Biology-informed Drug Discovery
Überblick über biologische Konzepte im Arzneistoff-Forschungsprozess, einschließlich Omics-Methoden, Modellorganismen (Hefen, Pflanzen, Mäuse) und spezielle Arzneistoffklassen wie Antikörper und Naturstoffe.
Molecular Science an der FAU Erlangen-Nürnberg richtet sich an alle, die molekulare Prozesse nicht nur verstehen, sondern für die Entwicklung neuer Wirkstoffe nutzbar machen wollen. Der Studiengang verknüpft klassische chemische und biologische Grundlagenfächer mit einem klaren Fokus auf Drug Discovery – also den Weg von der Zielstruktur im Körper bis zum potenziellen Medikament.
Erlangen ist als Standort für Life Sciences und Medizintechnik bekannt, und diese Nähe zu Forschung und Industrie prägt auch den Studiengang: Theorie wird eng mit praktischer Laborarbeit verzahnt, sodass Studierende früh lernen, wissenschaftliche Fragestellungen experimentell zu bearbeiten.
Der zulassungsfreie Zugang macht den Einstieg unkompliziert, ersetzt aber nicht die inhaltliche Anforderung: Wer sich für Molecular Science entscheidet, sollte Freude an Chemie, Biologie und analytischem Denken mitbringen, da das Studium fachlich anspruchsvoll und laborintensiv ist.
10 Module – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Überblick über biologische Konzepte im Arzneistoff-Forschungsprozess, einschließlich Omics-Methoden, Modellorganismen (Hefen, Pflanzen, Mäuse) und spezielle Arzneistoffklassen wie Antikörper und Naturstoffe.
Praktische Laborabschnitte in Biomolekülsimulationen, Pharmacopoeia-basierter Arzneistoffanalyse und instrumenteller Analytik mit Fokus auf moderne Forschungsmethoden in der Arzneistoffentwicklung.
Grundlagen und fortgeschrittene Prinzipien der medizinischen Chemie, Molekularbiologie und Computerchemie, einschließlich Genomik, in-vitro-Assaysystemen, Strukturbiologie, Chemoinformatik und Molekülmodellierung.
Grundlagen der Molekülmodellierung, einschließlich statistischer Konzepte, Monte-Carlo-Simulationen, Molekulardynamik, erweiterte Sampling-Techniken und maschinelles Lernen für die Vorhersage von Molekulareigenschaften.
Supramolekulare Chemie, Selbstorganisation von Nanostrukturen, Nanoproben und analytische Techniken mit Nanometer-Auflösung einschließlich Rasterelektronenmikroskopie und Rastersondentechniken.
Supramolekulare Chemie, Molekulare Maschinen, Nanoanalytik mit geladenen Teilchen und Röntgenstrahlen, Kohlenstoff-Allotrope, anorganische Nanopartikel und Modellierung von Molekülmaterialien.
Forschungspraktika in modernen Bereichen der Nanowissenschaft mit Synthese und Charakterisierung von Nanomaterialien, spektroskopischen und mikroskopischen Analysen sowie Dünnschicht- und Gerätevorbereitung.
Einführung in aktuelle Themen der bioorganischen und bioanorganischen Chemie sowie Metalle in der Medizin, einschließlich Porphyrine, Häm-Enzyme, Elektronentransfer und metallhaltige Wirkstoffe.
Praktische Laborstudien zu speziellen Themen der bioorganischen und bioanorganischen Chemie sowie Nanomedizin basierend auf den Forschungsschwerpunkten der beteiligten Forschungsgruppen.
Wissenschaftliche Abhandlung von ca. 20.000 Wörtern mit anschließender Seminarpräsentation, in der Studierenden ihre Fähigkeit zu unabhängiger wissenschaftlicher Arbeit auf einem angemessen herausfordernden Forschungsthema demonstrieren.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Molecular Science an der FAU ist als interdisziplinärer naturwissenschaftlicher Studiengang konzipiert, der Chemie und Biologie nicht getrennt, sondern konsequent auf die Frage hin ausrichtet, wie molekulare Wirkmechanismen von Krankheiten und Wirkstoffen funktionieren.
