Archäologische Praxis
Studierende erwerben archäologiebezogene praktische Fähigkeiten in Bereichen wie Restaurierung, Museologie, Denkmalpflege, archäologische Fotografie, Keramikanalyse und Feldforschung.
Der Bachelorstudiengang verbindet Klassische Archäologie mit der Archäologie der Spätantike und des Byzantinischen Reiches zu einem Fach, das einen ungewöhnlich weiten historischen Bogen spannt – von archaischen griechischen Heiligtümern bis zu byzantinischen Stadtanlagen. An der Georg-August-Universität Göttingen triffst du dabei auf eine der traditionsreichsten archäologischen Sammlungen Deutschlands, die als Lehr- und Forschungsinfrastruktur direkt in das Studium eingebunden ist.
Im Zentrum steht die Arbeit an materiellen Hinterlassenschaften: Architektur, Plastik, Keramik, Kleinfunde und ihre räumlichen und historischen Kontexte werden systematisch erschlossen. Studierende lernen, Objekte zu beschreiben, zu datieren, in kulturhistorische Zusammenhänge einzuordnen und wissenschaftlich zu publizieren.
Da der Studiengang zulassungsfrei ist, steht er allen mit Hochschulzugangsberechtigung offen – setzt aber Interesse an intensiver Lektüre, Sprachen und selbstständiger wissenschaftlicher Arbeit voraus, das sich über das Studium hinweg vertieft.
15 Module · 66 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Studierende erwerben archäologiebezogene praktische Fähigkeiten in Bereichen wie Restaurierung, Museologie, Denkmalpflege, archäologische Fotografie, Keramikanalyse und Feldforschung.
Modul behandelt archäologische Methoden und Techniken für die Forschung in der Archäologie der griechischen, römischen und byzantinischen Welt.
Modul behandelt aktuelle Forschungsprobleme und Fragestellungen in der Archäologie der griechischen, römischen und byzantinischen Welt.
Modul behandelt die Analyse und Interpretation archäologischer Befundsituationen.
Einführungsmodul in die Grundlagen der griechischen Archäologie für Studierende anderer Studiengänge.
Einführungsmodul in die Grundlagen der spätantiken und byzantinischen Archäologie für Studierende anderer Studiengänge.
Einführungsmodul in die Grundlagen der römischen Archäologie für Studierende anderer Studiengänge.
Modul vermittelt Grundlagen und praktische Anwendung von Geographischen Informationssystemen in den Geisteswissenschaften.
Studierende kennen Arbeitsgebiete und Geschichte der griechischen und byzantinischen Archäologie, erwerben archäologisches Grundwissen über griechische und byzantinische Kulturen und verstehen deren historische Einbettung sowie Kontakte zu Nachbarkulturen.
Studierende kennen Arbeitsgebiete und Geschichte der römischen Archäologie, verstehen Methoden archäologischer Forschung und erwerben archäologisches Grundwissen über römische Kultur sowie deren historische Einbettung und Kontakte zu Nachbarkulturen.
Studierende kennen Geschichte und historischen Kontext der griechischen, römischen und spätantik-byzantinischen Kulturen und können Methodiken geschichtswissenschaftlichen Arbeitens anwenden.
Studierende vermögen funktionale, räumliche oder ideelle Kontexte archäologischer Artefakte und Monumente zu begreifen, können interkulturelle Vergleiche durchführen und sich wissenschaftlich mit archäologischen Objekten und Befunden auseinandersetzen.
Studierende kennen ausgewählte Fundgattungen und können diese nach Kriterien wie Technik und Typus klassifizieren sowie archäologische Funde unterschiedlichen Funktionen und Epochen zuordnen und räumlich verorten.
Studierende können archäologische Objekte und Befunde wissenschaftlich deuten, ausgewählte archäologische Themenbereiche eigenständig erarbeiten und Stilanalyse in ihrem topographischen, gattungsspezifischen und kulturellen Kontext durchführen.
Studierende verstehen bildwissenschaftliche Fragestellungen, nutzen ikonographische und ikonologische Methoden zur Analyse des archäologischen Materials und kennen weitere archäologische Methoden wie Surveyarchäologie und Raumanalyse.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Anders als viele archäologische Studiengänge, die sich nur auf eine Epoche konzentrieren, deckt dieser Studiengang in Göttingen die griechische, römische und byzantinische Welt in ihrer historischen Abfolge ab. Das erlaubt es, kulturelle Kontinuitäten und Brüche über mehr als anderthalb Jahrtausende hinweg zu verfolgen.
