Cybercrime / Cybersecurity Master of Science an der Hochschule Mittweida
Der Masterstudiengang Cybercrime / Cybersecurity an der Hochschule Mittweida verbindet technische IT-Sicherheitskompetenz mit forensischer und rechtlicher Expertise für die Bekämpfung digitaler Kriminalität.Über den Studiengang
Der Master Cybercrime / Cybersecurity an der Hochschule Mittweida richtet sich an Absolvent:innen technischer oder informatiknaher Studiengänge, die sich auf die Analyse, Aufklärung und Abwehr von Computerkriminalität spezialisieren möchten. Der Studiengang verknüpft technische Themen wie IT-Sicherheit und digitale Forensik mit rechtlichen und organisatorischen Fragestellungen aus dem Bereich IT-Governance und IT-Compliance.
Mittweida hat sich mit diesem Programm als Standort für interdisziplinäre Sicherheitsausbildung positioniert, die technisches Know-how mit einem Verständnis für Beweisführung und gerichtsfeste Dokumentation zusammenbringt. Studierende lernen, IT-Vorfälle nicht nur technisch zu analysieren, sondern auch im rechtlichen Kontext einzuordnen.
Als zulassungsfreier Vollzeitstudiengang mit Abschluss M.Sc. bietet das Programm einen direkten Zugang für Interessierte mit entsprechendem fachlichen Hintergrund, ohne zusätzliche Eignungsprüfung im Zulassungsverfahren.
Curriculum & Module
25 Module – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
IT-Compliance
Der Sachverständige vor Gericht
Stochastic Models
Computational Intelligence
Predictive Policing/Dunkelfeld
Foundations of Modern Cryptography
Cryptanalysis
Digitale Werte und Güter
Datenbankprogrammierung
Softwarepraktikum
Entwurf sicherer Systeme
Datennetze/Cloud Forensics
Datenkompression
Intelligente Videoanalyse
Masterprojekt
Cybercrime I
Das Modul behandelt die sogenannte IuK-Kriminalität im engeren Sinne (Computerkriminalität) mit Fokus auf relevante Gesetzesnormen, Begehungsweisen einzelner Delikte und kriminalistische Ermittlungsansätze. Es werden Aspekte wie Computerbetrug, Datenveränderung, Computersabotage und Softwarepiraterie sowie der internationale Kontext behandelt.
Grundlagen der Mobilfunkforensik
Das Modul stellt Mobilfunkstandards, mobile Betriebssysteme und die Architektur mobiler Endgeräte dar. Es werden forensische Tools für mobile Geräte und praktische Untersuchungsszenarien vermittelt.
Internet of Things
Das Modul vermittelt Kenntnisse über die Vernetzung und Bestandteile des Internets der Dinge, einschließlich RFID-Systeme, Sensoren, Aktoren, Embedded Systeme und TCP/IP-basierte Kommunikation.
Cybercrime II
Das Modul behandelt die IuK-Kriminalität im weiteren Sinne (Tatmittel Internet) mit Fokus auf Delikte wie Kinderpornographie, Gewaltdarstellungen, illegale Onlinemarktplätze und Urheberrechtsdelikte sowie den Einsatz von IuK in der Organisierten Kriminalität.
Navigationsgeräte und Geoinformationssysteme
Das Modul behandelt Navigationssysteme, Satellitennavigation, Geodäsie und Kartographie sowie die Implementierung und Nutzung von Geoinformationssystemen.
Embedded Systems Forensics und Speichertechnologien
Das Modul behandelt eingebettete Systeme, deren Architektur, Programmiermethoden und moderne Speichertechnologien wie Flash-Speicher sowie forensische Untersuchungsmethoden für solche Systeme.
Social Engineering und OSINT
Das Modul vermittelt Kenntnisse zu Social Engineering mit psychologischen Grundlagen und Abwehrstrategien sowie zu Open Source Intelligence (OSINT) zur automatisierten Datengewinnung, -zusammenführung und -auswertung aus offenen Quellen.
Komplexpraktikum Forensische Methoden
Das Modul ermöglicht Studierenden, praktische Verfahrensweisen aus dem Bereich Cybercrime/Cybersecurity in selbstgewählten Praktika zu erlernen und ihre erworbenen Fähigkeiten einzusetzen, mit Optionen wie Forensische Digitalfotographie, Malware Forensics, Car Forensics oder Digital Video Analysis.
