
Praxisorientierte Einübung des erworbenen Wissens mit Anwendung auf ausgewählte Felder und Entwicklung von Interventionsfähigkeiten.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Geschlechterstudien / Gender Studies an der Humboldt-Universität zu Berlin versteht sich als kritische Gesellschaftswissenschaft, die Geschlecht nicht isoliert, sondern in seinen Verschränkungen mit anderen sozialen Kategorien betrachtet. Der Studiengang ist zulassungsfrei zugänglich, was den Einstieg erleichtert, ohne die inhaltliche Anspruchstiefe zu mindern.
Das Teilzeitformat spiegelt den Anspruch, wissenschaftliche Qualifikation mit individuellen Lebensrealitäten zu vereinbaren – ein Aspekt, der besonders für Berufstätige oder Studierende mit familiären Verpflichtungen relevant ist.
Die Module Grundlagen Gender I und II legen das theoretische Fundament, bevor im Modul Geschlechterstudien/Transdisziplinarität die Verbindung zu Nachbardisziplinen wie Recht, Medizin oder Kulturwissenschaft hergestellt wird. Das Modul Interdependenzen vertieft die Analyse von Wechselwirkungen zwischen Geschlecht, Klasse, Ethnizität und weiteren Kategorien.
Diese Struktur ermöglicht eine schrittweise Vertiefung von grundlegenden Konzepten zu komplexen, intersektionalen Fragestellungen, die in Forschung wie Praxis zunehmend gefragt sind.
Der Studiengang richtet sich an Menschen mit Interesse an gesellschaftskritischer Analyse, die bereit sind, sich mit komplexer Theorie auseinanderzusetzen und eigene Perspektiven zu hinterfragen. Wer bereits im Berufsleben steht und sich weiterqualifizieren möchte, profitiert vom Teilzeitmodell.
Wichtig ist eine gewisse Frustrationstoleranz gegenüber abstrakten theoretischen Debatten sowie die Bereitschaft, viel selbstständig zu lesen und zu reflektieren.
Absolvent:innen der Geschlechterstudien / Gender Studies finden Einsatzfelder in Bildungsarbeit, Gleichstellungsstellen, NGOs, Verwaltung, Personalentwicklung und Wissenschaft. Der Arbeitsmarkt ist dabei oft weniger standardisiert als in klassischen Fächern, was Eigeninitiative bei der Berufsfindung erfordert.
Gerade in Berlin, mit seiner Dichte an Institutionen, Verbänden und Kultureinrichtungen, ergeben sich vielfältige Anknüpfungspunkte für den Berufseinstieg.
Die Humboldt-Universität zu Berlin verfügt über eine lange Tradition in den Geistes- und Sozialwissenschaften und bindet die Geschlechterstudien eng an aktuelle Forschungsdiskurse an. Das Teilzeitformat sorgt für flexible Studienplanung, verlangt aber auch ein hohes Maß an Selbstorganisation.
Die Lage in Berlin bringt zusätzlich den Vorteil kurzer Wege zu Archiven, Fachbibliotheken und einer aktiven zivilgesellschaftlichen Szene.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Berufseinstieg nach Geschlechterstudien / Gender Studies verläuft selten linear, sondern folgt oft thematischen und institutionellen Schwerpunkten.
Branchenweite Marktorientierung für Geschlechterstudien / Gender Studies-Profile (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Wie sich der Beruf der Geschlechterstudien-Fachkraft durch Digitalisierung und KI verändert, lässt sich bereits in Grundzügen skizzieren.
Automatisierung verändert auch gesellschaftswissenschaftliche Berufe, allerdings mit klaren Grenzen dort, wo Interpretation und Haltung gefragt sind.
Die im Modul Interdependenzen erlernte Fähigkeit, Machtverhältnisse mehrdimensional zu analysieren, bleibt eine Kernkompetenz, die KI-Systeme nicht ersetzen können.
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Kurzprofil der Humboldt-Universität zu Berlin – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer konkrete Berufsbilder mit klar definierten Karrierepfaden sucht, sollte bedenken, dass der Arbeitsmarkt für Geschlechterstudien / Gender Studies vergleichsweise offen und wenig standardisiert ist – Eigeninitiative bei der beruflichen Orientierung ist gefragt.
Nein, der Zugang ist zulassungsfrei, es gibt also kein quantitatives Auswahlverfahren.
Ja, der Studiengang ist als Teilzeitstudium konzipiert und lässt sich mit Berufstätigkeit oder anderen Verpflichtungen kombinieren.
Zentrale Module sind Grundlagen Gender I und II, Geschlechterstudien/Transdisziplinarität sowie Interdependenzen.
Typische Einsatzfelder sind Bildungsarbeit, Gleichstellungsstellen, NGOs, Verwaltung und wissenschaftliche Einrichtungen, besonders im vielfältigen Berliner Umfeld.
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