Quantenmechanik und Theoretische Chemie 1
Einarbeitung in die Grundlagen der Quantenmechanik, einschließlich Wellenmechanik, Schrödinger-Gleichung, gebundener Zustände, Tunneleffekt, harmonischer Oszillator und periodischer Potentiale.
Die Naturwissenschaftliche Archäologie an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen ist ein interdisziplinärer Bachelorstudiengang, der klassische archäologische Methoden mit naturwissenschaftlichem Handwerkszeug zusammenbringt. Statt sich allein auf Ausgrabung und Objektbeschreibung zu konzentrieren, lernst du, archäologisches Material mit chemischen und physikalischen Analysemethoden zu untersuchen – etwa um Materialzusammensetzungen, Altersstrukturen oder Herstellungsprozesse zu rekonstruieren.
Der Studiengang ist an der Uni Tübingen zulassungsfrei, was den Einstieg erleichtert, gleichzeitig aber ein hohes Maß an Eigenmotivation voraussetzt, da naturwissenschaftliche Grundlagenfächer wie Chemie und Physik von Beginn an eine zentrale Rolle spielen. Tübingen bringt dafür eine lange Tradition in Ur- und Frühgeschichte sowie naturwissenschaftlicher Archäometrie mit, sodass Lehre und Forschung eng verzahnt sind.
Wer sich für diesen Studiengang entscheidet, sollte Freude an Laborarbeit ebenso mitbringen wie Interesse an historischen und kulturellen Fragestellungen – die Kombination aus beidem macht das Profil des Studiengangs aus.
65 Module – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Einarbeitung in die Grundlagen der Quantenmechanik, einschließlich Wellenmechanik, Schrödinger-Gleichung, gebundener Zustände, Tunneleffekt, harmonischer Oszillator und periodischer Potentiale.
Vertiefung mit Chemie der Nebengruppenelemente, organischer Struktur und Reaktivität, sowie praktische Laborübungen in Chromatographie, Substitution, Addition und organischer Analytik.
Thermodynamik, Elektrochemie, Spektroskopie und chemische Kinetik mit Behandlung von Zustandsgrößen, chemischem Gleichgewicht, Phasengleichgewichten, Reaktionsgeschwindigkeit und optischer Spektroskopie.
Kurzer Abriss der biochemischen Grundlagen des Lebens mit Einführung in eukaryotische und prokaryotische Zellstrukturen, Zellwachstum und -vermehrung, Molekularbiologie, Gentechnik-Grundlagen sowie Bakterien- und Virengenetik.
Umfassender Überblick über molekulare Prozesse bei Pro- und Eukaryonten, einschließlich Zellproliferation, Genorganisation, Genregulation, Entwicklungsgenetik, molekularbiologische Methoden und Mikrobiologie.
Grundlagen der Mechanik und Wärmelehre, einschließlich Newtonsche Bewegungsgleichungen, Schwingungen, Wellen, Akustik, Temperatur, Entropie und Phasenübergänge.
Grundlagen der Anorganik (Atombau, chemische Bindungen, thermodynamische Grundlagen, Oxidation/Reduktion, Säuren/Basen) und Organik (organische Reaktionen, Strukturchemie, Biomoleküle) mit praktischen Übungen.
Einführung in Synthesetechniken im Bereich Nano-Science wie Stöber-Prozess, Polyol-Methode und templatgesteuerte Synthese zur Darstellung nanoskaliger Oxide, Halbleiter und Metalle.
Grundlegende mathematische Methoden für Naturwissenschaften, einschließlich Induktion, Grenzwerte, Differentiation, lineare Algebra, komplexe Zahlen und Integration.
Vertiefung der in Biologie I erworbenen Grundkenntnisse mit Schwerpunkt auf Biochemie verschiedener Lebensformen und Enzymologie, ergänzt durch praktische Experimente im Laborbereich.
Einführung in Biochemie, Bioinformatik und molekularbiologische Methoden mit praktischer Anwendung dieser Techniken anhand ausgewählter Fallbeispiele im Laborbereich.
Grundlagen des Elektromagnetismus mit Behandlung von Elektrostatik, Magnetostatik, Maxwell-Gleichungen, Wechselstrom und elektromagnetischen Wellen.
Grundlegende Versuche der Experimentalphysik in Mechanik, Elektrizitätslehre und Optik mit Anleitung zu Laborarbeit, Dokumentation und Analyse experimenteller Ergebnisse.
Darstellung der Hauptgruppenelemente und deren Verbindungen sowie Grundlagen der Festkörperchemie, Strukturchemie und funktionale Materialien.
Fortsetzung mathematischer Methoden für Naturwissenschaften mit weiteren anwendungsorientierten Inhalten.