Damit unterscheidet sich der Studiengang von klassischen Chemie- oder Biologie-Bachelorstudiengängen: Der rote Faden ist von Beginn an die Wirkstoffforschung, nicht ein rein disziplinäres Grundlagenstudium.
Zentrale Module wie Biology-informed Drug Discovery vermitteln, wie biologisches Wissen über Zielstrukturen systematisch in die Entwicklung neuer Wirkstoffe einfließt. Medicinal Chemistry ergänzt dies um die chemische Perspektive auf Struktur-Wirkungs-Beziehungen von Molekülen.
Im Modul Drug Discovery - Lab wird dieses Wissen praktisch angewendet: Studierende arbeiten im Labor an konkreten Fragestellungen der Wirkstoffentwicklung und lernen experimentelle Methoden kennen, die in Forschung und Industrie tatsächlich eingesetzt werden.
Der Studiengang eignet sich für naturwissenschaftlich Interessierte, die nicht nur theoretisch verstehen, sondern im Labor selbst forschen und experimentieren möchten. Ein solides Fundament in Chemie und Biologie aus der Schulzeit erleichtert den Einstieg erheblich.
Wer eher an angewandter Technik oder rein klinischen Fragestellungen interessiert ist, findet in verwandten Studiengängen wie Pharmazie oder Biomedical Engineering möglicherweise die passendere Ausrichtung.
Absolvent:innen von Molecular Science finden Anknüpfungspunkte in der pharmazeutischen und biotechnologischen Industrie, in Forschungseinrichtungen sowie in analytischen und regulatorischen Bereichen rund um Arzneimittelentwicklung.
Der starke Laborbezug und die Fokussierung auf Wirkstoffforschung machen den Abschluss auch als Grundlage für einen forschungsorientierten Master attraktiv.
Die FAU Erlangen-Nürnberg bietet als forschungsstarke Universität mit ausgeprägtem naturwissenschaftlich-medizinischem Profil ein Umfeld, in dem Labore, Institute und Forschungsgruppen eng mit der Lehre verzahnt sind.
Das Vollzeitformat mit hohem Praktikumsanteil verlangt kontinuierliche Präsenz und Zeit im Labor, bietet dafür aber direkten Zugang zu experimenteller Forschungspraxis bereits im Bachelorstudium.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Studiengang öffnet Türen in Forschung und Industrie rund um die Entwicklung neuer Wirkstoffe.
Branchenweite Marktorientierung für Molecular Science-Profile (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Automatisierung und KI verändern auch die Wirkstoffforschung spürbar, ohne die Rolle der Fachkräfte überflüssig zu machen.
In der Molecular Science-Praxis übernehmen digitale Werkzeuge zunehmend repetitive und rechenintensive Aufgaben.
Fähigkeiten wie die Bewertung von Wirkstoffkandidaten werden direkt in Modulen wie Biology-informed Drug Discovery und Medicinal Chemistry aufgebaut.
Sammle schon im Studium Praxis und verdiene dazu – Werkstudentenjobs und Praktika in Erlangen, ideal neben dem Präsenzstudium am Campus.
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Kurzprofil der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Der hohe Labor- und Praxisanteil bedeutet auch einen dichten Stundenplan mit wenig Flexibilität; wer lieber theorielastig oder in Teilzeit studieren möchte, sollte das vorab genau prüfen.
Wer lieber klinisch-patientennah oder rein technisch-ingenieurwissenschaftlich arbeiten möchte, sollte alternative Studiengänge wie Pharmazie oder Biomedical Engineering in Betracht ziehen.
Nein, der Studiengang ist zulassungsfrei, das heißt, es gibt keine NC-Hürde beim Einstieg. Die fachlichen Anforderungen im Studium selbst bleiben davon unberührt hoch.
Sehr praxisnah: Module wie Drug Discovery - Lab sorgen dafür, dass Studierende bereits im Bachelor eigenständig im Labor an Wirkstoffprojekten arbeiten.
Absolvent:innen finden Perspektiven in der pharmazeutischen Industrie, in Biotech-Unternehmen sowie in Forschungseinrichtungen, die sich mit Wirkstoffentwicklung befassen.
Die FAU verfügt über ein starkes naturwissenschaftlich-medizinisches Forschungsumfeld in Erlangen, das enge Verbindungen zwischen Lehre, Laboren und angewandter Forschung ermöglicht.
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