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Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg · Master

Theater – Forschung – Vermittlung Master of Science an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Der Master Theater – Forschung – Vermittlung an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) verbindet theaterwissenschaftliche Forschung mit Vermittlungspraxis – in Teilzeit studierbar.
M.Sc.
Master of Science
120
ECTS-Punkte
4 Sem.
Regelstudienzeit
Erlangen
Studienort
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Über den Studiengang

Der Studiengang Theater – Forschung – Vermittlung an der FAU Erlangen-Nürnberg richtet sich an Personen, die sich vertieft mit Theatergeschichte, Aufführungsanalyse und Vermittlungsformaten auseinandersetzen wollen. Der Titel des Studiengangs macht bereits deutlich, dass hier drei Perspektiven zusammengedacht werden: die historische und theoretische Auseinandersetzung mit Theater, die analytische Arbeit an konkreten Aufführungen sowie die Frage, wie Theater einem Publikum oder einer Öffentlichkeit vermittelt werden kann.

Da der Studiengang in Teilzeit angeboten wird, eignet er sich besonders für Studierende, die das Studium neben beruflichen oder anderen Verpflichtungen absolvieren möchten. Die Zulassung ist zulassungsfrei, was den Einstieg erleichtert, ersetzt aber nicht die inhaltliche Auseinandersetzung mit den anspruchsvollen theoretischen und methodischen Grundlagen des Fachs.

Am Studienort Erlangen profitieren Studierende von der Einbindung in ein geistes- und kulturwissenschaftliches Umfeld, das komparatistische und historiographische Zugänge zum Theater ermöglicht.

Curriculum & Module

10 Module · 120 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.

10 Module · 120 ECTS
1. Semester10 ECTS

Theorie und Historiographie des Theaters

Das Modul stellt klassische und neuere Positionen zur Theorie und Historiographie des Theaters vor. Im Theorieseminar werden zentrale theoretische Ansätze und Kategorien der Theaterwissenschaft wie Aufführung, Performance, Theatralität und Performativität erörtert. Im Historiographieseminar werden theatrale Praktiken in ihren historischen Kontexten und ästhetischen Bezügen beleuchtet.

1. Semester5 ECTS

Aufführungsanalyse

Das Modul stellt Methoden der Aufführungsanalyse vor und führt die Studierenden in Themen, Fragestellungen und Techniken der analytischen Forschungspraxis in der Theaterwissenschaft ein. Vorhandene Methoden und Theorien werden an konkreten Beispielen aktueller Aufführungen erprobt.

1. Semester5 ECTS

Komparatistische Analyseverfahren

Das interdisziplinär angelegte Modul stellt Methoden der Analyse verschiedener medialer Artefakte und Praktiken vor. Im Seminar werden Methoden des Medienvergleichs sowie der Analyse von intermedialen Phänomenen vermittelt und in vergleichender Perspektive die Gegenstände und Analyseverfahren erörtert.

1. Semester7.5 ECTS

Grundlagenmodul Praktiken der Vermittlung

Das Modul führt in Grundlagen und Praktiken der Vermittlung ein und gibt praxisnahe Einblicke in mögliche Praxisfelder wie Dramaturgie, Theaterpädagogik und Öffentlichkeitsarbeit. Theoretische und gegenwärtige Grundlagen von Kunst- und Kulturvermittlung werden vorgestellt und exemplarisch an konkreten Gegenständen erprobt.

2. Semester5 ECTS

Ästhetik des Theaters

Das Modul behandelt die wechselseitigen Bezüge zwischen theaterwissenschaftlicher Forschung und dem Feld der allgemeinen Ästhetik und Kulturtheorie. Zentral sind dabei Theorien des Performativen, das Konzept der Theatralität, das Verhältnis von Textualität und Aufführung sowie Gender-Aspekte und Medientheorien.

2. Semester5 ECTS

Theater und die anderen Künste

Das Modul widmet sich der Reflexion theatraler und performativer Praktiken an den Schnittstellen verschiedener Künste und Medien. Zentrale Konzepte der Intermedialität wie Intertextualität, Medienwechsel und Hybridität werden in theaterwissenschaftlicher Perspektivierung diskutiert.

2. Semester10 ECTS

Wahlpflichtmodul

Es sind entsprechend freigegebene Lehrveranstaltungen oder Module im Umfang von 10 ECTS aus den Master-Studiengängen der FAU zu belegen. Die Studierenden erwerben Kenntnisse in den Theorien und Methoden benachbarter Fächer und Disziplinen.

2. Semester7.5 ECTS

Aufbaumodul Praktiken der Vermittlung

Das Modul vertieft die Einblicke in Praktiken der Vermittlung und mögliche Praxiseinsatzfelder. In der vertieften Auseinandersetzung mit theoretischen Grundlagen der Vermittlung werden an exemplarischen Handlungsfeldern Möglichkeiten der Befragung und Weiterentwicklung bestehender Vermittlungsformen erörtert.

