Chemie und ingenieurtechnische Grundlagen
Vermittlung grundlegender ingenieurtechnischer und naturwissenschaftlicher Grundlagen mit Fokus auf Atombau, Periodensystem, chemische Bindungen, Säuren-Basen-Systeme, Stöchiometrie und analytische Methoden.
Der Studiengang Angewandte Chemie an der Hochschule Merseburg richtet sich an alle, die Chemie nicht nur theoretisch verstehen, sondern auch in industriellen Prozessen anwenden wollen. Merseburg liegt im Herzen der mitteldeutschen Chemieregion, was dem Studiengang eine besonders praxisnahe Ausrichtung verleiht.
Im Zentrum stehen chemische und ingenieurtechnische Grundlagen, die von Beginn an mit verfahrenstechnischem Denken verknüpft werden. Wer sich für Reaktionsmechanismen genauso interessiert wie für die Frage, wie man einen Prozess vom Labor in den industriellen Maßstab überführt, findet hier ein passendes Umfeld.
Die zulassungsfreie Aufnahme senkt die Einstiegshürde, verlangt aber gleichzeitig Eigenverantwortung: Wer im Studium bestehen will, muss von Anfang an naturwissenschaftliches Grundverständnis mit Durchhaltevermögen kombinieren.
39 Module · 210 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Vermittlung grundlegender ingenieurtechnischer und naturwissenschaftlicher Grundlagen mit Fokus auf Atombau, Periodensystem, chemische Bindungen, Säuren-Basen-Systeme, Stöchiometrie und analytische Methoden.
Vermittlung von Definitionen und Grundsätzen der Nachhaltigkeit, Green Engineering und Ökobilanzierung mit Schwerpunkt auf regenerative Energien, Energiespeicherung und nachhaltige Materialien.
Grundverständnis der Verfahrenstechnik mit Überblick über Grundoperationen, Fließbilder und Stoff- sowie Energiebilanzen mit Anwendung auf großtechnische Prozesse.
Vermittlung mathematischer Basiskonzepte einschließlich Aussagenlogik, Mengen, lineare Gleichungssysteme, Vektoren, Matrizen und Differentialrechnung.
Grundverständnis physikalischer Zusammenhänge mit Schwerpunkt auf Fehlerrechnung, Mechanik (Kinematik und Dynamik) und Grundlagen der Thermodynamik.
Erwerb englischer Sprachkenntnisse zur Kommunikation technischer Sachverhalte mit Wortschatz zu Chemie, Chemietechnik und Laborarbeit.
Grundlegende Kenntnisse quantitativer Analytik, Gravimetrie, Maßanalyse (Titrationsmethoden), Statistik von Analysenergebnissen sowie Grundlagen spektroskopischer und chromatographischer Techniken.
Vertiefung der anorganischen Chemie im ersten Semester des Studienprogramms.
Fortsetzung der Mathematik-Ausbildung im zweiten Semester.
Fortsetzung der Physik-Ausbildung im zweiten Semester.
Vermittlung thermodynamischer Grundlagen und Gesetze.
Behandlung von Prozesswegen und deren Nachhaltigkeit.
Fortsetzung der anorganischen Chemie im dritten Semester.
Einführung in die organische Chemie mit Grundstrukturen und Stoffgruppen.
Erste Veranstaltung zu physikalischer Chemie.
Vertiefung analytischer Methoden.
Vermittlung von Grundlagen der Elektrochemie und deren Anwendungen.
Einführung in Biochemie und Mikrobiologie.
Fortsetzung der organischen Chemie im vierten Semester.
Vertiefung der physikalischen Chemie.
Grundlagen der Reaktionstechnik.
Einführung in thermische Verfahrenstechnik.
Methoden zur Charakterisierung von Werkstoffen.
Wahlpflichtmodule im vierten Semester.
Vermittlung von Kernresonanzspektroskopie-Methoden.
Vertiefung der organischen Chemie im fünften Semester.
Vertiefung verfahrenstechnischer Konzepte.
Vertiefung der Reaktionstechnik.
Vertiefung der anorganischen Chemie im fünften Semester.
Vermittlung von Grundlagen der Grenzflächenchemie.
Vertiefung instrumenteller analytischer Methoden.
Vermittlung von Chemie makromolekularer Stoffe und Polymere.
Chemie natürlicher Stoffe und deren Zusammenhänge.
Vertiefung spezieller Aspekte der organischen Chemie.
Wahlpflichtmodule im sechsten Semester.
Vermittlung von Fähigkeiten zur wissenschaftlichen Kommunikation.
Praktische Erfahrung in betrieblicher Umgebung.
Durchführung eines Projekts in industriellem Kontext.
Abschlussarbeit mit mündlicher Präsentation und Diskussion.
