Grundlagen Medien
Vermittlung grundlegender Kenntnisse zu Medientheorien, digitaler Medienpraktiken sowie Mediengeschichte von der Frühen Neuzeit bis zur aktuellen digitalen Entwicklung.
Die Bibliotheks- und Informationswissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin richtet sich an alle, die Informationsorganisation, Wissensvermittlung und digitale Infrastrukturen als Berufsfeld verstehen und gestalten wollen. Der Studiengang schließt mit dem B.Sc. ab und ist zulassungsfrei, was den Einstieg unabhängig von Abiturnoten ermöglicht – wichtig bleibt trotzdem eine klare inhaltliche Motivation für ein Fach zwischen Bibliothekspraxis, Informationswissenschaft und Medienkompetenz.
Das Teilzeitformat ist besonders für Studierende gedacht, die bereits berufstätig sind, in Bibliotheken oder Informationseinrichtungen arbeiten oder familiäre Verpflichtungen mit dem Studium verbinden müssen. Der Standort Berlin bringt zusätzlich den Vorteil einer dichten Bibliotheks- und Kulturlandschaft, die sich für Praxiskontakte und Praktika nutzen lässt.
Im Zentrum stehen Kompetenzen, die auf dem Arbeitsmarkt für Bibliotheks- und Informationswissenschaft-Fachkräfte gefragt sind: von der systematischen Erschließung von Medien bis zur Vermittlung von Informationskompetenz in analogen und digitalen Umgebungen.
27 Module · 180 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Vermittlung grundlegender Kenntnisse zu Medientheorien, digitaler Medienpraktiken sowie Mediengeschichte von der Frühen Neuzeit bis zur aktuellen digitalen Entwicklung.
Vermittlung von Methoden und Instrumenten der Inhalts- und Formalen Erschließung einschließlich theoretischer Kenntnisse zu Regelwerken RAK-WB und RDA.
Kenntnis wichtiger allgemeiner Informationsmittel und geisteswissenschaftlicher Informationsmittel mit grundlegenden Suchstrategien und Bewertungskriterien.
Kompetenzen in bibliothekstechnischen Bereichen wie Gebäudetechnik, Lagertechnik, Informations- und Medientechnik sowie digitale Bibliothekskonzepte.
Vertiefung der Inhaltserschließung mit Fokus auf Klassifikationen, Thesauri, Indexierung und Abstracting sowie deren praktische Anwendung.
Vermittlung von Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens und statistischer Methoden für Studierende der Informationswissenschaften.
Vermittlung von Englischkenntnissen in fachspezifischen Kontexten der Bibliotheks- und Informationswissenschaft.
Behandlung von Management und Rechtsfragen in Bibliotheken und Informationseinrichtungen auf fortgeschrittenem Niveau.
Vermittlung von Forschungsmethodologien und -methoden für die bibliothekarische und informationswissenschaftliche Praxis.
Vertiefung und Spezialisierung in Informationsressourcen und -diensten auf fortgeschrittenem Niveau.
Behandlung von Aspekten des elektronischen Publizierens und digitaler Publikationsformen für Bibliotheken und Informationseinrichtungen.
Vertiefung bibliothekarischer Informationssysteme und deren praktischen Anwendungen in modernen Bibliotheken.
Vermittlung von Methoden und Strategien für Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising in Bibliotheken und Informationseinrichtungen.
Spezialisierung auf Bestandserhaltung und Konservierung von historischen Beschreibstoffen in Archiven und Bibliotheken.
Behandlung von Dokumentation und Erschließung von Bildern und Museumsobjekten in Informationseinrichtungen.
Vermittlung von Technologien zur Darstellung und Verarbeitung semantischer Informationen in Informationssystemen.
Studierende werden an informationswissenschaftliche Berufsfelder herangeführt durch eigenständige Problemidentifikation und Methodenerarbeitung. Projektgruppenarbeit mit Präsentation der Ergebnisse.
Grundwissen über Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Teildisziplinen Archiv-, Bibliotheks- und Informationswissenschaft mit Fokus auf Informationsgesellschaft und Digitalisierung des kulturellen Erbes.
Grundlegender Überblick zu Konzepten, Architekturen und Anwendungsbereichen von Informationssystemen mit Schwerpunkt auf webbasierte Systeme und Webtechnologien.
Entwicklung und Ansätze des Bestandsaufbaus in Bibliotheken mit kritischer Reflexion des Sammlungskonzepts im digitalen Zeitalter.
Vertiefte Behandlung von Metadatenstandards, deren Struktur und Anwendung in bibliothekarischen Systemen.
Untersuchung von menschlichem Informationsverhalten und soziologischen Aspekten der Wissenschaft in informationswissenschaftlichen Kontexten.
Vermittlung von Methoden und Strategien zur Förderung von Informationskompetenz bei Benutzern von Informationseinrichtungen.