2. Semester5 ECTS

Künstlerische Projektarbeit

Die Studierenden lernen künstlerische Positionen, Arbeitsweisen und Selbstreflexionen exemplarisch durch gemeinsame Arbeit mit renommierten Künstler*innen und Vermittlungsakteur*innen kennen. Die vermeintliche Differenz von Theorie und Praxis wird problematisiert und nach den theoretischen Implikationen künstlerischer Praxis gefragt.

3. Semester15 ECTS

Praxisreflexion

Das Modul vermittelt Einblicke in die theaterbezogene und kulturvermittelnde Praxis durch ein Praktikum mit methodischer Begleitung sowie wissenschaftlicher Anleitung. Ein eigenständiges theaterbezogenes oder kulturvermittelndes Projekt wird konzipiert, realisiert und präsentiert.

Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.

Studiengang im Detail

Über den Studiengang

Theater – Forschung – Vermittlung an der FAU Erlangen-Nürnberg ist ein Masterstudiengang, der theaterwissenschaftliche Forschung mit Vermittlungsfragen verknüpft. Er richtet sich an Studierende, die bereits erste Berührungspunkte mit Theaterwissenschaft, Literatur- oder Kulturwissenschaften mitbringen und diese vertiefen möchten.

Das Teilzeitformat erlaubt eine flexible Studiengestaltung, wodurch sich der Studiengang von klassischen Vollzeit-Masterprogrammen unterscheidet und für Berufstätige oder Personen mit familiären Verpflichtungen attraktiv wird.

Studieninhalte

Zentrale Bestandteile des Studiums sind die Theorie und Historiographie des Theaters, in der die Entwicklung theatraler Formen und ihre wissenschaftliche Beschreibung im Mittelpunkt stehen. Die Aufführungsanalyse schult den Blick für konkrete Inszenierungen und deren ästhetische, dramaturgische und performative Mittel.

Ergänzt werden diese Inhalte durch komparatistische Analyseverfahren, die einen Vergleich zwischen unterschiedlichen theatralen Traditionen, Epochen oder kulturellen Kontexten ermöglichen. So entsteht ein Studienprofil, das historisches Wissen, analytische Kompetenz und Vermittlungsperspektiven miteinander verbindet.

Für wen passt das?

Der Studiengang eignet sich für Personen mit Interesse an Theater, Aufführungspraxis und kultureller Vermittlung, die bereit sind, sich intensiv mit theoretischen und historischen Texten auseinanderzusetzen. Auch wer bereits im kulturellen oder pädagogischen Bereich arbeitet und sich akademisch weiterqualifizieren möchte, findet hier ein passendes Format.

Da es sich um ein Teilzeitstudium handelt, sollten Interessierte Selbstorganisation und die Fähigkeit mitbringen, Studieninhalte über einen längeren Zeitraum kontinuierlich zu bearbeiten.

Karriere & Arbeitsmarkt

Absolvent:innen des Studiengangs qualifizieren sich für Tätigkeiten im Bereich Theater – Forschung – Vermittlung, etwa in Theaterhäusern, kulturellen Institutionen, in der Wissenschaft oder in der Vermittlungsarbeit zwischen Bühne und Publikum.

Die Verbindung aus Forschungskompetenz und Vermittlungswissen eröffnet Perspektiven sowohl in akademischen als auch in praxisorientierten kulturellen Kontexten.

Hochschule & Format

Die FAU Erlangen-Nürnberg bietet mit ihrem Studienort Erlangen ein universitäres Umfeld, in dem geistes- und kulturwissenschaftliche Fragestellungen auf eine breite fachliche Infrastruktur treffen.

Das zulassungsfreie Teilzeitformat erleichtert den Zugang zum Studiengang und ermöglicht eine individuelle Studienplanung.

Zulassung & Zugangswege

ZulassungsfreiTheater – Forschung – Vermittlung ist an der FAU in der Regel zulassungsfrei – der Einstieg ist ohne Numerus Clausus möglich.
ZugangswegeIn der Regel Abitur oder Fachhochschulreife – auch beruflich Qualifizierte können zugelassen werden; ein einschlägiges Vorpraktikum ist teils empfohlen.

Deine Zulassungschancen

Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.

Gute Nachrichten: zulassungsfrei

Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.

Kosten & Finanzierung

An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.

PositionBetrag
Studiengebühren0 €
Semesterbeitragca. 250 bis 350 € / Semester
Enthaltenu. a. Semesterticket & Studierendenwerk

Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.

Deine Jobgarantie mit StudySmarter

Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.

Jobgarantie 6 Monate

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Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.

Karriere & Gehalt

Der Master eröffnet Wege in Forschung, Kulturbetrieb und Vermittlungsarbeit rund um das Theater.