Car Forensics
Das Modul behandelt die forensische Untersuchung von Kraftfahrzeugen mit Fokus auf elektronische Steuergeräte, Bussysteme und Standards für die Car-Kommunikation sowie forensische Tools und Szenarien.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Studiengang im Detail
Über den Studiengang
Der Studiengang Cybercrime / Cybersecurity an der Hochschule Mittweida ist als forschungs- und praxisnaher Master konzipiert, der technische IT-Sicherheit mit forensischen und juristischen Inhalten verzahnt. Er baut auf Grundlagenwissen aus einem ersten technischen Studium auf und vertieft dieses gezielt in Richtung Cybercrime-Bekämpfung.
Charakteristisch ist die enge Verzahnung von IT-technischen und rechtlich-organisatorischen Perspektiven, die den Studiengang von rein technischen IT-Sicherheits-Masterprogrammen unterscheidet.
Studieninhalte
Zu den zentralen Modulen zählen IT-Governance und IT-Compliance, die vermitteln, wie Unternehmen und Organisationen IT-Sicherheit strukturell verankern und regulatorische Anforderungen umsetzen. Ergänzt wird dies durch das Modul Der Sachverständige vor Gericht, das die Rolle von IT-Expert:innen in Gerichtsverfahren und die Anforderungen an gerichtsfeste Gutachten behandelt.
Diese Kombination aus technischer Tiefe und rechtlich-organisatorischem Verständnis bereitet gezielt auf Tätigkeiten vor, in denen digitale Beweismittel gesichert, ausgewertet und in einen rechtlichen Rahmen eingeordnet werden müssen.
Für wen passt das?
Der Studiengang eignet sich für Absolvent:innen technischer Informatik-Studiengänge, die ihre Kenntnisse gezielt in Richtung IT-Sicherheit, digitale Forensik und Cybercrime-Bekämpfung ausbauen möchten. Interesse an rechtlichen und organisatorischen Fragestellungen ist ebenso hilfreich wie eine analytische, detailorientierte Arbeitsweise.
Wer sich vorstellen kann, später an der Schnittstelle zwischen Technik, Recht und Ermittlungsarbeit zu arbeiten, findet hier ein passendes Profil.
Karriere & Arbeitsmarkt
Absolvent:innen finden Einsatzfelder in der IT-Sicherheitsberatung, bei Strafverfolgungsbehörden mit Cybercrime-Bezug, in der digitalen Forensik sowie in Unternehmen, die IT-Governance- und Compliance-Strukturen aufbauen. Die Verbindung von technischem und juristischem Verständnis macht Absolvent:innen für mehrere Berufsfelder anschlussfähig.
Der Bezug zu Berufen der technischen Informatik zeigt, dass ein solides technisches Fundament weiterhin die Basis der beruflichen Tätigkeit bildet, ergänzt um Spezialwissen im Sicherheits- und Ermittlungsbereich.
Hochschule & Format
Die Hochschule Mittweida bietet den Studiengang als Präsenzstudium in Vollzeit am Standort Mittweida an. Die zulassungsfreie Aufnahme erleichtert den Einstieg für Interessierte mit passendem Erststudium.
Das Format ermöglicht eine enge Betreuung und praxisnahe Auseinandersetzung mit aktuellen Fragestellungen der IT-Sicherheit und Computerkriminalität.
Zulassung & Zugangswege
Deine Zulassungschancen
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.
Kosten & Finanzierung
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Deine Jobgarantie mit StudySmarter
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
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Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Karriere & Gehalt
Der Master öffnet Türen zu Tätigkeiten, in denen technisches IT-Wissen und die Aufklärung digitaler Straftaten zusammenkommen.