Keine Module gefunden. Suche anpassen oder Filter zurücksetzen.
Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Angewandte Chemie in Merseburg positioniert sich bewusst zwischen klassischer Chemie und Verfahrenstechnik. Die Nähe zu den großen Chemiestandorten der Region prägt das Profil des Studiengangs und öffnet Türen zu Kooperationen mit der Industrie.
Statt reiner Laborchemie liegt der Fokus auch auf der Frage, wie chemische Prozesse wirtschaftlich, sicher und ressourcenschonend im großen Maßstab umgesetzt werden können.
Die Module Chemie und ingenieurtechnische Grundlagen bilden das naturwissenschaftlich-technische Fundament, auf dem organische, anorganische und physikalische Chemie ebenso aufbauen wie erste verfahrenstechnische Konzepte.
Mit Einführung in die Verfahrenstechnik lernen Studierende, chemische Reaktionen als Teil größerer Produktionsprozesse zu denken, während Einführung in die Nachhaltigkeit den Blick für ressourcenschonende und umweltverträgliche Prozessgestaltung schärft.
Der Studiengang eignet sich für Menschen mit ausgeprägtem Interesse an Naturwissenschaften, die zugleich technisches und prozessorientiertes Denken mitbringen. Geduld im Labor und Freude an Zahlen und Berechnungen sind hilfreich.
Wer lieber rein theoretisch forscht, findet in reinen Chemie-Studiengängen vielleicht mehr Tiefe; wer Chemie direkt mit industrieller Anwendung verbinden möchte, ist in Merseburg gut aufgehoben.
Absolvent:innen der Angewandten Chemie finden Einstiegsmöglichkeiten in der chemischen und verfahrenstechnischen Industrie, etwa in Produktion, Qualitätssicherung oder Prozessentwicklung, passend zum Berufsbild der Berufe in der Chemie.
Die praxisnahe Ausrichtung des Studiengangs erleichtert den direkten Übergang in industrielle Tätigkeitsfelder, auch ohne vertiefendes Masterstudium.
Die Hochschule Merseburg bietet als Hochschule für Angewandte Wissenschaften ein anwendungsorientiertes Lernumfeld mit überschaubaren Gruppengrößen und engem Praxisbezug zu Laboren und Technikumsanlagen.
Das Vollzeitformat mit hohem Laboranteil verlangt kontinuierliche Präsenz, bietet dafür aber intensive praktische Erfahrung schon während des Studiums.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Für diesen Studiengang liegt uns keine NC-Grenze vor. Im Studiengang-Match siehst du anhand deiner Note, wie gut du passt, alternativ direkt beim Anbieter prüfen.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Weg von der Hochschulbank in die chemische Industrie führt über praxisnahe Einstiegspositionen bis hin zu verantwortungsvollen Führungsrollen.
Branchenweite Marktorientierung für Berufe in der Chemie (o.S.) (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Die chemische Industrie verändert sich durch Digitalisierung und Nachhaltigkeitsanforderungen, was auch die Kompetenzen künftiger Absolvent:innen prägt.
Automatisierung und KI verändern schrittweise, wie in Labor und Produktion gearbeitet wird.
Die im Studium vermittelten Fähigkeiten zur Prozessgestaltung lassen sich direkt auf Module wie Einführung in die Verfahrenstechnik und Einführung in die Nachhaltigkeit zurückführen.
Sammle schon im Studium Praxis und verdiene dazu – Werkstudentenjobs und Praktika in Merseburg, ideal neben dem Präsenzstudium am Campus.
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Kurzprofil der Hochschule Merseburg – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer wenig Freude an Mathematik und quantitativem Denken mitbringt, sollte bedenken, dass verfahrenstechnische Berechnungen und physikalisch-chemische Grundlagen einen festen Bestandteil des Studiums bilden.
Wer wenig Freude an Mathematik und quantitativem Denken mitbringt, sollte bedenken, dass verfahrenstechnische Berechnungen und physikalisch-chemische Grundlagen einen festen Bestandteil des Studiums bilden.
Nein, der Studiengang ist zulassungsfrei, sodass keine Aufnahmeprüfung oder NC-Grenze über die Einschreibung entscheidet.
Durch Module wie Einführung in die Verfahrenstechnik und die Nähe zur mitteldeutschen Chemieindustrie ist der Studiengang stark anwendungsorientiert ausgerichtet.
Absolvent:innen finden Einstiegsmöglichkeiten in Berufen der Chemie, etwa in Labor, Qualitätssicherung oder Prozess- und Produktionstechnik.
Nein, die Grundlagen werden im Modul Einführung in die Verfahrenstechnik von Beginn an vermittelt, chemisches Grundinteresse reicht als Ausgangspunkt.
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