Mathematik für Integrated Life Sciences I
Vermittlung grundlegender mathematischer Konzepte einschließlich Logik, Mengen, Vektorräume, Matrizen, lineare Gleichungssysteme sowie statistische Methoden und Wachstumsmodelle für die Lebenswissenschaften.
Der Master-Studiengang Integrated Life Sciences an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg richtet sich an Studierende, die biologische Fragestellungen nicht isoliert, sondern im Zusammenspiel mit mathematischen Modellen und physikalischen Messmethoden verstehen wollen. Statt eines klassischen Fachstudiums entsteht hier ein Profil an der Schnittstelle von Biologie, Biomathematik und Biophysik, das quantitative Denkweisen fest in die Lebenswissenschaften integriert.
Getragen wird dieses Konzept von der FAU als forschungsstarker Universität mit ausgeprägter naturwissenschaftlich-technischer Fakultätsstruktur am Standort Erlangen. Die enge räumliche und thematische Nähe von Biologie, Mathematik und Physik erlaubt es, Module wie Zellbiologie, Genetik und mathematische Modellierung so zu verzahnen, dass Studierende komplexe biologische Systeme mit formalen Methoden analysieren lernen.
Das Vollzeitstudium ist zulassungsbeschränkt und setzt entsprechend ein hohes Maß an fachlicher Vorbildung sowie Motivation für interdisziplinäres Arbeiten voraus.
30 Module · 180 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Vermittlung grundlegender mathematischer Konzepte einschließlich Logik, Mengen, Vektorräume, Matrizen, lineare Gleichungssysteme sowie statistische Methoden und Wachstumsmodelle für die Lebenswissenschaften.
Einführung in die grundlegenden Konzepte der Experimentalphysik mit Vorlesung und Übungen.
Einführung in grundlegende Konzepte der Zellbiologie und Genetik einschließlich Zellaufbau und Vererbungslehre.
Grundlagen optischer Verfahren und Mikroskopietechniken mit praktischen Übungen und benotem Protokollheft.
Differential- und Integralrechnung einer Veränderlichen, Folgen und Reihen mit Fokus auf mathematische Modellierung und Anwendungen.
Fortsetzung der Experimentalphysik mit vertiefenden Inhalten und Übungen.
Praktikum zu den Grundlagen der Experimentalphysik mit etwa 10 Versuchprotokollen.
Grundlagen der Molekularbiologie mit Vorlesung, Übungen und Laborpraktika zur DNA-, RNA- und Proteinanalyse.
Grundlagen der Allgemeinen Chemie mit Vorlesung und Übungen.
Experimentelle Übungen in Chemie mit Praktikum und Seminar zu etwa 10 Versuchen.
Grundlagen der Wahrscheinlichkeitsrechnung und stochastische Modelle zur Anwendung in biologischen Prozessen.
Vermittlung von Kenntnissen zur Physik von Strukturen mit Vorlesung und Übungen.
Vermittlung von Kenntnissen zu biochemischen Prozessen und physiologischen Funktionen mit Praktika.
Grundlagen der Physikalischen Chemie mit Vorlesung und Übungen.
Methoden zur Analyse von Genomen und phylogenetischer Rekonstruktion mit Praktikum und Projektarbeit.
Grundlagen der Strukturbiologie und Kristallographie mit Vorlesung, Übungen und Protokollheften.
Mathematische Verfahren zur Modellierung biologischer Vorgänge durch Differentialgleichungen.
Mathematische Methoden und Algorithmen zur Analyse biologischer Daten und Sequenzen.
Anwendung physikalischer Konzepte auf biologische Systeme und Materialien.
Erforschung von Mechanismen der Zellkommunikation, Signaltransduktion und entwicklungsbiologischen Prozessen.
Analyse und Modellierung metabolischer Netzwerke mit Vorlesung und Übungen.
Vorlesungen, Praktika und Seminare zu modernen Anwendungen biophysikalischer Methoden mit benoteten Kolloquien und Protokollen.
Grundlagen der Computational Biology mit Vorlesung, Übung und Seminar sowie Klausur und Seminarvortrag.
Vertiefung der Computational Biology mit Vorlesung und Übung sowie Klausurprüfung.
Spezialisierte Vorlesungen aus dem Bereich Molekularbiologie mit 45-minütiger Klausur.
Übungen mit Seminar zu molekularbiologischen Themen mit Portfolioprüfung bestehend aus Klausur, Seminarvortrag und Protokoll.
Modulabhängige Veranstaltungen zur Vermittlung von Schlüsselqualifikationen, z. B. Englischsprachkurse oder andere Angebote.
Übungen und Seminare aus dem Forschungsbereich, in dem die Bachelorarbeit angefertigt wird.
Selbstständige wissenschaftliche Arbeit mit schriftlicher Abhandlung und Kurzvortrag.