- Einstieg als IT-Sicherheitsanalyst:inAnalyse von Sicherheitsvorfällen und Unterstützung bei forensischen Untersuchungen · 0 bis 2 Jahre
- Fachkraft für digitale Forensik / Cybercrime-ErmittlungEigenständige Bearbeitung von Fällen digitaler Kriminalität und Erstellung von Gutachten · 2 bis 5 Jahre
- Senior-Berater:in IT-Sicherheit & ComplianceVerantwortung für komplexe Sicherheits- und Compliance-Projekte in Organisationen · 5 bis 8 Jahre
- Leitung IT-Sicherheit / Cybercrime-AbteilungStrategische Steuerung von Sicherheits- und Ermittlungsteams · ab 8 Jahren
Gehaltsspanne nach Karrierephase
Branchenweite Marktorientierung für Berufe in der technischen Informatik (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Arbeitsmarkt & Zukunft
Wie sich der Beruf im Zusammenspiel mit KI-Systemen entwickelt, lässt sich anhand konkreter Aufgabenbereiche skizzieren.
Wie KI den Beruf verändert
Künstliche Intelligenz verändert die Arbeit in der IT-Sicherheit und digitalen Forensik spürbar, ersetzt aber nicht die Einordnung im Ermittlungs- und Rechtskontext.
KI nimmt dir ab
- Automatisierte Erkennung von Auffälligkeiten in Logdateien und Netzwerkverkehr
- Vorsortierung großer Datenmengen bei forensischen Analysen
- Automatisierte Schwachstellenscans und Reporting-Erstellung
Menschlich gefragter denn je
- Rechtssichere Einordnung und Dokumentation von Beweismitteln
- Kommunikation vor Gericht als Sachverständige:r
- Strategische Entscheidungen zu IT-Governance und Compliance
- Bewertung komplexer, neuartiger Angriffsszenarien
Die im Modul Der Sachverständige vor Gericht vermittelte Fähigkeit, technische Sachverhalte rechtssicher zu kommunizieren, bleibt eine zentrale menschliche Kompetenz, die KI nicht ersetzt.
Arbeiten neben dem Studium
Sammle schon im Studium Praxis und verdiene dazu – Werkstudentenjobs und Praktika in Mittweida, ideal neben dem Präsenzstudium am Campus.
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Tools & Rechner
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Die Hochschule im Profil
Kurzprofil der Hochschule Mittweida – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Hochschule Mittweida
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Was Studierende sagen
Das wird gelobt
- Enge Verzahnung von technischer IT-Sicherheit mit rechtlichen und organisatorischen Inhalten
- Zulassungsfreier Zugang erleichtert den Einstieg für passende Vorqualifikationen
- Praxisnahe Themen wie Gutachtenerstellung und Gerichtsverfahren
Worauf du achten solltest
Wer ausschließlich an rein technischer Softwareentwicklung interessiert ist, sollte bedenken, dass dieser Studiengang bewusst auch rechtliche und organisatorische Inhalte wie IT-Governance und IT-Compliance in den Vordergrund stellt.
Passt Cybercrime / Cybersecurity zu dir?
Das solltest du mitbringen
- Du hast bereits ein technisches oder informatiknahes Erststudium abgeschlossen.
- Du interessierst dich für IT-Sicherheit ebenso wie für rechtliche und organisatorische Rahmenbedingungen.
- Analytisches, detailorientiertes Arbeiten liegt dir, etwa bei der Auswertung digitaler Spuren.
- Du kannst dir vorstellen, technische Sachverhalte auch gegenüber Jurist:innen oder vor Gericht verständlich darzustellen.
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Häufige Fragen
Brauche ich für den Master Cybercrime / Cybersecurity an der Hochschule Mittweida einen bestimmten Bachelorabschluss?
Der Studiengang setzt in der Regel ein technisches oder informatiknahes Erststudium voraus, da er inhaltlich auf Kenntnissen der technischen Informatik aufbaut.
Ist der Studiengang zulassungsbeschränkt?
Nein, der Studiengang ist zulassungsfrei, sodass Interessierte mit passendem fachlichen Hintergrund direkt eingeschrieben werden können.
Welche Rolle spielen rechtliche Inhalte im Studium?
Module wie IT-Compliance und Der Sachverständige vor Gericht zeigen, dass rechtliche und organisatorische Aspekte einen festen Bestandteil des Studiums bilden, um technische Sachverhalte im juristischen Kontext einordnen zu können.
In welchen Berufsfeldern kann ich nach dem Abschluss arbeiten?
Mögliche Einsatzfelder liegen in der IT-Sicherheitsberatung, der digitalen Forensik, bei Behörden mit Cybercrime-Bezug sowie in Unternehmen, die IT-Governance-Strukturen aufbauen.
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