Grundlagen der Optik, einschließlich elektromagnetischer Theorie des Lichts, geometrischer Optik, Beugung, Interferenz, Kohärenz, Polarisation und Röntgenstrahlung.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Der Studiengang ordnet sich an der Uni Tübingen zwischen den Natur- und den Kulturwissenschaften ein und wird von Fachbereichen getragen, die sowohl archäologische als auch chemisch-physikalische Expertise einbringen. Das macht ihn zu einem der wenigen Studiengänge in Deutschland, die diese Kombination von Beginn an konsequent verfolgen.
Zulassungsfrei bedeutet nicht anspruchslos: Der naturwissenschaftliche Anteil ist fordernd und verlangt Durchhaltevermögen, besonders in den ersten Semestern.
Zu den typischen Modulen zählen Quantenmechanik und Theoretische Chemie 1, Allgemeine Chemie II sowie Physikalische Chemie 1 – klassische naturwissenschaftliche Grundlagenmodule, die dir das methodische Rüstzeug für spätere archäometrische Anwendungen liefern. Darauf aufbauend werden Analysetechniken vermittelt, mit denen archäologisches Fundmaterial – von Keramik über Metalle bis zu organischen Resten – untersucht werden kann.
Im Studienverlauf verschiebt sich der Fokus zunehmend von reiner Grundlagenchemie hin zur Anwendung dieser Methoden auf konkrete archäologische Fragestellungen, etwa zur Herkunft, Datierung oder Herstellungstechnik von Fundobjekten.
Der Studiengang eignet sich für alle, die weder ein rein geisteswissenschaftliches Archäologiestudium noch ein reines Chemie- oder Physikstudium suchen, sondern beides verbinden möchten. Wichtig ist eine echte Affinität zu Labor- und Messmethoden, da diese über weite Strecken des Studiums präsent sind.
Wer naturwissenschaftliches Denken mit historischem Interesse verbinden will und keine Scheu vor mathematisch-physikalischen Inhalten hat, findet hier ein passendes Profil.
Absolvent:innen arbeiten häufig als Naturwissenschaftliche Archäologie-Fachkräfte in Laboren, Forschungsinstituten, Museen oder in der Denkmalpflege, wo naturwissenschaftliche Analysemethoden zunehmend gefragt sind. Der Bachelor bildet dabei meist die Grundlage für eine vertiefende Spezialisierung im Master.
Da das Berufsfeld noch vergleichsweise klein und spezialisiert ist, lohnt sich frühzeitige Vernetzung über Praktika und studentische Hilfstätigkeiten in Laboren oder archäologischen Projekten.
Die Uni Tübingen bietet den Studiengang in Vollzeit und Präsenzform an, mit engem Bezug zu den vor Ort angesiedelten archäologischen und naturwissenschaftlichen Instituten. Das ermöglicht kurze Wege zwischen Seminarräumen, Laboren und Sammlungen.
Die zulassungsfreie Aufnahme erleichtert den direkten Einstieg, macht aber eine realistische Selbsteinschätzung bezüglich der naturwissenschaftlichen Anforderungen umso wichtiger.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Weg in den Beruf führt meist über praktische Erfahrung in Laboren und archäologischen Projekten, bevor sich eine Spezialisierung herauskristallisiert.
Branchenweite Marktorientierung für Naturwissenschaftliche Archäologie-Profile (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Wie sich der Beruf der Naturwissenschaftlichen Archäologie-Fachkraft durch neue Technologien verändert, lässt sich bereits an einzelnen Arbeitsschritten ablesen.
Automatisierte Auswertungsverfahren verändern zunehmend, wie Fundmaterial analysiert wird – doch die Interpretation bleibt Aufgabe des Menschen.
Die im Studium vermittelten Grundlagen aus Allgemeine Chemie II und Physikalische Chemie 1 bilden das methodische Fundament, auf dem spätere archäometrische Analysen aufbauen.
Sammle schon im Studium Praxis und verdiene dazu – Werkstudentenjobs und Praktika in Tübingen, ideal neben dem Präsenzstudium am Campus.
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Kurzprofil der Eberhard-Karls-Universität Tübingen – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer naturwissenschaftliche Grundlagenfächer wie Chemie und Physik scheut, sollte sich vor der Einschreibung genau mit den Modulinhalten auseinandersetzen, da diese einen erheblichen Teil des Studiums ausmachen und grundlegend für den weiteren Studienverlauf sind.
Nein, die Naturwissenschaftliche Archäologie ist an der Uni Tübingen zulassungsfrei, was bedeutet, dass keine gesonderten Notengrenzen für die Einschreibung gelten.
Ein solides Grundlageninteresse ist hilfreich, da Module wie Allgemeine Chemie II und Physikalische Chemie 1 früh im Studium vorkommen und aufeinander aufbauen.
Viele Absolvent:innen arbeiten als Naturwissenschaftliche Archäologie-Fachkräfte in Laboren, Museen oder der Denkmalpflege, häufig nach einem vertiefenden Masterstudium.
Durch die enge Anbindung an archäologische Institute und Sammlungen vor Ort ergeben sich vielfältige Möglichkeiten, praktische Erfahrung in Laboren und Forschungsprojekten zu sammeln.
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