Behandlung von Methoden und Technologien zur visuellen Darstellung von Informationen in digitalen Systemen.
Spezialisierung auf digitale Langzeitarchivierung und Management von Forschungsdaten in Informationseinrichtungen.
Vermittlung von Retrievalmethoden und -technologien für spezifische Fachgebiete und deren Anwendung in der Informationspraxis.
Vertiefung von Schlüsselqualifikationen wie Kommunikation, Teamfähigkeit und persönliche Kompetenzen für die berufliche Praxis.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Der Studiengang verbindet klassische bibliothekarische Aufgaben mit informationswissenschaftlichen Fragestellungen und bereitet gezielt auf ein Berufsfeld vor, das sich durch Digitalisierung und veränderte Nutzererwartungen stark wandelt.
An der Humboldt-Universität zu Berlin profitieren Studierende von der Nähe zu wissenschaftlichen Bibliotheken und Forschungsinfrastrukturen, die exemplarisch für die im Studium behandelten Konzepte stehen.
Zu den inhaltlichen Schwerpunkten zählen Grundlagen Medien, Grundlagen Erschließung sowie Informationsressourcen und –dienste I. Diese Module vermitteln das Handwerkszeug, um Medienbestände zu erschließen, zu katalogisieren und Nutzer:innen zielgerichtet mit Informationen zu versorgen.
Ergänzend werden Kompetenzen zu Informationsvermittlung und Bestandsmanagement aufgebaut, die im Teilzeitformat schrittweise neben Beruf oder anderen Verpflichtungen erarbeitet werden können.
Geeignet ist der Studiengang für Menschen mit Interesse an Ordnungssystemen, Medienkompetenz und dem Umgang mit Wissen – sowohl im klassischen Bibliothekskontext als auch in digitalen Informationsumgebungen.
Das Teilzeitmodell passt besonders zu Berufstätigen im Bibliotheks- oder Archivbereich, die sich parallel akademisch weiterqualifizieren möchten, ohne den Job aufzugeben.
Absolvent:innen finden Einsatzmöglichkeiten als Bibliotheks- und Informationswissenschaft-Fachkräfte in öffentlichen, wissenschaftlichen und Spezialbibliotheken sowie in Informations- und Dokumentationsstellen.
Der Arbeitsmarkt in diesem Feld ist von einem stetigen Wandel geprägt, da digitale Angebote und klassische Bestandsarbeit zunehmend zusammenwachsen.
Die Humboldt-Universität zu Berlin bietet als traditionsreiche Universität ein wissenschaftlich fundiertes Umfeld, in dem das Teilzeitstudium eine flexible, aber strukturierte Einbindung in den Studienalltag ermöglicht.
Der Standort Berlin erleichtert zudem den Zugang zu einem breiten Netz an Bibliotheken und Kultureinrichtungen für Praxiserfahrung während des Studiums.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Weg von Bibliotheks- und Informationswissenschaft-Fachkräften führt typischerweise über praktische Erfahrung hin zu koordinierenden und leitenden Aufgaben.
Branchenweite Marktorientierung für Bibliotheks- und Informationswissenschaft-Profile (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Digitale Transformation verändert das Berufsbild in Bibliotheken und Informationseinrichtungen spürbar.
Auch im Bibliotheks- und Informationswesen übernehmen automatisierte Systeme zunehmend Routineaufgaben.
Die im Modul Grundlagen Erschließung erarbeiteten Kompetenzen bilden die Basis für viele Aufgaben rund um Katalogisierung und Metadatenarbeit im späteren Berufsalltag.
Sammle schon im Studium Praxis und verdiene dazu – Werkstudentenjobs und Praktika in Berlin, ideal neben dem Präsenzstudium am Campus.
Stellen live aus der StudySmarter Jobbörse · laufend aktualisiert.
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Kurzprofil der Humboldt-Universität zu Berlin – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer sich für diesen Studiengang entscheidet, sollte einplanen, dass das Teilzeitformat Durchhaltevermögen erfordert und die Organisation von Studium, Beruf und Alltag eigenständig gemanagt werden muss.
Nein, der Studiengang Bibliotheks- und Informationswissenschaft ist an der Humboldt-Universität zu Berlin zulassungsfrei, sodass eine Einschreibung ohne Numerus-Clausus-Verfahren möglich ist.
Ja, das Teilzeitformat ist speziell darauf ausgelegt, Studium und Berufstätigkeit, etwa in einer Bibliothek oder Informationseinrichtung, miteinander zu verbinden.
Absolvent:innen arbeiten häufig als Bibliotheks- und Informationswissenschaft-Fachkräfte in öffentlichen, wissenschaftlichen oder spezialisierten Bibliotheken sowie in Informations- und Dokumentationsstellen.
Zentrale Module sind unter anderem Grundlagen Medien, Grundlagen Erschließung sowie Informationsressourcen und –dienste I, die gemeinsam die fachliche Basis für die spätere Berufspraxis legen.
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