Die enge Verzahnung mit der archäologischen Sammlung der Universität bedeutet, dass Original- und Abgusssammlungen regelmäßig in die Lehre einbezogen werden – ein Vorteil gegenüber rein theoretisch ausgerichteten Studiengängen.
Der zulassungsfreie Zugang erleichtert den Einstieg, verlangt im Studienverlauf aber Eigeninitiative, um sich fachlich zu profilieren, etwa durch Grabungspraktika oder Sprachkurse.
Die Einführung in die griechische, römische und byzantinische Geschichte vermittelt das historische Grundgerüst, auf dem die archäologische Arbeit aufbaut. Ergänzend dazu vertiefen die Module Kontexte (Klassische Archäologie) und Kontexte (Spätantike/Byzantinische Archäologie) die Methoden der Objekt- und Befundanalyse für die jeweiligen Epochen.
Neben Bild- und Sachüberlieferung spielen auch Fundorte, Architektur und stadträumliche Entwicklungen eine Rolle, sodass Studierende sowohl Objektkompetenz als auch ein Verständnis für größere historische Zusammenhänge entwickeln.
Gut aufgehoben sind hier Menschen mit ausgeprägtem historischem Interesse, die sich gerne in Details vertiefen und Freude an vergleichender, langfristiger Betrachtung antiker Kulturen haben.
Da byzantinische Inhalte einen eigenen Schwerpunkt bilden, eignet sich der Studiengang besonders für alle, die über die klassische Antike hinausdenken und sich für den Übergang von der Antike zum Mittelalter interessieren.
Absolvent:innen finden Wege in Museen, Denkmalpflege, archäologischen Grabungsfirmen, Wissenschaftskommunikation oder in die universitäre Forschung, oft nach einem vertiefenden Masterstudium.
Der Arbeitsmarkt für Archäolog:innen ist spezialisiert und häufig projektbezogen organisiert, weshalb Zusatzqualifikationen wie Grabungserfahrung oder digitale Dokumentationsmethoden den Einstieg erleichtern.
Die Georg-August-Universität Göttingen bietet mit ihrer archäologischen Sammlung und eingebundenen Instituten ein Umfeld, das Theorie und Objektpraxis eng verzahnt.
Das Vollzeitstudium in Präsenz ermöglicht regelmäßigen Kontakt zu Lehrenden und Sammlungsbeständen, was insbesondere für die praktische Objektarbeit von Vorteil ist.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Weg vom Studium in den Beruf führt in der Archäologie meist über Praxiserfahrung und wissenschaftliche Vertiefung.
Branchenweite Marktorientierung für Archäologie der Griechischen, Römischen und Byzantinischen Welt-Profile (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Die Digitalisierung verändert auch die Archäologie spürbar, ohne die Kernkompetenzen der Objekt- und Kontextanalyse zu ersetzen.
KI-Werkzeuge unterstützen zunehmend Dokumentation und Auswertung archäologischer Daten.
Die Fähigkeit, historische Quellen einzuordnen, wird direkt im Modul Einführung in die griechische, römische und byzantinische Geschichte aufgebaut, während die Kontexte-Module die objektbezogene Analysekompetenz schärfen.
Sammle schon im Studium Praxis und verdiene dazu – Werkstudentenjobs und Praktika in Göttingen, ideal neben dem Präsenzstudium am Campus.
Stellen live aus der StudySmarter Jobbörse · laufend aktualisiert.
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Kurzprofil der Georg-August-Universität Göttingen – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer sich für den Studiengang entscheidet, sollte Bereitschaft zu intensiver Lektüre, Sprachvertiefung und selbstständigem wissenschaftlichem Arbeiten mitbringen, da der Studiengang trotz offener Zulassung fachlich anspruchsvoll bleibt.
Nein, der Studiengang Archäologie der Griechischen, Römischen und Byzantinischen Welt an der Uni Göttingen ist zulassungsfrei, sodass keine Zulassungsbeschränkung besteht.
Für die Arbeit mit antiken Quellen sind Sprachkenntnisse wie Latein und Altgriechisch hilfreich und werden im Studienverlauf vertieft oder nachgeholt, abhängig von den jeweiligen Prüfungsanforderungen.
Die Sammlung der Georg-August-Universität Göttingen wird aktiv in die Lehre eingebunden und ermöglicht praktische Objektarbeit direkt im Studium.
Mögliche Wege führen in Museen, Denkmalpflege, Grabungsprojekte oder in ein vertiefendes Masterstudium mit anschließender wissenschaftlicher Laufbahn.
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