  1. Einstieg in Vermittlung oder DramaturgieErste Praxis in Theaterhäusern, kulturellen Einrichtungen oder Vermittlungsprojekten · 0 bis 2 Jahre
  2. Fachliche VertiefungÜbernahme eigenständiger Projekte in Dramaturgie, Vermittlung oder theaterwissenschaftlicher Forschung · 2 bis 5 Jahre
  3. Koordination & KonzeptionVerantwortung für Vermittlungsformate, Forschungsprojekte oder Programmplanung · 5 bis 8 Jahre
  4. LeitungsfunktionLeitung von Abteilungen, Forschungseinrichtungen oder künstlerisch-vermittelnden Bereichen · ab 8 Jahren

Gehaltsspanne nach Karrierephase

Branchenweite Marktorientierung für Theater – Forschung – Vermittlung-Profile (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.

Arbeitsmarkt & Zukunft

Die Zukunft des Berufsfelds Theater – Forschung – Vermittlung wird von digitalen Vermittlungsformaten und veränderten Publikumserwartungen geprägt.

Wie KI den Beruf verändert

Auch im Theaterbereich verändert Künstliche Intelligenz, wie Vermittlung und Forschung organisiert werden.

KI nimmt dir ab

  • Digitale Archivierung und Erschließung historischer Theaterquellen
  • Automatisierte Transkription von Interviews oder Aufführungsmitschnitten
  • Unterstützung bei der Literaturrecherche und Textanalyse
  • Erstellung einfacher Vermittlungsmaterialien auf Basis vorhandener Inhalte

Menschlich gefragter denn je

  • Ästhetisches Urteilsvermögen bei der Analyse von Aufführungen
  • Empathische und zielgruppengerechte Vermittlung von Theaterinhalten
  • Entwicklung eigenständiger Forschungsfragen und Interpretationen
  • Persönliche Kommunikation mit Publikum, Kulturschaffenden und Institutionen

Kompetenzen aus Aufführungsanalyse und Komparatistischen Analyseverfahren bilden die Grundlage für die spätere Vermittlungs- und Forschungsarbeit im Berufsalltag.

Arbeiten neben dem Studium

Sammle schon im Studium Praxis und verdiene dazu – Werkstudentenjobs und Praktika in Erlangen, ideal neben dem Präsenzstudium am Campus.

bis 20 Std.pro Woche im Semester – das erlaubt das Werkstudentenprivileg
ab 13,90 €pro Stunde gesetzlicher Mindestlohn; technische Werkstudierende oft darüber
SV-freiWerkstudentenjobs sind weitgehend sozialversicherungsfrei – mehr netto bleibt

Stellen live aus der StudySmarter Jobbörse · laufend aktualisiert.

Die Hochschule im Profil

Kurzprofil der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.

Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Staatliche HochschulePräsenzstudiumErlangen
StudySmarter-Score

Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.

Zum Hochschulprofil

Was Studierende sagen

Das wird gelobt

  • Enge Verbindung von Theaterforschung und praktischer Vermittlung
  • Flexibles Teilzeitformat für individuelle Lebenssituationen
  • Zulassungsfreier Zugang erleichtert den Einstieg

Worauf du achten solltest

Wer sich für diesen Studiengang entscheidet, sollte sich bewusst sein, dass die Teilzeitstruktur eine längere Studiendauer und hohe Eigenorganisation erfordert, da Inhalte kontinuierlich über einen längeren Zeitraum vertieft werden müssen.

Passt Theater – Forschung – Vermittlung zu dir?

Das solltest du mitbringen

  • Interesse an Theatergeschichte, Aufführungsanalyse und Vermittlungspraxis
  • Bereitschaft zu selbstorganisiertem Lernen im Teilzeitformat
  • Freude an komparatistischen und theoretischen Zugängen zum Theater
  • Motivation, Forschung mit praktischer Vermittlungsarbeit zu verbinden

Häufige Fragen

Ist der Studiengang Theater – Forschung – Vermittlung an der FAU zulassungsbeschränkt?

Nein, der Studiengang ist zulassungsfrei, sodass keine Aufnahmeprüfung oder NC-Hürde den Zugang einschränkt.

Kann ich den Master neben einem Beruf studieren?

Ja, der Studiengang wird in Teilzeit angeboten und ist dadurch besonders für Berufstätige oder Personen mit anderen Verpflichtungen geeignet.

Welche Module prägen das Studium besonders?

Zentrale Module sind Theorie und Historiographie des Theaters, Aufführungsanalyse sowie Komparatistische Analyseverfahren, die zusammen ein forschungs- und vermittlungsorientiertes Profil ergeben.

Welche beruflichen Perspektiven eröffnet der Abschluss?

Absolvent:innen können in Theaterhäusern, kulturellen Institutionen, in der Wissenschaft oder in der Vermittlungsarbeit zwischen Theater und Publikum tätig werden.

Kostenlos & unverbindlich

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