Begleitendes Seminar zur Bachelorarbeit mit Kurzvortrag über die Arbeitsergebnisse.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Integrated Life Sciences an der FAU ist kein additives Nebeneinander von Fächern, sondern ein Versuch, Biologie von Grund auf mit mathematischen und physikalischen Werkzeugen zu denken. Wer Prozesse in Zellen, Organismen oder Populationen wirklich verstehen will, braucht heute quantitative Modelle – genau hier setzt der Studiengang an.
Die Kombination aus biologischem Fachwissen, mathematischer Modellierung und biophysikalischer Messtechnik ist an deutschen Universitäten nicht selbstverständlich und macht das Erlanger Programm zu einem Nischenangebot mit klarem Forschungsbezug.
Module wie Mathematik für Integrated Life Sciences I liefern das formale Handwerkszeug, um biologische Systeme mathematisch zu beschreiben, während Grundlagen der Experimentalphysik 1 physikalische Mess- und Denkweisen vermittelt, die in der modernen Biophysik unverzichtbar sind.
Ergänzt wird dies durch Grundlagen der Zellbiologie und Genetik, das die biologische Substanz liefert, auf die sich mathematische und physikalische Methoden anwenden lassen. Im weiteren Studienverlauf verzahnen sich diese drei Säulen zunehmend, etwa in Projekten zur quantitativen Analyse zellulärer oder genetischer Prozesse.
Geeignet ist der Studiengang für alle, die aus einem biologischen, biophysikalischen oder biomathematischen Bachelor kommen und Freude daran haben, Naturphänomene formal zu modellieren statt nur zu beschreiben. Eine gewisse Affinität zu Mathematik und Physik ist keine Option, sondern Grundvoraussetzung.
Wer lieber rein experimentell-beschreibend arbeitet und mathematische Formalismen meiden möchte, wird mit diesem Profil weniger glücklich als mit einem klassischen Biologie-Master.
Absolventinnen und Absolventen finden sich häufig in Forschung und Entwicklung wieder, etwa in der biomedizinischen Modellierung, der computergestützten Biologie oder angrenzenden Bereichen der Mathematik und Datenanalyse, wie sie auch in der Berufsgruppe der Mathematik-Berufe beschrieben werden.
Die interdisziplinäre Ausbildung öffnet Türen sowohl in akademische Laufbahnen als auch in forschungsnahe Industriebereiche, die quantitative Kompetenzen im Lebenswissenschaftskontext suchen.
Die FAU Erlangen-Nürnberg bietet als forschungsstarke Universität die fachliche Breite, die ein solch interdisziplinäres Programm benötigt: von naturwissenschaftlichen Instituten bis zu spezialisierten Arbeitsgruppen in Biophysik und Mathematik.
Das Vollzeitformat am Standort Erlangen ermöglicht eine enge Verzahnung von Vorlesungen, Praktika und Forschungsprojekten, wie sie für ein zulassungsbeschränktes Masterprogramm dieser Ausrichtung typisch ist.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Die Studienplätze sind begrenzt und die NC-Grenze schwankt je Semester. Prüfe mit deinem Schnitt, wie deine Chancen aktuell stehen.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
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Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Master eröffnet Wege sowohl in die Forschung als auch in forschungsnahe Berufe an der Schnittstelle von Biologie und Mathematik.
Branchenweite Marktorientierung für Berufe in der Mathematik (o.S.) (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Wie stark KI-Werkzeuge diesen Berufsweg verändern, lässt sich schon heute in Grundzügen skizzieren.
In quantitativ geprägten Lebenswissenschaften übernehmen Algorithmen bereits heute viele Routineaufgaben, während konzeptionelle Arbeit menschlich bleibt.
Die Fähigkeit, biologische Prozesse formal zu modellieren, wird direkt im Modul Mathematik für Integrated Life Sciences I aufgebaut, während Grundlagen der Zellbiologie und Genetik das nötige biologische Fundament liefert.
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Kurzprofil der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer mathematische und physikalische Grundlagen nur als Nebensache betrachtet, sollte sich vor Studienbeginn ehrlich fragen, ob die durchgängige Formalisierung biologischer Fragestellungen zum eigenen Lernstil passt – der Studiengang verlangt kontinuierliches quantitatives Arbeiten, nicht nur punktuell.
Ja, mathematische Modellierung ist ein zentraler Bestandteil des Studiengangs, wie sich schon im Modul Mathematik für Integrated Life Sciences I zeigt. Solide Grundlagen aus einem naturwissenschaftlichen Bachelor sind daher sehr hilfreich.
Der Studiengang verbindet alle drei Bereiche bewusst gleichgewichtig: Biologie liefert die Fragestellungen, Mathematik die Modelle und Physik die Messmethoden, etwa im Modul Grundlagen der Experimentalphysik 1.
Absolvent:innen finden Anschluss in Forschung, Promotion und forschungsnahen Tätigkeiten, die quantitative Kompetenzen in den Lebenswissenschaften erfordern, etwa im Umfeld mathematischer Berufe.
Ja, der Master ist an der FAU zulassungsbeschränkt, sodass eine fachlich passende und überzeugende Bewerbung wichtig ist.
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